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Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) in seinem Kontext. Aktueller Stand und Grenzen der Forschung

Titel: Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) in seinem Kontext. Aktueller Stand und Grenzen der Forschung

Hausarbeit , 2018 , 36 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Daline Ostermaier (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit aus dem Bereich allgemeine Psychologie beinhaltet sowohl grundsätzliche Aspekte der Aufmerksamkeit, als auch eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem komplexen Themengebiet des Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms (ADS). Des Weiteren findet im Anwendungsteil eine kritische Diskussion bezüglich relevanter Aspekte von ADS statt.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (AD(H)S) rufen bis heute stark polarisierende Meinungen hervor. Allein im Internet kursieren scheinbar unendlich viele Informationen über die Aufmerksamkeitsstörungen. Auffällig ist, dass sich Ärzte oder Wissenschaftler oftmals widersprechen und häufig grundsätzlich gegenteilige Überzeugungen vertreten. Kaum einer hat von dieser Krankheit noch nicht gehört und doch scheint es, als existierten große Lücken im Verständnis für AD(H)S. Besonders in gesellschaftlichen Diskussionen schlägt sich Unverständnis nieder und führt schließlich zu einer unüberschaubaren und unglaubwürdigen Argumentation.

Zu Beginn der Arbeit wird das Thema mit einer allgemeinen Definition des Begriffs „Aufmerksamkeit“ eingeleitet und knapp auf die populärsten Theorien und Modelle zur auditiven und visuellen Aufmerksamkeit eingegangen. Nach einer Erläuterung der Dimensionen und Komponenten der Aufmerksamkeit folgt schließlich eine Auseinandersetzung mit dem Spektrum der Aufmerksamkeitsstörungen, in welchem das Aufmerk-samkeitsdefizit-Syndrom mit den weiteren Subtypen verglichen wird. Die Grundlage hierfür bilden die Klassifikationsmodelle DSM-5 und ICD-10. Außerdem wird die Prävalenz der AD(H)S kurz erwähnt um anschließend spezifisch das Themengebiet ADS aufzuarbeiten. Dazu gehören eine vollständige Aufzählung der von DSM-5 und ICD-10 genannten Symptome, ein großzügiger Einblick in die Ursachenforschung der Störung, sowie eine Darstellung der Diagnostik.

Des Weiteren werden die häufigsten Behandlungsmethoden aufgezeigt und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten genannt. Im Anwendungsteil dieser Arbeit soll zuerst die Qualität der wissenschaftlichen Grundla-gen und das eigene Vorgehen bewertet werden. Anschließend wird die Diagnose ADS kritisch hinterfragt und die Wirksamkeit der gängigen Behandlungsmethoden geprüft. Zuletzt soll ein möglicher Umgang des Betroffenen, des sozialen Umfelds und der Gesellschaft mit AD(H)S diskutiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufmerksamkeit

2.1 Definition

2.2 Auditive Aufmerksamkeit

2.3 Visuelle Aufmerksamkeit

2.4 Komponenten und Dimensionen der Aufmerksamkeit

3. Aufmerksamkeitsstörungen

3.1 Klassifikation der Aufmerksamkeitsstörungen

3.2 Prävalenz

4. Diagnose ADS

4.1 Symptomatik

4.2 Ätiologie und neurologische Aspekte

4.3 Diagnostik

4.4 Behandlung und Therapie

5. Kritische Diskussion

5.1 Kritische Analyse der theoretischen Grundlagen

5.2 Fehldiagnose ADS?

5.3 Wirksamkeit der Behandlungsmethoden

5.4 Umgang mit der Krankheit

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit gibt einen Überblick über das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) in seinem Kontext, stellt den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand dar und analysiert kritisch die Diagnosepraxis sowie die Wirksamkeit gängiger Behandlungsmethoden.

  • Theoretische Grundlagen der Aufmerksamkeit und ihrer Störungen
  • Klassifikation und Symptomatik von ADS im Vergleich zu ADHS
  • Ätiologie, neurologische Aspekte und diagnostische Verfahren
  • Kritische Analyse von Behandlungsansätzen und der Diagnosepraxis
  • Umgang mit ADS in Alltag und Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition

Die Aufmerksamkeit ist ein Aspekt des Bewusstseins und weist einen Zusammenhang zur Wahrnehmung auf. So kann Aufmerksamkeit grundlegend als „psychischer Zustand konzentrierter Bewusstheit, der mit der wachen Bereitschaft einhergeht, auf äußere oder innere Reize zu reagieren“ (Becker-Carus, 2011, S. 229) definiert werden.

Außerdem ist Aufmerksamkeit „ein beschreibender Begriff, der verschiedene Formen der Selektivität der Wahrnehmung bezeichnet.“ (Ansorge, Leder, 2017, S. 9)

So versteht man die Funktion der Aufmerksamkeit als Selektion von Informationen und Reizen, zum Zweck der Vermittlung an das Bewusstsein. Das Ziel ist schließlich das Steuern des Denkens und Handelns, sodass bestimmte Reaktionen, abhängig von den Umweltreizen, erfolgen können.

In Bezug auf die Ursache der Wahrnehmung als Selektivität duellieren hauptsächlich zwei unterschiedliche Theorien: Nach der Kapazitätstheorie (engl. „capacity theory“) ist die Selektion erforderlich, da die Kapazität des Bewusstseins begrenzt ist. Ein Mangel des geistigen Fassungsvermögens erzwingt also eine Selektion der Informationsflut, welcher der Organismus ausgesetzt ist. Die Tätigkeitstheorie (engl. „selection for action theory“) erachtet die Selektion nicht als Mangel, sondern als Errungenschaft. Es wird davon ausgegangen, dass die Selektion als Fähigkeit dazu dient, Tätigkeiten zu optimieren. So ist nicht eine mangelnde geistige Kapazität die Ursache der Selektivität, sondern die Einschränkung durch den menschlichen Körper. Die Fokussierung auf bestimmte Handlungen, für die nur spezifische Reize von Bedeutung sind, ist daher von Vorteil.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Relevanz der Thematik und steckt den Rahmen der Hausarbeit ab, mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Stand darzustellen und die Diagnose ADS kritisch zu hinterfragen.

2. Aufmerksamkeit: Dieses Kapitel definiert den Begriff Aufmerksamkeit theoretisch und erläutert Modelle der auditiven und visuellen Aufmerksamkeit sowie deren Komponenten und Dimensionen.

3. Aufmerksamkeitsstörungen: Hier erfolgt eine Einordnung der Aufmerksamkeitsstörungen in klinische Klassifikationssysteme und die Betrachtung der Prävalenzraten.

4. Diagnose ADS: Das Kapitel widmet sich der Symptomatik, den neurologischen Ursachen, den diagnostischen Standards sowie den gängigen Therapieoptionen.

5. Kritische Diskussion: Die Autorin analysiert die theoretische Basis, hinterfragt die Diagnosestellung, bewertet die Wirksamkeit von Therapien und beleuchtet den gesellschaftlichen Umgang mit ADS.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Grenzen der Arbeit sowie die Bedeutung der kritischen Auseinandersetzung mit dem umstrittenen Thema.

Schlüsselwörter

Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, ADS, ADHS, Aufmerksamkeit, Selektion, Klassifikation, Diagnostik, Ätiologie, Neurologie, Psychostimulanzien, Verhaltenstherapie, Fehldiagnose, Prävalenz, Selbstregulation, Gesellschaftlicher Druck

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS), seiner theoretischen Einordnung, den diagnostischen Kriterien sowie einer kritischen Reflexion der aktuellen Behandlungsmethoden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den psychologischen Theorien der Aufmerksamkeit, der klinischen Klassifikation, den neurologischen Ursachen, der Diagnosepraxis sowie den kontroversen Diskussionen rund um das Krankheitsbild.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung des wissenschaftlichen Standes zu ADS sowie die kritische Analyse der Diagnose und Behandlung, um dem Leser eine differenzierte Sichtweise auf die Thematik zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Analyse aktueller klinischer Leitlinien sowie Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Aufmerksamkeit, die Klassifikation von Störungen, diagnostische Prozesse und Therapiemethoden sowie eine kritische Diskussion zur Diagnosepraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind ADS, ADHS, Aufmerksamkeitsstörung, Neurobiologie, Diagnostik, Pharmakotherapie und die kritische Perspektive auf "Modediagnosen".

Warum wird ADS in der Arbeit oft im Kontext von ADHS betrachtet?

Da viele Klassifikationssysteme wie DSM-5 und ICD-10 ADS als Subtyp oder im Verbund mit ADHS führen, wird "AD(H)S" als Überbegriff gewählt, um die Einordnung der Symptomatiken nachvollziehbar zu machen.

Wie bewertet die Arbeit die Zunahme an AD(H)S-Diagnosen?

Die Arbeit beleuchtet diesen Trend kritisch und führt unter anderem die Argumente des Neurologen Richard Saul an, der davor warnt, dass ADS vorschnell als "Modediagnose" für ein breites Spektrum an Verhalten vergeben wird.

Welche Rolle spielt die Medikation in der Therapie?

Pharmakotherapie, insbesondere mit Psychostimulanzien, wird als Mittel der Wahl bei ausgeprägten Symptomen genannt, jedoch wird auch die Kritik hinsichtlich Nebenwirkungen und der Gefahr einer vorschnellen Verschreibung thematisiert.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) in seinem Kontext. Aktueller Stand und Grenzen der Forschung
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,3
Autor
Daline Ostermaier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
36
Katalognummer
V495882
ISBN (eBook)
9783668998582
ISBN (Buch)
9783668998599
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom ADS ADHS Aufmerksamkeit Allgemeine Psychologie Aufmerksamkeitsstörungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daline Ostermaier (Autor:in), 2018, Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) in seinem Kontext. Aktueller Stand und Grenzen der Forschung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/495882
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Leseprobe aus  36  Seiten
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