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Braucht die NATO eine neue Strategie?

Eine Analyse der Strategischen Konzepte, sowie der aktuellen Beziehung zwischen NATO und Russland. Hat die "NATO" eine Zukunft?

Title: Braucht die NATO eine neue Strategie?

Term Paper , 2016 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Michael Schubert (Author)

Politics - Topic: International Organisations

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Summary Excerpt Details

1945 endete der Zweite Weltkrieg, der wohl größte militärische Konflikt in der Geschichte der Menschheit, welcher Europa zerstörte und Millionen Kriegstote forderte. Die Westmächte kämpften in dieser Auseinandersetzung, gemeinsam mit der damaligen Sowjetunion, gegen Nazi-Deutschland. Nach dem Krieg, traten jedoch Konflikte zwischen den einstigen Verbündeten auf. Hintergrund waren die unterschiedlichen Ideologien, zwischen den Supermächten, USA und Sowjetunion. Beide Staaten verfolgten unterschiedliche politische Interessen und Ziele. Nachdem Hitler besiegt war und die Besatzungszeit Europa spaltete, trafen diese Gegensätze verstärkt aufeinander. Mit der Berlin-Blockade 1948 rückte in Westeuropa eine mögliche militärische Bedrohung, durch den von der Sowjetunion angeführten kommunistischen Ostblock ins Blickfeld. Vor allem in den westlichen Besatzungszonen wuchs die Sorge vor einer erneuten militärischen Konfrontation. Als Reaktion auf die neue Situation wurde am 04. April 1949 die „North Atlantic Treaty Organization“ (kurz NATO) gegründet, ein Bündnis von zunächst 12 Staaten, mit dem Ziel, den Frieden in Europa zu sichern. Mit diesem Pakt wurde ein System „Kollektiver Verteidigung“ geschaffen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Eine Einführung: Das NATO/Russland Verhältnis

2. Die NATO-Strategien: Von der Massiven Verteidigung, über die Flexible Reaktion, bis zum Strategiewandel nach dem Ost-West-Konflikt

2.1 Die ersten strategischen Konzepte

2.2 Massive Verteidigung und Flexible Reaktion

2.3 Strategiewandel nach dem Kalten Krieg

2.4 Das aktuelle Strategische Konzept von 2010

3. Braucht die NATO eine neue Strategie?

4. Die Zukunft der NATO

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die historischen und aktuellen Strategiekonzepte der NATO sowie die gewandelte Sicherheitsbeziehung zu Russland, um die Forschungsfrage zu beantworten, ob die Allianz angesichts der aktuellen geopolitischen Lage eine neue strategische Ausrichtung benötigt.

  • Historische Entwicklung der NATO-Strategien
  • Analyse des Strategiewandels nach dem Kalten Krieg
  • Einordnung des Strategischen Konzepts von 2010
  • Die Auswirkungen der Ukraine-Krise auf die Sicherheitspolitik
  • Perspektiven und Herausforderungen der zukünftigen Bündnispolitik

Auszug aus dem Buch

2. 2 Massive Verteidigung und Flexible Reaktion

Die Strategie der „Massiven Verteidigung“ löste am 23. Mai 1957 das Konzept der „Vorneverteidigung“ ab. Die atomare Unverwundbarkeit der USA sollte konventionelle Unterlegenheit des Bündnisses ausgleichen. Dabei ein sollte ein konventioneller Schild eingerichtet werden, um einen atomaren Schlag möglich zu machen. Die Strategie ist von der Vertragstreue der Staaten abhängig, welche Atomwaffen besitzen. Ihre Akzeptanz sinkt folglich im gleichen Maße, wie das Vertrauen auf die Vertragstreue, eben dieser Staaten.4 Somit werden alle im Bündnis Vertretenen, eine eigene atomare Bewaffnung anstreben, um diese Abhängigkeit zu überwinden. Bis in die 1960er Jahre hinein war die NATO seinem Kontrahenten klar überlegen, was Sprengköpfe und Trägermittel angeht.

Allerdings änderte der starke Ausbau des sowjetischen Atomarsenals, Anfang der 1960er die Lage. Die allmählich entstandene Pattsituation zwischen den Supermächten zwang die NATO, ihre Strategie zu überdenken. Mit der Wahl John F. Kennedys zum Präsidenten der USA im November 1960 änderte sich die amerikanische Sicherheitspolitik. An die Stelle der massiven Vergeltung trat die Strategie der „Flexible Response“. Statt sofort einen nuklearen Gegenschlag anzukündigen, wollten die USA nunmehr auf einen sowjetischen Angriff flexibel reagieren. Die „Flexible Response“ löste im Januar 1967, die „Massive Verteidigung“ ab. Der Kerngedanke: Flexible Reaktion die zwangsläufig nicht atomar sein muss. Dabei spiele die konventionelle Verteidigung wieder eine wichtigere Rolle Dieses seit 1961 entwickelte Konzept der "flexiblen Antwort" war die von 1967 bis 1991 geltende NATO-Verteidigungsstrategie gegenüber dem Warschauer Pakt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Eine Einführung: Das NATO/Russland Verhältnis: Dieses Kapitel zeichnet die historische Genese der NATO vom Verteidigungsbündnis gegen den Ostblock bis hin zur heutigen sicherheitspolitischen Herausforderung durch Russland nach.

2. Die NATO-Strategien: Von der Massiven Verteidigung, über die Flexible Reaktion, bis zum Strategiewandel nach dem Ost-West-Konflikt: Hier werden die verschiedenen Phasen der strategischen Ausrichtung des Bündnisses detailliert analysiert, von der nuklearen Abschreckung bis zu den Anpassungen nach 1990.

2.1 Die ersten strategischen Konzepte: Es wird die unmittelbare Nachkriegsentwicklung und die Notwendigkeit einer ersten strategischen Planung zur Verteidigung des Nordatlantikraums beschrieben.

2.2 Massive Verteidigung und Flexible Reaktion: Dieses Kapitel erläutert den Übergang von der nuklearen massiven Vergeltungsstrategie hin zu einem flexibleren, abgestuften Reaktionsmodell.

2.3 Strategiewandel nach dem Kalten Krieg: Die Auswirkungen des Zusammenbruchs des Ostblocks und der Sowjetunion auf die strategische Neuausrichtung der NATO stehen hier im Mittelpunkt.

2.4 Das aktuelle Strategische Konzept von 2010: Inhalt und Defizite des derzeit gültigen strategischen Konzepts werden unter Berücksichtigung der veränderten globalen Bedrohungslage kritisch betrachtet.

3. Braucht die NATO eine neue Strategie?: Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise und der Annexion der Krim wird untersucht, inwieweit die bisherige Kooperationsstrategie mit Russland gescheitert ist.

4. Die Zukunft der NATO: Das Kapitel reflektiert über die künftige Rolle der NATO angesichts revisionistischer Staaten und globaler Herausforderungen wie dem Terrorismus.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass eine dringende strategische Neuausrichtung erforderlich ist, um ein Abgleiten in eine neue Blockkonfrontation zu verhindern.

Schlüsselwörter

NATO, Russland, Strategisches Konzept, Sicherheitspolitik, Kalter Krieg, Ukraine-Krise, Massivere Verteidigung, Flexible Response, Abschreckung, Krisenmanagement, Sicherheit, Bündnisfall, Geopolitik, Internationale Beziehungen, Strategiewandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der Strategischen Konzepte der NATO und untersucht, inwieweit die aktuelle Sicherheitsbeziehung zwischen der NATO und Russland eine Anpassung oder Neuausrichtung dieser Strategie erfordert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die Evolution der Verteidigungsstrategien der NATO von 1949 bis 2010, der Umgang mit dem Zerfall des Ostblocks sowie die Analyse der aktuellen geopolitischen Spannungen nach der Ukraine-Krise.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis der bisherigen strategischen Entwicklung zu beantworten, ob die NATO angesichts der veränderten Lage in Osteuropa eine neue Strategie gegenüber Moskau benötigt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die auf einer Auswertung von Strategiedokumenten, historischer Kontextualisierung und der Untersuchung aktueller sicherheitspolitischer Rahmenbedingungen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine chronologische Aufarbeitung der NATO-Strategien (von der massiven Vergeltung bis zum Konzept von 2010) sowie eine aktuelle Bewertung der Konfrontation zwischen West und Ost seit 2014.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie NATO-Strategie, Sicherheitsarchitektur, Russland-Verhältnis, Kalter Krieg und strategische Neuausrichtung charakterisieren.

Welchen Stellenwert nimmt die Ukraine-Krise für die Argumentation ein?

Die Ukraine-Krise fungiert als Zäsur, die das Strategische Konzept von 2010 als "Papier aus einer anderen Zeit" erscheinen lässt und die Notwendigkeit einer sicherheitspolitischen Neubewertung unterstreicht.

Warum sieht der Autor Russland als zentrale Herausforderung?

Der Autor argumentiert, dass durch die Annexion der Krim und das Handeln in der Ostukraine das Vertrauensverhältnis, das nach dem Kalten Krieg aufgebaut wurde, zerstört wurde und Putin die europäische Friedensordnung infrage stellt.

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Details

Title
Braucht die NATO eine neue Strategie?
Subtitle
Eine Analyse der Strategischen Konzepte, sowie der aktuellen Beziehung zwischen NATO und Russland. Hat die "NATO" eine Zukunft?
College
Martin Luther University  (Politikwissenschaft und Japanologie)
Course
Seminar Internationale Organisationen
Grade
2,0
Author
Michael Schubert (Author)
Publication Year
2016
Pages
15
Catalog Number
V477209
ISBN (eBook)
9783668962101
ISBN (Book)
9783668962118
Language
German
Tags
braucht russland beziehung konzepte strategischen analyse eine strategie nato zukunft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Schubert (Author), 2016, Braucht die NATO eine neue Strategie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/477209
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