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Peer-to-Peer-Lending

Faktoren für eine korrekte Bonitätsbeurteilung auf P2P-Märkten

Titel: Peer-to-Peer-Lending

Seminararbeit , 2018 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Forschungsfrage dieser Arbeit ist es, Faktoren zu identifizieren, die für die korrekte Bonitätsbeurteilung auf P2P-Märkten eine Rolle spielen. Dies umfasst folgende Dimensionen: anhand welcher Faktoren entscheiden sich private Gläubiger für private Schuldner auf P2P-Märkten und ob diese Entscheidung korrekt war, das heißt ob diese Faktoren die Ausfallwahrscheinlichkeit tatsächlich verringern.

Anschließend erfolgt hierzu eine Erläuterung der Funktionen der Finanzintermediation, in welche das P2P-Lending als finanzielle Disintermediation eingeordnet wird. Anschließend werden die theoretischen Lösungsansätze zur Reduzierung der Informationsasymmetrien auf P2P-Märkten aufgezeigt. Abschließend werden ausgewählte empirische Ergebnisse zur Bedeutung von weichen Faktoren im Rahmen der Bonitätsanalyse auf P2P-Märkten erläutert, wobei ein Fokus auf die Bedeutung von Textanalysen gelegt wird.

Es ist offensichtlich, dass Banken entstehende Kosten zurück verdienen und überdies Gewinn erwirtschaften wollen. Im Kreditgeschäft könnte eine direkte Kreditvergabe zwischen Kapitalgeber und Kapitalnehmer somit theoretisch zu besseren Konditionen für beide Parteien führen. Diese direkte Kreditvergabe (Peer-to-Peer-Lending, P2P-Lending) hat insbesondere zwischen Privatpersonen in jüngster Vergangenheit an Bedeutung gewonnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Finanzintermediation durch Peer-to-Peer-Märkte

2.1 Peer-to-Peer-Lending als finanzielle Disintermediation

2.2 Informationsasymmetrien beim Peer-to-Peer-Lending

3 Soft Information zur Bonitätsanalyse auf Peer-to-Peer-Märkten

3.1 Literaturüberblick

3.2 Freundschaftsnetzwerke – Lin/Prabhala/Viswanathan (2013)

3.3 Textanalyse – Dorfleitner et al. (2016)

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von sogenannten "weichen" Informationen (soft information) für die Bonitätsbeurteilung auf Peer-to-Peer (P2P)-Kreditmarktplätzen. Das primäre Ziel besteht darin, Faktoren zu identifizieren, die sowohl die Finanzierungsentscheidung privater Anleger beeinflussen als auch deren tatsächliche Korrektheit hinsichtlich der Ausfallwahrscheinlichkeit von Krediten widerspiegeln.

  • Funktionsweise der Finanzintermediation durch P2P-Märkte
  • Rolle von Informationsasymmetrien im P2P-Lending
  • Einfluss sozialer Netzwerke auf die Kreditbewertung
  • Bedeutung textueller Informationen (Textanalyse) für die Bonitätsanalyse
  • Abgrenzung von "hard information" und "soft information"

Auszug aus dem Buch

3.1 Literaturüberblick

Obwohl P2P-Märkte erst allmählich in die Wahrnehmung einer größeren Öffentlichkeit treten, beschäftigt sich die Forschung schon länger mit deren Mechanismen, wobei ein Großteil der Literatur die amerikanische Plattform Prosper untersucht. Die umfassende Natur der Daten sowie die Beobachtbarkeit von Investorenentscheidungen machen dieses Forschungsgebiet besonders interessant. Die Investorenentscheidungen von P2P-Gläubigern betrachten unter anderen Zhang/Liu (2012): Sie stellen fest, dass Kreditanträge, die fast vollständig finanziert sind, c.p. mehr Finanzierung erhalten, als andere Kreditanträge. Da dieses Verhalten nicht durch bloßes Nachahmen von Peers entsteht, sondern in starker Abhängigkeit von den Eigenschaften der Kreditantragssteller erfolgt, folgern Zhang/Liu, dass Investoren ein rationales Herdenverhalten offenbaren. Paravisini et al. (2017) beobachten außerdem eine höhere Risikoaversion bei P2P-Investoren mit einem c.p. höheren Vermögen, die sich bei Vermögensschocks noch verstärkt.

Ein weiterer Strang der Literatur beschäftigt sich mit der Reduktion von Informationsasymmetrien im Rahmen der adversen Selektionsproblematik: So stellen Weiß et al. (2010) für Prosper fest, dass nur von der Plattform verifizierte Faktoren einen Einfluss auf die Finanzierungswahrscheinlichkeit (Finanzierungs-WS) der Kreditanträge haben, und das Screening somit auch für die Kreditvergabe auf P2P-Märkten einen hohen Stellenwert einnimmt. Damit einhergehend beobachten Lin et al. (2013) für hard information, wie einen schlechteren Kreditscore oder ein höheres Schulden-Einkommen-Verhältnis, einen klaren Zusammenhang mit einer c.p. niedrigeren Finanzierungs-WS bzw. einer höheren Ausfall-WS.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik des Peer-to-Peer-Lendings als Form der finanziellen Disintermediation ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Identifikation relevanter Faktoren für die Bonitätsbeurteilung.

2 Finanzintermediation durch Peer-to-Peer-Märkte: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Finanzintermediation und beschreibt, wie P2P-Märkte durch den Abbau von Informationsasymmetrien und den Einsatz von Signaling-Mechanismen funktionieren.

3 Soft Information zur Bonitätsanalyse auf Peer-to-Peer-Märkten: Das Hauptkapitel gibt einen Überblick über bestehende Literatur zu weichen Faktoren und analysiert empirisch den Einfluss von Freundschaftsnetzwerken sowie Beschreibungstexten von Kreditanträgen auf Finanzierungs- und Ausfallwahrscheinlichkeiten.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und diskutiert die ökonomische Relevanz weicher Faktoren sowie die Limitationen der empirischen Untersuchungen hinsichtlich der Beobachtbarkeit von Ausfallrisiken.

Schlüsselwörter

Peer-to-Peer-Lending, Finanzintermediation, Disintermediation, Bonitätsanalyse, Informationsasymmetrie, Soft Information, Hard Information, Finanzierungswahrscheinlichkeit, Ausfallwahrscheinlichkeit, Probit-Regression, Signaling, Screening, Kreditnehmer, Anleger, soziale Netzwerke

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Mechanismen der Kreditvergabe auf P2P-Plattformen, bei denen Privatpersonen direkt anderen Privatpersonen Geld leihen, unter besonderer Berücksichtigung qualitativer (weicher) Faktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Finanzintermediation, der Umgang mit Informationsasymmetrien zwischen Anlegern und Kreditnehmern sowie die empirische Bewertung weicher Informationen bei der Kreditprüfung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, anhand welcher Faktoren sich private Gläubiger für Schuldner entscheiden und ob diese Entscheidungen tatsächlich zur Verringerung der Ausfallwahrscheinlichkeit beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die Auswertung ökonometrischer Methoden, insbesondere Probit-Regressionen und Cox-Regressionen, wie sie in den untersuchten Primärstudien angewandt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen der P2P-Märkte sowie empirische Studien zu den Auswirkungen von Freundschaftsnetzwerken und textuellen Merkmalen (z.B. Rechtschreibfehler, Textlänge) auf den Krediterfolg analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Peer-to-Peer-Lending, Informationsasymmetrie, Bonitätsanalyse, Soft Information und Finanzierungs- bzw. Ausfallwahrscheinlichkeit geprägt.

Welche Bedeutung haben Freundschaftsnetzwerke laut Lin et al.?

Lin et al. kommen zu dem Ergebnis, dass Freundschaften auf höheren Stufen der Hierarchie eine höhere Kreditqualität signalisieren, was sich in einer höheren Finanzierungswahrscheinlichkeit und einer geringeren Ausfallwahrscheinlichkeit niederschlägt.

Warum kritisieren Dorfleitner et al. die Messbarkeit von Ausfällen?

Die Autoren weisen darauf hin, dass die Datenbasis über Kreditausfälle auf P2P-Plattformen lückenhaft sein kann, da nicht alle Ausfälle systematisch gemeldet werden, was zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Ausfallrisiken führen könnte.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Peer-to-Peer-Lending
Untertitel
Faktoren für eine korrekte Bonitätsbeurteilung auf P2P-Märkten
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Mercator School of Management)
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V504346
ISBN (eBook)
9783346054999
ISBN (Buch)
9783346055002
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Peer-to-Peer-Lending P2P-Lending Peer-to-Peer P2P Kreditvergabe Kredit Social Lending finanzielle Disintermediation Disintermediation direkte Kreditvergabe Crowdlending Crowdfunding marketplace lending Prosper auxmoney smava Kreditausfall Informationsasymmetrien soft information Bonität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Peer-to-Peer-Lending, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/504346
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Leseprobe aus  19  Seiten
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