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Grundlagen der IAS/IFRS und wesentliche Unterschiede zum HGB am Beispiel: "Bewertung von unfertigen Fertigungsaufträgen"

Titel: Grundlagen der IAS/IFRS und wesentliche Unterschiede zum HGB am Beispiel: "Bewertung von unfertigen Fertigungsaufträgen"

Hausarbeit , 2005 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Thomas Becker (Autor:in)

BWL - Controlling

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das International Accounting Standards Committee (IASC) wurde am 29. Juni 1973, als privatrechtliche Organisation von den Berufsverbänden der Wirtschaftsprüfer aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Australien, Japan, Kanada, Mexiko und den USA in London gegründet. Zielsetzungen dieser Organisation waren insbesondere die Formulierung und Veröffentlichung internationaler Rechnungslegungsgrundsätze sowie auch die Vereinheitlichung/Verbesserung der bisher geltenden Rechnungslegunsvorschriften. Im Jahr 2000 wurde das IASC aufgrund von Effizienz- und Effektivitätsmängeln reorganisiert. Um sich außerdem organisatorisch von den Berufsorganisationen der Wirtschaftsprüfer zu lösen, wurde eine Dachorganisation, die International Accounting Standards Committee Foundation (ASCF) und das für die fachliche Arbeit zuständige International Accounting Standards Board (IASB) gegründet.1
Alle vor dem Jahr 2000/2001 veröffentlichten Standards werden als International Accounting Standads (IAS), alle hiernach veröffentlichen Standards als International Financial Reporting Standards (IFRS) bezeichnet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Entstehung der IAS und der IFRS

1.1 Gründe und Zielsetzungen für die Entwicklung der IAS/IFRS

1.2 Vorgaben und Regelungen für einen IAS Jahresabschluss im Vergleich zum HGB

2. Aufbau des IAS/IFRS Regelwerkes

2.1 Das Rahmenkonzept – das „Framework“

2.2 Aufbau der Einzelstandards

2.3 Interpretationen der IAS

3. IAS/IFRS vs. HGB

3.1 Ausgewählte Unterschiede zwischen IAS/IFRS und HGB

3.2 Bewertung von unfertigen Fertigungsaufträgen im Rahmen eines IAS- bzw. HGB Abschlusses – Problemstellung

3.2.1 Construction Contracts als mehrperiodige Fertigungsaufträge

3.2.2 Voraussetzungen der Teilgewinnrealisierung nach IAS 11

3.2.3 Bilanzierungsmethoden

3.2.4 Darstellung von Fertigungsaufträgen in Bilanz und GuV

3.2.5 Divergenzen und Probleme bei der Bewertung

3.3 Folgen der Rechnungslegungsumstellung auf IAS/IFRS für Unternehmen und Anteilseigner

4. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die grundlegenden Unterschiede zwischen der nationalen Rechnungslegung nach HGB und der internationalen Rechnungslegung nach IAS/IFRS mit einem besonderen Fokus auf die Bewertung von unfertigen Fertigungsaufträgen, um die Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die resultierende Transparenz für Anteilseigner zu untersuchen.

  • Grundlagen und Zielsetzungen der IAS/IFRS im Vergleich zum deutschen Handelsrecht
  • Aufbau und Systematik des internationalen Regelwerks
  • Bilanzierung langfristiger Fertigungsaufträge nach IAS 11 (Construction Contracts)
  • Vergleich der Gewinnrealisierungsmethoden (PoC-Methode vs. Completed Contract Method)
  • Implikationen der Rechnungslegungsumstellung für Unternehmen und Investoren

Auszug aus dem Buch

3.2.5 Divergenzen und Probleme bei der Bewertung

Wie aus dem Beispiel in Punkt 3.2.4 ersichtlich, gibt es bei der Bilanzierung nach HGB und IAS erhebliche Unterschiede. Beide Methoden führen zum gleichen Gesamtergebnis, während bei der PoC Methode gem. IAS 11 die Gewinne periodengerecht ausgewiesen werden und bei der CCM Methode der gesamte Gewinn in der letzten Periode des Fertigungsauftrages verwirklicht wird. Da bei der PoC-Methode kein realer Mittelzufluss stattfindet, ist fraglich, ob die ausgewiesenen Gewinne auch immer ausschüttungsfähig sind. Um darüber eine fundierte Entscheidung zu treffen, müsste die gesamte Finanzlage des Unternehmens bekannt sein. Auch wenn man auf Basis der Gewinnrealisierung nach PoC keine genauen Aussagen über die Ausschüttbarkeit des Gewinnes treffen kann, ist diese Methode für die Anteilseigner als zweckmäßiger anzusehen, auch wenn Sie im Vergleich zu CCM schwieriger zu handhaben ist und ein sehr effizientes Projektcontrolling voraussetzt.

Insgesamt ist fraglich, welche Methode den klareren Einblick in die Vermögens-, Ertrags und Finanzlage des Unternehmens gewährleistet. Diese Thematik soll im weiteren durch je ein Beispiel verdeutlicht, jedoch nicht abschließend diskutiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Entstehung der IAS und der IFRS: Dieses Kapitel erläutert den historischen Kontext und die Gründung des IASC sowie die Zielsetzungen der internationalen Harmonisierung der Rechnungslegung.

2. Aufbau des IAS/IFRS Regelwerkes: Hier werden das Rahmenkonzept (Framework), die Struktur der Einzelstandards sowie der Prozess der Interpretationen durch das IFRIC dargestellt.

3. IAS/IFRS vs. HGB: Dieses zentrale Kapitel arbeitet die wesentlichen Unterschiede zwischen den Rechnungslegungssystemen heraus, insbesondere im Hinblick auf die Bewertung unfertiger Fertigungsaufträge und die Rechnungslegungsmethoden.

4. Ausblick: Der abschließende Abschnitt reflektiert die zunehmende Bedeutung der internationalen Rechnungslegung vor dem Hintergrund der globalen Wirtschaftsentwicklung.

Schlüsselwörter

IAS, IFRS, HGB, Rechnungslegung, Fertigungsaufträge, Teilgewinnrealisierung, Construction Contracts, IAS 11, PoC-Methode, Completed Contract Method, Fair Value, Vorsichtsprinzip, Jahresabschluss, Bilanzierung, Finanzlage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Vergleich der Rechnungslegungsvorschriften nach HGB und IAS/IFRS, speziell im Kontext langfristiger Auftragsfertigung.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die zentralen Felder umfassen die Systematik der internationalen Rechnungslegung, die Bilanzierung von Construction Contracts und die Auswirkungen auf den Jahresabschluss.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Bewertungsansätze (wie PoC vs. CCM) die Abbildung von Unternehmenserfolgen beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine deskriptive sowie eine vergleichende Analyse durchgeführt, unterstützt durch ein numerisches Beispiel zur Verdeutlichung der bilanzielle Auswirkungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der IAS 11-Regelung, den Voraussetzungen der Teilgewinnrealisierung und der Gegenüberstellung von HGB- und IAS-Bilanzierungspraktiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie IAS/IFRS, Fertigungsaufträge, Teilgewinnrealisierung und Jahresabschlussanalyse geprägt.

Warum ist die PoC-Methode für Anteilseigner oft vorteilhafter?

Sie ermöglicht eine periodengerechte Gewinnrealisierung und somit ein realistischeres Bild der Ertragslage im Vergleich zur CCM-Methode, die Gewinne erst bei Projektabschluss ausweist.

Welche Rolle spielt das Vorsichtsprinzip im Vergleich zum "Fair-View"-System?

Während das HGB durch das Vorsichtsprinzip den Gläubigerschutz betont, zielen die IAS/IFRS mit dem "Fair-View"-Prinzip auf eine transparente und realitätsnahe Unternehmensdarstellung für Investoren ab.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grundlagen der IAS/IFRS und wesentliche Unterschiede zum HGB am Beispiel: "Bewertung von unfertigen Fertigungsaufträgen"
Hochschule
Leibniz Akademie Hannover - Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Hannover
Veranstaltung
Controlling
Note
1,3
Autor
Thomas Becker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
22
Katalognummer
V47421
ISBN (eBook)
9783638443746
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grundlagen IAS/IFRS Unterschiede Beispiel Bewertung Fertigungsaufträgen Controlling
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Becker (Autor:in), 2005, Grundlagen der IAS/IFRS und wesentliche Unterschiede zum HGB am Beispiel: "Bewertung von unfertigen Fertigungsaufträgen", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/47421
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Leseprobe aus  22  Seiten
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