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Work-Life-Balance - Rollenprobleme in Berufs- und Privatsphäre

Title: Work-Life-Balance - Rollenprobleme in Berufs- und Privatsphäre

Research Paper (undergraduate) , 2005 , 27 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Maximilian Leist (Author)

Business economics - General

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Das Leben bringt es mit sich, dass Menschen immer wieder Belastungen unterschiedlicher Art ausgesetzt sind, und tagaus – tagein, sich wiederholende aber auch neue, sowohl einfache als auch komplizierte Situationen und damit verbundene Aufgaben zu bewältigen haben.

Die dazu benötigten Rollen in Beruf und im Privatleben vertragen sich keineswegs so gut, wie sich dies die Menschen wünschen. Vielmehr ergibt sich eine Vielzahl von Konflikten und Konfliktlinien. Dies gilt umso mehr in einer dynamischen Gesellschaft.

Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass viele wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Ansätze sich seit jeher und besonders in den letzten Jahren mit diesem Themenkomplex befassen. So erschienen in den letzten Jahren in immer schnellerer Folge eine Fülle von Lebens- und Management-Theorien und noch mehr pragmatisch orientierte Theorieansätze, wie Selbstmanagementtheorie, Change-Management, Goal-Setting, Karriere-Planung, Stress-Coping, Diversity und aktuell „Work-Life-Balance“ (WLB).

Gegenstand der vorliegenden Studienarbeit ist

- die Bedeutungsvielfalt des schillernden Begriffs Work-Life-Balance aufzuzeigen und die aktuellen Work-Life-Balance Konzepte darzustellen,
- ihre theoretisch-wissenschaftliche Eingebundenheit in die Entwicklung der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften transparenter zu machen,
- den theoretischen Ansatz der Work-Life-Balance kritisch zu hinterfragen,
- um abschließend einige wichtige Anregungen für die berufliche und private Praxis anzuführen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Work-Life-Balance – ein aktuelles Konzept

2.1 Begriffe

2.2 Bedeutungsvielfalt

3 Work-Life-Balance als Rollenkonflikt – ein neues Thema?

4 Work-Life-Balance – kritisch hinterfragt

4.1 Schaffen eines Gegensatzes von Arbeit und Leben

4.2 Rolle und/oder Selbst – Erwartungen und/oder Bedürfnisse

4.3 Balance statt Entwicklung, Dynamik, Wandel

4.4 Woraus ergeben sich Rollenprobleme?

5 Praktische Konsequenzen aus den theoretischen Überlegungen

5.1 Erste Zusammenfassung

5.2 Unternehmerische Gestaltungsaufgaben

5.2.1 Maßnahmen zur intelligenten Verteilung der Arbeitszeit im Lebensverlauf und zu einer ergebnisorientierten Leistungserbringung

5.2.2 Flexibilisierung von Zeit und Ort der Leistungserbringung

5.2.3 Maßnahmen, die auf Bindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zielen

5.3 Praktische Konsequenzen für Führungskräfte

5.4 Praktische Konsequenzen für die Mitarbeiter

Zielsetzung & Themen

Die Studienarbeit untersucht kritisch das Konzept der „Work-Life-Balance“ (WLB) vor dem Hintergrund soziologischer und wirtschaftswissenschaftlicher Theorien, um aufzuzeigen, dass die damit adressierten Rollenprobleme in Beruf und Privatsphäre tiefergehende Ursachen haben als oft angenommen, und leitet daraus praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Führungskräfte und Beschäftigte ab.

  • Theoretische Einordnung des Work-Life-Balance-Konzepts in der Sozialwissenschaft.
  • Kritische Hinterfragung des Gegensatzes von Arbeit und Privatleben.
  • Analyse von Rollenkonflikten und deren Entstehungsursachen.
  • Diskussion der Grenzen des Balance-Modells im Kontext von gesellschaftlicher Dynamik und Wandel.
  • Praktische Maßnahmen zur betrieblichen Gestaltung und persönlichen Lebensführung.

Auszug aus dem Buch

4.1 Schaffen eines Gegensatzes von Arbeit und Leben

Der Begriff Work-Life-Balance stellt Arbeit und Leben einander gegenüber, denn um etwas ausbalancieren zu können, muss es Gegensätzliches aufweisen. Die (in Kapitel 2.2) angeführten Vorstellungen legen auch den Schluss nahe, dass es zumindest eine Tendenz gibt, Arbeit vor das Leben zu stellen. Um es auf die Spitze zu treiben, hieße das: „Wer arbeitet, der lebt nicht und wer lebt, der arbeitet nicht“, was in der Tat einen „definitorischen Unsinn“ ergäbe. Allerdings entspricht genau dies dem alltäglichen Verständnis, denn seit jeher wird Arbeit (etymologisch) mit mühseliger Tätigkeit verbunden, und somit wird heute darunter die klassische, bezahlte, außerhäusliche und zeitlich begrenzte Erwerbsarbeit verstanden. Das Leben wird im Gegensatz dazu als Nicht-Arbeitszeit angesehen, nicht mehr als umfassenden Lebensverlauf.

Dieses Verständnis ist aber problematisch und bedingt zahlreiche Rollenkonflikte. Adorno hat die „Trennung von Gesellschaft und Psyche“ als „falsches Bewusstsein“ gekennzeichnet. Genau dies trifft aber auch auf die Trennung von Arbeit und Leben zu, denn die Erwerbsarbeit ist Teil der Lebenszeit eines Menschen. In der Vorstellung, das eigentliche Leben begönne erst nach Feierabend, in der Freizeit, „in der ich tun und lassen kann, was mir Spaß macht“, kommen nachhaltige Gefühle der Entfremdung zum Ausdruck.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Work-Life-Balance aufgrund zunehmender Belastungen in einer dynamischen Gesellschaft ein und definiert das Ziel der Arbeit, diese Konzepte darzustellen und kritisch zu reflektieren.

2 Work-Life-Balance – ein aktuelles Konzept: Dieses Kapitel erläutert die Unschärfe des WLB-Begriffs und zeigt die enorme Bedeutungsvielfalt auf, da das Konzept wissenschaftlich nahezu das gesamte Spektrum sozialwissenschaftlicher Themen abdeckt.

3 Work-Life-Balance als Rollenkonflikt – ein neues Thema?: Der Autor hinterfragt die Neuartigkeit des Themas, indem er historische und soziologische Perspektiven, von Max Weber bis zur Rollentheorie, einbezieht und aufzeigt, dass moderne Ansätze oft hinter älteren Erkenntnissen zurückbleiben.

4 Work-Life-Balance – kritisch hinterfragt: Dieser Abschnitt analysiert theoretische Defizite des WLB-Ansatzes, insbesondere die problematische Dichotomie zwischen Arbeit und Leben sowie die Einschränkungen des Balance-Modells gegenüber notwendiger Dynamik und Entwicklung.

5 Praktische Konsequenzen aus den theoretischen Überlegungen: Basierend auf der Kritik werden betriebliche Gestaltungsaufgaben sowie spezifische Handlungsempfehlungen für Führungskräfte und Mitarbeiter abgeleitet, um ein sinnvolles Lebensmanagement zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Work-Life-Balance, Rollenkonflikt, Erwerbsarbeit, Selbstmanagement, Sozialwissenschaft, Lebensgestaltung, Arbeitszeitmodelle, Unternehmensführung, Rollentheorie, gesellschaftlicher Wandel, berufliche Praxis, Arbeit und Leben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Work-Life-Balance, ordnet es wissenschaftlich ein und hinterfragt kritisch, ob das Modell der „Balance“ den heutigen Anforderungen an eine dynamische Arbeits- und Lebenswelt gerecht wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des WLB-Konzepts, die Analyse von Rollenkonflikten, die Problematisierung des Gegensatzes zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben sowie praktische Ansätze zur betrieblichen und persönlichen Lebensgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die aktuellen WLB-Konzepte darzustellen, ihre theoretische Einbettung in die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften transparent zu machen, kritische Anmerkungen zum theoretischen Ansatz zu formulieren und Anregungen für die Praxis zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-wissenschaftliche Analyse, indem sie existierende Lebens- und Management-Theorien sowie soziologische Konzepte (wie die Rollentheorie) heranzieht und kritisch bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Bedeutungsvielfalt von Work-Life-Balance, eine kritische Hinterfragung des Konzepts (insb. die Trennung von Arbeit und Leben) und leitet daraus konkrete Konsequenzen für Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Work-Life-Balance, Rollenkonflikt, Erwerbsarbeit, Selbstmanagement, Lebensgestaltung und gesellschaftlicher Wandel.

Warum hält der Autor den Begriff Work-Life-Balance für problematisch?

Der Autor argumentiert, dass der Begriff Arbeit und Leben künstlich gegenüberstellt, was einen „definitorischen Unsinn“ darstellt, da Arbeit ein integraler Bestandteil der Lebenszeit ist. Zudem suggeriert das statische „Gleichgewicht“ einen Stillstand, der der heutigen dynamischen Realität nicht gerecht wird.

Welche Rolle spielen Führungskräfte laut der Arbeit?

Führungskräften kommt eine Schlüsselrolle zu, da sie die Unternehmenskultur vorleben müssen. Sie sollen Mitarbeiter als „ganze Menschen“ wahrnehmen und Bedingungen schaffen, die eine effiziente Zusammenarbeit ermöglichen, statt nur starr auf die Dauer der Anwesenheit zu achten.

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Details

Title
Work-Life-Balance - Rollenprobleme in Berufs- und Privatsphäre
College
University of Cooperative Education Mannheim
Course
ABWL
Grade
1,1
Author
Maximilian Leist (Author)
Publication Year
2005
Pages
27
Catalog Number
V48352
ISBN (eBook)
9783638450904
ISBN (Book)
9783638640077
Language
German
Tags
Work-Life-Balance Rollenprobleme Berufs- Privatsphäre ABWL
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Leist (Author), 2005, Work-Life-Balance - Rollenprobleme in Berufs- und Privatsphäre, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/48352
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