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Die Frauenquote. Ökonomischer Fluch oder Segen für Unternehmen?

Title: Die Frauenquote. Ökonomischer Fluch oder Segen für Unternehmen?

Term Paper , 2018 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Relationships and Family

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Frauen sind qualifiziert, entschlossen und bereit Verantwortung im Beruf zu übernehmen. In deutschen Unternehmen sind Frauen in den obersten Führungsebenen seltener vertreten. Der Anteil von Frauen in Leitungsgremien wie Aufsichtsräten ist nach wie vor erstaunlich gering: ein Phänomen, das international zu beobachten ist. Mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen hat die Politik am 06.03.2015 einen Impuls gesetzt und das Instrument der Frauenquote auf den Weg gebracht. Die Frauenquote ist als Instrument der Frauenförderung sehr umstritten und wurde nicht immer von jedem mit „offenen Armen empfangen“ (Kmenta & Linhart 2016: 53). Es führte zu vielen Diskussionen darüber, ob die Frauenquote den Frauen nützlich ist, oder ob sie den Frauen eher im Weg steht. Es gibt kein einheitliches Meinungsbild und die Argumente für das Pro und Kontra sind weit gefächert. Die Frauenquote bietet somit einen neuen Anlass in der langen Geschichte der Initiativen zur Gleichberechtigung von Mann und Frau, sich mit dem Thema auseinander zu setzen.

Im Mittelstand steht in mehr als jedem fünften Unternehmen eine Frau an der Spitze. Die gläserne Decke bekommt langsam Risse und ob Quote oder nicht, die Frauen bahnen sich den Weg nach oben (Bund und Heuser 2012 zit. in Frauenquote S. 18). In der vorliegenden Arbeit soll nicht das Pro und Contra über die Frauenquote im Allgemeinen diskutiert werden, sondern erforscht werden, ob es positive Zusammenhänge zwischen dem ökonomischen Unternehmenserfolg und dem Anteil von Frauen in Führungspositionen gibt. Daher lautet die Forschungsfrage der vorliegenden Arbeit:

„Ist die Einführung der Frauenquote ökonomischer Fluch oder Segen für Unternehmen?“

Um zu den Ergebnissen zu gelangen, wird zu Beginn der vorliegenden Ausarbeitung das Geschlechterverhältnis als Machtprozess dargestellt, um eine Erklärung für die Unterrepräsentanz der Frauen in Führungspositionen zu finden um anschließend in dem Abschnitt „die Frauenquote – ein Vorteil für Unternehmen?“ diskutieren zu können, ob die Frauenquote ein Fluch oder Segen für die Unternehmen darstellt und in wie weit die Frauenquote Erfolge für die Unternehmen mit sich bringt. Abschließend werden die zentralen Ergebnisse unter der Überschrift „Schlussfolgerung“ zusammengefasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschlechterverhältnisse als Machtprozesse

3. Die Frauenquote – ein Vorteil für Unternehmen?

4. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld der Frauenquote in deutschen Unternehmen und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob deren Einführung einen ökonomischen Fluch oder einen Segen für die betroffenen Organisationen darstellt. Dabei steht nicht die allgemeine Pro- und Kontra-Diskussion im Vordergrund, sondern der wissenschaftlich fundierte Nachweis potenzieller Zusammenhänge zwischen weiblicher Repräsentanz in Führungspositionen und dem wirtschaftlichen Unternehmenserfolg.

  • Analyse von Machtprozessen und Geschlechterverhältnissen in Organisationen
  • Untersuchung der Hintergründe zur Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen
  • Evaluierung der ökonomischen Auswirkungen von Diversität in Führungsgremien
  • Diskussion der Bedeutung von Führungskultur und Vereinbarkeit
  • Synthese von Studienergebnissen zu Unternehmenserfolg und Frauenquote

Auszug aus dem Buch

3. Die Frauenquote – ein Vorteil für Unternehmen?

„Mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“ hat die Politik ein klares Signal gesetzt. Einige Unternehmen in Deutschland haben sich auf den Weg gemacht, dieses Gesetz umzusetzen, wobei noch vielen die Einsicht fehlt, wie wichtig Frauen in Führungspositionen für die Wirtschaft sind (BMFSFJ 2011). Dieses Gesetzt stellt ein zentrales, politisches Instrument zur Erhöhung der Anzahl von Frauen in Führungsebenen dar. Neben diesem Gesetz gibt es weitere Instrumente, Programme und Möglichkeiten, die an folgender Stelle aufgeführt werden (Kaup 2015: 93). Neustrukturierungen in Unternehmen sollten gut durchdacht sein und sind nur dann erfolgreich, wenn sie von der Leitungsebene getragen werden „Das Bekenntnis der Geschäftsleitung zur Entwicklung und Stärkung von Führungskräften mit Familienpflichten kann durch die Formulierung entsprechender Unternehmensgrundsätze und Firmenleitlinien zum Ausdruck gebracht werden“ (bmfsfj 2008: 36).

Dies gilt auch für Frauen ohne Familienanhang. Um eine positive Veränderung herbei zu führen und genau Ergebnisse der Ist-Situation zu erhalten, dient als Instrument ein Maßnahmeplan. Messgrößen können Zahlenmaterialien und betriebliche Statistiken sein. Frigga Haug (1989) erkannte bereits vor mehreren Jahren den wirtschaftlichen Ausschluss von Frauen und sprach die symbolische wie die strukturelle Dimension der Quotendebatte an. Auch nach Haug ist ein grundsätzlicher gesellschaftlicher Strukturwandel die Voraussetzung um eine gezielte Inklusion von Frauen zu ermöglichen (Haug 1989: 79ff.) Im Gesetz finden sich für die Privatwirtschaft sowohl eine festgeschriebene, als auch eine unternehmensindividuelle Quote und eine in der Höhe freiwillige Quote – die Flexiquote (Wittenberg 2016: 185). Zuvor war der Frauenanteil in den Führungsetagen deutscher Unternehmen jahrelang stagniert (BMFSFJ 2017). Das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen (FüPoG) besteht aus einer festen Quote von 30 Prozent (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen und führt die Forschungsfrage ein, ob die Frauenquote einen ökonomischen Segen oder Fluch für Unternehmen bedeutet.

2. Geschlechterverhältnisse als Machtprozesse: Dieses Kapitel analysiert Machtstrukturen und soziologische Aspekte, die den Karriereaufstieg von Frauen in Deutschland historisch und kulturell hemmen.

3. Die Frauenquote – ein Vorteil für Unternehmen?: Hier werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie diverse Studien diskutiert, die belegen, wie Diversität und ein höherer Frauenanteil positiv mit ökonomischem Erfolg korrelieren.

4. Schlussfolgerung: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Förderstrategien sowie ein Umdenken im Management zur Steigerung des Unternehmenserfolgs.

Schlüsselwörter

Frauenquote, Führungspositionen, Unternehmenserfolg, Diversität, Machtprozesse, Gleichstellung, Geschlechterverhältnis, Wirtschaftsleistung, Führungskultur, Karriereaufstieg, Gender, Management, Vereinbarkeit, Unterrepräsentanz, Personalentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der gesetzlich eingeführten Frauenquote auf den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die soziologischen Hintergründe der Unterrepräsentanz von Frauen, die politische Debatte um die Quote sowie der ökonomische Mehrwert von Diversität in Führungsgremien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Ist die Einführung der Frauenquote ökonomischer Fluch oder Segen für Unternehmen?“.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse sowie die Auswertung relevanter Studien (u.a. McKinsey, BMFSFJ, Peterson Institute), um die ökonomischen Korrelationen zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Machtstrukturen im Geschlechterverhältnis und eine empirisch gestützte Diskussion der Auswirkungen einer höheren Frauenquote auf die Unternehmensperformance.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Frauenquote, Unternehmenserfolg, Diversität, Führungskultur und Geschlechterverhältnisse sind die prägenden Begriffe der Arbeit.

Warum wird die „gläserne Decke“ in der Arbeit thematisiert?

Sie dient als Metapher für die unsichtbaren Barrieren, die Frauen beim Aufstieg in die obersten Führungsebenen hindern, und wird durch Machtstrukturen in Organisationen erklärt.

Welche Rolle spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf laut der Studie?

Die Arbeit widerlegt das Argument, dass familiäre Verpflichtungen den Aufstieg von Frauen generell ausschließen, und fordert stattdessen flexiblere Arbeitsmodelle und ein generelles Umdenken in der Unternehmenskultur.

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Details

Title
Die Frauenquote. Ökonomischer Fluch oder Segen für Unternehmen?
College
University of Siegen
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
11
Catalog Number
V496614
ISBN (eBook)
9783668992788
ISBN (Book)
9783668992795
Language
German
Tags
Gender Studies Frauenquote Machtprozesse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Die Frauenquote. Ökonomischer Fluch oder Segen für Unternehmen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/496614
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