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Interkulturelle Kompetenz. Herausforderungen und Empfehlungen bei interkulturellen Verhandlungen zwischen Chinesen und Deutschen

Titel: Interkulturelle Kompetenz. Herausforderungen und Empfehlungen bei interkulturellen Verhandlungen zwischen Chinesen und Deutschen

Hausarbeit , 2019 , 17 Seiten

Autor:in: Annika Block (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit befasst sich mit interkulturellen Verhandlungen zwischen Chinesen und Deutschen. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der chinesischen Verhandlungskultur zu vermitteln und abschließend konkrete Handlungsempfehlungen für deutsche Geschäftsleute zu formulieren, die zu Verhandlungszwecken nach China reisen.

Hierfür wird im Folgenden die Phrase "interkulturelle Verhandlung" definiert und anschließend sowohl die deutsche als auch die chinesische Kultur charakterisiert. Die darauf folgende Betrachtung des Vier-Ohren-Modells von Schulz von Thun dient als Hinführung zur Erläuterung kulturell bedingter Herausforderungen bei Verhandlungen und untermauert die getätigten Aussagen wissenschaftlich. Abschließend gibt die Arbeit konkrete Handlungsempfehlungen zu der Anwendung in der Praxis.

Welche Fallstricke gibt es bei Verhandlungen mit Chinesen zu meiden? Welche kulturellen Unterschiede sind zu berücksichtigen, welche Gepflogenheiten zu kennen und welche potentiellen Hürden zu nehmen? Diese Fragen werden in der Arbeit zur kulturellen Kompetenz beantwortet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung “Interkulturelle Verhandlung”

3 Wissenschaftlicher Hintergrund – Das Vier-Ohren-Modell

4 Kulturelle Stereotypen

4.1 Deutscher Stereotyp

4.2 Chinesischer Stereotyp

5 Herausforderungen bei der Verhandlung zwischen Chinesen und Deutschen

6 Handlungsempfehlung für deutsche Geschäftsreisende – Anwendung in der Praxis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die interkulturelle Verhandlungskultur zwischen Deutschland und China, um spezifische Herausforderungen zu identifizieren und konkrete Handlungsempfehlungen für deutsche Geschäftsreisende zu erarbeiten.

  • Wirtschaftliche Bedeutung der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen
  • Theoretische Fundierung durch das Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun
  • Analyse kultureller Stereotypen in beiden Nationen
  • Identifikation spezifischer Verhandlungshürden
  • Praxisorientierte Strategien für den Verhandlungserfolg

Auszug aus dem Buch

4 Kulturelle Stereotypen

Das zuvor erläuterte Modell Schulz von Thuns macht deutlich, wie leicht erfolgreiche Kommunikation misslingen kann – und das völlig ungeachtet der jeweiligen kulturellen Herkunft von Sender und Empfänger. Treffen unterschiedliche Systeme von Werten und Normen aufeinander erhöht sich das Risiko für Missverständnisse. Um diese Hypothese zu stützen, und um im Folgekapitel auf die Fallstricke bei Verhandlungen zwischen Chinesen und Deutschen eingehen zu können, sollen nun die Stereotypen chinesischer und dutscher Kultur betrachtet werden. “Stereotyp” ist dabei nicht im umgangssprachlichen, sondern im psychologischen Kontext zu verstehen. Während wir den Begriff “Stereotyp” im Alltag oft als negativ behaftet und als vorurteilsbehaftetes Sinnbild für ein “typisches Exemplar” einer Gattung bezeichnen, meint die psychologische Bedeutung etwas anderes:

Der Soziologe Walter Lippmann sprach 1922 noch von Stereotypen als “Bildern in unseren Köpfen”. (Public Opinion, 1922) Im weiteren Verlauf des 20. und 21. Jahrhunderts kam die Psychologie jedoch vermehrt zu dem Schluss, dass uns Stereotype das Urteilen und Reagieren erleichtern. Wir rufen unser gespeichertes Wissen, beispielsweise über eine Person ab, und ordnen sie einer Kategorie zu und attribuieren. “Kategorisierung als Einteilung von Menschen oder Objekten in (soziale) Gruppen, Typen oder Klassen ist ein mit der Stereotypisierung einhergehender, zunächst kognitiver Prozess.” (Bundeszentrale für politische Bildung, 2016) Eine solche “soziale Gruppe” können beispielsweise die Zugehörigen eines bestimmten Kulturkreises oder eines Landes sein. So wird beispielsweise die Floskel “typisch deutsch” verwendet, wenn von einem Verhalten die Rede ist, was die soziale Gruppe der Deutschen typischerweise verbindet. Das Deutsche “stets pünktlich” seien, entspricht demnach dem Stereotyp deutscher Kultur.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel beleuchtet die zunehmende wirtschaftliche Relevanz der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China und definiert das Ziel der Arbeit.

2 Begriffserklärung “Interkulturelle Verhandlung”: Hier werden die zentralen Begriffe „Inter“, „Kultur“ und „Verhandlung“ definiert, um ein gemeinsames Verständnis für die weitere Untersuchung zu schaffen.

3 Wissenschaftlicher Hintergrund – Das Vier-Ohren-Modell: Das Modell von Schulz von Thun wird als kommunikationstheoretische Grundlage eingeführt, um Ursachen für Missverständnisse in Verhandlungen aufzuzeigen.

4 Kulturelle Stereotypen: Dieses Kapitel erläutert die psychologische Funktion von Stereotypen und untersucht spezifische deutsche sowie chinesische Verhaltensmuster.

5 Herausforderungen bei der Verhandlung zwischen Chinesen und Deutschen: Es werden die zentralen Hürden in der interkulturellen Kommunikation und Verhandlungsführung zwischen beiden Nationen herausgearbeitet.

6 Handlungsempfehlung für deutsche Geschäftsreisende – Anwendung in der Praxis: Abschließend werden konkrete Strategien und Verhaltensweisen für den Erfolg in deutsch-chinesischen Verhandlungen abgeleitet.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Verhandlung, Deutschland, China, Vier-Ohren-Modell, Geschäftsreisende, Kommunikation, Stereotypen, Wirtschaft, Kulturkreis, Guanxi, Verhandlungsführung, Handelsbeziehungen, Missverständnisse, Praxisempfehlung, interkulturelle Kompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen in der Kommunikation und Verhandlungsführung zwischen deutschen und chinesischen Geschäftspartnern.

Welche Themenfelder sind zentral?

Im Fokus stehen die interkulturelle Kommunikation, kulturelle Stereotypen sowie spezifische Strategien für den geschäftlichen Austausch zwischen beiden Kulturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die chinesische Verhandlungskultur zu schaffen und deutsche Geschäftsleute durch konkrete Handlungsempfehlungen zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun und einer Analyse aktueller kultureller und soziologischer Stereotypen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis des Vier-Ohren-Modells, die Analyse von Stereotypen und die Darstellung praktischer Fallstricke und Lösungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind interkulturelle Verhandlung, Guanxi, Stereotypen, Vier-Ohren-Modell, Kommunikation und deutsch-chinesische Wirtschaftsbeziehungen.

Warum ist das "Vier-Ohren-Modell" für diese Arbeit wichtig?

Es verdeutlicht, wie Nachrichten auf unterschiedlichen Ebenen empfangen werden können, was besonders in interkulturellen Kontexten das Risiko für Missverständnisse erhöht.

Was bedeutet "Guanxi" im geschäftlichen Kontext mit China?

Guanxi beschreibt den Aufbau langfristiger persönlicher Beziehungen und Vertrauensverhältnisse, die als wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Geschäfte in China gelten.

Welche Rolle spielt das "Gesicht wahren" bei Verhandlungen mit Chinesen?

Es ist ein zentraler Aspekt der chinesischen Kultur; kritisches oder bloßstellendes Verhalten sollte unbedingt vermieden werden, um die Arbeitsbeziehung nicht zu gefährden.

Warum ist eine gute Vorbereitung für deutsche Geschäftsreisende essenziell?

Da Chinesen meist sehr gut vorbereitet in Verhandlungen gehen, ist fundiertes Wissen über Zahlen, Fakten und die kulturellen Erwartungen unerlässlich, um nicht an Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Kompetenz. Herausforderungen und Empfehlungen bei interkulturellen Verhandlungen zwischen Chinesen und Deutschen
Hochschule
Hochschule Fresenius; Hamburg
Autor
Annika Block (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V494916
ISBN (eBook)
9783346004383
ISBN (Buch)
9783346004390
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelle Kompetenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annika Block (Autor:in), 2019, Interkulturelle Kompetenz. Herausforderungen und Empfehlungen bei interkulturellen Verhandlungen zwischen Chinesen und Deutschen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/494916
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Leseprobe aus  17  Seiten
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