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Educational Governance. Anspruch, Wirklichkeit und Problemfelder

Title: Educational Governance. Anspruch, Wirklichkeit und Problemfelder

Term Paper , 2011 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kilian Norden (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics

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In dieser Seminararbeit “Educational Governance“ soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern die nach dem “PISA-Schock“ im deutschen Schulsystem eingeleiteten im Sinne von Educational Governance auf eine verbesserte Steuerung abzielenden Veränderungen als erfolgreich bzw. wirksam angesehen werden können. Für die Bearbeitung wird zunächst das Konstrukt “Educational Governance“ eingeführt. Anschließend wird unter dem Aspekt “neue Steuerung“ auf verschiedene Governance-Elemente im deutschen Bildungssystem eingegangen.

Vergleichsarbeiten, Evaluationen, Kompetenzstandards oder auch Bildungsberichte sind nur einige der sichtbarsten Folgen des in Deutschland seit beinahe zwei Jahrzehnten stattfindenden Paradigmenwechsels in der Bildungspolitik. Als Initiator für die umfangreichen Reformaktivitäten gilt gemeinhin der sogenannte “PISA-Schock“ im Jahr 2001, was bei genauerer Betrachtung jedoch zumindest relativiert werden muss, denn bereits vor PISA wurden bspw. mit TIMMS (1995) oder der Bildungskommission NRW (1992) Veränderungen angestrebt, die in Richtung Outputsteuerung oder Standardisierung zielten. Hervorgehoben werden soll hiermit, dass sich schon vor dem “PISA-Schock“ ein relativ reformoffenes Klima entwickelt hatte, welches einerseits an die Debatten der 1960er und 1970 Jahre anschloss (Bildungskatastrophe) sowie andererseits durch den gesellschaftlichen Wertewandel der 1990er Jahre begünstigt wurde und im Ergebnis eine Art “Erfahrungsgrundlage“ für nachfolgende Reformen bildete.

Nachdem Ende 2001 die ersten Ergebnisse der PISA-Studie an die Öffentlichkeit gelangten reagierte die Bildungspolitik prompt. Unverzüglich wurden “Handlungsfelder“ durch die KMK verabschiedet, welche ab diesem Zeitpunkt die künftige Richtung der deutschen Bildungspolitik bestimmen sollten. In den darauffolgenden Monaten und Jahren sind hieran anschließende, konkrete und umfängliche Veränderungen begonnen wurden, die das deutsche Bildungswesen bis zum heutigen Tage anhaltend umgestalten. Einer der Ansätze tritt im Zuge dessen besonders deutlich hervor, nämlich der Ansatz, das Bildungssystem mit Hilfe veränderter Steuerungsprozesse zu verbessern. In der bildungspolitischen Diskussion und Analyse wird dieser Aspekt auch als “Eductional Governance“ thematisiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Educational Governance

3. Neue Steuerung im Bildungswesen

4. Anspruch und Wirklichkeit

5. Problemfelder

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht kritisch, inwieweit die nach dem PISA-Schock im deutschen Schulsystem implementierten Reformen im Sinne von Educational Governance tatsächlich zu einer wirksamen Steuerung beigetragen haben.

  • Analyse des Begriffs und Konstrukts Educational Governance
  • Identifikation von Instrumenten der neuen Steuerung im Bildungswesen
  • Gegenüberstellung von bildungspolitischen Ansprüchen und der tatsächlichen Wirksamkeit
  • Diskussion systemischer Problemfelder bei der Reformumsetzung

Auszug aus dem Buch

Educational Governance

Die Komposition „Educational Governance“ wird durch zwei Begriffe bzw. Morpheme gebildet, wobei “Educational“ schlichtweg spezifiziert und auf Governance im Bildungswesen verweist. Der Kern des Konstrukts wird jedoch durch den Governance-Begriff bestimmt. Dieser ist kein originärer Fachbegriff aus der Erziehungswissenschaft, sondern stammt ursprünglich aus der Ökonomie und fand später Eingang in den Bereich der Sozialwissenschaften, wobei sich dort vor allem die Soziologie und die Politikwissenschaft mit dem Governance-Begriff und dessen inhaltlichen Gehalt befasst haben. Eine Prüfung der themenbezogenen sozial- und politikwissenschaftlichen Literatur ergibt weiterhin, dass eine knappe, einschlägige und explizite Definition von Governance kaum zu finden ist. Arthur Benz stellt bspw. heraus, dass Governance einer der komplexesten und vielschichtigsten Begriffe in den Sozialwissenschaften ist, es zudem unterschiedliche Auffassungen über den Governance-Begriff gibt und der Terminus sich daher einer kurzen, lehrbuchartigen Definition entzieht.

Governance beschreibt keine gänzlich neuen Phänomene. Vielmehr steht der Begriff für eine veränderte Auffassung von Prozessen bzw. für neue Realitäten, denen mit diesem Begriff entsprechend Rechnung getragen wird. So konkretisiert sich im Governance-Begriff der Umstand, dass in vielen Bereichen staatlichen, gesellschaftlichen und auch privatwirtschaftlichen Handelns die ehemals klaren Abgrenzungen bei der Gestaltung, Steuerung sowie Verwaltung verloren gegangen sind und sich stattdessen umfangreiche Interdependenzen entwickelt haben. Einer der Bereiche in dem sich eine solche komplexe Mischform des Handelns von staatlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteuren entwickelt hat, ist das Bildungssystem.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel verortet den Paradigmenwechsel im deutschen Bildungswesen seit dem PISA-Schock und leitet die Fragestellung zur Wirksamkeit der Governance-orientierten Reformen ein.

2. Educational Governance: Hier wird der Governance-Begriff theoretisch hergeleitet und für den Bildungskontext definiert, wobei die Abgrenzung zum klassischen Regierungshandeln (Government) im Vordergrund steht.

3. Neue Steuerung im Bildungswesen: Das Kapitel kategorisiert die Reforminstrumente in vier Hauptbereiche, darunter Standards-Based-Reform, Wettbewerbssteuerung, Schulautonomie und Personalsteuerung.

4. Anspruch und Wirklichkeit: Hier werden die Zielsetzungen der Steuerungsinstrumente (Qualitätssicherung, Effizienz) den Herausforderungen ihrer empirischen Überprüfbarkeit gegenübergestellt.

5. Problemfelder: Dieses Kapitel identifiziert kritische Aspekte der Reformumsetzung, wie etwa die Gleichzeitigkeit widersprüchlicher Steuerungsansätze oder unerwünschte Nebeneffekte wie "Teaching to the test".

6. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Reformen zwar rational begründbar sind, ihre Wirksamkeit zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden kann.

7. Literaturverzeichnis: Umfasst die zur Erstellung der Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Fachpublikationen.

Schlüsselwörter

Educational Governance, neue Steuerung, PISA-Schock, Bildungsstandards, Schulautonomie, Qualitätssicherung, Outputsteuerung, Inputsteuerung, Schulentwicklung, Leistungsvergleich, Wettbewerbssteuerung, Systemsteuerung, Bildungsreform, Evaluation, Lehrkräfte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Veränderungen im deutschen Schulsystem nach dem PISA-Schock im Jahr 2001 unter dem Fokus der sogenannten Educational Governance.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen neue Steuerungselemente wie Standards-Based-Reform, Schulautonomie, Wettbewerbsaspekte und Fragen der internen sowie externen Evaluation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die eingeleiteten Veränderungen im Sinne einer neuen Steuerung im Bildungswesen als erfolgreich bzw. wirksam eingestuft werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin wählt einen analytischen Ansatz, der neben dem Soll-Ist-Abgleich der Governance-Ziele auch ein "falsifikatorisches" Vorgehen nutzt, um Problemfelder der Implementierung aufzudecken.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen von Governance, die praktische Umsetzung von Steuerungselementen in deutschen Schulen und die Diskrepanz zwischen politischem Anspruch und der schulischen Realität.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Educational Governance, neue Steuerung, Bildungsreform, Outputsteuerung und Qualitätssicherung beschreiben.

Was versteht die Autorin unter dem Problem der "Gleichzeitigkeit von Input- und Outputsteuerung"?

Die Autorin kritisiert, dass neue Output-Instrumente eingeführt wurden, ohne die alten, restriktiven Input-Vorgaben im Bildungsrecht konsequent abzubauen, was zu ineffizienten Doppelstrukturen führt.

Warum sieht die Autorin die derzeitige Wirkungsanalyse als schwierig an?

Die Autorin argumentiert, dass viele Reformverfahren noch nicht vollständig implementiert sind und es somit an belastbaren, verallgemeinerungsfähigen Daten über deren tatsächliche Wirkung fehlt.

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Details

Title
Educational Governance. Anspruch, Wirklichkeit und Problemfelder
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1,0
Author
Kilian Norden (Author)
Publication Year
2011
Pages
20
Catalog Number
V489766
ISBN (eBook)
9783668971059
ISBN (Book)
9783668971066
Language
German
Tags
Educational Governance
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kilian Norden (Author), 2011, Educational Governance. Anspruch, Wirklichkeit und Problemfelder, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/489766
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