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Blechblasinstrumente

Titel: Blechblasinstrumente

Hausarbeit , 2005 , 18 Seiten , Note: 2

Autor:in: Ulrike Becker (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Blechblasinstrumente, welche zu der Gruppe der Aërophone (Luftklinger) gehören, werden auch als Metallblasinstrumente, Polsterzungeninstrumente, Kesselmundstückinstrumente oder nach Curt Sachs auch als
Trompeteninstrumente bezeichnet. Der Begriff Kesselmundstückinstrumente ist jedoch veraltet und wird daher weniger gebraucht . Blechblasinstrumente sind durch ihre „membranöse Polsterzunge“ gekennzeichnet. Das bedeutet, dass die Lippen des Bläsers die Funktion des Rohrblattes einnehmen, also die eigentlichen Schwingungserzeuger sind.
Die Einteilung der Blechblasinstrumente in Gruppen ist sehr schwierig bzw. auf viele Arten möglich. Zum einen kann man die Blechblasinstrumente in die Gruppe der Hörner und in die Gruppe der Trompeten und Posaunen einteilen. Dies ist die häufigste Einteilungsweise. Bei dieser Variante ist nicht die Form für die Gruppenzugehörigkeit verantwortlich, sondern die Mensur, das Mundstück und die Stürze. Die Form wäre irreführend, weil manches Instrument der Form nach eine Trompete zu sein scheint, in Wirklichkeit aber zu der Gruppe der Hörner gehört (z.B. das Flügelhorn).
Zum anderen kann man die Blechblasinstrumente auch in die Gruppe der ventillosen Instrumente und die der Ventilinstrumente gliedern, wobei die Ventilinstrumente noch mal in die Instrumente mit vorwiegend zylindrischem Resonanzrohr, die Instrumente mit konisch-zylindrischem Rohr und die Ventilinstrumente deren Resonanzrohr hauptsächlich konisch ist, eingeteilt werden müssen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Definition und Gruppierung

2. Aufbau der Blechblasinstrumente

3. Formen der Blechblasinstrumente

4. Klangerzeugung bei Blechblasinstrumenten

5. Ventile der Blechblasinstrumente

6. Dämpfer der Blechblasinstrumente

7. Historische Entwicklung der Blechblasinstrumente

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die physikalischen, konstruktiven und historischen Grundlagen von Blechblasinstrumenten. Das zentrale Ziel ist es, die systematische Einteilung, den Aufbau sowie die Mechanismen der Klangerzeugung und Ventiltechnik verständlich darzulegen.

  • Systematik und Klassifikation von Blechblasinstrumenten
  • Konstruktive Merkmale: Mensur, Mundstück und Resonanzrohr
  • Physikalische Grundlagen der Schwingungserzeugung
  • Funktionsweise von Ventil- und Dämpfersystemen
  • Geschichtliche Entwicklung vom Naturinstrument zur Moderne

Auszug aus dem Buch

1. Definition und Gruppierung

Blechblasinstrumente, welche zu der Gruppe der Aërophone (Luftklinger) gehören, werden auch als Metallblasinstrumente, Polsterzungeninstrumente, Kesselmundstückinstrumente oder nach Curt Sachs auch als Trompeteninstrumente bezeichnet. Der Begriff Kesselmundstückinstrumente ist jedoch veraltet und wird daher weniger gebraucht. Blechblasinstrumente sind durch ihre „membranöse Polsterzunge“ gekennzeichnet. Das bedeutet, dass die Lippen des Bläsers die Funktion des Rohrblattes einnehmen, also die eigentlichen Schwingungserzeuger sind.

Die Einteilung der Blechblasinstrumente in Gruppen ist sehr schwierig bzw. auf viele Arten möglich. Zum einen kann man die Blechblasinstrumente in die Gruppe der Hörner und in die Gruppe der Trompeten und Posaunen einteilen. Dies ist die häufigste Einteilungsweise. Bei dieser Variante ist nicht die Form für die Gruppenzugehörigkeit verantwortlich, sondern die Mensur, das Mundstück und die Stürze. Die Form wäre irreführend, weil manches Instrument der Form nach eine Trompete zu sein scheint, in Wirklichkeit aber zu der Gruppe der Hörner gehört (z.B. das Flügelhorn).

Zum anderen kann man die Blechblasinstrumente auch in die Gruppe der ventillosen Instrumente und die der Ventilinstrumente gliedern, wobei die Ventilinstrumente noch mal in die Instrumente mit vorwiegend zylindrischem Resonanzrohr, die Instrumente mit konisch-zylindrischem Rohr und die Ventilinstrumente deren Resonanzrohr hauptsächlich konisch ist, eingeteilt werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition und Gruppierung: Dieses Kapitel definiert Blechblasinstrumente als Aërophone und stellt verschiedene Möglichkeiten ihrer systematischen Einteilung vor.

2. Aufbau der Blechblasinstrumente: Hier werden die Bestandteile Mundstück, Resonanzrohr und Schallstück sowie deren Einfluss auf Klang und Tonhöhe erläutert.

3. Formen der Blechblasinstrumente: Das Kapitel beschreibt die vier wichtigsten Formengruppen wie Tuba- oder Trompetenform und deren Auswirkungen auf die Schallabstrahlung.

4. Klangerzeugung bei Blechblasinstrumenten: Es wird erklärt, wie Lippen als Schwingungserzeuger fungieren und wie die Naturtonreihe zur Tonerzeugung genutzt wird.

5. Ventile der Blechblasinstrumente: Dieses Kapitel widmet sich der Funktionsweise von Dreh- und Pumpenventilen zur Erzeugung einer chromatischen Tonleiter.

6. Dämpfer der Blechblasinstrumente: Hier werden verschiedene Dämpfertypen vorgestellt und deren klangverändernde Wirkung auf das Instrument beschrieben.

7. Historische Entwicklung der Blechblasinstrumente: Ein Abriss der Geschichte von antiken Signalinstrumenten bis zur Entwicklung der modernen Ventilsysteme im 19. Jahrhundert.

Schlüsselwörter

Blechblasinstrumente, Aërophone, Kesselmundstück, Resonanzrohr, Mensur, Klangerzeugung, Ventiltechnik, Drehventil, Périnetventil, Naturtöne, Überblasen, Schallstürze, Instrumentenkunde, Musikinstrumente, Akustik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine grundlegende Einführung in die Welt der Blechblasinstrumente und erläutert deren physikalische und konstruktive Beschaffenheit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Systematik, dem anatomischen Aufbau, der physikalischen Klangerzeugung und der historischen Evolution dieser Instrumentengruppe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, dem Leser ein strukturiertes Verständnis über die Funktionsweise und die Einteilung von Blechblasinstrumenten innerhalb der Instrumentenkunde zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine instrumentenkundliche Übersichtsarbeit, die auf musikwissenschaftlicher Fachliteratur und historischen Quellen basiert.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert detailliert den Aufbau (Mensur, Mundstücke), die Arten der Klangerzeugung, die Ventilmechanik und verschiedene Dämpfertechniken.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Klassifikation, Mensur, Naturtonreihe, Ventilbauweise, Instrumentengeschichte und akustische Eigenschaften.

Warum werden Blechblasinstrumente als Halbinstrumente bezeichnet?

Da sie den eigentlichen Grundton (Pedalton) meist nicht brauchbar hervorbringen können und primär mit der Naturtonreihe arbeiten.

Welchen Einfluss hat die Mensur auf das Spielverhalten?

Eine weite Mensur erleichtert das Ansprechen tiefer Töne, während eine enge Mensur das Ansprechen hoher Töne begünstigt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Blechblasinstrumente
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
2
Autor
Ulrike Becker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
18
Katalognummer
V48525
ISBN (eBook)
9783638452076
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Blechblasinstrumente
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ulrike Becker (Autor:in), 2005, Blechblasinstrumente, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/48525
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Leseprobe aus  18  Seiten
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