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Die Regulatorik im Crowdfunding. Welche Ansätze und Herausforderungen gibt es?

Titel: Die Regulatorik im Crowdfunding. Welche Ansätze und Herausforderungen gibt es?

Akademische Arbeit , 2018 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Max Schneider (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit soll sich näher mit dem Crowdfunding und schwerpunktmäßig mit den regulatorischen Ansätzen sowie den zukünftigen Herausforderungen in der Crowdfundingbranche auseinandergesetzt werden. Ziel der Arbeit soll es sein, einen Überblick über das innovative Finanzierungsinstrument „Crowdfunding“ mit seinen unterschiedlichen Ausprägungen zu geben sowie bestehende Regulierungsversuche der Branche im deutschen Raum in ihrer praktischen Relevanz zu evaluieren und diskutieren sowie zukünftige Herausforderungen aufzuzeigen.

Das Crowdfunding hat seit einigen Jahren ein beispielloses Wachstum vorzuweisen. So erreichte das gesamte in Deutschland investierte Crowdkapital aus dem Segment Crowdinvesting im Juni 2018 die 500 Millionen Euro Marke. Wie der Crowdfundingmarkt unterschätzt wurde, zeigt eine Befragung der Universität St. Gallen, die ein solches Volumen des Crowdfinancing-Marktes erst für das Jahr 2020 prognostiziert. Das erste Crowdinvestment, welches in Deutschland verzeichnet wurde, fand im Oktober 2011 statt. Öffentliche Popularität erlangte die Schwarmfinanzierung durch den Kinofilm „Stromberg“, welcher mit Hilfe der Crowd Ende 2011 eine Million Euro einsammelte.

International geht die Historie viel weiter zurück. Als ein erstes, von einer Gemeinschaft durchgeführtes Finanzierungsprojekt, ist die New Yorker Freiheitsstatue zu nennen. 1885 schenkte Frankreich den USA diese Statue. Da die Stadt nicht genügend Geld für das Fundament zur Verfügung hatte, wurden die New Yorker zum Spenden aufgerufen. So kamen innerhalb von fünf Monaten 250.000 US-$ zusammen. Aktuell stellt der Immobiliensektor, mit 53 Prozent im deutschen Crowdfinanzierungsmarkt das volumen- und wachstumsstärkste Segment dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Grundstruktur und Begriffsherkunft des Crowdfundings

2.1. Crowddonaiting

2.2. Gegenleistungsbasiertes Crowdfunding

2.3. Crowdinvesting

2.3.1 Crowdlending

2.3.2. Eigenkapitalbasiertes Crowdfunding

3. Chancen und Risiken im Crowdfunding

4. Rechtliche Einordnung und bestehende Regulierungsansätze

4.1. Erlaubnispflichten beim Crowdfunding

4.2. Prospektpflichten beim Crowdfunding

5. Evaluierung und bestehende Herausforderungen der Regulatorik

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht das innovative Finanzierungsinstrument Crowdfunding, bewertet bestehende Regulierungsansätze im deutschen Rechtsraum hinsichtlich ihrer praktischen Relevanz und identifiziert zukünftige Herausforderungen für die Branche.

  • Grundlagen und Definition der verschiedenen Crowdfunding-Modelle
  • Analyse der Chancen und Risiken für Investoren und Kapitalnehmer
  • Rechtliche Einordnung durch das Kleinanlegerschutzgesetz
  • Evaluation von Erlaubnis- und Prospektpflichten
  • Diskussion über regulatorische Hindernisse und Transparenzstandards

Auszug aus dem Buch

2. Grundstruktur und Begriffsherkunft des Crowdfundings

Unter dem Crowdsourcing kann eine Aufgabe verstanden werden, die durch einen öffentlichen Aufruf mit Hilfe einer undefiniert großen Menge an Menschen - der Crowd - realisiert werden kann. Ableiten lässt sich der Begriff des Crowdsourcings aus dem Begriff Outsourcing. Beim Outsourcing werden Aufgaben an einen externen spezialisierten Dienstleister ausgelagert und von diesem umgesetzt. Beim Crowdsourcing wird diese Tätigkeit an die Crowd - also Masse - ausgelagert. Dies hat einen multiplikativen Effekt, der sich in Kostengesichtspunkten und Schnelligkeit der Aufgabenerledigung niederschlägt. Das Crowdsourcing ermöglicht eine Wissens-gewinnung für Wissenschaft, Wirtschaft und weitere Bereiche. Unternehmen können mit Hilfe des Crowdsourcings Konsumenten aktiv an Prozessen und Vorgängen beteiligen und damit die Märkte und traditionellen Wertschöpfungsketten verändern.

Der Begriff „Crowdfunding“, für den es keine gesetzliche Definition gibt, kann als Oberbegriff für alle Ausprägungen des Crowdsourcings mit finanzieller Ausrichtung verstanden werden. Aus dem Crowdfunding entspringen diverse Teilbereiche, die sich nur schwer voneinander abgrenzen lassen. In Bezug auf die Abgrenzung der einzelnen Teilbereiche des Crowdfundings weist die Literatur unterschiedliche Auffassungen auf. In dieser Arbeit wird, die am häufigsten vertretene Auffassung dargelegt, welche in Abbildung 1 abgetragen ist. Demnach gilt das Crowdfunding als Oberbegriff. Diesem entspringen, das gegenleistungsbasierte Crowdfunding, das Crowddonaiting sowie das Crowdinvesting. Dem Crowdinvesting ist das eigenkapitalbasierte Crowdfunding und das Crowdlending unterzuordnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet das enorme Wachstum des Crowdfunding-Marktes, erläutert die Relevanz als alternative Finanzierungsquelle für junge Unternehmen und steckt den Forschungsrahmen der Arbeit ab.

2. Die Grundstruktur und Begriffsherkunft des Crowdfundings: Hier wird der theoretische Rahmen durch die Herleitung des Crowdfundings aus dem Crowdsourcing gelegt und eine Systematisierung der verschiedenen Crowdfunding-Teilbereiche vorgenommen.

3. Chancen und Risiken im Crowdfunding: Dieses Kapitel arbeitet die spezifischen Vor- und Nachteile von Schwarmfinanzierungen für Emittenten sowie die damit verbundenen Verlustrisiken und Informationsdefizite für Privatanleger heraus.

4. Rechtliche Einordnung und bestehende Regulierungsansätze: Der Schwerpunkt liegt hier auf der Analyse des Kleinanlegerschutzgesetzes und dessen Auswirkungen auf Erlaubnis- sowie Prospektpflichten für die Plattformen.

5. Evaluierung und bestehende Herausforderungen der Regulatorik: Es erfolgt eine kritische Bewertung des Regulierungsniveaus, der Transparenzstandards sowie der Problematik grenzüberschreitender Tätigkeiten im europäischen Kontext.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die Auswirkungen der Regulatorik auf Marktteilnehmer und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Schritte für einen sicheren und innovativen Finanzmarkt.

Schlüsselwörter

Crowdfunding, Crowdsourcing, Crowdinvesting, Crowdlending, Kleinanlegerschutzgesetz, BaFin, Prospektpflicht, Erlaubnispflicht, Vermögensanlagen, Regulatorik, Risikomanagement, Mezzanine Finanzierungsformen, Finanzinnovation, Start-ups, Anlegerschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der regulatorischen Einordnung und den Herausforderungen von Crowdfunding-Modellen in Deutschland, insbesondere unter Berücksichtigung des Kleinanlegerschutzgesetzes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Definition verschiedener Crowdfunding-Formen, die Abwägung von Chancen und Risiken sowie die rechtliche Analyse der Aufsicht durch die BaFin und gesetzlicher Informationspflichten.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über Crowdfunding als Finanzinstrument zu geben, die Auswirkungen der aktuellen Gesetzeslage zu evaluieren und zukünftige Herausforderungen für eine harmonisierte Regulierung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der kritischen Analyse rechtlicher Rahmenbedingungen sowie bestehender Branchenberichte zur Crowdfunding-Entwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine strukturierte Darstellung der Crowdfunding-Typen, eine Risikoanalyse, die detaillierte Untersuchung der rechtlichen Erlaubnis- und Prospektpflichten sowie die Evaluierung der Herausforderungen für Emittenten und Plattformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Crowdfunding, Regulatorik, Kleinanlegerschutzgesetz, Prospektpflicht und Anlegerschutz charakterisiert.

Warum wird das Kleinanlegerschutzgesetz in der Arbeit kritisch hinterfragt?

Es wird hinterfragt, da es zwar Transparenz fördert, von Marktteilnehmern jedoch teilweise als Investitionshindernis wahrgenommen wird und in manchen Bereichen (z. B. Immobilienfinanzierung) unbeabsichtigte Anreize schafft.

Welche Rolle spielt die BaFin im Crowdfunding-Kontext laut dieser Arbeit?

Die BaFin prüft zwar Prospekte oder Informationsblätter auf Vollständigkeit und Verständlichkeit, ist jedoch primär nicht für die Prüfung der Seriösität oder der Geschäftsmodelle der Emittenten zuständig, was eine regulatorische Lücke verdeutlicht.

Welche Bedeutung haben "Bagatellgrenzen" für Plattformen?

Sie sind von hoher Relevanz, da sie Plattformen und Emittenten unter bestimmten Bedingungen von der aufwendigen und kostspieligen Prospektpflicht befreien, was die Kapitalaufnahme für junge Unternehmen erleichtert.

Welcher Ausblick wird für den europäischen Crowdfunding-Markt gegeben?

Die Arbeit plädiert für eine harmonisierte EU-weite Regulierung, um grenzüberschreitende Aktivitäten zu ermöglichen und Europa gegenüber anderen großen Finanzmärkten wettbewerbsfähiger zu gestalten.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Regulatorik im Crowdfunding. Welche Ansätze und Herausforderungen gibt es?
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,3
Autor
Max Schneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
26
Katalognummer
V503652
ISBN (eBook)
9783346053107
ISBN (Buch)
9783346053114
Sprache
Deutsch
Schlagworte
regulatorik crowdfunding welche ansätze herausforderungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Max Schneider (Autor:in), 2018, Die Regulatorik im Crowdfunding. Welche Ansätze und Herausforderungen gibt es?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/503652
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Leseprobe aus  26  Seiten
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