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Der Zusammenhang zwischen dem Begriff des Guten (agathon), des Glücks (eudaimonia) und der spezifisch menschlichen Tüchtigkeit (areté) im 1. Buch der Nikomachischen Ethik

Titel: Der Zusammenhang zwischen dem Begriff des Guten (agathon), des Glücks (eudaimonia) und der spezifisch menschlichen Tüchtigkeit (areté)  im 1. Buch der Nikomachischen Ethik

Hausarbeit , 2004 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Daniela Schmitt (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Nikomachische Ethik behandelt die Lehre von der Sittlichkeit oder Tugend. Durch die Tugend erfüllt der Mensch seine Bestimmung, die darin besteht, dass er seine natürliche Vollendung erlangt und dadurch glücklich wird. Wie alles Lebendige nach einem Gut, dem höchsten Ziel strebt, so strebt auch der Mensch nach diesem höchsten Gut, der Glückseligkeit. Aristoteles schenkt der jenseitigen Glückseligkeit kaum Beachtung und beschäftigt sich mit der diesseitigen und irdischen Glückseligkeit.

Die folgende Hausarbeit soll sich mit der in dem ersten Buch der Nikomachischen Ethik eingeführten Begriffskonstellation agathon, eudaimonia, und areté beschäftigen. Hierbei werden zunächst die einzelnen Begriffe entsprechend ihrer Herleitung und Bedeutung definiert, und anschließend der Zusammenhang zwischen den Begriffen ausführlich herausgearbeitet und kurz diskutiert.

Die Frage nach dem letzten Ziel des Handelns, dem höchsten Gut für den Menschen, bildet den Ausgangspunkt der Nikomachischen Ethik und die Basis der zu erläuternden Begriffskonstellation.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Begriffskonstellation agathon - eudaimonia – areté

2.1 Der Begriff des Guten (agathon)

2.2 Der Begriff der Glückseligkeit (eudaimonia)

2.3 Der Begriff der Tüchtigkeit (areté)

3 Grundgedanken zu dem Verhältnis von areté und eudaimonia

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

5.1 Primärliteratur

5.2 Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den inneren Zusammenhang zwischen den zentralen aristotelischen Begriffen agathon (das Gute), eudaimonia (Glückseligkeit) und areté (Tüchtigkeit) im ersten Buch der Nikomachischen Ethik, um das menschliche Streben nach dem höchsten Gut zu ergründen.

  • Phänomenologische Bestandsaufnahme ethischer Tatsachen bei Aristoteles
  • Analyse der Zielhierarchien und des Begriffs des Guten
  • Definition der Glückseligkeit als spezifisch menschliche Tätigkeit
  • Die Rolle der Tugend (areté) als Voraussetzung für ein glückliches Leben
  • Abgrenzung von irdischem Glück und dem teleologischen Endziel

Auszug aus dem Buch

Der Begriff der Tüchtigkeit (areté)

Aristoteles teilt die Tüchtigkeit, bzw. die Tugenden in zwei Gattungen ein, zum einen die verstandesmäßigen und zum anderen die ethischen Tugenden.

„.... Denn die einen Tugenden nennen wir verstandesmäßige, die anderen ethische: verstandesmäßige sind etwa die Weisheit, Auffassungsgabe und Klugheit, ethische die Großzügigkeit und Besonnenheit.“(NE 1102 a 5)

Die ethischen Tugenden beziehen sich auf die Leidenschaften und die Handlungen, die aus diesen Leidenschaften entspringen. Sie bestehen in der Zähmung und Steuerung des irrationalen, triebhaften Teils der Seele. (NE 1102 a 16) Dabei fordert Aristoteles eine Ethik des Maßhaltens: bei den ethischen Tugenden gilt es die richtige Mitte zu treffen zwischen Übermaß und Mangel. (NE 1103 a 12f) Am besten verdeutlichen lässt sich dies am Beispiel der Tapferkeit. Die Tapferkeit bewegt sich zwischen den Extremen der Feigheit und der Tollkühnheit - weder die Feigheit ist wünschenswert, noch eine übersteigerte, vernunftlose Tapferkeit, die Aristoteles als Tollkühnheit bezeichnet. Der Tapfere hält hingegen das richtige Maß. Ähnlich verhält es sich für andere ethische Tugenden, Großzügigkeit, Besonnenheit. (NE 1103 a 18)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verortet das Werk in der antiken Moralphilosophie und führt in die zentrale Problemstellung um die Begriffe agathon, eudaimonia und areté ein.

2 Die Begriffskonstellation agathon - eudaimonia – areté: Dieser Hauptteil analysiert die drei Kernbegriffe, ihre jeweilige Bedeutung im aristotelischen Sinne sowie ihre hierarchische Einordnung als Ziele des menschlichen Handelns.

3 Grundgedanken zu dem Verhältnis von areté und eudaimonia: Hier wird diskutiert, inwiefern die Ausübung von Tugend notwendig für die Glückseligkeit ist und welchen Einfluss äußere Umstände darauf haben.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Aristoteles die fundamentale Verbindung zwischen Glückseligkeit und vernunftgemäßer Tätigkeit als erstrebenswertes Ideal zeichnet, auch wenn keine vollständige Begründung vorliegt.

5 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Nikomachische Ethik, agathon, eudaimonia, areté, Tugend, Glückseligkeit, das höchste Gut, Vernunft, Teleologie, Handlungslehre, Ethik, Philosophie, praktische Vernunft, Ergon

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen den zentralen Begriffen des Guten (agathon), der Glückseligkeit (eudaimonia) und der Tüchtigkeit (areté) im ersten Buch der Nikomachischen Ethik von Aristoteles.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Thematisiert werden das Wesen menschlicher Handlungen, die Zielhierarchie bei Aristoteles, die Unterscheidung zwischen ethischen und verstandesmäßigen Tugenden sowie die Definition des spezifisch menschlichen Wirkens (ergon).

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie das höchste Ziel des Menschen – die Glückseligkeit – erreicht werden kann und welche Rolle die Vernunfttätigkeit gemäß der Tugend (areté) in diesem Prozess spielt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine philosophische Begriffsanalyse, die sich auf die systematische Interpretation der Primärquelle sowie auf komplementäre fachwissenschaftliche Literatur stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die einzelnen Begriffe agathon, eudaimonia und areté in ihrer Herleitung definiert und anschließend das Verhältnis zwischen Tugendausübung und Erreichen der Glückseligkeit kritisch erörtert.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Analyse?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen das höchste Gut, die Zielhaftigkeit (Teleologie), die Unterscheidung der Seelenteile und die Selbstgenügsamkeit der Glückseligkeit.

Wie unterscheidet Aristoteles nach dieser Arbeit das gute vom schlechten Handeln?

Aristoteles unterscheidet anhand der Lebensformen sowie der vernunftgemäßen Ausführung des eigenen "ergon". Gutes Handeln ist jenes, das die spezifisch menschliche Fähigkeit zur Vernunft auf vortreffliche Weise (areté) realisiert.

Welche Rolle spielt der "glückliche Zufall" (eutychia) für die Glückseligkeit?

Die Arbeit zeigt auf, dass der glückliche Zufall zwar untergeordnet wirken kann, die aristotelische Glückseligkeit (eudaimonia) jedoch primär als aktive, tugendhafte Lebensführung definiert wird, die unabhängig von reinem Schicksal angestrebt wird.

Warum findet Aristoteles laut der Autorin keine finale Begründung für die Beziehung dieser Begriffe?

Die Autorin stellt fest, dass Aristoteles am Ende des ersten Buches die Glückseligkeit zwar als höchstes Ziel postuliert, aber keine explizite, lückenlose Herleitung liefert, wie die Verbindung von vernunftgemäßem Handeln und dem sicheren Erreichen des Glücks unter allen Lebensumständen vollzogen werden kann.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Zusammenhang zwischen dem Begriff des Guten (agathon), des Glücks (eudaimonia) und der spezifisch menschlichen Tüchtigkeit (areté) im 1. Buch der Nikomachischen Ethik
Hochschule
Universität Mannheim
Veranstaltung
Proseminar Aristoteles Nikomachische Ethik
Note
2,3
Autor
Daniela Schmitt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
16
Katalognummer
V50424
ISBN (eBook)
9783638466486
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zusammenhang Begriff Guten Glücks Tüchtigkeit Buch Nikomachischen Ethik Proseminar Aristoteles Nikomachische Ethik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniela Schmitt (Autor:in), 2004, Der Zusammenhang zwischen dem Begriff des Guten (agathon), des Glücks (eudaimonia) und der spezifisch menschlichen Tüchtigkeit (areté) im 1. Buch der Nikomachischen Ethik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/50424
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Leseprobe aus  16  Seiten
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