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Entwicklungshilfe, Handel und Investitionen - Welches Gewicht haben diese Elemente für die Entwicklungsländer ?

Titel: Entwicklungshilfe, Handel und Investitionen - Welches Gewicht haben diese Elemente für die Entwicklungsländer ?

Referat (Ausarbeitung) , 2001 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Martin Weinberg (Autor:in)

VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach dem Krieg und der damit einhergehenden Spaltung Deutschlands diente die westdeutsche Entwicklungshilfe vornehmlich einer antikommunistischen Eindämmungspolitik und damit im Besonderen der Deutschlandpolitik, die so aussah, dass die Völkerrechtliche Anerkennung der DDR und eine damit zu befürchtende Irreversibilität der deutsch/deutschen Trennung unbedingt zu verhindern sei. Also wurde Entwicklungshilfe nur dann gewährt, wenn das Empfängerland von einer Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur DDR absah.
Vor seiner Gründung 1961 waren die Aufgaben des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) unter dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Außenministerium aufgeteilt. Mit der Zeit gelang es dem noch jungen BMZ aber immer unfangreichere Kompetenzen, die bis dato den beiden anderen Ministerien unterlagen, an sich zu ziehen, was 1964 zu einer Neuregelung der Kompetenzen führte. Aus dieser ging insbesondere ein Abgeben der Zuständigkeit über Technische Hilfe des Außenministeriums an das BMZ hervor.
Durch den UNO-Beitritt beider deutscher Staaten 1969 wurde die Deutschlandpolitische Bedeutung der Entwicklungshilfe aufgehoben und machte damit etwas mehr Platz für humanitäre Erwägungen.

In den „Grundlinien“ von 1986 wurde der Grundsatz der Entwicklungspolitik wie folgt beschrieben: „Die Entwicklungspolitik der Bundesregierung unterliegt ebenso wie die anderen Politikbereiche dem grundsätzlichen Auftrag, dem Deutschen Volk zu nützen (...).“

Das legt den Gedanken nahe, dass das BMZ ein ganzes Stück weit mehr durch einen Pragmatismus gesteuert wird, als das nach Außen hin erscheinen mag.
Hinter Japan und den USA liegt Deutschland bei den ODA(official development assistance) und den OA(official aid)-Hilfsleistungen auf Platz drei.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Zur Historie der Entwicklungshilfe in der BRD

2. In welcher Form kommen die Gelder den Entwicklungsländern zu ?

Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit

Sonstige öffentliche Leistungen

Private Entwicklungshilfe

Private Leistungen zu marktüblichen Bedingungen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die finanziellen Ströme aus der Bundesrepublik Deutschland in Entwicklungsländer. Das Ziel besteht darin, die historische Entwicklung, die internationale Einordnung sowie die verschiedenen Kategorien dieser Geldflüsse kritisch zu beleuchten, wobei ein besonderer Fokus auf den wirtschaftlichen Eigeninteressen und der Exportförderung im Kontext der Entwicklungshilfe liegt.

  • Historische Entwicklung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit seit 1961
  • Analyse der verschiedenen Instrumente und Geldströme (öffentliche vs. private Leistungen)
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Motive und der Bedeutung von Exportmärkten am Beispiel Chinas
  • Kritische Reflexion der Vergabe von Krediten und Schuldenerlassen
  • Vergleich der deutschen Aufwendungen mit dem internationalen Standard

Auszug aus dem Buch

1. Zur Historie der Entwicklungshilfe in der BRD

Nach dem Krieg und der damit einhergehenden Spaltung Deutschlands diente die westdeutsche Entwicklungshilfe vornehmlich einer antikommunistischen Eindämmungspolitik und damit im Besonderen der Deutschlandpolitik, die so aussah, dass die Völkerrechtliche Anerkennung der DDR und eine damit zu befürchtende Irreversibilität der deutsch/deutschen Trennung unbedingt zu verhindern sei. Also wurde Entwicklungshilfe nur dann gewährt, wenn das Empfängerland von einer Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur DDR absah.

Vor seiner Gründung 1961 waren die Aufgaben des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) unter dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Außenministerium aufgeteilt. Mit der Zeit gelang es dem noch jungen BMZ aber immer unfangreichere Kompetenzen, die bis dato den beiden anderen Ministerien unterlagen, an sich zu ziehen, was 1964 zu einer Neuregelung der Kompetenzen führte. Aus dieser ging insbesondere ein Abgeben der Zuständigkeit über Technische Hilfe des Außenministeriums an das BMZ hervor.

Durch den UNO-Beitritt beider deutscher Staaten 1969 wurde die Deutschlandpolitische Bedeutung der Entwicklungshilfe aufgehoben und machte damit etwas mehr Platz für humanitäre Erwägungen. In den „Grundlinien“ von 1986 wurde der Grundsatz der Entwicklungspolitik wie folgt beschrieben: „Die Entwicklungspolitik der Bundesregierung unterliegt ebenso wie die anderen Politikbereiche dem grundsätzlichen Auftrag, dem Deutschen Volk zu nützen (...).“

Das legt den Gedanken nahe, dass das BMZ ein ganzes Stück weit mehr durch einen Pragmatismus gesteuert wird, als das nach Außen hin erscheinen mag. Hinter Japan und den USA liegt Deutschland bei den ODA(official development assistance) und den OA(official aid)-Hilfsleistungen auf Platz drei.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zur Historie der Entwicklungshilfe in der BRD: Dieses Kapitel zeichnet die Entstehung des BMZ nach und verdeutlicht den Wandel von einer außenpolitischen Hebelpolitik zur Eindämmung der DDR hin zu einer stärker pragmatisch-wirtschaftlich geprägten Ausrichtung.

2. In welcher Form kommen die Gelder den Entwicklungsländern zu ?: Der Abschnitt unterteilt die deutschen Transferleistungen in öffentliche Entwicklungszusammenarbeit, sonstige öffentliche Leistungen, private Entwicklungshilfe sowie private Leistungen zu marktüblichen Bedingungen und analysiert deren jeweilige Konditionen.

Schlüsselwörter

Entwicklungshilfe, BMZ, BRD, Exportförderung, Auslandsinvestitionen, ODA, OA, Wirtschaftswachstum, China, Rohstoffimporte, Strukturpolitik, Schuldenerlass, Lieferbindung, Kredite, Markterschließung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen finanziellen Transferleistungen der Bundesrepublik Deutschland an Entwicklungsländer und setzt diese in den Kontext deutscher wirtschaftlicher und außenpolitischer Interessen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der deutschen Entwicklungshilfe, der Klassifizierung der Geldströme und der Analyse wirtschaftlicher Motive wie der Markterschließung, insbesondere am Beispiel Chinas.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das tatsächliche Gewicht und die Motivation hinter der deutschen Entwicklungshilfe aufzuzeigen und zu klären, inwieweit humanitäre Ziele durch wirtschaftliche Interessen ergänzt oder überlagert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine deskriptive Analyse sowie eine komparative Auswertung von statistischem Datenmaterial, Grafiken und Berichten internationaler Organisationen wie der OECD und dem BMZ.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung, die detaillierte Darstellung der vier Geldstrom-Kategorien und eine Untersuchung des deutschen Handelsinteresses an Schwellenländern wie China.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA), Exportförderung, Pre-Investment, Lieferbindung und das BMZ als steuernde Instanz der deutschen Politik.

Warum ist China ein so wichtiges Beispiel in der Arbeit?

China wird als Fallbeispiel angeführt, um die strategische Ausrichtung der deutschen Wirtschaft zu verdeutlichen, die durch gezielte Investitionen eine Startposition in einem der größten Wachstumsmärkte der Zukunft sichern möchte.

Welche Rolle spielt die Lieferbindung bei Krediten?

Die Arbeit verdeutlicht, dass viele Kredite an Lieferbedingungen für deutsche Waren geknüpft sind, was die Entwicklungshilfe zu einem Instrument der staatlichen Exportförderung und Markterschließung macht.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklungshilfe, Handel und Investitionen - Welches Gewicht haben diese Elemente für die Entwicklungsländer ?
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (INSTITUT FÜR INTERNATIONALE TECHNISCHE UND WIRTSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT)
Veranstaltung
Entwicklungshilfe, Handel und Investitionen
Note
1,7
Autor
Martin Weinberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
24
Katalognummer
V50042
ISBN (eBook)
9783638463492
ISBN (Buch)
9783638650526
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklungshilfe Handel Investitionen Welches Gewicht Elemente Entwicklungsländer Entwicklungshilfe Handel Investitionen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Weinberg (Autor:in), 2001, Entwicklungshilfe, Handel und Investitionen - Welches Gewicht haben diese Elemente für die Entwicklungsländer ?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/50042
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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