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Big Data und Datenschutz am Beispiel Facebook

Title: Big Data und Datenschutz am Beispiel Facebook

Term Paper , 2018 , 46 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Johannes Hilburger (Author)

Law - Data protection

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Summary Excerpt Details

Die Arbeit nähert sich dem komplexen Thema Big Data und Datenschutz am konkreten Beispiel Facebook. Der veränderte Umgang von Facebook mit Datenschutz-Themen im Zeitverlauf wird betrachtet. Neben der Rolle des Unternehmens wird auch die Rolle des Facebook-Users im Hinblick auf dessen Verantwortung seinen eigenen Daten gegenüber betrachtet. Außerdem werden die Risiken und Gefahren vorgestellt, die sich für User aus mangelndem Datenschutz ergeben oder zukünftig ergeben könnten. Die Arbeit wirft zudem einen kurzen Blick darauf, inwieweit Facebook von der DSGVO betroffen ist und wie das Unternehmen darauf reagiert hat.

Daten werden heutzutage gemeinhin als die Rohstoffe des 21. Jahrhunderts bezeichnet, denn die Digitalisierung ist inzwischen in sämtlichen Lebensbereichen angekommen und hat der gesamten Wirtschaft zu einem Quantensprung verholfen. Im Fokus der Öffentlichkeit stehen diesbezüglich vor allem Internetplattformen wie Google, Facebook oder Amazon. Diese teilweise neuartigen, riesigen Datenmengen führen aber auch zu entsprechenden Daten-Verteilungskämpfen, beispielsweise zwischen Versicherern oder Datenintermediären.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Big Data und Datenschutz

2.1 Definition Big Data

2.2 Definition Datenschutz

2.3 Rechtsquellen des Big Data Datenschutzes

2.3.1 Datenschutzgrundverordnung

2.3.1.1 Regelungen für Unternehmen

2.3.1.2 Betroffenenrechte

2.3.2 ePrivacy-Verordnung

3. Facebook und Datenschutz

3.1 Facebook als Big Data

3.2 Facebook als Geschäftsmodell

3.3 Facebook und Cambridge Analytica

3.4 Facebook und Datenschutz im Zeitverlauf

3.5 Facebook-Nutzer und Datenschutz

3.6 Facebook und die Datenschutzgrundverordnung

3.7 Risken und Gefahren für Facebook-Nutzer

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Spannungsfeld zwischen der Nutzung von Big Data und den Anforderungen an den Datenschutz am konkreten Beispiel von Facebook. Dabei wird analysiert, wie das soziale Netzwerk Nutzerdaten erhebt, verarbeitet und für Geschäftsmodelle nutzt, wobei ein besonderer Fokus auf den Auswirkungen des Cambridge Analytica-Skandals sowie der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) liegt.

  • Grundlagen von Big Data und Datenschutz-Rechtsquellen
  • Datenschutzpraktiken und Geschäftsmodell von Facebook
  • Analyse des Cambridge Analytica-Skandals und dessen Folgen
  • Verhaltensanalyse der Facebook-Nutzer im Hinblick auf Privatsphäre
  • Risiken und Gefahren durch datengetriebene Massenbeeinflussung

Auszug aus dem Buch

3.3 Facebook und Cambridge Analytica

CA ist ein Datenanalyse-Unternehmen aus Großbritannien, das unter anderem von der Hedgefonds-Milliardärs-Familie Mercer, die auch Donald Trump nahesteht, finanziert wurde [DeBe18, OrJe18]. Das Unternehmen hat mittlerweile im Zuge des Datenschutzskandals einen Antrag auf Insolvenz gestellt [OV18a]. CA war nach Angaben von Facebook unerlaubterweise an die persönlichen Daten von bis zu 87 Millionen Menschen gelangt [BrHa18, DeBe18, OV18a], ohne diese zu informieren [OV18a]. Zuvor hatten rund 270.000 Nutzer einer App namens "thisisyourdigitallife", die ein Psychologie-Professor der Universität Cambridge namens Aleksandr Kogan entwickelt hatte, auf Facebook ihre Daten gegeben. Sie taten dies in dem fälschlichen Glauben, dass diese für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden sollten [BrHa18; DeBe18; Kuge18, 338]. Stattdessen soll CA sie zu Psychogrammen verarbeitet haben, mit der Absicht damit Nutzer gezielt mit politischer Werbung ansprechen zu können.

Es wurden aber nicht nur die Daten von den 270.000 App-Nutzern, die eingewilligt hatten, an CA übertragen, sondern auch die Daten von deren Facebook-Freunden, so dass insgesamt bis zu 87 Millionen Nutzer betroffen sein könnten [BrHa18, DeBe18]. Auch rund 310.000 deutsche Mitglieder könnten von dem Datendiebstahl betroffen sein [Berg18, BrHa18]. Möglich wurde der Datenraub, da die Standardeinstellung von Facebook zu diesem Zeitpunkt besagte, dass Menschen, die das User-Profil sehen konnten, auch die Informationen in Apps übertragen konnten. Betroffen waren unter anderem folgende Informationen: Geburtstag; aktueller Wohnort, Familie und Beziehungen; Online-Status; Chronik-Beiträge; Steckbrief; Heimatstadt; Ausbildung und Beruf; Aktivitäten, Interessen und Dinge, die mir gefallen; Aktivitäten in Apps. Nicht erfasst werden laut Voreinstellung: „Interessiert an“ (also sexuelle Vorlieben) sowie religiöse Ansichten und politische Einstellung [DeBe18].

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Big Data als Rohstoff des 21. Jahrhunderts und stellt die damit verbundenen Herausforderungen für den Datenschutz vor.

2. Big Data und Datenschutz: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe sowie das 3V-Modell von Big Data und führt in die relevanten Rechtsquellen, insbesondere die DSGVO, ein.

3. Facebook und Datenschutz: Dieser Hauptteil analysiert die Datenpraktiken, das Geschäftsmodell und die Rolle von Facebook bei datenschutzrechtlichen Skandalen wie dem Cambridge Analytica-Fall.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die DSGVO zwar die Betroffenenrechte gestärkt hat, jedoch bei Plattformen wie Facebook aufgrund mangelnder Informiertheit und dem Verhalten der Nutzer nur begrenzte Wirkung erzielt.

Schlüsselwörter

Big Data, Datenschutz, Facebook, DSGVO, Cambridge Analytica, Nutzerdaten, Personalisierte Werbung, Privatsphäre, Datenmissbrauch, ePrivacy-Verordnung, Datenverarbeitung, Psychologisches Targeting, Nutzerrechte, Digitale Ethik, Datensicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den datenschutzrechtlichen Herausforderungen, die durch die Verarbeitung riesiger Datenmengen („Big Data“) in sozialen Netzwerken entstehen.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Definitionen von Big Data und Datenschutz, die rechtlichen Rahmenbedingungen der EU, die Analyse der Geschäftspraktiken von Facebook sowie die Auswirkungen von Datenskandalen auf Nutzer.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser eine Einführung in die Thematik zu geben und gleichzeitig für die Gefahren zu sensibilisieren, wie aus vermeintlich belanglosen Nutzerdaten durch Big-Data-Analysen tiefgreifende Informationen für Zwecke wie politische Wahlkämpfe gewonnen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Sekundärdatenanalyse, um das Verhalten von Facebook und die Reaktionen der Nutzer sowie der Regulierungsbehörden zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert, inwieweit Facebook als „Big Data“-Plattform agiert, wie sich das Geschäftsmodell auf Daten stützt, beleuchtet den Cambridge Analytica-Skandal und bewertet die Reaktion des Unternehmens auf die DSGVO.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Big Data, DSGVO, Facebook, Cambridge Analytica, personalisierte Werbung und den Schutz der Privatsphäre charakterisiert.

Inwiefern hat der Cambridge Analytica-Skandal das Vertrauen der Nutzer beeinflusst?

Obwohl Studien zeigen, dass ein Großteil der Nutzer wenig Vertrauen in Facebooks Umgang mit ihren Daten hat, führte dies laut der Arbeit paradoxerweise kaum zu einer Abwanderung von der Plattform.

Wie reagiert Facebook konkret auf die Anforderungen der DSGVO?

Facebook hat seine Datenschutz-Einstellungen zentralisiert und Nutzer aufgefordert, aktualisierten Nutzungsbestimmungen zuzustimmen, wobei die Arbeit kritisiert, dass dies teils nur zur weiteren Datenverwertung genutzt wird.

Welche Rolle spielt die Gesichtserkennung für die Datentransparenz?

Die Einführung der Gesichtserkennung erhöht laut der Analyse die Transparenz des Nutzers gegenüber der Plattform, da das Unternehmen Aktivitäten auf Fotos noch präziser zuordnen kann.

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Details

Title
Big Data und Datenschutz am Beispiel Facebook
College
University of Regensburg
Grade
1,0
Author
Johannes Hilburger (Author)
Publication Year
2018
Pages
46
Catalog Number
V502195
ISBN (eBook)
9783346033925
ISBN (Book)
9783346033932
Language
German
Tags
data datenschutz beispiel facebook
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Hilburger (Author), 2018, Big Data und Datenschutz am Beispiel Facebook, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/502195
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