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Das Gleichnis vom Hausbau und die Frage nach dem Lebenshaus für die Klassen 7 und 8 im Religionsunterricht und in der Konfirmandenarbeit

Title: Das Gleichnis vom Hausbau und die Frage nach dem Lebenshaus für die Klassen 7 und 8 im Religionsunterricht und in der Konfirmandenarbeit

Lesson Plan , 2019 , 20 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Rebecca Czayka (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy

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Summary Excerpt Details

Dieser Unterrichtsentwurf beinhaltet thematisch das Gleichnis vom Hausbau aus dem Matthäusevangelium 7, 24-27. Die Fragestellung lautet, wie sich die Schüler den Bau ihres Lebenshauses vorstellen. Damit sollen sich die Schüler der Klassen 7 und 8 auseinandersetzen. Zunächst geht es in der Sachanalyse um die ausgewählte Bibelstelle und verschiedene Deutungsmöglichkeiten dieser. Danach folgt die didaktische Analyse, in welcher auf das Elementarisierungsmodell nach Schweitzer und Nipkow eingegangen wird. In der methodischen Analyse wird der Ablauf der geplanten Unterrichtseinheit dargestellt. Als letztes folgt der Verlaufsplan als Übersicht des Stundenablaufs.

In dem Gleichnis geht es um das Bauen von Häusern. Genauer gesagt geht es um zwei verschieden charakterisierte Bauherren, die ihr Haus jeweils auf einem anderen Untergrund errichten. Die charakteristischen Beschreibungen der Hauseigentümer wird mit den Zuhörern von Jesus verglichen. Derjenige sei wie ein kluger Mann, der nach den Reden Jesu handelt. Anders sei derjenige, der nicht danach handelt. Dieser wäre wie ein törichter Mann. Die beiden errichteten Häuser müssen einem Unwetter, im Gleichnis beschrieben als Platzregen, standhalten. So unterschiedlich die Baugrundlage der Gebäude ist, so unterschiedlich überstehen sie den Platzregen. Ein Haus stürzt ein, das andere bleibt stehen. Der Ablauf des Sturmereignisses in Mt 7, 24-27 ist eine typische Reihenfolge von Punkten in einem Gleichnis. Innerhalb des Gleichnisses des Hausbaus gibt es einen Aspekt, der deutlich hervorgehoben werden sollte. Es ist die Tatsache, dass der Hausuntergrund aus unterschiedlichen Beschaffenheiten besteht. Das nach dem Sturm feststehende Haus wurde auf Fels gebaut, wohingegen das einstürzende Gebäude sich auf Sand befand. Als kurze Zusammenfassung ist eine Gliederung von Aaron Schart hilfreich: "Erste Behauptung: Haus des klugen Mannes; Beweis: Haus hält Unwetter stand. Zweite Behauptung: Haus des unvernünftigen Mannes; Beweis: Haus hält Unwetter nicht stand."

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Sachanalyse

2.1 Das Gleichnis

2.2 Worum geht es?

2.3 Die Deutungen

3. Die didaktische Analyse

3.1 Elementare Strukturen

3.2 Elementare Erfahrungen

3.3 Elementare Wahrheiten

3.4 Elementare Zugänge

3.5 Stundenziel und Verortung im Lehrplan

4. Die methodische Analyse

5. Der Verlaufsplan

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit entwickelt einen Unterrichtsentwurf zum Gleichnis vom Hausbau (Mt 7, 24-27) für die Jahrgangsstufen 7/8 sowie die Konfirmandenarbeit. Ziel ist es, die Jugendlichen dazu anzuregen, ihr eigenes "Lebenshaus" zu reflektieren, indem sie die biblische Metaphorik von Fundamenten und Stürmen auf ihre eigene Lebenswelt und die christliche Identität beziehen.

  • Exegese und Deutung des Gleichnisses vom Hausbau
  • Anwendung des Elementarisierungsmodells nach Schweitzer und Nipkow
  • Reflexion über christlichen Glauben als tragfähiges Lebensfundament
  • Methodik der handlungsorientierten Unterrichtsgestaltung
  • Verknüpfung von Sturmmetaphorik mit Lebenserfahrungen und Werten

Auszug aus dem Buch

2.2 Worum geht es?

Wie der Titel schon sagt, geht es in diesem Gleichnis um das Bauen von Häusern. Genauer gesagt geht es um zwei verschieden charakterisierte Bauherren, die ihr Haus jeder auf einen anderen Untergrund errichten. Aaron Schart beschreibt es wie folgt: „Dieses Gleichnis stellt zwei Bilder gegenüber. Das Haus des klugen Menschen, der auf dem Felsen gebaut hat und das Haus des unvernünftigen Mannes, der auf Sand gebaut hat.“ 2 Die charakteristischen Beschreibungen der Hauseigentümer wird mit den Zuhörern von Jesus verglichen. Derjenige sei wie ein kluger Mann, wer nach den Reden Jesu handelt. Anders sei derjenige, der nicht danach handelt. Dieser wäre wie ein törichter Mann. 3 Die beiden errichteten Häuser müssen einem Unwetter, im Gleichnis beschrieben als Platzregen, standhalten. So unterschiedlich die Baugrundlage der Gebäude ist, so unterschiedlich überstehen sie den Platzregen. Ein Haus stürzt ein, das andere bleibt stehen. „Das auf dem Felsen gebaute Haus hält dem Unwetter stand, da der Regen nicht unter das Haus dringen kann. Hingegen wird das auf Sand gebaute Haus unterspült und zerstört.“ 4 , so beschreibt Schart die Situation als natürliche Folge. Der Ablauf des Sturmereignisses in Mt 7, 24-27 ist eine typische Reihenfolge von Punkten in einem Gleichnis. Moise‘s Mayordomo schreibt dazu: „Beide Episoden enthalten die für Erzählungen charakteristische Abfolge von Exposition (Bau), Komplikation (Unwetter) und Auflösung (Schadensaufnahme).“ 5 Innerhalb des Gleichnisses des Hausbaus gibt es einen Aspekt, der deutlich hervorgehoben werden sollte. Es ist die Tatsache, dass der Hausuntergrund aus unterschiedlichen Beschaffenheiten ist. Das nach dem Sturm feststehende Haus wurde auf Fels gebaut, wohingegen das einstürzende Gebäude sich auf Sand befand. „Am Ende bleibt ein Haus unbeschädigt, das andere stürzt ein. Während die Komplikation identisch ist, geht der Unterschied am Ende auf ein Detail der Exposition zurück: Fels oder Sand.6“, so Mayordomo. Als kurze Zusammenfassung ist eine Gliederung von A. Schart hilfreich: „Erste Behauptung: Haus des klugen Mannes; Beweis: Haus hält Unwetter stand. Zweite Behauptung: Haus des unvernünftigen Mannes; Beweis: Haus hält Unwetter nicht stand.“ 7

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den thematischen Fokus auf das Gleichnis vom Hausbau und die didaktische Zielsetzung für die Klassen 7 und 8 dar.

2. Die Sachanalyse: Dieses Kapitel analysiert das biblische Gleichnis exegetisch und beleuchtet die verschiedenen Deutungsmöglichkeiten sowie das zentrale Motiv der beiden Bauherren.

3. Die didaktische Analyse: Hier wird das Thema mittels des Elementarisierungsmodells didaktisch für Schüler aufbereitet und in den Lehrplan eingeordnet.

4. Die methodische Analyse: Dieses Kapitel erläutert den konkreten methodischen Ablauf der Unterrichtseinheit und begründet die Wahl der verschiedenen Unterrichtsphasen.

5. Der Verlaufsplan: Der Verlaufsplan bietet eine detaillierte tabellarische Übersicht des geplanten 90-minütigen Stundenablaufs inklusive Phasen, Aufgaben und Medieneinsatz.

Schlüsselwörter

Gleichnis vom Hausbau, Religionspädagogik, Lebenshaus, Elementarisierung, Friedrich Schweitzer, Bibelauslegung, Bergpredigt, Unterrichtsentwurf, Handlungsfähigkeit, christlicher Glaube, Sturmmetaphorik, Konfirmandenarbeit, Didaktik, Wertorientierung, Lebensgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit erstellt einen theologisch fundierten und methodisch aufbereiteten Unterrichtsentwurf zum Gleichnis vom Hausbau aus dem Matthäusevangelium für Jugendliche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Bedeutung des Gehorsams gegenüber Jesu Lehren, die Unterscheidung zwischen festem und unsicherem Lebensfundament sowie die persönliche Verantwortung des Einzelnen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Schülern der Klassen 7/8 zu ermöglichen, das Gleichnis auf ihre eigene Lebenssituation zu beziehen und ihr eigenes "Lebenshaus" kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das Elementarisierungsmodell nach Schweitzer und Nipkow zur didaktischen Reduktion und Erschließung des Textes für die Lebenswelt der Schüler angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende Sachanalyse des Gleichnisses, eine didaktische Aufbereitung sowie eine methodische Planung der Unterrichtssequenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Gleichnis vom Hausbau, Lebenshaus, Elementarisierung, christlicher Glaube und handlungsorientierter Religionsunterricht.

Welche Rolle spielt die "Sturmmetaphorik" im Unterrichtsentwurf?

Der Sturm symbolisiert im Entwurf die Lebensschwierigkeiten und Prüfungssituationen, denen der Mensch mit seinem Lebensfundament standhalten muss.

Warum wird das Elementarisierungsmodell nach Schweitzer verwendet?

Es dient dazu, die komplexe biblische Thematik so zu reduzieren, dass die wesentlichen Glaubensinhalte für Jugendliche zugänglich und persönlich relevant werden.

Wie konkretisiert der Autor das "Lebenshaus"?

Das "Lebenshaus" wird als Symbol für die bisherige Lebensführung, die Wertebasis und die Festigkeit des Glaubens interpretiert, an dem sich die Schüler aktiv abarbeiten sollen.

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Details

Title
Das Gleichnis vom Hausbau und die Frage nach dem Lebenshaus für die Klassen 7 und 8 im Religionsunterricht und in der Konfirmandenarbeit
College
Ruhr-University of Bochum
Course
Religion unterrichten in Schule und Kirche
Grade
2,3
Author
Rebecca Czayka (Author)
Publication Year
2019
Pages
20
Catalog Number
V504504
ISBN (eBook)
9783346047175
ISBN (Book)
9783346047182
Language
German
Tags
gleichnis hausbau frage lebenshaus klassen religionsunterricht konfirmandenarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rebecca Czayka (Author), 2019, Das Gleichnis vom Hausbau und die Frage nach dem Lebenshaus für die Klassen 7 und 8 im Religionsunterricht und in der Konfirmandenarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/504504
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