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Struktur und Entwicklung des Wohnungsmarktes der Stadt Dresden

Title: Struktur und Entwicklung des Wohnungsmarktes der Stadt Dresden

Research Paper (postgraduate) , 2002 , 37 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nicolas Kelly (Author)

Sociology - Habitation and Urban Sociology

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„Aufbau Ost: Viel Geld – wenig Wirkung“. So lautete die Schlagzeile eines siebenseitigen Berichtes in dem Nachrichtenmagazin FOCUS im Juni diesen Jahres. Das ist eine zugegeben wissenschaftlich nicht sehr gehaltvolle Hypothese. Sie zeigt aber, das ein ziemlich großes, immerhin sieben Seiten im Focus rechtfertigendes, öffentliches Interesse für die Problematik des Aufbau Ost besteht.
Wir wollen jedoch im Folgenden versuchen die Verwendung von Steuergeld im Aufbau Ost am Beispiel des dresdner Wohnungsmarktes wissenschaftlich zu betrachten. Wir werden uns des Problems von unterschiedlichen Richtungen nähern.
Es wird versucht historische, rechtliche, marktwirtschaftliche und soziale Faktoren interdisziplinär zu einer sozialwissenschaftlichen Gesamtdiagnose der Problematik zu verknüpfen.
Durch die Exkursion zum Institut für ökologische Raumentwicklung e.V. in Dresden im Winter 2000 wurden wir auf die außergewöhnliche Situation des dresdner Wohnungsmarktes aufmerksam.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort: Einführung und Herangehensweise

I. Vorgefundene Situation nach dem Fall der Mauer 1989/90 in Dresden

1. Volkseigentum

2. Genossenschaften;

II. Versuch der Rekonstruktion der Entwicklungen des dresdner Wohnungsmarkts seit 1989/90

1. Umwandlung des Volkseigentums in zwei GmbHs

2. Weiterführung der Genossenschaften

3. Staatliche Förderung bis 1998

a) Sanierung

b) Daraus resultierender Leerstand;

III. Im Aufbau befindliche Lösungsansätze zum Leerstandsproblem und die unterschiedlichen Positionen dazu:

1. Genossenschaften

2. Städtische Wohnungsbaugesellschaften

3. Staatliche Entscheidungsträger (Stadt Dresden, Landesinnenministerium);

IV. Reaktionen auf das Rückbaugesetz

1. der Bauträger, als Betroffene,

2. der politischen Instanz, als Gesetzgeber

3. des Präsidiums des Bundes der Steuerzahler, und

4. des Lehrstuhls für öffentliches Recht (Prof. Dr. Schachtschneider) an der FAU Erlangen-Nürnberg;

V. Ausblick: Risiken und Chancen des Dresdner Wohnungsmarktes

VI. Rückblick auf das Lehrforschungsprojekt: Reflexion

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Auswirkungen der Verwendung von Steuergeldern im „Aufbau Ost“ am Beispiel des Dresdner Wohnungsmarktes kritisch zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie historische, rechtliche, marktwirtschaftliche und soziale Faktoren zu der aktuellen Leerstandsproblematik beigetragen haben und inwiefern staatliche Lösungsansätze wie das Rückbaugesetz sinnvoll sind.

  • Analyse der wohnungswirtschaftlichen Situation nach 1989/90
  • Untersuchung von Fehlentwicklungen bei der staatlichen Wohnungsbauförderung
  • Kritische Würdigung des Rückbaukonzepts und der Akteurspositionen
  • Soziologische Betrachtung der Akteursinteressen (Gefangenendilemma)
  • Juristische Bewertung der kommunalen Wohnungsbaugesellschaften

Auszug aus dem Buch

I. Vorgefundene Situation nach dem Fall der Mauer 1989/90 in Dresden

„Nach letzten DDR-Angaben waren in Ostdeutschland 225.000 Wohnungen unbewohnbar. Weitere 340.000 drohten kurzfristig unbewohnbar zu werden.“ (Adam/Ulrich S. 54f.)

Da es zur Wiedervereinigung 1990 rund 6,5 Millionen Wohnungen in den neuen Bundesländern gab, sind 565.000 Wohnungen, die nicht bewohnbar oder drohten unbewohnbar zu werden, ein nicht geringer Anteil, wobei man hier nur von den nicht bewohnbaren bzw. unbewohnbar werdenden Wohnungen spricht. Die Anzahl der sanierungsbedürftigen Wohnungen ist leider nicht bekannt, im späteren wird aber an der Höhe der gezahlten Subventionen deutlich, dass es sich um einen sehr großen Teil handeln muss. Zwei Beispiele verdeutlichen die schlechten hygienischen und sanitären Bedingungen: „Der Anteil der Wohnungen mit Innentoiletten lag nach Angaben der amtlichen Statistik in Dresden nur bei 59 Prozent.... Nur 39 Prozent der Wohnungen in Sachsen wurden nach 1945 errichtet. In den alten Bundesländern waren es durchschnittlich 75 Prozent.“ (Adam/Ulrich S. 55) Nur 41 Prozent der Wohnungen verfügten also über Innentoiletten. An diesem Beispiel, wird der desolate Zustand des gesamten Bestandes deutlich.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einführung und Herangehensweise: Die Autoren erläutern ihre interdisziplinäre Herangehensweise an die Untersuchung des Dresdner Wohnungsmarktes nach der Wende.

I. Vorgefundene Situation nach dem Fall der Mauer 1989/90 in Dresden: Es wird der desolate Zustand des Wohnungsbestandes in Dresden kurz nach der Wiedervereinigung beschrieben.

II. Versuch der Rekonstruktion der Entwicklungen des dresdner Wohnungsmarkts seit 1989/90: Dieses Kapitel analysiert die Umwandlung des Volkseigentums in städtische GmbHs und die Mechanismen der staatlichen Förderung bis 1998.

III. Im Aufbau befindliche Lösungsansätze zum Leerstandsproblem und die unterschiedlichen Positionen dazu: Es werden verschiedene Strategien von Genossenschaften, Wohnungsbaugesellschaften und staatlichen Stellen zur Bewältigung des Leerstands beleuchtet.

IV. Reaktionen auf das Rückbaugesetz: Die konträren Standpunkte der betroffenen Akteure und Interessenvertreter zum geplanten Rückbau werden ausführlich dargestellt.

V. Ausblick: Risiken und Chancen des Dresdner Wohnungsmarktes: Die Autoren wagen einen Blick in die Zukunft, unter Einbeziehung demografischer Entwicklungen und struktureller Fehlplanungen.

VI. Rückblick auf das Lehrforschungsprojekt: Reflexion: Eine kritische Selbsteinschätzung des methodischen Vorgehens und der gewonnenen Erkenntnisse innerhalb des Forschungsprojekts.

Schlüsselwörter

Wohnungsmarkt, Dresden, DDR-Wohnungsbestand, Leerstand, Rückbau, Abriss, Steuergelder, Aufbau Ost, Wohnungsgenossenschaften, Wohnungsbaugesellschaften, Subventionspolitik, Marktgleichgewicht, Privatisierung, Stadtentwicklung, Fehlallokation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und die aktuellen Probleme des Dresdner Wohnungsmarktes nach der Wiedervereinigung, insbesondere im Kontext der staatlichen Subventionspolitik und der daraus resultierenden Leerstandsproblematik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die historische Genese des DDR-Wohnungsbestandes, die staatliche Förderung von Neubau und Sanierung, die Problematik des Rückbaus sowie die wirtschaftlichen und juristischen Rahmenbedingungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist eine sozialwissenschaftliche Gesamtdiagnose der Problematik, um zu verstehen, warum trotz massiver staatlicher Finanzhilfen eine Krise des Wohnungsmarktes entstanden ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um ein Lehrforschungsprojekt, das deskriptive Analysen, die Auswertung von Geschäftsberichten und Experteninterviews (u.a. mit dem Stadtplanungsamt und Vertretern der Wohnungswirtschaft) kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Rekonstruktion der historischen Entwicklung, die Analyse von Lösungsansätzen zum Leerstand sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Akteuren, die auf das Rückbaugesetz reagieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wohnungsmarkt, Leerstand, Rückbau, Abriss, Aufbau Ost, Subventionspolitik, Wohnungsgenossenschaften und Stadtentwicklung.

Welche Rolle spielt die SÜDOST WOBA DRESDEN GMBH in der Untersuchung?

Die Gesellschaft dient als Fallbeispiel für die wirtschaftliche Verfassung städtischer Akteure, deren Rolle kritisch hinterfragt wird, insbesondere im Hinblick auf ihre Verschränkung mit der Politik und ihre Rolle im Rückbauprozess.

Warum wird im Dokument von einer „Scheinprivatisierung“ gesprochen?

Der Lehrstuhl für öffentliches Recht argumentiert, dass die Umwandlung in GmbHs keine echte Privatisierung darstellt, da die Stadt Dresden als alleinige Muttergesellschaft agiert und Stadträte den Aufsichtsrat dominieren.

Was bedeutet das „Gefangenendilemma“ im Kontext der Dresdner Akteure?

Die Akteure handeln zweckrational für ihr eigenes Unternehmen, was dazu führt, dass sie versuchen, eigene Gebäude zu schonen und anderen die Last aufzubürden, was gesamtwirtschaftlich zu einer ineffizienten Situation führt.

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Details

Title
Struktur und Entwicklung des Wohnungsmarktes der Stadt Dresden
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Wirschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Grade
1,0
Author
Nicolas Kelly (Author)
Publication Year
2002
Pages
37
Catalog Number
V4766
ISBN (eBook)
9783638129145
Language
German
Tags
Struktur Entwicklung Wohnungsmarktes Stadt Dresden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicolas Kelly (Author), 2002, Struktur und Entwicklung des Wohnungsmarktes der Stadt Dresden, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/4766
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