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Begleitung kirchenferner Eltern von Taufkindern mit Blick auf die Gemeindeentwicklung in der Kirchenprovinz Sachsen am Beispiel des Kirchspiels Schenkenberg

Title: Begleitung kirchenferner Eltern von Taufkindern mit Blick auf die Gemeindeentwicklung in der Kirchenprovinz Sachsen am Beispiel des Kirchspiels Schenkenberg

Examination Thesis , 2005 , 48 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Leonore Taatz (Author)

Theology - Practical Theology

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Summary Excerpt Details

Der Untertitel eines Buches von Albert Biesinger lautet „Anstiftungen für Mütter und Väter“. Dieser Aufruf zur Anstiftung war ausschlaggebend, darüber nachzudenken, wie es möglich ist, Mütter und Väter des Kirchspiels Schenkenberg anzustiften, an der religiösen Erziehung ihrer getauften Kinder teilzunehmen. Zumal ein großer Teil der taufenden Eltern zu den kirchenfernen Gemeindegliedern einer Kirchengemeinde gehören. Dazu kommen die Beobachtungen und Gespräche aus der Praxis, die deutlich zeigen, dass die Eltern nach der Taufe nicht weiter wissen, teils weil sie selber kaum eine Gottesbeziehung beschreiben können, teils aus Sorge etwas verkehrt zu machen. Die landläufige Meinung, mit der Taufe sei nach Taufgespräch und Gottesdienst ein Schlusspunkt erreicht, verstärkt die Situation des Nicht–Mehr-Weiter-Wissens.
Wie es möglich sein kann, einerseits die Erinnerung an die Taufe als Mut machendes und Leben begleitendes Geschehen aufrecht zuerhalten und andererseits die Eltern in der religiösen Unterweisung zu stärken und zu begleiten, soll Inhalt dieser Arbeit sein. Dazu folgen allgemeine Vorüberlegungen und eine Beschreibung der vorfindlichen Situation am Beispiel des Kirchspiels Schenkenberg.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. Allgemeine Vorüberlegungen

1.2. Situationsanalyse

2. KIRCHENFERNE ZEITGENOSSEN

2.1. Empirische Beobachtungen

2.2. Fragebogenauswertung

2.3. Fazit

3. KASUALIEN UND GEMEINDEAUFBAU

3.1. Grundsätzliches

3.2. Taufe – eine missionarische Ungelegenheit

3.3. Taufe als Weg

3.4. Taufe und Gemeindeaufbau

3.5. Bilanz mit Blick auf die Kirchenfernen

4. PROJEKT „BEGLEITUNG KIRCHENFERNER ELTERN NACH DER TAUFE“ IM KIRCHSPIEL SCHENKENBERG

4.1. Grundsätzliches

4.2. Pädagogische und Psychologische Vorüberlegungen

4.3. Die einzelnen Teile des Projekts

4.3.1. DIE TAUFE

4.3.2. DIE BRIEFE

4.3.3. DIE ELTERNSEMINARE

4.3.4. FAMILIENGOTTESDIENSTE

4.3.5. DIE RÜSTZEIT

4.3.6. BABYCLUB UND VORSCHULKREIS

4.4. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, wie kirchenferne Eltern von Taufkindern professionell und langfristig in ihrer religiösen Erziehungsverantwortung begleitet werden können, um so die Bindung an die Kirchengemeinde zu stärken und Gemeindeaufbau zu fördern. Dabei wird ein pädagogisch-konzeptioneller Ansatz für das Kirchspiel Schenkenberg entwickelt.

  • Analyse der Lebenswelt und Religiosität kirchenferner Eltern.
  • Theologische Einordnung der Taufe als missionarische Chance und Prozess.
  • Entwicklung eines niederschwelligen Begleitkonzepts (Taufe, Elternbriefe, Seminare).
  • Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern durch lebensnahe Angebote.
  • Verknüpfung von familiärer Alltagsbegleitung mit Gemeindearbeit.

Auszug aus dem Buch

4.2. Pädagogische und Psychologische Vorüberlegungen

In die Überlegungen, wie ein Projekt zur Betreuung kirchenferner Eltern nach der Taufe ihres Kindes aussehen soll, müssen neben schon erfolgten demoskopischen, theologischen und soziologischen Erwägungen nun auch die Religionspädagogik und Religionspsychologie in den Blick genommen werden.

Werden beide Wissenschaftsbereiche miteinander verknüpft, beleuchten sie u.a. die psychische Seite der religiösen Erziehung. Die Erziehungswissenschaft ist in der Psychologie beheimatet und berührt fließend auch die Grenzen zur Persönlichkeitspsychologie, zur Sozial- und Entwicklungspsychologie.

Die religionspädagogische Psychologie nutzt das Wissen und die Methoden der Psychologie für die Handlungsfelder der religiösen Erziehung. Ihre Aufgabe besteht darin, psychologische Erkenntnisse anzuwenden, durch die sich ethisch-religiöse Sozialisationsprozesse beschreiben, erklären und verbessern und Entwicklungsstörungen vermeiden lassen.

Dabei ist Sozialisation ein lebenslanger Prozess. In dieser Zeit prägt der Mensch seine charakteristischen Erlebnis-, Denk- und Verhaltensweisen aus. Das tut er entsprechend seiner körperlichen Reife und seines psychischen Entwicklungsstandes. Dabei setzt er sich mit beabsichtigten und unbeabsichtigten Einflüssen seiner Umwelt auseinander. Unbeabsichtigt meint z.B. das Heranwachsen in einer unvollständigen Familie, das Lernen in „Mammutschulen“, Wohlstand/Armut, Diaspora, pluralistische Gesellschaft. Sozialisation ist nicht nur Anpassung an Rollenanforderungen der Gesellschaft, sondern auch der Aufbau von Autonomie.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Autorin begründet das Anliegen, kirchenferne Eltern bei der religiösen Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen, ausgehend von Erfahrungen in der Praxis des Kirchspiels Schenkenberg.

2. KIRCHENFERNE ZEITGENOSSEN: Dieses Kapitel analysiert das Selbstverständnis und die Religiosität kirchenferner Zeitgenossen basierend auf soziologischen Studien und einer eigenen Mitgliederbefragung.

3. KASUALIEN UND GEMEINDEAUFBAU: Es erfolgt eine theologisch-kritische Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Taufe als missionarische Gelegenheit sowie die Einordnung der Taufe als Prozess im Gemeindeaufbau.

4. PROJEKT „BEGLEITUNG KIRCHENFERNER ELTERN NACH DER TAUFE“ IM KIRCHSPIEL SCHENKENBERG: Die Autorin präsentiert ein konkretes, praxisnahes Konzept zur langfristigen Begleitung von Taufeltern durch verschiedene Angebote bis zum Schuleintritt der Kinder.

5. ZUSAMMENFASSUNG: Die Kernaussagen der Arbeit werden rekapituliert, wobei die Taufe als fortlaufender Weg und die Notwendigkeit einer seelsorglich-kompetenten Begleitung unterstrichen werden.

Schlüsselwörter

Kirchenferne Eltern, Taufe, Gemeindeaufbau, religiöse Erziehung, Kasualpraxis, Familienbegleitung, religionspädagogische Psychologie, Sozialisation, Taufbegleitung, Kirchspiel Schenkenberg, Elternbildung, Kinderglaube, missionarische Chance, Volkskirche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation kirchenferner Eltern, deren Kinder getauft wurden, und entwickelt ein Konzept, wie die Kirchengemeinde diese Eltern nachhaltig in ihrer religiösen Erziehungsaufgabe unterstützen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Hausarbeit?

Zentral sind die Analyse der religiösen Bedürfnisse kirchenferner Menschen, die theologische Deutung der Kasualien (insb. der Taufe) und die praktische Umsetzung eines Begleitprojekts im Kirchspiel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch eine wertschätzende und professionelle Begleitung nach der Taufe eine tragfähige Beziehung zwischen kirchenfernen Familien und der Gemeinde aufgebaut werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit kombiniert soziologische und demoskopische Daten (EKD-Studien) mit einer eigenen empirischen Mitgliederbefragung sowie religionspädagogischen und psychologischen Theorien zur Erziehung.

Welche Elemente umfasst der praktische Hauptteil?

Der Hauptteil beschreibt konkrete Angebote wie Elternbriefe, Elternseminare, Familiengottesdienste, eine jährliche Rüstzeit sowie den Babyclub und einen Vorschulkreis als Orte für religiöse Erfahrungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Taufbegleitung, Gemeindeaufbau, religiöse Erziehung, kirchenferne Eltern und Kasualpraxis.

Warum ist das Kirchspiel Schenkenberg als Beispiel gewählt worden?

Das Kirchspiel dient als konkretes Praxisbeispiel im ostdeutschen Kontext, in dem die Autorin selbst tätig ist und die Herausforderungen einer säkularen Umwelt direkt adressiert.

Wie bewertet die Autorin die Kindertaufe in der aktuellen Situation?

Sie sieht die Kindertaufe nicht als abgeschlossenen Ritus, sondern als Startpunkt eines Prozesses, der durch flankierende Maßnahmen der Gemeinde zur Entwicklung eines „Taufweges“ ausgebaut werden muss.

Welche Rolle spielt die Gemeinde bei diesem Projekt?

Die Gemeinde ist nicht nur passiver Rahmen, sondern soll durch die aktive Einbindung der Familien in verschiedene Gruppen zu einem Raum werden, in dem Glaube gemeinschaftlich erlebt und erfahren werden kann.

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Details

Title
Begleitung kirchenferner Eltern von Taufkindern mit Blick auf die Gemeindeentwicklung in der Kirchenprovinz Sachsen am Beispiel des Kirchspiels Schenkenberg
College
Evangelisches Predigerseminar Wittenberg
Grade
1,3
Author
Leonore Taatz (Author)
Publication Year
2005
Pages
48
Catalog Number
V49250
ISBN (eBook)
9783638457453
Language
German
Tags
Begleitung Eltern Taufkindern Blick Gemeindeentwicklung Kirchenprovinz Sachsen Beispiel Kirchspiels Schenkenberg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Leonore Taatz (Author), 2005, Begleitung kirchenferner Eltern von Taufkindern mit Blick auf die Gemeindeentwicklung in der Kirchenprovinz Sachsen am Beispiel des Kirchspiels Schenkenberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/49250
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