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Zur Shop-Startseite › Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Die Rolle von Geistern in der Kinder- und Jugendliteratur

Der pädagogische Lehrauftrag in "Das kleine Gespenst" von Otfried Preußler und im Märchen "Aladin und die Wunderlampe"

Titel: Die Rolle von Geistern in der Kinder- und Jugendliteratur

Hausarbeit , 2016 , 26 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Antonia Fischer (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll erörtert werden, inwieweit Geister in der Kinder- und Jugendliteratur den Lehrauftrag übernehmen können, Kindern dabei zu helfen, ihre Fantasie anzuregen und ihren Horizont und Verstand zu erweitern. Ist es nur die Faszination des Geistes, also die Faszination vor dem Unbekannten, die Autoren dazu bewegt, dieses Motiv aufzugreifen? Oder hat der Geist in der Kinder- und Jugendliteratur eine andere Funktion? Um diesen Fragen nachzugehen, wurde das Kinderbuch "Das kleine Gespenst" von Otfried Preußler und das Märchen "Aladin und die Wunderlampe" aus der Märchensammlung "Tausendundeine Nacht" ausgewählt.

Ziel der Arbeit ist es herausfinden, ob die beiden Geister der Werke, obwohl sie sehr unterschiedlich sind, einen pädagogischen Lehrauftrag in der Kinder- und Jugendliteratur erfüllen können. Hierfür wird zunächst der Begriff Kinder- und Jugendliteratur definiert und erklärt inwieweit er von der Erwachsenenliteratur abzugrenzen ist. Danach sollen die Begriffe Gespenst, Geist und Flaschengeist definiert und mit den Geistern der Beispielwerke in Verbindung gebracht werden. Um die Rolle der Geister in der Kinder- und Jugendliteratur aufzuklären, bezieht sich der Autor anschließend auf die Entwicklungsmodelle von drei Vertretern der Entwicklungspsychologie: Sigmund Freud, Erik Erikson und Jean Piaget. Es wird erörtert, welche Bedeutung Geister für den Entwicklungsstand von Kindern haben können. Im Fazit wird erläutert, warum Geister in der Kinder- und Jugendliteratur eine andere Bedeutung haben als in der Erwachsenenliteratur.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Kinder- und Jugendliteratur

2.1.1 An wen ist Kinder- und Jugendliteratur gerichtet?

2.1.2 Gattungen der Kinder- und Jugendliteratur

2.1.3 Thematik und Rolle der KJL für Kinder und Jugendliche

2.1.4 Abgrenzung zur Erwachsenenliteratur

2.2 Geister und Gespenster in der Literatur

2.2.1 Fokusbereich: Definition Geist, Gespenst und Flaschengeist

2.2.2 Kategorisierung: Preußlers „Das kleine Gespenst“ und der Lampengeist aus „Aladin und die Wunderlampe“

3 Die Rolle der Geister für Kinder

3.1 Fokusbereich: Die psychische Entwicklung von Kindern im Alter von 6 bis 8 Jahren

3.2 Die Rolle des kleinen Gespenstes

3.2.1 Die Darstellung des kleinen Gespenstes: Aussehen, Charakter und Handlungsweise

3.2.2 Pädagogischer Lerneffekt für Kinder durch das kleine Gespenst

3.3 Die Rolle des Lampengeistes

3.3.1 Die Darstellung des Lampengeistes: Aussehen, Charakter und Handlungsweise

3.3.2 Pädagogischer Lerneffekt für Kinder durch den Lampengeist

4 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Bedeutung und Funktion von Geisterfiguren in der Kinder- und Jugendliteratur. Anhand der Analyse von „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler und dem Märchen „Aladin und die Wunderlampe“ wird erörtert, inwiefern diese literarischen Gestalten entwicklungspsychologische Prozesse bei Kindern im Alter von sechs bis acht Jahren unterstützen und als moralische Instanzen oder Identifikationsfiguren dienen können.

  • Analyse der kindlichen Entwicklungspsychologie (Freud, Erikson, Piaget).
  • Definition und Abgrenzung von Kinder- und Jugendliteratur.
  • Vergleichende Untersuchung der Charakteristika von Gespenstern und Lampengeistern.
  • Erörterung des pädagogischen Lerneffekts durch literarische Identifikationsfiguren.
  • Gegenüberstellung von Literatur für Kinder und Literatur für Erwachsene.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Die Darstellung des kleinen Gespenstes: Aussehen, Charakter und Handlungsweise

„Es war luftig und leicht wie ein Streiflein Nebel. Nur gut, dass es niemals ohne den Schlüsselbund mit den dreizehn Schlüsseln die Runde machte! Der leiseste Windhauch hätte genügt, um es auf und davon zu wehen, wer weiß wohin“

Das kleine Gespenst ist sehr anziehend für Kinder beschrieben und illustriert. Der Zeichner F. J. Tripp stellt es als kleine Figur mit großen Augen und einem lächelnden Gesicht dar. Es wirkt dadurch sympathisch und nett, was eine ansprechende Ausstrahlung auf Kinder hat. Das Nachtgespenst ist normalerweise „blütenweiß“. Es verändert seine Farbe von weiß zu schwarz, wenn es vom Sonnenlicht getroffen wird.

Das kleine Gespenst hat einen sehr netten und lustigen Charakter:

„Es war eines jener harmlosen kleinen Nachtgespenster, die niemandem etwas zuleide tun, außer man ärgert sie.“

Seine Handlungsmuster sind einfach für Kinder nachzuvollziehen. Beispielsweise fühlt es sich durch die Beschießung der Stadt Eulenberg, auf dessen Burg es wohnt, gestört, woraufhin es als beschließt, den General Torsten Torstenson zu verjagen. Seine Handlungen basieren somit auf einem Reiz-Reaktions-Schluss, ähnlich wie bei kleinen Kindern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Kinderliteratur und die zentrale Fragestellung zur Rolle von Geisterfiguren als pädagogische Vermittler.

2 Grundlagen: Definition von Kinder- und Jugendliteratur sowie theoretische Einordnung der Begriffe Geist, Gespenst und Flaschengeist.

3 Die Rolle der Geister für Kinder: Analyse der kindlichen Entwicklungsstufen und Untersuchung, wie spezifische Geisterfiguren moralische Lernprozesse beeinflussen.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Reflexion über die unterschiedliche Bedeutung von Geistern in der Kinder- gegenüber der Erwachsenenliteratur.

Schlüsselwörter

Kinderliteratur, Jugendliteratur, Otfried Preußler, Das kleine Gespenst, Aladin und die Wunderlampe, Entwicklungspsychologie, Pädagogik, Identifikation, Moral, Lerneffekt, Lampengeist, Jean Piaget, Erik Erikson, Literaturwissenschaft, Geisterfiguren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Funktion und pädagogische Bedeutung von Geisterfiguren in der Kinder- und Jugendliteratur anhand zweier konkreter Beispiele.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themen umfassen die kindliche Entwicklungspsychologie, die Charakterisierung von Geistern in der Literatur sowie deren Einfluss auf die Wertevermittlung bei Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll herausgefunden werden, ob und wie Geisterfiguren als pädagogisches Instrument dienen können, um Kindern in ihrer Entwicklung zu helfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet eine literaturwissenschaftliche Analyse in Verbindung mit entwicklungspsychologischen Modellen, insbesondere denen von Freud, Erikson und Piaget.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der Literatur und Geisterbegriffe sowie eine detaillierte Analyse der Figuren aus „Das kleine Gespenst“ und „Aladin“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Kinderliteratur, Entwicklungspsychologie, pädagogischer Lerneffekt, Identifikation und moralische Erziehung.

Wie unterscheidet sich der Lampengeist vom kleinen Gespenst in seiner Rolle?

Während das kleine Gespenst als Identifikationsfigur für moralisches Lernen dient, repräsentiert der Lampengeist eher eine unbegrenzte Macht, die jedoch ohne Zusammenarbeit mit anderen wirkungslos bleibt.

Welche Rolle spielt die Altersgruppe der 6- bis 8-Jährigen?

Diese Altersgruppe befindet sich in einer speziellen Entwicklungsphase, in der sie lernen, sich sozial zu integrieren und moralische Unterschiede zu verstehen, weshalb Literatur hier eine entscheidende Rolle als Vorbild spielt.

Warum wählt die Autorin gerade diese zwei Werke?

Die Werke wurden gewählt, da sie Geisterfiguren mit sehr unterschiedlichen Charakteren und Handlungsmustern darstellen, was einen direkten Vergleich der pädagogischen Wirkung ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle von Geistern in der Kinder- und Jugendliteratur
Untertitel
Der pädagogische Lehrauftrag in "Das kleine Gespenst" von Otfried Preußler und im Märchen "Aladin und die Wunderlampe"
Hochschule
Universität Erfurt
Note
1,0
Autor
Antonia Fischer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
26
Katalognummer
V494786
ISBN (eBook)
9783346004420
ISBN (Buch)
9783346004437
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rolle aladin märchen preußler otfried gespenst lehrauftrag jugendliteratur kinder- geistern wunderlampe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Antonia Fischer (Autor:in), 2016, Die Rolle von Geistern in der Kinder- und Jugendliteratur, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/494786
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Leseprobe aus  26  Seiten
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