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Men at War - Darstellung von Männlichkeit im Kriegsfilm anhand Steven Spielbergs 'Private James Ryan'

Titel: Men at War - Darstellung von Männlichkeit im Kriegsfilm anhand Steven Spielbergs 'Private James Ryan'

Seminararbeit , 2005 , 33 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christian Laukat (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Geschlechterkonstruktionen spielen in den heutigen Medien eine besondere Rolle. Untersuchungsgegenstand in diesem Zusammenhang ist zumeist die das weibliche Geschlecht. Eventuelle Missstände oder Benachteiligungen bei der Rollenzuteilung sollen aufgedeckt respektive belegt werden. Diese Arbeit legt den Fokus auf Konstruktionen des männlichen Geschlechts im Film, um so verschiedene Typen von Männlichkeit herauszuarbeiten. Um die Untersuchung einzuschränken, wird das Thema anhand von Kriegsfilmen erarbeitet, die wegen Thematik ohnehin einen besonderen Bezug zur Thematik aufweisen. Am Beispiel des Filmes „Saving Private Ryan“ von Steven Spielberg werden auf Grundlage einer Sequenzanalyse und einiger Einstellungsprotokolle für ausgewählte Teile des Films gegenwärtige Rollenkonventionen und Typen von Männlichkeit aufgezeigt. Vor diesem filmanalytischen Teil leiten allgemeine Betrachtungen zur Problematik der Geschlechterrollen und des Genres die Arbeit ein. Abschluss bildet ein kurzer Vergleich mit dem Film „Full Metal Jacket“ von Stanley Kubrick, um auf Ähnlichkeiten der Darstellungsformen und Charakterisierungen hinzuweisen

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Sex sells

2. Die Konstruktion von Geschlecht

2.1 im gesellschaftlichen Diskurs

2.2 in Film und Medien

3. Genrebetrachtungen

4. Der Soldat James Ryan

4.1 Der Regisseur

4.2 Der Inhalt

4.3 Die Charaktere

5. Darstellung von Männlichkeit

5.1 Durch Körper

5.2 Durch Handeln

6. Bezug von Film und Gesellschaft

Quellen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die filmische Inszenierung und Konstruktion von Männlichkeit im Genre des Kriegsfilms am Beispiel von Steven Spielbergs „Der Soldat James Ryan“. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie durch audiovisuelle Mittel und Charakterkonstellationen verschiedene Typen von Männlichkeit erzeugt werden und in welchem Verhältnis diese zu gesellschaftlichen Rollenkonventionen stehen.

  • Analyse der Geschlechterkonstruktion in Medien und Film
  • Charakterisierung der Hauptfiguren in „Der Soldat James Ryan“
  • Untersuchung der Darstellung von Männlichkeit durch Körperlichkeit und Handeln
  • Sozialtheoretische Einordnung mittels des Konzepts „hegemonialer Männlichkeit“
  • Vergleichende Betrachtung mit Stanley Kubricks „Full Metal Jacket“

Auszug aus dem Buch

2. Die Konstruktion von Geschlecht

„Männlich oder weiblich ist die erste Unterscheidung, die Sie machen, und Sie sind gewöhnt, diese Entscheidung mit unbedenklicher Sicherheit zu machen.“ (FREUD 1933) So stellt sich das Blickfeld für uns dar: Männlich oder weiblich, eine Einteilung, genau zwei Möglichkeiten.

Die Zuordnung der Geschlechter scheint auf den ersten Blick triviale Tatsache zu sein, jedoch befasst sich ein gesamter Wissenschaftszweig, die gender studies, mit diesem sowohl sozialwissenschaftlichen als auch kulturwissenschaftlichen Phänomen und öffnet so ein weites Feld für zahlreiche Ansätze, Theorien und Studien. „Geschlecht ist […] nicht ‚an sich’ eine biologische […] Tatsache, sondern eher eine Tat, eine Herstellung, eine gesellschaftliche Abmachung darüber, was als legitimes Geschlecht zu gelten hat und welche Merkmale und Eigenschaften diesem wesensmäßig zu eigen sind.“ (BUDDE 2003: 11)

Geschlechtlichkeit wird, dieser Vorstellung nach, unterteilt in das biologische Geschlecht (sex) einerseits und die soziale Geschlechtsidentität (gender) andererseits. Man geht davon aus, dass das Geschlecht abgesehen vom rein biologischen Unterschied als ein soziales Konstrukt von der Gesellschaft hergestellt wird. Schon in Sozialisationsinstanzen wie der Familie und der Schule wird ein Bild der Geschlechter geprägt und jedwede soziale Situation ist auch immer geschlechtlich eingefärbt. Zentrales Merkmal dieser Geschlechterordnung ist neben der Exklusivität – was bereits weiblich besetzt ist kann nicht mehr männlich konnotiert werden – die eingangs erwähnte Dichotomie: Genau zwei Geschlechter werden einander gegenübergestellt und gelten als Gegensatzpaar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Sex sells: Einleitung in die allgegenwärtige Bedeutung von Geschlechterrollen in Medien und Begründung der Themenwahl für diese Arbeit.

2. Die Konstruktion von Geschlecht: Theoretische Auseinandersetzung mit der Unterscheidung zwischen biologischem Geschlecht und sozialer Geschlechtsidentität sowie deren Vermittlung durch Medien.

3. Genrebetrachtungen: Definition des Kriegsfilms und Abgrenzung zum Antikriegsfilm, insbesondere im Hinblick auf die Darstellung von Männlichkeit.

4. Der Soldat James Ryan: Vorstellung des analysierten Filmmaterials, des Regisseurs sowie der zentralen Handlung und Charaktere.

5. Darstellung von Männlichkeit: Analyse der vier Männlichkeitstypen im Film anhand der Kategorien Körperlichkeit und Handeln sowie deren theoretische Fundierung.

6. Bezug von Film und Gesellschaft: Vergleichende Betrachtung von Geschlechterkonventionen in „Der Soldat James Ryan“ und „Full Metal Jacket“ sowie deren Wandel in der Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Kriegsfilm, Männlichkeit, Geschlechterrollen, Geschlechtsstereotypen, Inszenierung, hegemoniale Männlichkeit, Filmwissenschaft, Medienwirkung, soziale Konstruktion, Körperlichkeit, Rollenkonventionen, Filmcharaktere, Steven Spielberg, Stanley Kubrick.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie in Kriegsfilmen, speziell am Beispiel von „Der Soldat James Ryan“, verschiedene Formen und Stereotype von Männlichkeit durch die Regie konstruiert und vermittelt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die mediale Geschlechterkonstruktion, die Genrezugehörigkeit des Kriegsfilms, die Charakteranalyse von Filmfiguren und die soziologische Einordnung von Männlichkeitsbildern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, verschiedene Typen von Männlichkeit herauszuarbeiten und zu analysieren, wie diese innerhalb der spezifischen Hierarchien und Situationen eines Kriegsfilms dargestellt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine selbst angefertigte Sequenzanalyse und Einstellungsprotokolle ausgewählter Filmszenen, ergänzt durch sozialwissenschaftliche Theorien wie das Konzept der „hegemonialen Männlichkeit“.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Konstruktion von Geschlecht, eine Genredefinition, die detaillierte Vorstellung der Filmcharaktere und die Analyse von Männlichkeit basierend auf körperlichen Attributen und spezifischen Handlungsmustern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Männlichkeit, Geschlechterrollen, Stereotype, Inszenierung, Kriegsfilm sowie den theoretischen Rahmen der hegemonialen Männlichkeit.

Wie unterscheidet sich die Männlichkeitsdarstellung von Corporal Upham von der von Sergeant Horvath?

Während Sergeant Horvath durch seine Statur und sein Handeln als kräftig, dominant und maskulin gezeichnet wird, ordnet Spielberg Corporal Upham durch seine Unsicherheit und seine zierliche Erscheinung eher feminine, weiche Attribute zu.

Welche Bedeutung hat der Vergleich mit Stanley Kubricks „Full Metal Jacket“ für die Schlussfolgerung?

Der Vergleich zeigt, dass Männlichkeit in Kriegsfilmen von verschiedenen Regisseuren unterschiedlich konstruiert wird; während Kubrick Homophobie als Mittel zur Männlichkeitskonstruktion nutzt, zeichnet Spielberg seine Charaktere eher als stereotype, aber weniger wertend dargestellte Typen.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Men at War - Darstellung von Männlichkeit im Kriegsfilm anhand Steven Spielbergs 'Private James Ryan'
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die Film- und Fernsehanalyse
Note
2,0
Autor
Christian Laukat (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
33
Katalognummer
V49927
ISBN (eBook)
9783638462594
ISBN (Buch)
9783638660679
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Darstellung Männlichkeit Kriegsfilm Steven Spielbergs Private James Ryan Einführung Film- Fernsehanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Laukat (Autor:in), 2005, Men at War - Darstellung von Männlichkeit im Kriegsfilm anhand Steven Spielbergs 'Private James Ryan', München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/49927
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  33  Seiten
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