Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Sociology - Politics, Majorities, Minorities

Zuwanderung aus (Ex-)Jugoslawien nach Deutschland ab 1968. Indikatoren für das Ausmaß der Integration

Title: Zuwanderung aus (Ex-)Jugoslawien nach Deutschland ab 1968. Indikatoren für das Ausmaß der Integration

Term Paper , 2019 , 34 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nejla Djikezi (Author)

Sociology - Politics, Majorities, Minorities

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Seit den 1980er Jahren war Deutschland das Hauptzielland der auswandernden Jugoslawen. Seit Jahrzehnten hatten diese Zuwanderer die unterschiedlichsten Motivationen, nach Deutschland auszuwandern. Diese reichten vom kompletten Neubeginn ohne Rücksicht auf den Verlust der eigenen Wurzeln, berufliche Verwirklichung, bis hin zum Neuanfang nach den Verlusten im Krieg. Die jugoslawischen Zuwanderer fielen seit der ersten Generation kaum auf und sind zum größten Teil in der Mehrheitsgesellschaft integriert. Die Seminararbeit thematisiert im knappen Rahmen die Integration der jugoslawischen Zuwanderer seit der Gastarbeiter-Generation.

Dazu werden die Integrationsindikatoren von Hartmut Esser betrachtet, um ein möglichst realistisches Bild vom Leben der jugoslawischen Zuwanderer aufzuzeigen. Die Indikatoren sind wichtig, um zu ermitteln, in welchem Maße die Teilhabe an der Mehrheitsgesellschaft möglich ist und inwiefern diese schon stattfindet. Dazu werden einige aktuelle Studien zurate gezogen, die teilweise viele Unterschiede im Bereich der Bildungsteilhabe oder des persönlichen Gefühls von Zuwanderern hinsichtlich der Integration und Anerkennung zwischen den Migrant/innen aufzeigen.

Bedingt durch den kalten Krieg kamen die meisten jugoslawischen Bürger als Asylsuchende nach Deutschland und wurden hier als Flüchtlinge anerkannt. Aufgrund dieser Flüchtlinge lebten im Jahre 1968 bereits 120.000 Personen jugoslawischer Herkunft in Deutschland. Der leichte Anstieg nach 1986 und der damit verbundene positive Wanderungssaldo stieg durch den Zerfall Jugoslawiens und den damit einhergehenden Kriegen sprunghaft an und erreichte zwischen 1991 und 1993 mit 588.000 Personen seinen Höhepunkt. Dazwischen im Jahre 1992 fanden etwa 400.000 Flüchtlinge aus Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Kosovo aus humanitären Gründen Aufnahme in Deutschland.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Kurzer Überblick über die Geschichte Jugoslawiens

1.1. Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen

1.2. Das Königreich Jugoslawien bis zum 2. Weltkrieg

1.3. Jugoslawien zur Zeit des Zweiten Weltkrieges

1.4. Das neue Jugoslawien

2. Die deutsche Asyl-, und Flüchtlingspolitik ab 1965

2.1. Grundlagen der europäischen Flüchtlingspolitik

2.3 Die deutsche Asyl- und Flüchtlingspolitik

3. Zuwanderung aus Jugoslawien in die Bundesrepublik Deutschland

3.1. Die jugoslawischen Gastarbeiter und das Anwerbeabkommen

3.2. Zuwanderung von Flüchtlingen

4. Integration der Zuwanderer aus Ex-Jugoslawien

4.1. Integrationsindikatoren nach Hartmut Esser

4.1. Kulturelle Integration

4.2. Platzierung / strukturelle Integration

4.2.1. Indikator Bildung

4.2.2. Indikator Arbeitsmarkt

4.3. Interaktion / soziale Integration

4.4. Identifikation / identifikatorische Integration

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, ein ganzheitliches Bild über die Zuwanderung und die Integration jugoslawischer Migranten in Deutschland seit der Gastarbeiter-Generation ab 1968 zu zeichnen, wobei insbesondere die sozioökonomische Teilhabe und das Integrationsempfinden im Fokus stehen.

  • Historische Entwicklung Jugoslawiens im 20. Jahrhundert
  • Entwicklung der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik im Kontext der Jugoslawienkriege
  • Analyse der Gastarbeiterzuwanderung und des Anwerbeabkommens
  • Messung der Integration anhand von Indikatoren wie Bildung und Arbeitsmarkt
  • Untersuchung des persönlichen Zugehörigkeitsgefühls und sozialer Kontakte

Auszug aus dem Buch

4.1. Kulturelle Integration

Grundsätzlich lässt sich Sprache als ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Faktor ethnischer Zugehörigkeit und Mitgliedschaft bezeichnen.

Die Allensbacher Bertelsmann-Studie hat 2009 aufgezeigt, dass 97 Prozent der Migranten in der Bundesrepublik Deutschland, mit einem Migrationshintergrund aus der Türkei, der ehemaligen Sowjetunion, dem ehemaligen Jugoslawien, Polen, Italien, Griechenland und Spanien ab 16 Jahre grundsätzlich die deutsche Sprache lernen sollten, um in Deutschland akzeptiert und anerkannt zu werden. (vgl. Bertelsmann Studie 2009, S. 24)

Die TIES-Studie hat im Vergleich zu den türkischen MigrantInnen der Zweiten Generationen bei einer Befragung zur Selbsteinschätzung der Deutschkompetenzen nach Gruppen ergeben: „die Jugoslawen [bewerten] ihre Deutschkompetenzen regelmäßig besser als die Türken zweiter Generation und sind daher sehr viel selbstbewusster insbesondere hinsichtlich ihrer Schriftsprachkompetenzen.“ (Süring und Wilmes 2013, S. 147)

Dies deutet auf ein stärkeres und selbstverständlicheres Zugehörigkeitsgefühl zur deutschen Sprachgemeinschaft hin.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kurzer Überblick über die Geschichte Jugoslawiens: Dieses Kapitel skizziert die komplexe Historie des Staates von der Gründung des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen bis hin zum Zerfall ab 1991.

2. Die deutsche Asyl-, und Flüchtlingspolitik ab 1965: Hier werden die Grundlagen der europäischen und deutschen Flüchtlingspolitik erläutert, insbesondere unter Berücksichtigung der durch die Jugoslawienkriege ausgelösten Fluchtbewegungen.

3. Zuwanderung aus Jugoslawien in die Bundesrepublik Deutschland: Dieser Abschnitt beleuchtet die Arbeitsmigration beginnend mit dem Anwerbeabkommen von 1968 sowie die anschließende Zuwanderung von Kriegsflüchtlingen.

4. Integration der Zuwanderer aus Ex-Jugoslawien: Auf Basis der Theorie von Hartmut Esser wird die Integration der jugoslawischen Zuwanderer in den Bereichen Sprache, Bildung, Arbeitsmarkt und soziale Interaktion analysiert.

Schlüsselwörter

Jugoslawien, Gastarbeiter, Integration, Arbeitsmigration, Asylpolitik, Hartmut Esser, Bildungsteilhabe, Arbeitsmarkt, Identifikation, Zweite Generation, Anwerbeabkommen, Sozialwissenschaft, Soziale Integration, Kriegsflüchtlinge, Deutschland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Zuwanderungsgeschichte von Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Deutschland und analysiert deren Integrationserfolge.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung Jugoslawiens, die deutsche Zuwanderungs- und Asylpolitik sowie die vier Dimensionen der sozialen Integration.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein realistisches Bild der Lebenswirklichkeit und Teilhabe der jugoslawischen Migranten in Deutschland seit 1968 zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Studien und statistische Daten nutzt, um Integrationsindikatoren anzuwenden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine politikwissenschaftliche Betrachtung des Asylrechts, eine statistische Analyse der Wanderungsströme und eine soziologische Integrationsprüfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Integration, Ex-Jugoslawien, Arbeitsmigration, Bildungserfolg und soziale Identifikation geprägt.

Warum schnitten jugoslawische Migranten im Bildungsbereich besser ab als Vergleichsgruppen?

Die Studien deuten darauf hin, dass die erste Generation der jugoslawischen Gastarbeiter bereits über ein höheres Bildungs- und Qualifikationsniveau verfügte als andere Migrantengruppen.

Wie unterscheidet sich die "geführte Integration" der Jugoslawen im Vergleich zu anderen Gruppen?

Die Daten zeigen, dass jugoslawische Zuwanderer ein besonders hohes Zugehörigkeitsgefühl aufweisen und sich seltener als andere Gruppen in Deutschland fremd fühlen.

Welche Bedeutung hat das Anwerbeabkommen von 1968 für diese Zuwanderergruppe?

Es bildete den offiziellen Startpunkt einer massiven Arbeitsmigration, die Jugoslawien zeitweise zum zweitwichtigsten Herkunftsland für Arbeitskräfte machte.

Excerpt out of 34 pages  - scroll top

Details

Title
Zuwanderung aus (Ex-)Jugoslawien nach Deutschland ab 1968. Indikatoren für das Ausmaß der Integration
College
Ruhr-University of Bochum
Course
Stadt- und Regionalentwicklung
Grade
1,0
Author
Nejla Djikezi (Author)
Publication Year
2019
Pages
34
Catalog Number
V502154
ISBN (eBook)
9783346042002
ISBN (Book)
9783346042019
Language
German
Tags
Jugoslawien Zuwanderung Migration Gastarbeiter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nejla Djikezi (Author), 2019, Zuwanderung aus (Ex-)Jugoslawien nach Deutschland ab 1968. Indikatoren für das Ausmaß der Integration, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/502154
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  34  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint