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Gendergerechtigkeit in der Sozialen Arbeit

Gesetzliche Grundlagen und Herausforderungen für die Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe

Title: Gendergerechtigkeit in der Sozialen Arbeit

Term Paper , 2018 , 12 Pages

Autor:in: Jazz Leißner (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Gendergerechtigkeit in der Sozialen Arbeit. Im Fokus stehen dabei gesetzliche Grundlagen und Herausforderungen für die Praxis am Beispiel der Kinder- und Jugendhilfe.

Ich möchte mich dem Themenkomplex der Gendergerechtigkeit widmen und mich der Antwort auf die Frage nähern, inwieweit Soziale Arbeit im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gendergerecht agieren kann. Was ist unter gendergerechter Sozialer Arbeit zu verstehen und welche Schlüsselkompetenzen erfordert diese von den Beteiligten? Welche Hürden und Herausforderungen, aber auch: welche Chancen sind mit ihr verbunden? Besonderes Augenmerk wird diese Arbeit auf die bestehenden gesetzlichen Grundlagen für die Ausgestaltung einer gendergerechten, gendersensiblen Sozialen Arbeit im Bereich der Jugendhilfe legen. Gibt es eine Verpflichtung für Sozialarbeiter*innen, gendergerecht zu arbeiten? Woraus ergibt sich diese? Ich werde zunächst Begriffsbestimmungen vornehmen, um zu klären, was unter Gender, Gerechtigkeit, Doing und Undoing Gender zu verstehen ist. Anschließend werde ich die gesetzlichen Grundlagen für eine geschlechtergerechte Soziale Arbeit betrachten. Darauf aufbauend wird die Umsetzung des Auftrages, gendergerecht zu arbeiten, im Fokus stehen, und das unter Einbezug der Herausforderungen und Chancen für die Soziale Arbeit im Allgemeinen und im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe im Besonderen. Abschließend fasse ich die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und formuliere offen gebliebene Fragen.

Es soll skizziert werden, auf welcher Grundlage Soziale Arbeit in den Hilfen zur Erziehung gendergerecht handeln soll und kann, wie dies umgesetzt wird und welche Hürden, aber auch welche Chancen existieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Begriffsbestimmungen

2.1 Soziale Gerechtigkeit

2.2. Gender und Gendergerechtigkeit

2.3 Doing Gender / Undoing Gender

2.4 Jugendhilfe

3. Gesetzliche Grundlagen für gendergerechte Soziale Arbeit respektive Jugendhilfe

3.1 UN – Menschenrechtskonvention

3.2 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

3.3 Sozialgesetzbücher

3.4 Leitlinien zur Umsetzung gendergerechter Jugendhilfe

4. Gendergerechte Soziale Arbeit in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe

4.1 Auftrag des Undoing Gender in der Kinder- und Jugendhilfe

4.2 Herausforderungen und Chancen bei der Umsetzung gendergerechter Sozialer Arbeit im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe

5. Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen einer geschlechtergerechten Gestaltung der Sozialen Arbeit, insbesondere innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe. Im Fokus steht dabei die Analyse gesetzlicher Rahmenbedingungen sowie die Frage, wie Fachkräfte durch die Dekonstruktion starrer Rollenbilder (Undoing Gender) zu einer vorurteilsfreien Praxis beitragen können.

  • Grundlagen der sozialen Gerechtigkeit und Gender-Theorien
  • Rechtliche Anforderungen (SGB VIII, UN-Menschenrechtskonvention)
  • Die Bedeutung von Gender Mainstreaming in der Jugendhilfe
  • Herausforderungen in der pädagogischen Alltagspraxis
  • Chancen durch die Dekonstruktion heteronormativer Rollenbilder

Auszug aus dem Buch

4.2 Herausforderungen und Chancen bei der Umsetzung gendergerechter Sozialer Arbeit im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe

Ein Blick in die sozialen Arbeitsfelder und somit der Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen als Adressat*innen lässt schnell erkennen, wie es um die prozentuale Verteilung der Geschlechter auf Seiten der Sozialarbeitenden bestellt ist.

Deutlich mehr Menschen des weiblichen Geschlechts arbeiten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Hiervon ist ein Großteil heteronormativ lebend. Es gibt natürlich auch Lesben und Schwule, Transgender und Transsexuelle in diesem Feld. Die Mehrzahl jedoch bilden queere Menschen nicht. Für diejenigen unter den Sozialarbeitenden, die sich als queer definieren und geoutet im Arbeitsleben stehen, ist es bei ausreichendem Selbstbewusstsein fast selbstverständlich, dass sie Undoing Gender betreiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert die persönliche Motivation und die Fragestellung der Arbeit vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe.

2. Begriffsbestimmungen: Klärung zentraler Begriffe wie Soziale Gerechtigkeit, Gender, Doing Gender und Jugendhilfe als theoretisches Fundament.

3. Gesetzliche Grundlagen für gendergerechte Soziale Arbeit respektive Jugendhilfe: Untersuchung relevanter rechtlicher Vorgaben, von der UN-Menschenrechtskonvention bis hin zu spezifischen SGB-Paragrafen und Leitlinien.

4. Gendergerechte Soziale Arbeit in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe: Auseinandersetzung mit der praktischen Umsetzung, den Herausforderungen des pädagogischen Alltags und der Rolle des Undoing Gender.

5. Resümee und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit von Aufklärungsarbeit und der Bedeutung einer vorurteilsfreien, vielfältigen pädagogischen Haltung.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Kinder- und Jugendhilfe, Gendergerechtigkeit, Queergerechtigkeit, Soziale Gerechtigkeit, SGB VIII, Gender Mainstreaming, Doing Gender, Undoing Gender, Heteronormativität, Pädagogik, Diskriminierung, Chancengleichheit, Geschlechterrollen, Menschenrechte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Soziale Arbeit im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gendergerecht gestaltet werden kann und welche gesetzlichen Grundlagen dies fordern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verbindet theoretische Konzepte wie Doing Gender mit gesetzlichen Rahmenbedingungen und der praktischen Umsetzung in pädagogischen Einrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen für eine geschlechtergerechte Soziale Arbeit zu skizzieren und Wege aufzuzeigen, wie Herausforderungen in der Praxis bewältigt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis von Fachliteratur, gesetzlichen Texten und pädagogischen Leitlinien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die gesetzlichen Fundamente und untersucht die Herausforderungen sowie Chancen bei der Implementierung von Gendergerechtigkeit in der Jugendhilfe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Gendergerechtigkeit, Soziale Gerechtigkeit, SGB VIII, Undoing Gender und Gender Mainstreaming.

Wie unterscheidet sich Gender von Sex?

Gender beschreibt das gesellschaftlich-kulturell konstruierte Geschlecht, während Sex das biologische, angeborene Geschlecht bezeichnet.

Welche Rolle spielen Leitlinien in der Jugendhilfe?

Leitlinien dienen als Umsetzungshilfe, um das Leitprinzip des Gender Mainstreaming verpflichtend in die pädagogische Praxis zu integrieren.

Warum ist das Thema für Fachkräfte herausfordernd?

Es erfordert eine ständige Selbstreflexion der eigenen Geschlechtervorstellungen und den Mut, bestehende heteronormative Stereotype im Alltag zu dekonstruieren.

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Details

Title
Gendergerechtigkeit in der Sozialen Arbeit
Subtitle
Gesetzliche Grundlagen und Herausforderungen für die Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe
Author
Jazz Leißner (Author)
Publication Year
2018
Pages
12
Catalog Number
V495168
ISBN (eBook)
9783346008022
ISBN (Book)
9783346008039
Language
German
Tags
gendergerechtigkeit kinder- beispiel praxis herausforderungen grundlagen gesetzliche arbeit sozialen jugendhilfe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jazz Leißner (Author), 2018, Gendergerechtigkeit in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/495168
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