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Besonderheiten der Immobilienfinanzierung bei PPP-Projekten - Sensitivitätsanalyse eines Berechnungsmodells

Titel: Besonderheiten der Immobilienfinanzierung bei PPP-Projekten - Sensitivitätsanalyse eines Berechnungsmodells

Seminararbeit , 2005 , 38 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Annika Laute (Autor:in), Steffen Bredo (Autor:in)

BWL - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Public Private Partnerschaft (PPP) ist in Deutschland eine relativ neue Investitionsform, bei der die öffentliche Hand eine Kooperation mit der Privatwirtschaft eingeht um einen möglichst optimalen Lösungsweg für Finanzierung und Management zu treffen. Öffentliche und private Hand gehen dabei eine langfristige Vertragslaufzeit in einer gemeinsamen Projektorganisation ein. Von Bedeutung ist für die öffentliche Hand vor allem die Erhaltung und Erweiterung zahlreicher Gebietskörperschaften. Derweil übernimmt die Privatwirtschaft Bereiche des öffentlichen Hochbaus, wie Verwaltungs- und Schulgebäude oder sonstige Gebäude, für die Nutzung öffentlicher Aufgaben. Der private Investor plant, finanziert und errichtet oder saniert hierbei auf eigene Kosten. Des Weiteren ist er für den Betrieb der Immobilie über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg verantwortlich, wobei der öffentliche Partner laufende Nutzungsgebühren über einen vertraglich geregelten Zeitraum zahlt.

Zunächst lassen sich im PPP-Modell einige Vorteile erkennen, bei dem beide Seiten gewinnen können. Zum einen erhält die öffentliche Hand eine Planungs- und Kostensicherheit und zum anderen ist die Refinanzierung des privaten Partners durch das vereinbarte Nutzungsentgelt gewährleistet. In Deutschland bestehen jedoch noch keine rechtlichen Rahmenbedingungen über PPP, deshalb herrschen hier noch große Unsicherheiten.

Vorreiter für den öffentlichen Hochbau sind die Pilot- und Testprojekte im Bundesland Nordrhein-Westfalen. In der Stadt Monheim am Rhein wurden bereits Projekte über das PPP-Modell gestartet. Hier hat der private Partner die Aufgabe erhalten, städtische Schulen und Sporthallen zu sanieren und dementsprechend um-, aus- oder zurückzubauen und sie der Kommune durch ein entsprechendes Leistungsentgelt über 25 Jahre lang zur Verfügung zu stellen. Weitere derartige Projekte werden demnächst in Leverkusen, Meschede und Witten realisiert und der erste Neubau im PPP-Verfahren entsteht zurzeit in Frechen, aber auch in anderen Bundesländern mehren sich die PPP-Projekte. Zunächst scheinen diese Projekte positiv zu laufen, obwohl die Initiative zur Entwicklung und Errichtung der PPP-Pilotprojekte im Bundesland Nordrhein-Westfalen erst im Jahre 2002 einsetzte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aktuelle Aspekte

1.2 Problemstellung

1.3 Aufbau der Ausarbeitung und Vorgehensweise

2 Notwendigkeit des wirtschaftlichen Vergleichens

2.1 PPP-Eignungstest

2.2 Grundlagen zum wirtschaftlichen Vergleichen

2.3 Indikatoren von PPP-Projekten

3 Berechnungsmodell einer PPP – Immobilie

3.1 Ausgangssituation

3.2 Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen PPP und KBV

3.2.1 Investitionszeitraum

3.2.2 Baukosten und Investition

3.2.3 Mittelherkunft

3.2.4 Konventionelle Beschaffungsvariante

3.2.5 PPP-Beschaffungsvariante

3.2.6 Ermittlung der Kapitalwerte

3.2.7 Zahlungsreihen KBV und PPP

3.2.8 Sensitivitätsanalyse des Effizienzvorteils und der Kapitalwerte

3.2.9 Auswertung der des Wirtschaftlichkeitsvergleiches

3.3 Optimale projektspezifische Kapitalstruktur

3.3.1 Sensitivitätsanalyse der Anteile von Fremd- und Eigenkapital

3.3.2 Auswertung der optimalen projektspezifischen Kapitalstruktur

3.4 Privatwirtschaftliches Finanzierungsmodell

3.4.1 Sensitivitätsanalyse des privatwirtschaftlichen Finanzierungsmodells

3.4.2 Auswertung des privatwirtschaftlichen Finanzierungsmodells

4 Weitere finanzierungsrelevante Aspekte

4.1 Balance von Eigenkapital und Fremdkapital

4.2 Einflussfaktoren der optimalen Kapitalstruktur

4.3 Finanzierungsfähigkeit aus Sicht der Eigenkapitalgeber

4.4 Finanzierungsfähigkeit aus Sicht der Fremdkapitalgeber

4.5 Öffentliche Fördermittel

5 Kritische Würdigung der Finanzierung von PPP-Immobilien

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Besonderheiten der Immobilienfinanzierung bei Public Private Partnership (PPP)-Projekten in Deutschland. Ziel ist es, durch die Entwicklung eines virtuellen Berechnungsmodells am Beispiel eines Hochschulneubaus die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit einer PPP-Beschaffungsvariante gegenüber einer konventionellen Eigenrealisierung zu prüfen und die daraus resultierenden Anforderungen an die Kapitalstruktur sowie die Finanzierungsfähigkeit aus Sicht der verschiedenen Akteure zu analysieren.

  • Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen konventioneller und PPP-Beschaffungsvariante
  • Methodik der Sensitivitätsanalyse zur Prüfung der Robustheit von Finanzierungsmodellen
  • Ermittlung der optimalen projektspezifischen Kapitalstruktur
  • Anforderungen an die Finanzierungsfähigkeit aus Sicht von Eigen- und Fremdkapitalgebern
  • Bedeutung von Risikoallokation und Leverage-Effekten bei PPP-Immobilien

Auszug aus dem Buch

1.1 Aktuelle Aspekte

Public Private Partnerschaft (PPP) ist in Deutschland eine relativ neue Investitionsform, bei der die öffentliche Hand eine Kooperation mit der Privatwirtschaft eingeht um einen möglichst optimalen Lösungsweg für Finanzierung und Management zu treffen. Öffentliche und private Hand gehen dabei eine langfristige Vertragslaufzeit in einer gemeinsamen Projektorganisation ein. Von Bedeutung ist für die öffentliche Hand vor allem die Erhaltung und Erweiterung zahlreicher Gebietskörperschaften. Derweil übernimmt die Privatwirtschaft Bereiche des öffentlichen Hochbaus, wie Verwaltungs- und Schulgebäude oder sonstige Gebäude, für die Nutzung öffentlicher Aufgaben. Der private Investor plant, finanziert und errichtet oder saniert hierbei auf eigene Kosten. Des Weiteren ist er für den Betrieb der Immobilie über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg verantwortlich, wobei der öffentliche Partner laufende Nutzungsgebühren über einen vertraglich geregelten Zeitraum zahlt.

Zunächst lassen sich im PPP-Modell einige Vorteile erkennen, bei dem beide Seiten gewinnen können. Zum einen erhält die öffentliche Hand eine Planungs- und Kostensicherheit und zum anderen ist die Refinanzierung des privaten Partners durch das vereinbarte Nutzungsentgelt gewährleistet. In Deutschland bestehen jedoch noch keine rechtlichen Rahmenbedingungen über PPP, deshalb herrschen hier noch große Unsicherheiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Konzept von PPP im öffentlichen Hochbau ein und definiert die Problemstellung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2 Notwendigkeit des wirtschaftlichen Vergleichens: Dieses Kapitel erläutert die haushaltsrechtlichen Hintergründe und die Bedeutung des PPP-Eignungstests sowie verschiedener Wirtschaftlichkeitsvergleiche.

3 Berechnungsmodell einer PPP – Immobilie: Das Kernkapitel stellt ein virtuelles Berechnungsmodell vor, führt einen Wirtschaftlichkeitsvergleich durch, ermittelt eine optimale Kapitalstruktur und erstellt ein privatwirtschaftliches Finanzierungsmodell.

4 Weitere finanzierungsrelevante Aspekte: Hier werden ergänzende Faktoren wie das Gleichgewicht von Eigen- und Fremdkapital sowie spezifische Anforderungen der Finanzierungspartner thematisiert.

5 Kritische Würdigung der Finanzierung von PPP-Immobilien: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beleuchtet die Schwierigkeiten bei der Schätzung von Erwartungswerten sowie den Zielkonflikt zwischen öffentlicher Aufgabe und privater Renditeerwartung.

Schlüsselwörter

Public Private Partnership, PPP, Immobilienfinanzierung, Wirtschaftlichkeitsvergleich, Kapitalstruktur, Sensitivitätsanalyse, Eigenkapital, Fremdkapital, Public Sector Comparator, PSC, Lebenszyklusansatz, Leverage Effekt, Finanzierungsmodell, Nutzungsentgelt, Projektfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Besonderheiten bei der Finanzierung von Immobilienprojekten im Rahmen einer Public Private Partnership (PPP).

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind der Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen PPP und konventioneller Beschaffung, die Optimierung der Kapitalstruktur und die verschiedenen Perspektiven von Eigen- und Fremdkapitalgebern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, mittels eines Berechnungsmodells nachzuweisen, wie eine PPP-Maßnahme wirtschaftlich vorteilhaft gestaltet werden kann und welche finanziellen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Neben der theoretischen Herleitung wird ein virtuelles Berechnungsmodell (in Microsoft Excel) für ein PPP-Hochschulprojekt erstellt und mittels Sensitivitätsanalysen auf seine Stabilität gegenüber variierenden Inputparametern geprüft.

Was bildet den Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die drei Stufen der Modellierung: Wirtschaftlichkeitsvergleich, Ermittlung der optimalen Kapitalstruktur und Erstellung eines privatwirtschaftlichen Finanzierungsmodells.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie PPP, Immobilienfinanzierung, Wirtschaftlichkeitsvergleich, Kapitalstruktur, Sensitivitätsanalyse und Lebenszyklusansatz charakterisieren.

Welche Bedeutung hat der Public Sector Comparator (PSC) für die Berechnungen?

Der PSC dient als Vergleichsmaßstab, um die zu erwartenden Risikokosten der öffentlichen Hand bei einem Bauvorhaben zu beziffern und somit die Effizienzvorteile einer PPP-Lösung rechnerisch zu validieren.

Welcher Zielkonflikt ergibt sich bei der privaten Finanzierung von PPP-Projekten?

Es entsteht ein Konflikt zwischen der notwendigen Liquidität für das Projekt (die durch weniger Fremdkapital erhöht wird) und dem Wunsch der Eigenkapitalanleger nach hohen Renditen, die durch einen hohen Hebel (Leverage-Effekt) mittels Fremdkapital maximiert werden.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Besonderheiten der Immobilienfinanzierung bei PPP-Projekten - Sensitivitätsanalyse eines Berechnungsmodells
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Veranstaltung
Finanzierungsformen in der Gewerbeimmobilienwirtschaft
Note
1,3
Autoren
Annika Laute (Autor:in), Steffen Bredo (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
38
Katalognummer
V49358
ISBN (eBook)
9783638458320
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Besonderheiten Immobilienfinanzierung PPP-Projekten Sensitivitätsanalyse Berechnungsmodells Finanzierungsformen Gewerbeimmobilienwirtschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annika Laute (Autor:in), Steffen Bredo (Autor:in), 2005, Besonderheiten der Immobilienfinanzierung bei PPP-Projekten - Sensitivitätsanalyse eines Berechnungsmodells, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/49358
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Leseprobe aus  38  Seiten
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