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Werkstätten eines lernenden Menschen - Lern-, Reise- und Lesetagebücher

Titel: Werkstätten eines lernenden Menschen - Lern-, Reise- und Lesetagebücher

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nora Emanuelle Boehmer (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit geht es um “Werkstätten des Lernens” genauer gesagt um Lern-, Reise- und Lesetagebücher. Je intensiver man sich mit diesem Thema beschäftigt, um so mehr erkennt man die Schätze, die man damit entdecken kann: die Lernprozesse der Schüler. Es ist einem möglich, auch in die Gedankenwelt derjenigen einzutauchen, die im Unterricht nie einen Beitrag leisten. Lerntagebücher scheinen zwar mit einer Menge Zeitaufwand verbunden zu sein, doch ich habe in keiner meiner Quellen eine Aussage gefunden, die besagt, dass es sich aufgrund des Zeitaufwandes nicht lohnt. Die Erkenntnisse und Prozesse, die man damit in Bewegung setzt, müssen von sehr entschädigender Qualität sein.
In dieser Arbeit werde ich mich mit den neuen Herausforderungen an Schule und Lehrer beschäftigen, vor allem unter dem Licht der Bewertung, denn auch diese befindet sich in einer Phase der Veränderung.
Ein Teil der Veränderungen im Bereich der Bewertung sind Lerntagebücher, d.h. die Verschriftlichung und Reflexion von Lernstrategien. Aber wozu: Zum einen gibt es dem Lehrer breiter gefächerte Einblicke in die Lernstrategien der Schüler als dies durch bloße Beobachtung und eingeschränkte Tests möglich wäre. Zum anderen gewinnt auch der Schüler ein Interesse und neue Einblicke in seine eigenen Lernstrategien. Beides soll im besten Falle dazu führen, die positiven Ansätze eines Lerners zu erkennen, zu stärken und zu nutzen.
Auf die verschiedenen Formen der Tagebücher, ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten werde ich im vierten Punkt eingehen. Danach folgt ein Exkurs zur Nutzung von Lerntagebüchern in Fächer, die nicht für intensives Schreiben bekannt sind, Mathematik und Englisch.
Um dann mit einer eigenen Idee für die Verwendung eines Lerntagebuchs im Englischunterricht zu schließen. Diese Idee ist für eine fünfte Klasse einer Grundschule konzipiert, welche seit der dritten Klasse Englisch als Begegnungssprache hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Neue Herausforderungen

3. Schreiben als reflexive Praxis

4. Formen reflexiver Praxis

4.1. Das Lerntagebuch

4.2. Das Reisetagebuch

4.3. Das Lesetagebuch

5. Ungewohnte Einsatzorte des Lerntagebuchs:

6. Praktische Umsetzung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Lern-, Reise- und Lesetagebüchern als Instrumente zur Dokumentation und Reflexion von Lernprozessen in der Grundschule, um dem Wandel hin zu einer schülerorientierten Leistungsbewertung gerecht zu werden und die Lernentwicklung transparent zu machen.

  • Veränderung der Rolle des Lehrers und der Leistungsbewertung
  • Reflexives Schreiben als Werkzeug zur Erkenntnisgewinnung
  • Differenzierung der verschiedenen Tagebuchformen
  • Integration von Tagebüchern in ungewohnte Fachbereiche
  • Praktische Konzeption für den Englischunterricht

Auszug aus dem Buch

3. Schreiben als reflexive Praxis:

Es geht also um das Dokumentieren, um das Aufschreiben, von Lernprozessen. “Inzwischen ist das Verständnis dafür gewachsen, dass Schreiben bei weitem nicht nur das Schreiben befördert, sondern darüber hinaus Einsichten vielfältiger Art hervorbringt: zum jeweiligen Gegenstand des Geschriebenen, zu Schreibenden und Lesenden, zur Art und Weise, wie jemand arbeitet, denkt, versteht.”

Schreiben hat demnach eine reflexive Eigenschaft, die so gut wie immer in Texten vorhanden ist, aber meist nicht zum Thema gemacht wird. Wenn man über ein persönliches Ereignis schreibt, tritt man normalerweise ‘einen Schritt zurück’, da man so einen besseren Blick auf das Geschehene hat. Erzählungen sind wesentlich emotionaler, da man sie nicht korrigieren kann. Beim Schreiben kann man innehalten und nachdenken und so zu neuen Erkenntnissen kommen. Während des Schreibens durchläuft man einen Prozess des Entwerfens und Verwerfens, des Zweifelns und des Überdenkens, des Inspirierens und des Planens und irgendwann des Abschließens.

Der Prozess des Schreibens ist dynamisch. Schreiben ist ein Werkzeug zur Erkenntnisgewinnung, zum Teil hilft es auch bei der Klärung von Sachverhalten, da der Schreiber in eigenen Worten wiedergeben muss, was er gehört oder gelesen hat. Er muss also sein Wissen abrufen, eventuell mit eigenen Erfahrungen oder eigenem Wissen ergänzen und dann alles in eine bestimmte, in sich schlüssige, Form bringen. Erst jetzt bei der eigenen Formulierung stellt sich heraus, ob er den Sachverhalt wirklich verstanden hat. “Erst durch das Formulieren wird es ihnen möglich, ihr Lernen zu reflektieren, zu vergleichen und zu verändern.”

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Lern-, Reise- und Lesetagebücher ein und begründet deren Relevanz zur Sichtbarmachung von individuellen Lernprozessen.

2. Neue Herausforderungen: Es wird erörtert, wie sich der Rahmenlehrplan und die veränderte Sicht auf den Schüler neue Anforderungen an die Leistungsbewertung stellen, bei der Prozesse wichtiger werden als bloße Momentaufnahmen.

3. Schreiben als reflexive Praxis: Dieses Kapitel beleuchtet das Schreiben als dynamischen Prozess, der Schülern hilft, ihr eigenes Wissen zu ordnen, zu reflektieren und Lernstrategien zu entwickeln.

4. Formen reflexiver Praxis: Hier werden die verschiedenen Tagebuchtypen – Lerntagebuch, Reisetagebuch und Lesetagebuch – detailliert in ihrer Funktion und Gestaltung vorgestellt.

5. Ungewohnte Einsatzorte des Lerntagebuchs:: Die Autorin zeigt auf, dass Lerntagebücher nicht nur im sprachlichen Bereich, sondern auch in mathematischen oder fremdsprachlichen Kontexten erfolgreich eingesetzt werden können.

6. Praktische Umsetzung: Es wird ein konkretes Konzept für die Anwendung des Lerntagebuchs im Englischunterricht der 5. Klasse unter Verwendung der Storyline-Methode entworfen.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion über die Chancen, die Tagebücher als „Werkstätten des Lernens“ für die Begleitung individueller Lernbiographien bieten.

Schlüsselwörter

Lerntagebuch, Reisetagebuch, Lesetagebuch, Reflexive Praxis, Lernprozesse, Leistungsbewertung, Schülerorientierung, Offener Unterricht, Lernstrategien, Dokumentation, Englischunterricht, Grundschule, Dialogisches Lernen, Selbststeuerung, Kompetenzförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Tagebüchern in der Grundschule als Instrumente zur Reflexion und Dokumentation von Lernprozessen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die veränderte Leistungsbewertung, die Bedeutung von reflexivem Schreiben und die praktische Anwendung von Tagebuchformaten in verschiedenen Schulfächern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer durch Lerntagebücher Lernprozesse der Schüler sichtbar machen und individuelle Lernwege besser begleiten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der theoretischen Einordnung von reformpädagogischen Ansätzen sowie der Konzeption eines Praxismodells.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Schreibens als Reflexionsmedium, die Definition der verschiedenen Tagebuchformen und deren Anwendungsmöglichkeiten analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lerntagebuch, Reflexion, Leistungsbewertung, Lernprozessbegleitung und schülerorientierter Unterricht.

Wie unterscheidet sich ein Reisetagebuch vom klassischen Lerntagebuch?

Während beim Lerntagebuch die individuellen Lerntechniken im Vordergrund stehen, führt das Reisetagebuch den Schüler durch eine spezifische fachliche Struktur, die andere Schulbücher ersetzt.

Warum ist die praktische Umsetzung im Englischunterricht für die Autorin besonders?

Die Autorin sieht darin die Herausforderung, die Fremdsprache trotz begrenztem Wortschatz durch emotionale Anlässe zum Ausdrucksmittel für Lernreflexionen zu machen.

Welche Rolle spielt die Storyline-Methode in der praktischen Umsetzung?

Sie fungiert als roter Faden durch eine fiktive Geschichte, die den Schülern ermöglicht, Unterrichtsinhalte in einen authentischen und motivierenden Kontext einzubetten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Werkstätten eines lernenden Menschen - Lern-, Reise- und Lesetagebücher
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,3
Autor
Nora Emanuelle Boehmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
20
Katalognummer
V50316
ISBN (eBook)
9783638465595
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Werkstätten Menschen Lern- Reise- Lesetagebücher
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nora Emanuelle Boehmer (Autor:in), 2005, Werkstätten eines lernenden Menschen - Lern-, Reise- und Lesetagebücher, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/50316
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Leseprobe aus  20  Seiten
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