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Chancen und Grenzen der Erlebnispädagogik

Hat die Erlebnispädagogik eine positive und nachhaltige Wirkung auf die Klientel der Kinder- und Jugendarbeit?

Title: Chancen und Grenzen der Erlebnispädagogik

Term Paper , 2019 , 20 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jan Block (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Im Rahmen dieser Arbeit soll ausgehend von der Forschungsfrage "Hat die Erlebnispädagogik eine positive und
nachhaltige Wirkung auf die Klientel der Kinder- und Jugendarbeit" einerseits ergründet werden, ob erlebnispädagogische Maßnahmen eine direkte positive Wirkung auf die Zielgruppe der Kinder- und Jugendarbeit haben. Zum anderen soll hierüber
hinaus untersucht werden, ob diese vermeintliche Wirkung auch langfristig beim Klientel Bestand hat. Hierzu sollen die Studienergebnisse über ein erlebnispädagogisches Angebot in einer Gesamtschule angeführt und in Hinblick auf die
Forschungsfrage näher untersucht werden.

Die Erlebnispädagogik stellt eine zunehmend bedeutsame Methode in der Pädagogik und der Sozialen Arbeit dar. In den Medien erfreut sie sich ebenfalls über eine wachsende Präsenz. Erlebnispädagogische Unternehmungen wie das Klettern in einem Hochseilgarten, eine Kanufahrt bis hin zu einem Langzeitaufenthalt auf einem Segelschiff zur Resozialisierung von delinquenten Jugendlichen, sind hier Gegenstand von diversen Reportagen. In diesem Verbund hat die kommunale Kinder- und Jugendarbeit unlängst die Erlebnispädagogik als Methode für sich entdeckt. Städte wie München nutzen hier erlebnispädagogische Elemente, um in Projekten wie der Kinderstadt "Mini München" pädagogisch, in ihrem Stadtgebiet, tätig zu werden.

Dies ist oft mit einem hohem Organisations- und Kostenaufwand verbunden. Hieraus resultiert die Frage nach einer Legitimation von erlebnispädagogischen Angeboten. Kann in diesem Verbund eine positive und zeitlich andauernde Wirkung
durch diese erzielt werden?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erlebnispädagogik

2.1 Die Geschichte der Erlebnispädagogik

2.2 Theoretische Grundlagen

3. Erlebnispädagogik in der Kinder- und Jugendarbeit

3.1 Das Spielmobil

3.2 Mini München

4. Chancen und Grenzen der Erlebnispädagogik

4.1 Hypothese

4.2 Durchführung

4.3 Ergebnisse der Frankfurter Selbstkonzeptskalen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob erlebnispädagogische Maßnahmen eine positive und nachhaltige Wirkung auf die Zielgruppe der Kinder- und Jugendarbeit haben, wobei insbesondere die Legitimation dieser aufwendigen Methoden hinterfragt wird.

  • Historische Entwicklung und theoretische Konzepte der Erlebnispädagogik
  • Praktische Anwendungsbeispiele wie das Spielmobil und Mini München
  • Empirische Analyse der Auswirkungen erlebnispädagogischer Interventionen
  • Untersuchung von kurz- und langfristigen Effekten auf das Selbstkonzept
  • Diskussion über die Übertragbarkeit von Studienergebnissen auf unterschiedliche Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Geschichte der Erlebnispädagogik

Der erlebnispädagogische Grundgedanke findet seinen Ursprung bereits in den Überlegungen von John-Jacques Rousseau (1712 – 1778) und Henry David Thoreau (1817- 1862). So betont Rousseau die Wichtigkeit von handlungsbezogenen Lernszenarien bei der Beschulung von Kindern und Jugendlichen. „Und denkt daran, dass ihr in allen Fächern mehr durch Handlungen als durch Worte belehren müsst. Denn Kinder vergessen leicht was sie gesagt haben und was man ihnen gesagt hat, aber nicht, was sie getan haben und was man ihnen tat“ (Rousseau 1975, S. 80).

Thoreau wiederum geht in seinem Hauptwerk „Walden oder Leben in den Wäldern“ näher auf den erzieherischen und lehrenden Charakter der Natur, welche das Hauptmedium der Erlebnispädagogik darstellt, ein. „Ich zog in die Wälder, weil ich den Wunsch hatte, mit Überlegung zu leben, alle Willenskraft und Samen zu schaun, zu ergründen, ob ich nicht lernen konnte, was ich lehren sollte, um beim Sterben vor der Entdeckung bewahrt zu bleiben, dass ich nicht gelebt habe.“ (Thoreau 2018, S.142).

Als „Urvater“ der Erlebnispädagogik wird weiterhin oft der deutsche Reformpädagoge Kurt Hahn (1886- 1974) benannt. Hahn postuliert, dass die Gesellschaft, nach Ende des ersten Weltkrieges, unter „Verfallserscheinungen“ leiden würde. Er führt in diesem Verbund mehrere Defizite der modernen Gesellschaft an: das Schwinden von körperlichen Fähigkeiten, der Verfall an Kreativität und Eigeninitiative, eine Verringerung der Sorgfalt und Genauigkeit sowie ein Mangel an Empathie seinen Mitmenschen gegenüber.

Als Konzept gegen diese gesellschaftlichen Defizite konzipiert Hahn sein therapeutisches Modell der Erlebnistherapie, welche folgende vier Aktivitäten einschließt: das körperliche Training zur Steigerung von Kondition, Vitalität und Mut, das Projekt Aufgaben im handwerklichen, technischen und musischen Bereich zur Entwicklung von Sachkompetenz und Entfaltung der eigenen Fähigkeiten, die Expedition einschließlich der Planung, Organisation und Umsetzung dieser zur Entwicklung von Selbstständigkeit, Entschluss- und Überwindungskraft des Individuums, der Soziale Dienst, ein soziales Engagement, eine Einführung von Rettungsdiensten als Kontrast zu egoistischen Verhaltensweisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Erlebnispädagogik ein, stellt die Forschungsfrage nach deren Wirksamkeit in der Kinder- und Jugendarbeit und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Erlebnispädagogik: Dieses Kapitel erläutert die historischen Ursprünge der Erlebnispädagogik durch Vordenker wie Rousseau und Hahn sowie die zentralen theoretischen Grundlagen und Wirkmechanismen, wie das Lernzonenmodell.

3. Erlebnispädagogik in der Kinder- und Jugendarbeit: Hier wird die praktische Umsetzung der Erlebnispädagogik in der Kinder- und Jugendarbeit an den konkreten Fallbeispielen des Spielmobils und des Projekts Mini München illustriert.

4. Chancen und Grenzen der Erlebnispädagogik: Dieses Kapitel präsentiert die empirische Untersuchung „Projekt adventure“, analysiert die Methodik der Frankfurter Selbstkonzeptskalen und erörtert die erhobenen kurz- und langfristigen Testergebnisse.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die kurzfristige Wirksamkeit erlebnispädagogischer Maßnahmen und diskutiert die Grenzen der langfristigen Nachhaltigkeit dieser Interventionen.

Schlüsselwörter

Erlebnispädagogik, Kinder- und Jugendarbeit, Sozialarbeit, Projekt adventure, Selbstkonzept, Lernzonenmodell, Kurt Hahn, Erlebnispädagogische Waage, E-Kette, Persönlichkeitsentwicklung, Handlungsrelevanz, Sozialraumorientierung, Wirkungsforschung, Interventionen, Selbstwirksamkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob erlebnispädagogische Methoden eine positive Wirkung auf die Zielgruppe der Kinder- und Jugendarbeit haben und ob diese Wirkungen auch langfristig anhalten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die historische Herleitung der Erlebnispädagogik, ihre theoretische Fundierung sowie die praktische Anwendung in verschiedenen Projekten der Jugendhilfe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwieweit erlebnispädagogische Angebote zu einer nachhaltigen positiven Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung sowie eine empirische Sekundäranalyse der Studie „Projekt adventure“, welche unter anderem die Frankfurter Selbstkonzeptskalen (FSKN) nutzte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung theoretischer Konzepte, die Vorstellung von Praxisbeispielen wie „Mini München“ und eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse einer Längsschnittstudie.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Erlebnispädagogik, Selbstkonzept, Wirkungsforschung und Handlungsorientierung.

Welche Bedeutung haben die Begriffe „Komfortzone“, „Lernzone“ und „Panikzone“?

Diese Zonen bilden das Lernzonenmodell, das verdeutlicht, dass pädagogisch wirksame Lernprozesse im Bereich zwischen Komfort und Panik stattfinden müssen, um eine Über- oder Unterforderung zu vermeiden.

Was zeigt die „E-Kette“ in Bezug auf den pädagogischen Erfolg?

Die E-Kette veranschaulicht den notwendigen Transfer von einem Ereignis über ein subjektives Erlebnis und die Reflexion hin zu einer nachhaltigen Erkenntnis.

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Details

Title
Chancen und Grenzen der Erlebnispädagogik
Subtitle
Hat die Erlebnispädagogik eine positive und nachhaltige Wirkung auf die Klientel der Kinder- und Jugendarbeit?
College
University of Applied Sciences North Hesse; Bad Sooden-Allendorf
Grade
2,3
Author
Jan Block (Author)
Publication Year
2019
Pages
20
Catalog Number
V502767
ISBN (eBook)
9783346045447
ISBN (Book)
9783346045454
Language
German
Tags
chancen grenzen erlebnispädagogik wirkung klientel kinder- jugendarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Block (Author), 2019, Chancen und Grenzen der Erlebnispädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/502767
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