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Diversität in Disney-Filmen

Die Darstellung von kultureller Vielfalt in Kindermedien

Title: Diversität in Disney-Filmen

Term Paper , 2019 , 46 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anna Johanna Schwenk (Author)

Communications - Movies and Television

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Diversität in Kindermedien, konkret in ausgewählten Disney-Filmen. Wie wird Diversität definiert? Welche Bedeutung hat diese Vielfalt in den Kindermedien und wie divers ist Disney? Anhand von zwölf Beispielen wird die kulturelle Diversität in den Disney-Filmen analysiert. Der Autor beschränkt sich hierbei auf die menschlichen Charaktere. Gibt es dunkelhäutige Figuren? Wenn ja, wie oft kommen sie vor und liegen Stereotypisierungen vor? Gibt es Verfilmungen, die ausschließlich mit dunkelhäutigen Charakteren oder Figuren aus anderen Kulturen arbeiten? Diese und weitere Fragen zu klären, soll das Hauptziel der Arbeit sein.

Die Filme von Walt Disney zeichnen das Bild einer gefühlvollen Welt, in der typische Märchen-Klischees gezeigt werden und die Prinzessin am Ende ihren Prinzen heiratet und das Gute siegt. Doch sollte nicht jede Geschichte auch andere Botschaften und Werte vermitteln, die Einfluss auf die Heranwachsenden ausüben?

Der Zeichentrickfilm ist zu einem wichtigen Geschichtenerzähler geworden und er spielt bei der Vermittlung von Rollen, Werten, Normen und Idealen eine mindestens genauso große Rolle wie die traditionellen Institutionen wie zum Beispiel Schule oder Familie. Die Disney-Filme übernehmen die Funktion einer moralischen Erziehungsinstanz. Häufig wird Kritik daran geübt, dass Disney eine zu konservative Rollenverteilung und verzerrte Darstellungen von Schönheitsidealen und sozialen Verhältnisse zeige. Der Wunsch nach mehr Diversität im Fernsehprogramm für Kinder wird immer größer.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition: Diversität

3 Die wichtigsten Fakten zu Disney

4 Die Bedeutung von Diversität in Kindermedien

4.1 Diversität in der Pädagogik

4.2 Die 8 Thesen für Medienmacher von Dr. Roland Rosenstock

4.3 Die Diversität in Filmen für Kinder – Die kulturelle Vielfalt

4.4 Die Diversität in Disneyfilmen

5 Die Untersuchung der Diversität an ausgewählten Beispielen

5.1 Disneyfilme mit ausschließlich „weißen“ Figuren

5.1.1 CINDERELLA

5.1.2 DIE SCHÖNE UND DAS BIEST

5.1.3 SCHNEEWITTCHEN

5.1.4 RAPUNZEL – NEU VERFÖHNT

5.1.5 DORNRÖSCHEN

5.1.6 DIE EISKÖNIGIIN – VÖLLIG UNVERFROREN

5.2 Disneyfilme mit „weißen“ und „farbigen“ Figuren

5.2.1 POCAHONTAS

5.2.2 DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME

5.2.3 KÜSS DEN FROSCH

5.3 Disneyfilme mit ausschließlich „farbigen“ Figuren

5.3.1 MULAN

5.3.2 VAIANA

5.3.3 ALADDIN

5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

6 Fazit – Steht das D in Disney für Diversität?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Darstellung von kultureller Diversität innerhalb des Figurenensembles in ausgewählten Disney-Filmen zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Disney kulturelle Vielfalt in seine Filme integriert, inwieweit ethnische Minderheiten repräsentiert werden und ob dabei Stereotypisierungen oder Klischees reproduziert werden.

  • Definition und pädagogische Einordnung von Diversität in Kindermedien.
  • Analyse der historischen Entwicklung von Disneys Figurenensembles hinsichtlich kultureller Diversität.
  • Untersuchung von 12 Disney-Filmen, unterteilt in verschiedene Kategorien der ethnischen Repräsentation.
  • Kritische Reflexion über Identifikationspotenziale für Kinder unterschiedlicher kultureller Hintergründe.
  • Diskussion über das Spannungsfeld zwischen ökonomischen Interessen und gesellschaftlicher Verantwortung bei der Produktion von Kindermedien.

Auszug aus dem Buch

5.1.3 SCHNEEWITTCHEN

„Eine Geschichte, die alles Erforderliche enthielt: ansprechende Hauptpersonen, Schneewittchen und den Prinzen; eine böse Gegenspielerin von wahrhaft klassischer Dimension; schließlich die Zwerge als Sympathieträger, die für komische Einlagen sorgten; eine volkstümliche Handlung, die überall die Herzen der Menschen zutiefst regte.“ (Walt Disney)

Das Märchen der Gebrüder Grimm „Schneewittchen und die Sieben Zwerge“ lieferte im Jahr 1935 Walt Disney den Stoff für seinen ersten abendfüllenden Cartoon. Es war jedoch nicht der erste Stoff, den Disney für einen abendfüllenden Film vorgesehen hatte. Er hatte ursprünglich die Absicht, eine Cartoon-Version von Carrolls „Alice im Wunderland“ zu produzieren. Die offizielle Weltpremiere von „Schneewittchen“ fand am 21. Dezember 1937 im Carthay-Circle-Filmtheater statt. „Schneewittchen“ wurde nach seinem großen Erfolg in den USA in zehn Sprachen übersetzt und gelangte in 46 Ländern in die Kinos. Und auch im Ausland war der Film so erfolgreich wie in den USA. Disney hielt sich an der Oberfläche sehr genau an die Vorlage der Gebrüder Grimm und so fand der Film auch bei Kindern großen Anklang. Der Film traf den Nerv der Zeit, denn Schneewittchens Kampf gegen ihre furchterregende Stiefmutter versinnbildlichte auch die blutige Auseinandersetzung Amerikas mit dem deutschen Faschismus.

In der Figurenkonstellation wird auch für diese Adaption deutlich, dass multikulturelle Diversität und Figuren mit anderer Hautfarbe auch für diesen Märchenstoff keine Rolle spielen. Jedoch handelt es sich auch hierbei wieder um ein europäisches Märchen, dem die Adaption mit „weißen“ Figuren nicht verübelt werden sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der kulturellen Diversität in Disney-Filmen ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Darstellung ethnisch vielfältiger Charaktere.

2 Definition: Diversität: Das Kapitel definiert den Begriff Diversität aus medienwissenschaftlicher und pädagogischer Perspektive und benennt zentrale Dimensionen der menschlichen Unterschiedlichkeit.

3 Die wichtigsten Fakten zu Disney: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Walt Disney Company und deren Etablierung als bedeutender Akteur in der Unterhaltungsbranche.

4 Die Bedeutung von Diversität in Kindermedien: Hier wird die Rolle von Medien bei der Sozialisation von Kindern beleuchtet und die ethische Verantwortung der Medienmacher zur Repräsentation einer pluralistischen Gesellschaft hervorgehoben.

5 Die Untersuchung der Diversität an ausgewählten Beispielen: Dies ist der Hauptteil, der 12 Disney-Filme nach ihrer ethnischen Zusammensetzung analysiert und auf mögliche Stereotypisierungen hin untersucht.

6 Fazit – Steht das D in Disney für Diversität?: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Wandel bei Disney hinsichtlich einer zunehmenden Diversifizierung der Filme und Figuren.

Schlüsselwörter

Disney, Diversität, kulturelle Vielfalt, Kindermedien, Zeichentrickfilm, Ethnizität, Stereotypisierung, Repräsentation, Kinderfernsehen, Medienpädagogik, Prinzessinnen, Identifikation, Migration, Sozialisation, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie kulturelle Vielfalt in ausgewählten Disney-Filmen dargestellt wird und ob sich dabei ein Wandel in der Repräsentation von ethnischen Minderheiten über die Jahrzehnte hinweg feststellen lässt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind Medienethik, kulturelle Repräsentation in Kinderfernsehen, die Entwicklung des Disney-Konzerns, die Auswirkungen von Medien auf das Identitätsbild von Kindern sowie die Analyse von ethnischen Stereotypen in Trickfilmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist zu analysieren, wie Disney kulturelle Diversität in Filmen umsetzt, ob dunkelhäutige Figuren repräsentiert werden, welche Rollen diese einnehmen und ob eine Stereotypisierung der Charaktere stattfindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet eine qualitative Inhaltsanalyse von 12 ausgewählten Disney-Filmen, wobei zur Veranschaulichung der Figurenzusammensetzung Figurenkonstellationen erstellt und ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden 12 Disney-Filme in drei Kategorien unterteilt (ausschließlich „weiße“ Figuren, gemischte Besetzungen, ausschließlich „farbige“ Figuren) und einzeln auf ihre Diversitätsansätze und mögliche Klischees hin analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Disney, Diversität, kulturelle Vielfalt, Kindermedien, Repräsentation, Ethnizität, Stereotypisierung und Medienpädagogik.

Warum ist die Analyse von Figurenkonstellationen für diese Untersuchung wichtig?

Die Figurenkonstellationen machen die Anzahl der Hauptfiguren und deren ethnische Zugehörigkeit übersichtlich und messbar, wodurch die quantitative Verteilung von Diversität in den untersuchten Filmen erst konkret vergleichbar wird.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Entwicklung bei Disney?

Die Autorin stellt einen positiven Wandel fest: Disney wird diverser und reagiert auf gesellschaftliche Veränderungen sowie geäußerte Kritik, auch wenn weiterhin Stereotypisierungen vorkommen und noch Potenzial für mehr Vielfalt besteht.

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Details

Title
Diversität in Disney-Filmen
Subtitle
Die Darstellung von kultureller Vielfalt in Kindermedien
College
University of Bamberg
Grade
1,7
Author
Anna Johanna Schwenk (Author)
Publication Year
2019
Pages
46
Catalog Number
V499036
ISBN (eBook)
9783346067210
ISBN (Book)
9783346067227
Language
German
Tags
diversität disney-filmen darstellung vielfalt kindermedien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Johanna Schwenk (Author), 2019, Diversität in Disney-Filmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/499036
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