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Frauen und Kriminalität. Gibt es spezifische weibliche Delinquenz?

Relevante Kriminalitätsbereiche anhand von Statistiken und Dunkelfeldstudien und mögliche Gründe

Titel: Frauen und Kriminalität. Gibt es spezifische weibliche Delinquenz?

Seminararbeit , 2016 , 41 Seiten , Note: 12

Autor:in: Nina Hanselmann (Autor:in)

Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Welche Straftaten begehen Frauen überhaupt? Lassen sich sog. „frauentypische“ Delikte erkennen? Interessant ist zudem die Frage, warum Frauen gerade in den spezifischen Kriminalitätsbereichen straffällig werden.

In dieser Arbeit wird zunächst erläutert, was überhaupt unter dem Begriff der Frauenkriminalität zu verstehen ist und wonach sich dieser bestimmt. Anschließend werden einige relevante Kriminalitätsbereiche anhand von Statistiken und Dunkelfeldstudien dargestellt. Den Mittelpunkt dieser Betrachtung bilden vor allem Delikte, die besonders häufig von weiblichen Straftäterinnen begangen werden. Im Rahmen der Untersuchung der Deliktsstruktur werden außerdem mögliche Gründe für die bestimmten Tatbegehungen aufgezeigt. Im Schluss soll abschließend beurteilt werden, ob „frauentypische“ Delikte überhaupt existieren und falls ja, welche Delikte unter den Begriff der spezifischen weiblichen Delinquenz fallen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Was versteht man unter „Frauenkriminalität“?

1. Begriffsbestimmung

2. Quellen empirischer Daten

3. Grenzen und Fehlerquellen der Kriminalstatistiken

4. Das Dunkelfeld

III. Frauenkriminalität im Hellfeld

1. Häufigkeit und Alter

2. Deliktsstrukturen

a) Eigentums-, Vermögens- und Urkundendelikte

b) Gewaltdelikte

c) Sonstige Delikte

IV. Frauenkriminalität im Dunkelfeld

1. Dunkelfeldforschung

2. Zusammenfassung

V. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Frauenkriminalität mit dem Ziel, bestehende Vorurteile über spezifisch weibliche Delinquenz kritisch zu hinterfragen und anhand empirischer Daten aus Kriminalstatistiken sowie Dunkelfeldstudien zu beleuchten.

  • Analyse des Begriffs der Frauenkriminalität und der zugrunde liegenden Datenquellen.
  • Darstellung der Kriminalität im Hellfeld unter besonderer Berücksichtigung von Deliktsstrukturen.
  • Erforschung der Dunkelfeldsituation durch Täterbefragungen und sozialwissenschaftliche Studien.
  • Untersuchung von Tatmotiven und dem Einfluss von Lebenssituationen auf das kriminelle Handeln.
  • Überprüfung der Hypothese, ob „frauentypische“ Delikte existieren.

Auszug aus dem Buch

III. Frauenkriminalität im Hellfeld

Betrachtet man anhand des geschlechtsspezifischen Datenmaterials der Polizeilichen Kriminalstatistik und der Strafverfolgungsstatistik den Umfang der Frauenkriminalität so zeigt sich, dass Frauen als Täterinnen im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil, welcher in den letzten Jahren konstant bei leicht über 50 % liegt, deutlich unterrepräsentiert sind.

Im Jahr 2015 betrug der Anteil der weiblichen Tatverdächtigen 24,8 %. Darunter fallen Kinder, Jugendliche, Heranwachsende und Erwachsene. Bei den Verurteilten lag der Frauenanteil 2014 lediglich bei 19,6 %. Verurteile sind Angeklagte, gegen die nach allgemeinem Strafrecht Freiheitsstrafe, Strafarrest oder Geldstrafe verhängt worden ist, oder deren Straftat nach Jugendstrafrecht mit Jugendstrafe, Zuchtmittel oder Erziehungsmaßregeln geahndet wurde. Deutlich geringer noch war der weibliche Anteil der Strafgefangenen am 31.03.2015 mit 6 %. Es kann somit festgestellt werden, dass Frauen hinsichtlich der registrierten Gesamtkriminalität deutlich geringer belastet sind. Auch im internationalen Vergleich bestätigt sich die niedrige Kriminalitätsbelastung von Frauen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, hinterfragt den Mythos von der „Männersache“ Kriminalität und skizziert den Aufbau der Untersuchung zur weiblichen Delinquenz.

II. Was versteht man unter „Frauenkriminalität“?: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Frauenkriminalität und bewertet die Aussagekraft von Kriminalstatistiken sowie deren methodische Grenzen.

III. Frauenkriminalität im Hellfeld: Hier wird der Umfang und die Struktur der offiziell registrierten Frauenkriminalität detailliert analysiert, wobei besonders Eigentums- und Gewaltdelikte betrachtet werden.

IV. Frauenkriminalität im Dunkelfeld: Dieses Kapitel widmet sich dem verborgenen Teil der Kriminalität, indem es aufschlussreiche Dunkelfeldstudien und Befragungen von Jugendlichen und Studenten heranzieht.

V. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass es keine spezifisch weibliche Delinquenz gibt, da die meisten Taten keinen geschlechtsspezifischen Charakter aufweisen.

Schlüsselwörter

Frauenkriminalität, Delinquenz, Polizeiliche Kriminalstatistik, Dunkelfeld, Bagatelldelikte, Ladendiebstahl, Eigentumsdelikte, Gewaltdelikte, Rückfallquote, Soziale Nahsphäre, Täterbefragung, Kriminologie, Geschlechtervergleich, Strafverfolgungsstatistik, Wohlstandskriminalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Ausmaß und den spezifischen Strukturen der Kriminalität von Frauen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Analyse von Kriminalstatistiken, das Dunkelfeld der Kriminalität und eine differenzierte Untersuchung der am häufigsten von Frauen begangenen Deliktgruppen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob es tatsächlich „frauentypische“ Straftaten gibt und warum Frauen in bestimmten Bereichen häufiger oder seltener straffällig werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine Sekundärauswertung offizieller Statistiken (PKS, StVStat) und wissenschaftlicher Dunkelfeldstudien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Hellfeld, die Deliktsstrukturen (Diebstahl, Betrug, Gewalt) und das Dunkelfeld anhand empirischer Daten aus verschiedenen Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind unter anderem Frauenkriminalität, Dunkelfeld, Eigentumsdelikte und Delinquenz.

Warum ist der Ladendiebstahl für die Analyse so wichtig?

Der Ladendiebstahl wird als häufigste Erscheinungsform weiblicher Kriminalität identifiziert und dient als Schlüsselbeispiel, um Motive wie Gewinnsucht oder soziale Anpassungsprozesse bei Jugendlichen zu verdeutlichen.

Gibt es spezifisch weibliche Delikte?

Nach den Ergebnissen der Arbeit gibt es keine spezifisch weibliche Delinquenz; die untersuchten Straftaten werden in der Regel auch von Männern in hohem Maße begangen.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frauen und Kriminalität. Gibt es spezifische weibliche Delinquenz?
Untertitel
Relevante Kriminalitätsbereiche anhand von Statistiken und Dunkelfeldstudien und mögliche Gründe
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
12
Autor
Nina Hanselmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
41
Katalognummer
V493154
ISBN (eBook)
9783668973978
ISBN (Buch)
9783668973985
Sprache
Deutsch
Schlagworte
frauen kriminalität gibt delinquenz relevante kriminalitätsbereiche statistiken dunkelfeldstudien gründe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nina Hanselmann (Autor:in), 2016, Frauen und Kriminalität. Gibt es spezifische weibliche Delinquenz?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/493154
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  41  Seiten
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