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Wie beeinflussen szenische Verfahren die Interpretation eines Textes? Faust I in der Sekundarstufe II

Titel: Wie beeinflussen szenische Verfahren die Interpretation eines Textes? Faust I in der Sekundarstufe II

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Margo Kaiser (Autor:in)

Lernmaterialien - Deutsch

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht am Beispiel einer Interpretation von Goethes "Faust" in der Sekundarstufe II, inwieweit die Methode des szenischen Verfahrens bei der Interpretation von Texten aus didaktischer Sucht fruchtbar gemacht werden kann. Ziel der Arbeit ist es, theoretische Grundlagen zu vermitteln und diese anhand eines Beispieltextes aus dem Faustdrama näher zum Ausdruck zu bringen.

Zu Beginn werden einige Übungen zum szenischen Verfahren vor-, dann einige Überlegungen zum geeigneten Material angestellt. Hierbei wird besonders auf die Themen der Sachanalyse und der Empathie und Perspektivübernahme eingegangen, bevor daraus ein schemenhaftes Unterrichtskonzept skizziert wird. Anschließend werden ein ausgewählter Text und sein Potential hinsichtlich der erörterten Methode in ausreichender Kürze genauer betrachtet, bevor ein abschließendes Fazit erfolgt.

Szenische Verfahren schaffen ein tieferes Verständnis für einen Sachgegenstand. Der Zugang zu einem Text durch spielerische Handlung kann zu einer bleibenden Erkenntnis führen und ist damit eine empfehlenswerte Methode, die den Schulalltag durchbricht. Die Methode der szenischen Verfahren sollte nicht lediglich mit gespielten Handlungen verwechselt werden, dennoch können gespielte Handlungen ein Mittel zur Realisierung darstellen. Szenische Verfahren sind jedoch nicht zwingend eine Eins-zu-eins-Umsetzung einer Vorlage. Sowohl bekannte als auch unbekannte Texte können über szenische Verfahren durch unterschiedliche Handlungsweisen erschlossen werden. Diese Handlungen sind einfach in der Handhabe, altersadäquat umsetzbar und allgemein verständlich. Die Transformation eines Gegenstandes oder Textes wird beim szenischen Interpretieren, vereint man alle Formen der Methode mit dem szenischen Handeln, zu einem Prozess, der den kognitiven und emotionalen Bereich der Erfahrungen betrifft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Übungsziele und didaktische Überlegungen

3. Vorstellung der Übungen für das szenische Verfahren

4. Material und Text.

4.1 Sachanalyse szenischer Verfahren

4.2 Empathie und Perspektivübernahme

4.3 Unterrichtskonzept

5. Fazit

6. Selbstreflexion

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Methode des szenischen Verfahrens im Deutschunterricht und analysiert, wie durch spielerische Handlung ein tieferes Verständnis für literarische Texte erreicht werden kann. Das primäre Ziel ist es, theoretische Grundlagen zu vermitteln und diese anhand von Beispielen aus Goethes "Faust I" für die Sekundarstufe II praktisch aufzuarbeiten.

  • Grundlagen und Didaktik szenischer Interpretationsmethoden
  • Praktische Übungen zur körperlichen und stimmlichen Textaneignung
  • Analyse der Beziehungsstrukturen literarischer Figuren
  • Förderung von Empathie und Perspektivübernahme durch Rollenarbeit
  • Erstellung eines konkreten Unterrichtskonzepts für die Sekundarstufe II

Auszug aus dem Buch

4.1 Sachanalyse szenischer Verfahren

Dramentexte sind für junge Menschen oft schwer zugänglich, was sicherlich auch durch die Nutzung von Film und Fernsehen begünstigt wird, denn häufig sind Schülerinnen geübter im Decodieren der allgegenwärtigen Sendeinhalte, als im Dechiffrieren dramatischer Texte. Hier bietet sich der Zugang über szenische Verfahren besonders an. Diese bieten Schülern die Möglichkeit Muster und Prozesse, die sozialtypisch sind, zu deuten, sich selbst ein Urteil zu bilden und ggf. über eine Reflexion das eigene Verhalten zu modifizieren. Was hinter gesprochenen Wörtern steht, lässt sich mit dem szenischen Verfahren herausfinden, denn Gestik, Mimik und Sprechhaltung konkretisieren Deutungen. Außerdem werden subjektive Erfahrung zum Text hergestellt. Wie das kommende Fallbeispiel zeigt, kann man die Beziehungsstruktur einzelner Figuren eines literarischen Textes durch das szenische Verfahren besser verstehen und anschließend bei der Reflexion mit dem heutigen Weltbild verknüpfen.

Auf der Grundlage von Erfahrungen, Interessen und eigenen Bedürfnissen der Schüler kann der folgende Text mittels der eigenen Einbildungskraft im Geiste interpretiert werden. Szenarien werden dabei in der Vorstellungskraft angesiedelt und verinnerlicht. Der Rezipient legt das Aussehen und das Handeln der Figuren im Kopf fest. Die Besonderheiten der Orte und Gegenstände wie die Perspektive werden mitgedacht. Sprachliche Äußerungen der Figuren werden ferner mit Sinn belegt, da eine tiefere Auseinandersetzung mit der Handlung vollzogen wird, als dies beim stillen Lesen möglich wäre. Ein unterrichtsdidaktisches Anliegen sollte hierbei die Erschaffung der Bilder in der Vorstellung der Schülerinnen sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet das Interesse an szenischen Verfahren als motivierende Methode zur Textinterpretation und benennt das Ziel der Arbeit, diese durch Faust-Beispiele zu verdeutlichen.

2. Übungsziele und didaktische Überlegungen: Dieses Kapitel erläutert, wie szenische Methoden als Lockerung oder zur Vertiefung in den Unterricht integriert werden können, um die Sprechhaltung und das Textverständnis der Schüler zu fördern.

3. Vorstellung der Übungen für das szenische Verfahren: Hier werden konkrete praktische Ansätze wie Lockerungsübungen, Körperarbeit, chorisches Sprechen und die Nutzung von Raum und Requisiten vorgestellt.

4. Material und Text.: Das Kapitel behandelt die praktische Anwendung der Methode auf verschiedene Textsorten und legt den Fokus auf Dramentexte im Unterricht.

4.1 Sachanalyse szenischer Verfahren: Es wird dargelegt, warum Dramentexte oft schwer zugänglich sind und wie szenische Verfahren helfen, Figurenbeziehungen und soziale Prozesse besser zu deuten.

4.2 Empathie und Perspektivübernahme: Hier wird das Potenzial von "Faust I" für die Arbeit im Leistungskurs beschrieben, insbesondere durch die Zuweisung von Charakteren zur Charakterisierung anhand von Textstellen.

4.3 Unterrichtskonzept: Dieses Kapitel entwirft einen Ablauf für eine Blockeinheit von zwei Mal 45 Minuten, beginnend mit einer thematischen Erwärmung bis hin zur Szenenpräsentation und Reflexion.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass szenische Verfahren die soziale und personale Kompetenz fördern und als wertvolle Ergänzung im reizüberfluteten digitalen Zeitalter dienen.

6. Selbstreflexion: Die Autorin reflektiert kritisch über die Einhaltung des Umfangs und die Beschränkung bei der Darstellung der Anhang-Textauszüge.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten fachdidaktischen und literaturwissenschaftlichen Quellen.

8. Anhang: Enthält die Primärtextstellen aus Goethes "Faust I" für die praktischen Übungen.

Schlüsselwörter

Szenische Verfahren, Deutschunterricht, Faust I, Textinterpretation, Rollenspiel, Perspektivübernahme, Didaktik, Sekundarstufe II, Empathie, Literaturdidaktik, Szenische Interpretation, Körperhaltung, Handlungsbezogener Unterricht, Rezeption, Schülermotivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Methode des szenischen Interpretierens im Deutschunterricht und zeigt auf, wie diese Methode zu einem tieferen Textverständnis führen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die didaktische Einbettung handlungsorientierter Methoden, die praktische Arbeit mit Dramentexten und die Förderung von Kompetenzen wie Empathie und Ausdrucksfähigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, theoretische Grundlagen zu szenischen Verfahren darzulegen und ein konkretes Unterrichtsbeispiel anhand von "Faust I" zu entwickeln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf fachdidaktischer Literatur und theoretischen Ansätzen zur szenischen Interpretation, ergänzt durch ein didaktisches Konzept für die schulische Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung praktischer Übungen, eine Sachanalyse zum szenischen Verfahren, Erläuterungen zur Perspektivübernahme und ein detailliertes Unterrichtskonzept.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen szenische Verfahren, Faust I, Literaturdidaktik, Perspektivübernahme, Handlungsbezogener Unterricht und Textinterpretation.

Warum wird eine Erwärmungsphase für den Unterricht empfohlen?

Die Autorin argumentiert, dass eine Erwärmungsphase den Schülern hilft, sich in eine fremde, historische Zeit einzufühlen und Ängste vor der szenischen Darstellung abzubauen.

Wie wichtig ist die Rolle des Spielleiters?

Der Spielleiter ist für die Prozesssteuerung unerlässlich, da er einen vertrauensvollen Rahmen schaffen und bei Ratlosigkeit impulsgebende Fragen stellen muss.

Welche Bedeutung kommt der Reflexion am Ende zu?

Die Reflexion dient als notwendige Vertiefung, in der Schüler ihre Erfahrungen aus der Rolle heraus artikulieren, distanzieren und neu bewerten können.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie beeinflussen szenische Verfahren die Interpretation eines Textes? Faust I in der Sekundarstufe II
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie)
Veranstaltung
Einführung in die Fachdidaktik Deutsch
Note
1,3
Autor
Margo Kaiser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V498127
ISBN (eBook)
9783346015648
ISBN (Buch)
9783346015655
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Szenische Verfahren Deutschunterricht Faust I Textinterpretation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Margo Kaiser (Autor:in), 2019, Wie beeinflussen szenische Verfahren die Interpretation eines Textes? Faust I in der Sekundarstufe II, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/498127
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Leseprobe aus  17  Seiten
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