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Voraussetzungen und Rechtsfolgen der körperschaftsteuerlichen Organschaft

Titel: Voraussetzungen und Rechtsfolgen der körperschaftsteuerlichen Organschaft

Seminararbeit , 2018 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Jura - Steuerrecht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit der körperschaftsteuerlichen Organschaft und gliedert sich in zwei Schritte. Im ersten Schritt werden die Voraussetzungen erläutert, die zur Begründung eines Organschaftsverhältnisses nötig sind. Hierzu ist zunächst zu definieren, wer kraft Gesetzes zur Begründung eines Organschaftsverhältnisses fähig ist. Darüber hinaus bedarf es sowohl der finanziellen Eingliederung als auch eines wirksam abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags i. S. d. § 291 Abs. 1 AktG.

Sind alle zwingend vorgeschriebenen Voraussetzungen zur Begründung einer Organschaft nach dem Körperschaftssteuerrecht erfüllt, stellt sich im zweiten Schritt die Frage, welche Rechtsfolgen durch die Organ-schaft ausgelöst werden. Aufgrund ihrer bedeutsamen Auswirkungen für die Praxis werden an dieser Stelle die Einkommensermittlung bzw. -zurechnung und die Folgen einer Mehr- oder Minderabführung von Ergebnissen dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Voraussetzung der körperschaftsteuerlichen Organschaft

2.1 Persönliche Voraussetzungen

2.1.1 Organträger

2.1.2 Organgesellschaft

2.2 Sachliche Voraussetzungen

2.2.1 Finanzielle Eingliederung

2.2.2 Gewinnabführungsvertrag

3. Wirkungen und Rechtsfolgen der Organschaft

3.1 Einkommensermittlung und -zurechnung

3.2 Mehr- und Minderabführungen

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Anforderungen an die steuerliche Anerkennung einer körperschaftsteuerlichen Organschaft systematisch darzustellen und die daraus resultierenden Rechtsfolgen für die beteiligten Unternehmen zu erläutern.

  • Voraussetzungen für die Begründung einer Organschaft
  • Persönliche Anforderungen an Organträger und Organgesellschaft
  • Notwendigkeit der finanziellen Eingliederung
  • Bedeutung des Gewinnabführungsvertrags
  • Einkommenszurechnung und steuerliche Folgen

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Der Körperschaftssteuer unterliegen insbesondere juristische Personen, wenn sowohl eine persönliche als auch sachliche Steuerpflicht begründet ist. Eine Aufzählung der in Betracht kommenden juristischen Personen mit Geschäftsleitung oder Sitz im Inland, welche unbeschränkt steuerpflichtig sein können, ist § 1 Abs. 1 KStG i. V. m. §§ 10,11 AO zu entnehmen. Grundlage der Besteuerung ist das zu versteuernde Einkommen (§ 7 Abs. 1 KStG), das sich wiederum aus dem Einkommen i. S. d. § 8 Abs. 1 KStG, vermindert um die Freibeträge der §§ 24,25 KStG ergibt (§ 7 Abs. 2 KStG). Das Einkommen i. S. d. § 8 Abs. 1 KStG resultiert aus den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes und den speziellen Anpassungen aufgrund körperschaftsteuerlicher Vorschriften. Als juristische Personen sind alle Körperschaftsteuerpflichtige grundsätzlich selbst Einkommensträger. Wem ein Einkommen zuzurechnen ist, bestimmt sich danach, in wessen Namen und für wessen Rechnung das Einkommen erzielt wird. Diese persönliche Zurechnung der Einkommen wird durchbrochen, wenn Unternehmen trotz rechtlicher Selbstständigkeit von einem anderen Unternehmen wirtschaftlich abhängig sind und im Wesentlichen einer unselbstständigen Betriebsstätte ähneln. Unter gewissen Voraussetzungen wird das leitende Unternehmen zusammen mit seinen wirtschaftlich abhängigen Unternehmen steuerlich als eine Einheit betrachtet. Dieses Konstrukt nennt man Organschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die steuerliche Problematik der körperschaftsteuerlichen Organschaft ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2. Voraussetzung der körperschaftsteuerlichen Organschaft: Hier werden die persönlichen Voraussetzungen für Organträger und Organgesellschaften sowie die sachlichen Kriterien wie finanzielle Eingliederung und Gewinnabführungsvertrag detailliert erläutert.

3. Wirkungen und Rechtsfolgen der Organschaft: Dieses Kapitel behandelt die steuerliche Einkommensermittlung, die Zurechnung von Gewinnen und Verlusten sowie die Behandlung von Mehr- und Minderabführungen.

4. Zusammenfassung: Abschließend werden die zentralen Ergebnisse zur Begründung und den Wirkungen einer Organschaft zusammenfassend dargestellt.

Schlüsselwörter

Organschaft, Organträger, Organgesellschaft, Körperschaftsteuer, Gewinnabführungsvertrag, finanzielle Eingliederung, Einkommenszurechnung, Verlustverrechnung, Steuerrecht, Mehrabführung, Minderabführung, Unternehmenssteuern, juristische Personen, Betriebsstätte, Steuerpflicht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den steuerrechtlichen Rahmenbedingungen der körperschaftsteuerlichen Organschaft in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Begründungsvoraussetzungen einer Organschaft sowie den daraus resultierenden Rechtsfolgen für die Einkommensbesteuerung im Unternehmensverbund.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist eine systematische Darstellung der Anforderungen an die steuerliche Anerkennung und der Rechtsfolgen des Organschaftsverhältnisses unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische, juristisch orientierte Analyse unter Auswertung von Gesetzestexten, Rechtsprechung des BFH sowie einschlägiger Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung der persönlichen und sachlichen Voraussetzungen sowie die Erläuterung der Einkommenszurechnung und der Behandlung von Ergebnisabweichungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Organschaft, Organträger, Organgesellschaft, Gewinnabführungsvertrag, finanzielle Eingliederung und Einkommenszurechnung.

Warum ist die finanzielle Eingliederung für eine Organschaft entscheidend?

Sie ist eine notwendige Voraussetzung, um sicherzustellen, dass der Organträger seinen Willen durch Mehrheitsbeschluss in der Organgesellschaft durchsetzen kann.

Welche Rolle spielt der Gewinnabführungsvertrag für die steuerliche Anerkennung?

Der Vertrag ist ein essentielles Element, das die Verpflichtung zur Gewinnabführung an den Organträger und zur Verlustübernahme durch diesen festlegt, was eine steuerliche Einheit begründet.

Wie werden Mehr- und Minderabführungen steuerlich behandelt?

Diese führen zur Bildung von Ausgleichsposten, die erfolgsneutral gebildet und erst bei Veräußerung der Beteiligung erfolgswirksam aufgelöst werden.

Was passiert, wenn ein Gewinnabführungsvertrag steuerrechtlich nicht anerkannt wird?

In diesem Fall entfallen die steuerlichen Rechtsfolgen der Organschaft und die Organgesellschaft ist nach den allgemeinen Vorschriften zur Körperschaftsteuer zu veranlagen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Voraussetzungen und Rechtsfolgen der körperschaftsteuerlichen Organschaft
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
23
Katalognummer
V502308
ISBN (eBook)
9783346040848
ISBN (Buch)
9783346040855
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Organschaft Körperschaftsteuer körperschaftsteuerliche Organschaft Unternehmenssteuerrecht steuerliche Gestaltung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Voraussetzungen und Rechtsfolgen der körperschaftsteuerlichen Organschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/502308
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Leseprobe aus  23  Seiten
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