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Soziale Ungleichheit im Bildungsverlauf. Wie beeinflusst die soziale Herkunft die Schullaufbahnempfehlungen?

Titel: Soziale Ungleichheit im Bildungsverlauf. Wie beeinflusst die soziale Herkunft die Schullaufbahnempfehlungen?

Studienarbeit , 2017 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Cyn Wen (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese wissenschaftliche Hausarbeit beschäftigt sich mit der sozialen Ungleichheit, insbesondere die der schulischen Chancenungleichheit, aus der Sicht und den Theorien Pierre Bourdieus. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht dabei der Aspekt der Schullaufbahnempfehlung. Zentrale Fragestellungen werden dabei sein, wie die Schullaufbahnempfehlung zu Stande kommt, wie sich diese zusammensetzt und welchen Einfluss die soziale Herkunft darauf hat.

Bourdieu, der von Haus aus Sozialtheoretiker und Kultursoziologe war, stellt durch seine Theorien und Konzepte auch für die Erziehungs- und Bildungswissenschaften einen wichtigen Bezugspunkt dar. Zu Beginn dieser Arbeit wird mit Hilfe Bourdieus Text: „Die konservative Schule- die soziale Chancenungleichheit gegenüber Schule und Kultur“ die Einführung dieser Arbeit stehen, in dem die soziale Chancenungleichheit gegenüber Schule und Kultur deutlich werden soll. Darauf aufbauend, wird die soziale Ungleichheit auf den Aspekt der Schullaufbahnempfehlungen untersucht. Abschließend werden im Resümee die zentralen Aussagen dieser Arbeit zusammengefasst und mögliche Förderpunkte aufgewiesen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die konservative Schule- die soziale Chancenungleichheit gegenüber Schule und Kultur nach Bourdieu

3. Wie werden die Schullaufbahnempfehlungen von der sozialen Herkunft beeinflusst

3.1.Einführung

3.2 Wie kann nun die soziale Herkunft Einfluss auf die Schullaufbahnempfehlungen nehmen?

4. Resümee

4.1 Zusammenfassung

4.2 Rückbezug auf der einleitenden Fragestellung

4.3 Eigene Bewertung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die schulische Chancenungleichheit im deutschen Bildungssystem, mit besonderem Fokus auf den Einfluss der sozialen Herkunft auf Schullaufbahnempfehlungen. Es wird analysiert, wie familiale Hintergründe, kulturelles Kapital und institutionelle Strukturen dazu beitragen, soziale Ungleichheiten zu reproduzieren.

  • Die theoretische Perspektive von Pierre Bourdieu auf Bildung und soziale Ungleichheit.
  • Die Rolle der Schullaufbahnempfehlung als kritische Schwelle im Bildungsverlauf.
  • Primäre und sekundäre Herkunftseffekte bei Übergangsentscheidungen.
  • Der Einfluss leistungsfremder Faktoren und subjektiver Wahrnehmungen von Lehrkräften.
  • Die Bedeutung der Elternwünsche im Vergleich zu den Empfehlungen der Lehrkräfte.

Auszug aus dem Buch

3.2 Wie kann nun die soziale Herkunft Einfluss auf die Schullaufbahnempfehlungen nehmen?

Interessant sind dabei die Kriterien für die Empfehlungen auf die höhere Schule. Auffallend ist, dass Lehrkräfte leistungsfremde Kriterien eher befolgen, als lediglich die schulischen Noten, die unter der Objektivität, Reliabilität und Validität Richtlinien gesicherten sind. Dabei sollen Kriterien wie Fleiß, Konzentration, Ausdauer, Mitarbeit, Interesse und Ordnung eine enorme Wichtigkeit haben (vgl. Ditton 2004: 257). Ebenfalls werden Charaktereigenschaften wie Ehrlichkeit, Gehorsamkeit und Disziplin eine hohe Rolle zugesprochen (vgl. Ditton 2004; 257).

In den Informationsunterlagen der Kultusministerkonferenz (KMK) ist lediglich vermerkt, dass diese für eine erfolgreiche Bildungsarbeit auf den weiterführenden Schulen unentbehrlichen Kenntnisse und Fertigkeiten feststellen (vgl. KMK 2006: 6). Diese doch sehr lockeren Vorgaben zeigen, welchen strukturellen Zwängen des schulischen Systems die Lehrkraft ausgesetzt ist. Auch wenn hierbei die Botschaft enthalten ist, nicht nur über schematischen Testverfahren zu entscheiden, auf welche weiterführende Schule die Schüler*innen gehen soll, erweisen sich diese Kriterien als nicht transparent und verursachen somit eine differente Entscheidungswahl von Lehrkraft zu Lehrkraft.

Eine Untersuchung von Ditton zeigt auf, welchen Einfluss eine Vorabinformation über die soziale Herkunft der Schüler*innen, auf die Bewertung der Lehrkraft nehmen kann. Dabei wird aufgezeigt, dass alleine durch das Wissen der Hintergrundinformationen die Klassenarbeit schlechter bewertet wurde bei Schüler*innen, dessen Herkunft als sozial schwach geschildert wurde (vgl. Ditton 2004: 258). Wie Bourdieu ebenfalls bemerkte, bekommt die sprachliche Fähigkeit für den Schulerfolg eine außerordentliche Priorisierung zugeteilt. Demnach trägt eine gelungene Ausdrucksfähigkeit und sprachliche Gewandteil deutlich zum Schulerfolg bei (vgl. Ditton 2004: 258). Das Kind erbt eine bestimmte Einstellung zum Gebrauch der Sprache seitens der Eltern (vgl. Bourdieu 1971: 111). Erkennbar dadurch, dass die Lehrkraft, den Ethos der Arbeiterklasse am Ethos der Elite misst, werden somit zwei Arten der Kulturen miteinander verglichen (vgl. Bourdieu 1971: 111 und 123).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der sozialen Ungleichheit im Bildungssystem ein und verweist auf die rechtliche Grundlage sowie empirische Studien zur Reproduktion von Ungleichheiten.

2. Die konservative Schule- die soziale Chancenungleichheit gegenüber Schule und Kultur nach Bourdieu: Das Kapitel erläutert Bourdieus Theorie zum kulturellen Kapital und dem Einfluss des familiären Milieus auf den schulischen Erfolg.

3. Wie werden die Schullaufbahnempfehlungen von der sozialen Herkunft beeinflusst: Hier wird der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I als selektiver Prozess untersucht, bei dem Herkunftseffekte und die Rolle der Lehrkräfte eine zentrale Rolle spielen.

4. Resümee: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, bezieht sich erneut auf die Forschungsfrage und liefert eine kritische persönliche Bewertung des Autors.

Schlüsselwörter

Soziale Herkunft, Bildungsungleichheit, Schullaufbahnempfehlung, Pierre Bourdieu, kulturelles Kapital, primäre Herkunftseffekte, sekundäre Herkunftseffekte, Selektion, Grundschule, Lehrkraft, Bildungssystem, Bildungsbiografie, soziale Reproduktion, Chancengleichheit, Leistungsdiagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern die soziale Herkunft von Schülerinnen und Schülern deren Schullaufbahnempfehlungen beeinflusst und wie dies zur Reproduktion von Bildungsungleichheit im deutschen Schulsystem beiträgt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Konzepte von Pierre Bourdieu, die institutionelle Selektion beim Übergang in die Sekundarstufe, der Einfluss von Lehrkräften sowie die Rolle von Elternwünschen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie Schullaufbahnempfehlungen zustande kommen, wie sie sich zusammensetzen und welchen konkreten Einfluss der sozioökonomische Status der Familie darauf ausübt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der Auswertung bestehender empirischer Studien und wissenschaftlicher Fachliteratur zum Thema Bildungsungleichheit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst die soziologische Theorie von Bourdieu erläutert, gefolgt von einer Untersuchung der Mechanismen bei der Übergangsempfehlung, insbesondere der Interaktion zwischen Leistung, sozialem Habitus und Lehrereinschätzungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie soziale Ungleichheit, kulturelles Kapital, Herkunftseffekte und Selektion geprägt.

Wie groß ist der Einfluss der Lehrkräfte im Vergleich zu den Eltern?

Die Arbeit stellt fest, dass Lehrkräfte zwar durch unbewusste Erwartungshaltungen beeinflussen, die letztendliche Entscheidung jedoch oft stark durch das Wahlverhalten der Eltern und deren bildungsbezogene Wünsche bestimmt wird.

Warum ist das frühe dreigliedrige Schulsystem problematisch?

Das System wird als kritisch eingestuft, da die frühe Selektion nach der vierten Klasse zu kurz ist, um individuelle Lernentwicklungen fair abzubilden, wodurch bildungsferne Kinder benachteiligt werden.

Welche Rolle spielt die Sprache im Prozess der Empfehlung?

Die sprachliche Ausdrucksweise fungiert als Indikator für kulturelles Kapital, wodurch Kinder aus bildungsnahen Schichten unbewusst als begabter wahrgenommen werden als ihre Mitschüler aus weniger privilegierten Verhältnissen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Ungleichheit im Bildungsverlauf. Wie beeinflusst die soziale Herkunft die Schullaufbahnempfehlungen?
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
2,0
Autor
Cyn Wen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V496654
ISBN (eBook)
9783668992825
ISBN (Buch)
9783668992832
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schulische Sozialisation Bourdieu soziale Ungleichheit Schullaufbahnempfehlung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cyn Wen (Autor:in), 2017, Soziale Ungleichheit im Bildungsverlauf. Wie beeinflusst die soziale Herkunft die Schullaufbahnempfehlungen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/496654
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Leseprobe aus  17  Seiten
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