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Der Europa-Gedanke im Werk Heinrich und Thomas Manns im Vergleich mit den Ideen anderer Autoren dieser Zeit

Titel: Der Europa-Gedanke im Werk Heinrich und Thomas Manns im Vergleich mit den Ideen anderer Autoren dieser Zeit

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 29 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Eike-Christian Kersten (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

,,Es ist viel Wichtiges darin gesagt und auch die Sekundärliteratur wurde angemessen berücksichtigt." (Der Dozent) Behandelte Autoren: Feuchtwanger, Kolb, Rychner, Zweig; Arnold, Geißler, Lützeler, Mörchen, Schröter, Sudhof u. a.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung des europäischen Gedankens

3. Das Paneuropa Coudenhove-Kalergis

4. Heinrich Manns VSE (Vereinigte Staaten von Europa)

5. Thomas Mann und andere Autoren zu (Pan-)Europa

6. Politiker und ihre Einigungsversuche

7. Nationalsozialismus in Deutschland

8. Thomas Manns Achtung, Europa!

9. Schlußwort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und Wandlung des Europa-Gedankens im literarischen und essayistischen Werk der Brüder Heinrich und Thomas Mann vor dem Hintergrund der politisch-historischen Entwicklungen in der Zwischenkriegszeit. Dabei wird analysiert, wie sich ihre Positionen im Diskurs mit zeitgenössischen Autoren und politischen Akteuren hinsichtlich einer europäischen Einigung sowie einer multikulturellen Identität formten und veränderten.

  • Die Europa-Konzepte von Heinrich und Thomas Mann im Zeitverlauf
  • Einfluss der Paneuropa-Bewegung von Coudenhove-Kalergis auf die intellektuelle Debatte
  • Die Rolle der deutsch-französischen Aussöhnung als Fundament der europäischen Einigung
  • Der Übergang von idealistischen Europa-Visionen hin zum Widerstand gegen den Totalitarismus
  • Der militante Humanismus als Gegenentwurf zur Ideologie des Nationalsozialismus

Auszug aus dem Buch

3. Das Paneuropa Coudenhove-Kalergis

Richard Nicolas Graf Coudenhove-Kalergi, Sohn eines hochadligen österreichischen Diplomaten und einer Japanerin, publizierte 1923 sein Buch Pan-Europa und gründete die Pan-Europa-Bewegung Paneuropäische Union. Er wurde inspiriert von der, so schien es ihm, sich abzeichnenden Einigung des amerikanischen Doppelkontinentes und der 1910 erschienenen Studie Pan-Amerika von Alfred Fried. Den Namen Paneuropa hatte er in Analogie zu Pan-Amerikanismus und Pan-Hellenismus gewählt. Die Frage, die Coudenhove-Kalergi sich und seinen Lesern stellte, war: „Kann Europa in seiner politischen und wirtschaftlichen Zersplitterung seinen Frieden und seine Selbständigkeit den wachsenden außereuropäischen Weltmächten gegenüber wahren - oder ist es gezwungen, sich zur Rettung seiner Existenz zu einem Staatenbunde zu organisieren?“

Denn von außen sah er Europa nur bedroht, sah es gefangen zwischen „Skylla und Charybdis“ einer „russischen Militärdiktatur“, die Europa erobern, und einer „amerikanischen Finanzdiktatur“, die es kaufen wolle. Als Ausweg schlug er vor, Europa zu einem „politisch-wirtschaftlichen Zweckverband“ zusammenzuschließen. Denn das erste Viertel des zwanzigsten Jahrhunderts habe den Sturz der europäischen Weltherrschaft gebracht. Europa sei nicht mehr das machtpolitische, noch das wirtschaftliche, noch das kulturelle Zentrum der Welt, die sich von Europa emanzipiert habe. Dies sei auch bedingt durch die „Atomisierung“, der Europa entgegengehe. „Österreich-Ungarn, Westrußland, die europäische Türkei“ sowie Skandinavien seien zerfallen, auch in Deutschland gebe es starke Strömungen für die Kleinstaaterei. Die Zukunft hingegen gehöre Staatenbünden, so wie die „führenden Weltmächte [...] heute Föderationen [seien]: Rußland, England, Amerika.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der Arbeit als Untersuchung der Europa-Ideen von Heinrich und Thomas Mann im Kontext zeitgenössischer Essays und politischer Strömungen der zwanziger Jahre.

2. Die Entwicklung des europäischen Gedankens: Dieses Kapitel skizziert die frühe, teils nationalistische Phase der Brüder Mann sowie ihre allmähliche Hinwendung zum Gedanken eines geeinten Europas nach dem Ersten Weltkrieg.

3. Das Paneuropa Coudenhove-Kalergis: Der Abschnitt stellt das paneuropäische Modell Coudenhove-Kalergis als Antwort auf die wahrgenommene Bedrohung durch außereuropäische Weltmächte vor.

4. Heinrich Manns VSE (Vereinigte Staaten von Europa): Hier wird Heinrich Manns Weiterentwicklung der Europa-Idee und sein Plädoyer für einen europäischen Völkerbund unter Betonung der deutsch-französischen Verständigung analysiert.

5. Thomas Mann und andere Autoren zu (Pan-)Europa: Das Kapitel behandelt den Wandel von Thomas Manns politischer Einstellung sowie die Vielfalt der Europa-Diskussion unter Intellektuellen zwischen Asien-Orientierung und Amerikanisierung.

6. Politiker und ihre Einigungsversuche: Es wird die praktische diplomatische Arbeit von Politikern wie Briand und Stresemann im Kontext der europäischen Einigungsbestrebungen beleuchtet.

7. Nationalsozialismus in Deutschland: Dieses Kapitel beschreibt das Erstarken der Chauvinisten und die Reaktion europafreundlicher Schriftsteller, die sich gegen den Totalitarismus stellten.

8. Thomas Manns Achtung, Europa!: Der Text beleuchtet Thomas Manns späten Aufsatz als warnenden Appell gegen den Nationalsozialismus und für einen „militanten Humanismus“.

9. Schlußwort: Das Schlußwort fasst zusammen, dass die damaligen prophetischen Vorhersagen der Autoren trotz der Verzögerungen durch den Zweiten Weltkrieg eine Vorahnung auf das heutige geeinte Europa waren.

Schlüsselwörter

Europa-Gedanke, Heinrich Mann, Thomas Mann, Paneuropa, Coudenhove-Kalergi, europäische Einigung, deutsch-französische Verständigung, Nationalismus, Zwischenkriegszeit, Völkerbund, Humanismus, Totalitarismus, Kultur, Politik, Exilliteratur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Konzepte eines geeinten Europas im Werk der Schriftsteller Heinrich und Thomas Mann vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse zwischen den Weltkriegen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die Wandlung der Brüder Mann von nationalorientierten Ansichten hin zu übernationalen Europa-Visionen, die Debatte um ein Paneuropa sowie die Auseinandersetzung mit dem aufkommenden Nationalsozialismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung des Europa-Gedankens der Brüder Mann im Kontext der zeitgenössischen intellektuellen und politischen Diskussionen nachzuvollziehen und deren Visionen für Europa darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und ideengeschichtliche Untersuchung, die auf der Analyse von Essays, Reden, Briefen und zeitgenössischen publizistischen Äußerungen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Paneuropa-Plänen, den Europa-VSE-Konzepten von Heinrich Mann, der diplomatischen Arbeit von Politikern wie Aristide Briand sowie dem späteren Widerstand von Thomas Mann gegen den Totalitarismus durch den „militanten Humanismus“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Europa-Gedanke, Paneuropa, deutsch-französische Verständigung, Humanismus und der übernationale Geist.

Inwiefern unterschieden sich die Brüder Mann in ihren Europa-Vorstellungen?

Während Heinrich Mann eher als progressiver, projektiver und aggressiver Verfechter auftrat, blieb Thomas Mann vergleichend eher bewahrend und defensiv, bis er sich in seinem späteren Exil aktiv als Verteidiger des Humanismus gegen den Nationalsozialismus positionierte.

Warum war die deutsch-französische Aussöhnung für die Autoren so zentral?

Die Autoren sahen in der Aussöhnung dieser beiden Mächte das notwendige geographische und politische Fundament, um ein friedliches und stabiles Europa als Gegengewicht zu außereuropäischen Weltmächten aufzubauen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Europa-Gedanke im Werk Heinrich und Thomas Manns im Vergleich mit den Ideen anderer Autoren dieser Zeit
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften)
Veranstaltung
HS Die Schriftsteller und Europa: Konstruktion einer multikulturellen Identität
Note
1,5
Autor
Eike-Christian Kersten (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
29
Katalognummer
V47219
ISBN (eBook)
9783638442145
ISBN (Buch)
9783638659260
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Europa-Gedanke Werk Heinrich Thomas Manns Vergleich Ideen Autoren Zeit Schriftsteller Europa Konstruktion Identität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eike-Christian Kersten (Autor:in), 2005, Der Europa-Gedanke im Werk Heinrich und Thomas Manns im Vergleich mit den Ideen anderer Autoren dieser Zeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/47219
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Leseprobe aus  29  Seiten
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