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Sigmund Freuds ,,Massenpsychologie und Ich-Analyse"

Titel: Sigmund Freuds ,,Massenpsychologie und Ich-Analyse"

Hausarbeit , 2005 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christoph Egen (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Ausarbeitung bezieht sich auf das Werk ,,Massenpsychologie und Ich-Analyse“(1921!) von Sigmund und stellt die zentralen Prozesse, die eine Masse bzw. eine Massenseele verursachen dar.
Der Freudsche Text wird gemäß seiner Gliederung wiedergegeben. Psychoanalytische Fachbegriffe werde mit Hilfe des ,,Vokabular der Psychoanalyse“ von Laplanche / Pontalis in Fußnoten erklärt, wodurch gleichzeitig eine Einführung in die Psychoanalyse bzw. deren Grundbegriffe gewährleistet wird. Da sich diese Hausarbeit an die Struktur des Freudschen Textes hält, werden lediglich längere Zitate mit genauer Angaben der Herkunft (Textausgabe, Seitenzahl etc.) versehen.
Freuds Ziel ist die Erforschung der Einflüsse, durch welche die Bindung der Massemitglieder untereinander und von Masse und Führer sowie die Unterwerfungsbereitschaft von Massen unter die Autorität einer Person oder einer Ideologie zustande kommt.
Das konkretisierte Ziel der Ausarbeitung ist es, die Freudsche Erklärung dieser drei Phänomene zusammenfassend und vereinfacht wiederzugeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Ziele und Vorgehensweisen

I. Einleitung

II. Le Bon’s Schilderung der Massenseele

III. Andere Würdigungen des kollektiven Seelenlebens

IV. Suggestion und Libido

V. Zwei künstliche Massen: Kirche und Heer

VI. Weitere Aufgaben und Arbeitsrichtungen

VII. Die Identifizierung

VIII. Verliebtheit und Hypnose

IX. Der Herdentrieb

X. Die Masse und die Urhorde

XI. Eine Stufe im Ich

XII. Nachträge

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit Sigmund Freuds Werk „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ mit dem Ziel, die psychologischen Prozesse, die zur Entstehung einer Masse sowie der Bindung ihrer Mitglieder untereinander und an einen Führer führen, zusammenfassend und vereinfacht zu erläutern.

  • Analyse der massenpsychologischen Theorien von Le Bon und McDougall
  • Untersuchung der Rolle der Libido und zielgehemmter Triebe in der Massenbindung
  • Differenzierung zwischen Identifizierung, Verliebtheit und Hypnose als Bindungsmechanismen
  • Betrachtung der Bedeutung der Urhorde für das Verständnis von Gruppenphänomenen

Auszug aus dem Buch

VIII. Verliebtheit und Hypnose

Für Freud ist die „Verliebtheit nichts anderes als Objektbesetzung von seitens der Sexualtriebe zum Zwecke der direkten Sexualbefriedigung, die auch mit der Erreichung dieses Ziels erlischt“(ebd.: 50). Da der Sexualtrieb immer wieder vom neuen seine Energie aufbaut und so vorhersehbar war, kam es dazu, dass zwei Menschen auch in den „begierdefreien Zwischenzeiten“(ebd.) zusammen blieben. Anhand der Entwicklung eines Kindes, können wir des Phänomens der Verliebtheit auf den Grund gehen. Das Kind wählt in einer frühen Entwicklungsstufe ein Elternteil als Liebesobjekt. Da es seine Wünsche an diesem nicht befriedigen kann, muss es sein Triebziel verdrängen. Man spricht nun von zielgehemmten Trieben. Die Gefühle, die das Kind zu dem Elternteil äußert, sind als „zärtliche“ zu verstehen und stehen im Gegensatz zu den „sinnlichen“ Gefühlen des ungehemmten Triebes. „Nach dem Beitrag der zielgehemmten Zärtlichkeitstriebe kann man die Höhe der Verliebtheit im Gegensatz zum bloß sinnlichen Begehren bemessen“ (ebd.: 51).

Der Blick auf dieses Phänomen offenbart uns zudem eine Tatsache, die durch den Begriff der Idealisierung am besten zu umschreiben ist. Die Eigenschaften und Handlungen des durch die Verliebtheit fixierten Objekts werden in der Regel höher eingeschätzt als sie in Wirklichkeit sind. Zudem gibt sich der oder die Verliebte der Illusion hin, dass es die zärtliche Liebe sei, weswegen man sich sinnlich liebt.

„...wir erkennen, dass das Objekt so behandelt wird wie das eigene Ich, dass also in der Verliebtheit ein größeres Maß narzisstischer Libido auf das Objekt überfließt. Bei manchen Formen der Liebeswahl wird es selbst augenfällig, dass das Objekt dazu dient, ein eigenes, nicht erreichtes Ichideal zu ersetzen. Man liebt es wegen der Vollkommenheiten, die man fürs eigene Ich angestrebt hat und die man sich nun auf diesem Umwege zur Befriedigung seines Narzissmus verschaffen möchte“ (ebd.)

Zusammenfassung der Kapitel

Ziele und Vorgehensweisen: Einleitung in die methodische Vorgehensweise, die psychoanalytische Grundlagen verwendet, um Freuds Werk zu strukturieren und zu vereinfachen.

I. Einleitung: Erläuterung, dass Individualpsychologie stets auch Sozialpsychologie ist, da der Einzelne untrennbar mit seinem Umfeld und sozialen Strukturen verknüpft ist.

II. Le Bon’s Schilderung der Massenseele: Diskussion der Le Bonschen Annahme einer Kollektivseele, die das Individuum in der Masse machtgefüllt, ansteckend und suggestibel macht.

III. Andere Würdigungen des kollektiven Seelenlebens: Einordnung weiterer theoretischer Ansätze, insbesondere die Unterscheidung organisierter und nichtorganisierter Massen durch McDougall.

IV. Suggestion und Libido: Einführung des Libidobegriffs als zentrales Element, um die Bindungskräfte innerhalb der Masse über die reine Suggestibilität hinaus zu erklären.

V. Zwei künstliche Massen: Kirche und Heer: Exemplarische Analyse stabiler Massenformen, die durch eine Vaterfigur und eine familienähnliche Struktur zusammengehalten werden.

VI. Weitere Aufgaben und Arbeitsrichtungen: Ausblick auf die Notwendigkeit der Erforschung spontaner Massen sowie der Gefühlsambivalenz zwischen Individuen.

VII. Die Identifizierung: Definition der Identifizierung als früheste Form der Gefühlsbindung und Grundlage für affektive Gemeinsamkeiten zwischen Massenmitgliedern.

VIII. Verliebtheit und Hypnose: Gegenüberstellung von Verliebtheit und Hypnose als Mechanismen der Libidobesetzung, bei denen das Objekt an die Stelle des Ichideals tritt.

IX. Der Herdentrieb: Kritische Auseinandersetzung mit dem biologischen Modell des Herdentriebs und dessen psychoanalytische Neuinterpretation durch Freud.

X. Die Masse und die Urhorde: Herleitung der Massenstruktur aus der mythischen Urhorde und dem Verhältnis zum Urvater.

XI. Eine Stufe im Ich: Zusammenfassung der Bedeutung der Unterscheidung von Ich und Ichideal für die libidinöse Struktur der Masse.

XII. Nachträge: Zusätzliche Erläuterungen zu spezifischen Massenphänomenen, Sexualtrieben und einem Vergleich der betrachteten Zustände.

Schlüsselwörter

Massenpsychologie, Psychoanalyse, Sigmund Freud, Libido, Identifizierung, Verliebtheit, Hypnose, Ichideal, Urhorde, Suggestion, Kollektivseele, Narzissmus, Herdentrieb, Sozialpsychologie, Affekt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert Sigmund Freuds Werk „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ und untersucht die psychischen Mechanismen, die Individuen zu einer Masse verbinden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Entstehung der Massenseele, die Rolle der Libido, die Mechanismen der Identifizierung sowie der Einfluss von Führern auf Massen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine zusammenfassende und vereinfachte Darstellung der Freudschen Erklärung, warum sich Individuen in einer Masse anders verhalten als allein.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt einer psychoanalytischen Vorgehensweise, wobei sie die Struktur des Freudschen Textes spiegelt und Fachbegriffe anhand des Vokabulars der Psychoanalyse von Laplanche/Pontalis erläutert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse verschiedener Konzepte wie die Le Bon’sche Massenseele, die Rolle von Libido und Suggestion, die Funktion von künstlichen Massen (Kirche/Heer) sowie Identifizierungs- und Idealisierungsprozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Massenpsychologie, Libido, Ichideal, Identifizierung, Suggestion und Kollektivseele sind die prägenden Begriffe.

Wie unterscheidet Freud zwischen „natürlichen“ und „künstlichen“ Massen?

Natürliche Massen sind flüchtige, homogene Gruppen, während künstliche Massen, wie Kirche oder Heer, dauerhaft, heterogen und hochspezialisiert sind und eine feste Struktur mit einem Oberhaupt aufweisen.

Welche Bedeutung hat die „Urhorde“ für Freuds Theorie?

Die Urhorde dient als Modell für den Ursprung massenpsychologischer Phänomene, bei dem die Bindung an einen zentralen Vater bzw. ein Oberhaupt das Fundament der späteren Gruppenbildung bildet.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Ich und Ichideal so wichtig?

Die Unterscheidung ist zentral, da die libidinöse Bindung in der Masse häufig dadurch entsteht, dass Mitglieder ihr Ichideal durch den Führer ersetzen oder sich untereinander durch ein gemeinsames Ichideal identifizieren.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sigmund Freuds ,,Massenpsychologie und Ich-Analyse"
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie)
Veranstaltung
Individuum und Kultur
Note
2,0
Autor
Christoph Egen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
18
Katalognummer
V48430
ISBN (eBook)
9783638451468
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sigmund Freuds Massenpsychologie Ich-Analyse Individuum Kultur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Egen (Autor:in), 2005, Sigmund Freuds ,,Massenpsychologie und Ich-Analyse", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/48430
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