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Die Schere zwischen Kind und Schule. Interkulturelles Lernen als Chance für ein gemeinsames Leben

Titel: Die Schere zwischen Kind und Schule. Interkulturelles Lernen als Chance für ein gemeinsames Leben

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 11 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit werden verschiedene Aspekte aufgezeigt, die das interkulturelle Lernen beeinflussen und verändert, sodass das interkulturelle Lernen in der Schule als Chance genutzt wird, um den Kindern ein gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Im ersten Teil werden die Begriffe Kultur und Interkulturalität aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und geschaut wie der Bezug zwischen der Kultur und der Interkulturalität hergestellt werden kann. Im weiteren Verlauf werden Hürden des Bildungssystems sowie die Rolle der Lehrkraft aufgezeigt, die das interkulturelle Lernen in der Schule beeinträchtigen. Darauf basierend werden im letzten Teil der Arbeit Möglichkeiten zur Umsetzung des interkulturellen Lernens in der Schule dargelegt, sodass Kinder zu toleranten und vorurteilsfreien Menschen erzogen werden können.

Kinder begegnen einer Vielfalt von Sprachen und Kulturen von klein auf zum Beispiel unter anderem in der Kindertagesstätte, auf dem Spielplatz, im Fernsehen oder im Klassenzimmer. Innerhalb der Schule treffen viele Biographien mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Familiengeschichten aufeinander. Der Grundschule steht die Aufgabe zu, die Heterogenität der Schülerschaft als Chance zu nutzen, um Verhaltensweisen für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller, sprachlicher und religiöser Herkunft aufzubauen. Mithilfe des interkulturellen Lernens öffnet sich der Unterricht für vielfältige Erfahrungen aller Beteiligten. Der Klassenraum wird zum Erzählen sowie Teilen von Erfahrungen und Sprechen über Biographien genutzt, sodass Unterschiede zwischen den Kindern nicht als eine Ungleichheit, sondern als eine gegenseitige Bereicherung wahrgenommen werden. Die Schere zwischen dem Kind und der Schule wird immer größer, wenn nicht die Vorerfahrungen und Mehrsprachigkeit in den Schulalltag integriert werden. Die interkulturelle Kompetenz trägt zur Persönlichkeits- und Identitätsbildung bei, indem kulturelle Differenzen und Perspektiven als bedeutsame Gegebenheit entdeckt und anerkannt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kultur und Interkulturalität

2. Die Grundschule als Raum für interkulturelles Lernen

2.1 Monolingualismus versus Mehrsprachigkeit

2.2 Rolle der Lehrkraft für interkulturelles Lernen

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von interkulturellem Lernen in der Grundschule, um die Heterogenität der Schülerschaft als Chance für ein gemeinsames, tolerantes Leben zu nutzen und Barrieren im Bildungssystem abzubauen.

  • Kulturelle Identitätsbildung und der Umgang mit Differenzen
  • Herausforderungen der Grundschule als interkultureller Lernraum
  • Das Spannungsfeld zwischen Monolingualismus und gelebter Mehrsprachigkeit
  • Die Rolle der Lehrkraft als Impulsgeber für interkulturelle Bildung
  • Strategien zur Förderung von Toleranz und gegenseitiger Achtung im Unterricht

Auszug aus dem Buch

1. Kultur und Interkulturalität

Kultur ist ein historischer Grundbegriff, welcher sich über Jahrhunderte verändert und weiterentwickelt hat. Als Kultur wird die Form der gesellschaftlichen Erzeugung von Identitäten, Differenzen und die Zugehörigkeit bezeichnet, die von Menschen bewusst wahrgenommen und von innenheraus gefühlt werden. Sie bietet einen Raum, in dem sich Menschen nach gewissen kulturellen Habitualisierungen, Gewohnheiten und Werten sozialisieren und dadurch verschiedene Nationen bilden. Kulturen werden innerhalb der verschiedenen Nationen als Traditionen und Sprachen von Abstammungsgruppen über Generationen hin weitergegeben. Die eigene Kultur des Menschen gilt als das eigene Vertraute und bildet beim Zusammentreffen mit Menschen aus anderen Kulturen einen Interpretationsrahmen, um fremdwahrgenommene Werte zu verstehen. Das Zusammentreffen und Wahrnehmen fremder Kulturen verdeutlicht, dass die Kultur kein isolierter und statischer Raum ist, sondern sich aufgrund von Umweltbedingungen anpasst. Durch die Globalisierung, Modernisierung sowie durch z.B. kriegsbedingte Migration und Flucht treffen vielfältige und unbekannte Kulturen aufeinander. Die Globalisierung vernetzt vielfältige Räume miteinander, schafft Mobilität und verdeutlicht die Unterschiede zwischen der eignen und fremden Wahrnehmung. Mithilfe der Interkulturalität, als „Zwischensphäre“ wird versucht, dass kulturell unterschiedlich sozialisierte Menschen sich selbst und das Fremde verstehen, ihre eigenen kulturellen Wahrnehmungen reflektieren und somit eine Anerkennung und Gleichheit zwischen der Eigen- und Fremdkultur erreichen. Die Intention der Interkulturalität besteht darin, das Fremde zu erschließen, um die Sichtweise der eigenen Kultur als eine von vielen zu erlangen und somit die eigene Kultur als Teil eines Großen zu verstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der kulturellen Vielfalt in der Schule und die Notwendigkeit, interkulturelle Kompetenz zur Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

1. Kultur und Interkulturalität: Definition des Kulturbegriffs als dynamisches Konstrukt und Erläuterung der Bedeutung interkultureller Anerkennung im Kontext globaler Migration.

2. Die Grundschule als Raum für interkulturelles Lernen: Analyse der Schule als Lernort, der durch gezielte Didaktik Vorurteile abbauen und zur Identitätsbildung beitragen soll.

2.1 Monolingualismus versus Mehrsprachigkeit: Diskussion über die Diskrepanz zwischen der monolingualen Erwartung des Bildungssystems und der gelebten Mehrsprachigkeit vieler Kinder.

2.2 Rolle der Lehrkraft für interkulturelles Lernen: Reflexion über die Anforderungen an pädagogische Fachkräfte, Diversität anzuerkennen und eigene Vorurteile abzubauen.

3. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Schule als Ort, der durch interkulturelle Bildung Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen kann.

Schlüsselwörter

Interkulturelles Lernen, Grundschule, Mehrsprachigkeit, Heterogenität, Identitätsbildung, Kultur, Bildungssystem, Chancengleichheit, Lehrkraft, interkulturelle Kompetenz, Toleranz, Migration, Sprachkompetenz, Diversität, gesellschaftliche Teilhabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen und Chancen interkulturellen Lernens in der Grundschule im Kontext einer von Migration geprägten Gesellschaft.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Wandel des Kulturbegriffs, die Bedeutung der Mehrsprachigkeit, die Rolle der Lehrkräfte und die Förderung von Toleranz im schulischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie interkulturelles Lernen als Chance genutzt werden kann, um Kindern ein gemeinsames Leben zu ermöglichen und Barrieren abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit erziehungswissenschaftlicher Fachliteratur zum Thema Interkulturalität und Schulpädagogik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Grundlegung des Kulturbegriffs sowie eine detaillierte Betrachtung der Grundschule als Lernraum, inklusive der sprachlichen Vielfalt und der Anforderungen an pädagogisches Personal.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Interkulturelles Lernen, Grundschule, Mehrsprachigkeit, Identitätsbildung, Heterogenität und Bildungsgerechtigkeit.

Warum betont die Autorin die Problematik des Monolingualismus?

Da das Bildungssystem oft von monolingualen Normen ausgeht, entsteht für Kinder mit anderen Herkunftssprachen ein Nachteil, der die Chancengleichheit gefährdet.

Wie können Lehrkräfte interkulturelles Lernen aktiv unterstützen?

Lehrkräfte sollten ihre eigenen Vorurteile kritisch reflektieren, sich durch Sensibilisierungstraining weiterbilden und im Unterricht Gelegenheiten für einen positiven Austausch über kulturelle Unterschiede schaffen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Schere zwischen Kind und Schule. Interkulturelles Lernen als Chance für ein gemeinsames Leben
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1.0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
11
Katalognummer
V497984
ISBN (eBook)
9783346022158
ISBN (Buch)
9783346022165
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interkulturalität Mehrsprachigkeit Kultur Monolingualismus interkulturelles Lernen Rolle der Lehrkraft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Die Schere zwischen Kind und Schule. Interkulturelles Lernen als Chance für ein gemeinsames Leben, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/497984
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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