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"Ich mach‘s nur nach meinen Regeln". Konzeption einer Workshop-Reihe für Sexarbeiter*innen

Didaktischer Entwurf

Titel: "Ich mach‘s nur nach meinen Regeln". Konzeption einer Workshop-Reihe für Sexarbeiter*innen

Hausarbeit , 2019 , 20 Seiten

Autor:in: Hannah Wagner (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel ist ein Workshop für interessierte Sexarbeiter*innen, welche ihr Wissen in für sie relevanten Fragen weiterausbauen und danach in Peer-to-Peer-Workshops oder in spontaneren Situationen weitergeben können, beziehungsweise selber anwenden können. Auch wenn dies ein theoretischer Entwurf ist, hoffe ich durch die Ausarbeitung und die Beschäftigung damit, später in der Lage zu sein, dieses auch in der Praxis durchzuführen. Dieser Entwurf wird nach den didaktischen Überlegungen von Martin aufgebaut sein, das bedeutet im Verlauf der Arbeit wird zunächst eine Situationsanalyse stattfinden und im Anschluss werden die genauen Handlungsschritte geplant. Außerdem wird eine Form der Auswertung der Ergebnisse bestimmt, da dieser Schritt aufgrund dessen, dass es sich um ein theoretisches Konstrukt handelt, nicht wirklich ausgeführt werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Zugrundeliegender Bildungsbegriff

Didaktischer Entwurf nach E. Martin

Situationsanalyse und Einführung in das Thema

Planung des Workshops

Handlung und Auswertung

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit entwickelt einen theoretischen didaktischen Entwurf für eine Workshop-Reihe, die sich an Sexarbeiterinnen richtet, um diese durch Wissensvermittlung zu stärken, ihre Rechte zu verdeutlichen und Empowerment in einer prekären Lebenssituation zu fördern.

  • Grundlagen der kritischen Bildungstheorie und Empowerment in der Sozialen Arbeit
  • Situationsanalyse der Lebenswelt von Sexarbeiterinnen im Frankfurter Raum
  • Konzeption einer dreiteiligen Workshop-Reihe mit den Schwerpunkten Gesundheit, Gesetzeslage und polizeiliche Kontrolle
  • Methodische Gestaltung unter Einbezug von Peer-Education-Ansätzen
  • Reflektion der praktischen Umsetzungshürden und Auswertungsstrategien

Auszug aus dem Buch

Situationsanalyse und Einführung in das Thema

Kaum ein Thema in der sozialen Arbeit ist gleichzeitig so tabuisiert und mit starken Emotionen verbunden, wie das der Sexarbeit. Auch im Laufe unseres Seminars kam es zu einer Diskussion darüber, ob Sexarbeit illegalisiert werden solle oder nicht. Die Vertreter*innen der gegensätzlichen Ansichten hatten beide im Sinn, die Rechte der Betroffenen zu schützen. Die freie Berufswahl und der Versuch der Enttabuisierung stehen der Ansicht gegenüber, dass Sexarbeit immer eine Objektivierung der arbeitenden Person mit sich zieht und oftmals eine ökonomisch schlechte Situation ausnutzt wird. Jedoch gelten meiner Meinung nach die Worte von Amesberger, wenn es um Sexarbeit geht: „Insbesondere im Zusammenhang mit moralisch umkämpften Themen wie Sexarbeit besteht die Gefahr der Homogenisierung einer Gruppe sowie der ideologisch motivierten Skandalisierung durch vermeintliche Gewissheiten. Sexarbeit ist nicht gleich Sexarbeit.“ (vgl. Amesberger 2018 S.646) Oft wird die richtige und wichtige Kritik an Zwangsprostitution und schlecht bezahlten Straßensexarbeiter*innen mit jeder Form der Sexarbeit gleichgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation für den Entwurf, basierend auf Erfahrungen im Drogenhilfeprojekt „Hotline“, und führt das Konzept der Peer-Education zur Wissensweitergabe ein.

Zugrundeliegender Bildungsbegriff: Dieses Kapitel verortet das Vorhaben in der kritischen Bildungstheorie, welche Bildung als Instrument zur Emanzipation und zur Hinterfragung bestehender Machtverhältnisse begreift.

Didaktischer Entwurf nach E. Martin: Hier wird der theoretische Rahmen für den Workshop festgelegt, der eine Situationsanalyse, die Planung von Handlungsschritten und eine Form der Auswertung vorsieht.

Situationsanalyse und Einführung in das Thema: Das Kapitel analysiert die prekäre Lebenswelt der Zielgruppe sowie die Auswirkungen des Prostitutionsschutzgesetzes und begründet die Notwendigkeit niedrigschwelliger Bildungsangebote.

Planung des Workshops: Hier werden die organisatorischen Rahmenbedingungen, die Themenblöcke (Gesundheit, Recht, Polizeikontrolle) sowie Strategien zur Teilnehmendengewinnung und Finanzierung skizziert.

Handlung und Auswertung: Dieses Kapitel reflektiert die theoretische Ausführung, erörtert methodische Vorgehensweisen der Evaluation mittels Fragebögen und diskutiert die Herausforderungen bei der Gewinnung der Zielgruppe.

Fazit: Das Fazit resümiert, dass der Workshop nicht nur zur Wissensvermittlung dient, sondern als wertschätzende Maßnahme Empowerment fördert und die Sexarbeit als legitime Arbeit anerkennt.

Schlüsselwörter

Sexarbeit, Soziale Arbeit, Empowerment, Bildungstheorie, Peer-Education, Prostitutionsschutzgesetz, Drogenhilfe, Prävention, Partizipation, Lebensweltorientierung, Prekarität, Menschenrechte, Rechtsberatung, Subjektivierung, Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption einer dreiteiligen Workshop-Reihe für in prekären Verhältnissen lebende Sexarbeiterinnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind sexuelle Gesundheit, die rechtliche Situation durch das Prostitutionsschutzgesetz sowie das Verhalten und die Rechte bei Polizeikontrollen.

Was ist das primäre Ziel des didaktischen Entwurfs?

Das Ziel ist die Stärkung der Rechte und des Schutzes der Frauen sowie deren Empowerment durch Wissensvermittlung und die Förderung von Eigenständigkeit in der Sexarbeit.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Konzeption verwendet?

Der Entwurf orientiert sich an den didaktischen Überlegungen von E. Martin und nutzt das Konzept der kritischen Bildungstheorie sowie Ansätze der Peer-Education.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Situationsanalyse, die konkrete Planung der Workshop-Inhalte und -Abläufe sowie Überlegungen zur praktischen Auswertung und Reflexion.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Empowerment, Subjektivierung, Niedrigschwelligkeit, Lebensweltorientierung und die kritische Auseinandersetzung mit stigmatisierenden Strukturen.

Warum wird der Workshop speziell für die Zielgruppe des Projekts „Hotline“ entworfen?

Da die Teilnehmerinnen oft stark in prekären Strukturen eingebunden sind, ist ein niedrigschwelliger Zugang in ihrem gewohnten Umfeld entscheidend für das Erreichen der Zielgruppe.

Welche Rolle spielt die kritische Bildungstheorie in diesem Entwurf?

Sie dient als theoretische Grundlage, um Bildung als Mittel zur Emanzipation von äußeren Zwängen und zur Stärkung der Subjektivität der Frauen zu verstehen.

Wie soll mit der Sprachbarriere bei der Zielgruppe umgegangen werden?

Es wird vorgeschlagen, Lehrmaterialien in einfacher Sprache zu verfassen und bei Bedarf Dolmetscherinnen einzusetzen oder Kurse von Peers in anderen Landessprachen anzubieten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Ich mach‘s nur nach meinen Regeln". Konzeption einer Workshop-Reihe für Sexarbeiter*innen
Untertitel
Didaktischer Entwurf
Hochschule
Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt
Autor
Hannah Wagner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
20
Katalognummer
V498830
ISBN (eBook)
9783346018427
ISBN (Buch)
9783346018434
Sprache
Deutsch
Schlagworte
didaktischer entwurf regeln konzeption workshop reihe sexarbeiter*innen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hannah Wagner (Autor:in), 2019, "Ich mach‘s nur nach meinen Regeln". Konzeption einer Workshop-Reihe für Sexarbeiter*innen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/498830
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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