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Der Religionsunterricht vor und nach der Würzburger Synode

Titel: Der Religionsunterricht vor und nach der Würzburger Synode

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Maximilian von Westerheide (Autor:in)

Theologie - Praktische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit handelt von der Veränderung des Religionsunterrichts im 20. Jahrhundert. Im Laufe der Jahrzehnte kam es immer wieder zu gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen. Dadurch änderten sich auch die Erwartungen und die Bedürfnisse an die dazugehörige Bildungslandschaft. Besonders der Religionsunterricht mit seiner Doppelfunktion als Glaubens- und Wissensvermittler, musste sich ständigen Veränderungen und Anpassungen unterziehen.

Diese Hausarbeit erläutert, in chronologischer Vorgehensweise, wie und welchen Veränderungen sich der Religionsunterricht unterzogen hat. Anhand von historisch prägnanten Ereignissen wird erklärt, welche didaktischen, pädagogischen aber auch theologischen Anpassungen stattfanden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff des Katechismus

3. Der Religionsunterricht vor der Würzburger Synode

3.1 Religionsunterricht speziell von 1933-1945

3.2 Religionsunterricht nach dem Zweiten Weltkrieg

4. Die Würzburger Synode

5. Der Religionsunterricht nach der Würzburger Synode

5.1 Der „neue“ Religionsunterricht im Kontext Kirche & Staat

5.2 Der „neue“ Religionsunterricht im Kontext Schule & Gesellschaft

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die historische Entwicklung und Transformation des Religionsunterrichts im 20. Jahrhundert, mit besonderem Fokus auf den prägenden Wendepunkt durch die Würzburger Synode. Ziel ist es, die didaktische und pädagogische Neuausrichtung vom katechetischen Bibellernen hin zu einem an der Lebenswirklichkeit orientierten Religionsunterricht aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung des Religionsunterrichts im 20. Jahrhundert
  • Einfluss politischer Systeme (Nationalsozialismus) und gesellschaftlicher Umbrüche
  • Die Bedeutung der Würzburger Synode als religionspädagogischer Wendepunkt
  • Das Konvergenzmodell und die Zusammenarbeit von Staat, Schule und Kirche
  • Ansprüche an den Religionsunterricht in der heutigen Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

3.1 Religionsunterricht speziell von 1933-1945

In der frühen Hälfte des 20. Jahrhunderts, speziell in den Jahrzehnten von 1933 bis 1945, wurde der Religionsunterricht und damit auch der Religionslehrer regelrecht instrumentalisiert.

Seine eigentlichen Aufgaben, nämlich der Vollzug der Katechese und den Dienst an der Gemeinde, speziell in der Unterrichtung und Einführung von Kindern und Jugendlichen zum christlichen Leben, wurden ihm entzogen.

Zwar war der Religionsunterricht seit dem 20.07.1933, nachdem Reichskonkordat zwischen Papst Pius XI und dem Deutschen Reich ein ordentliches und eigenständiges Schulfach, doch die Nationalsozialisten verletzten dieses Dekret zunehmend.

Besonders für Adolf Hitler stand die Erziehung zum vaterländischen und staatsbürgerlichen Pflichtbewusstsein im Vordergrund. Er nutze die damaligen pädagogischen Erkenntnisse, um sie seinen eigenen nationalsozialistischen Zielen dienbar zu machen. Mit zunehmender Machtexpansion der Nationalsozialisten, sank auch der Anteil am katholischen Religionsunterricht auf den Stundentafeln. Der biblisch und an Nächstenliebe ausgerichtete Religionsunterricht war in dieser Zeit des 20. Jahrhunderts vom Regime schlicht nicht mehr erwünscht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die thematische Veränderung des Religionsunterrichts im 20. Jahrhundert ein und skizziert den Aufbau der chronologischen Untersuchung.

2. Der Begriff des Katechismus: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Katechese als Instrument der Glaubensweitergabe und beschreibt den Übergang zur methodischen, lebensnahen Unterweisung.

3. Der Religionsunterricht vor der Würzburger Synode: Hier wird die Instrumentalisierung des Religionsunterrichts im Nationalsozialismus sowie der anschließende Wunsch nach einer kritischen Neuausrichtung in der Nachkriegszeit analysiert.

4. Die Würzburger Synode: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Synode als Versuch, Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils zu verfestigen und eine neue, reflektierte Form des Religionsunterrichts zu etablieren.

5. Der Religionsunterricht nach der Würzburger Synode: Hier werden die neuen Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit von Staat, Schule und Kirche (res mixta) sowie der Fokus auf Schülerorientierung und Sinnvermittlung thematisiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Religionsunterricht heute als fruchtbares Ergebnis einer synergetischen Zusammenarbeit zwischen gesellschaftlichen und kirchlichen Institutionen fungiert.

Schlüsselwörter

Religionsunterricht, 20. Jahrhundert, Würzburger Synode, Katechese, Konvergenzmodell, Glaubensvermittlung, Religionspädagogik, Schülerorientierung, res mixta, Schulfach Religion, Theologie, Didaktik, Sinnvermittlung, christliche Sozialisation, Bildungslandschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Veränderungen und Anpassungen des christlichen Religionsunterrichts im Verlauf des 20. Jahrhunderts unter Berücksichtigung historischer Ereignisse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Katechese, die Auswirkungen politischer Regime, die Würzburger Synode und das Verhältnis zwischen Kirche und Staat im schulischen Kontext.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie und welchen Veränderungen der Religionsunterricht im 20. Jahrhundert unterlag, um den didaktischen und theologischen Mehrwert für die heutige Zeit zu bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine chronologische Vorgehensweise und analysiert historisch relevante Ereignisse, um die pädagogische und theologische Entwicklung nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Katechese, die Instrumentalisierung des Unterrichts zwischen 1933 und 1945, die Neuorientierung nach 1945 und die Ergebnisse der Würzburger Synode inklusive deren Folgen für Schule und Staat.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Religionsunterricht, Würzburger Synode, Katechese, Konvergenzmodell, Schülerorientierung und das Verhältnis von Kirche und Schule.

Wie wirkte sich die Zeit des Nationalsozialismus auf den Religionsunterricht aus?

Das Regime instrumentalisiert den Unterricht für seine eigenen staatsbürgerlichen Erziehungsziele, entzog ihm den christlichen Kern und reduzierte seine Bedeutung im Stundenplan erheblich.

Was ist das "Konvergenzmodell" der Würzburger Synode?

Es handelt sich um ein Modell, das theologische Kernaspekte mit gesellschaftlichen Forderungen verbindet, um den Religionsunterricht methodisch, didaktisch und kritisch-reflektierend zu gestalten.

Warum wird heute von einem „aufgeklärten“ Religionsunterricht gesprochen?

Der Begriff beschreibt den Ansatz, junge Menschen zur eigenen religiösen Bestimmung und Sinnfindung zu motivieren, anstatt auf einer reinen, belehrenden Gemeindekatechese zu beharren.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Religionsunterricht vor und nach der Würzburger Synode
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Katholische Theologie)
Veranstaltung
Religionsdidaktik
Note
1,3
Autor
Maximilian von Westerheide (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
13
Katalognummer
V502930
ISBN (eBook)
9783346079275
ISBN (Buch)
9783346079282
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Didaktik Religion Religionsunterricht Schule Synode Würzburg Religionsdidaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maximilian von Westerheide (Autor:in), 2013, Der Religionsunterricht vor und nach der Würzburger Synode, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/502930
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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