Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Didactics - Social Studies/ Civics

Einfache Sozialsysteme im Vergleich. Kann man das Interaktionssystem Unterricht mit einem Orchester vergleichen?

Title: Einfache Sozialsysteme im Vergleich. Kann man das Interaktionssystem Unterricht mit einem Orchester vergleichen?

Term Paper , 2012 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sarah Wenzel (Author)

Didactics - Social Studies/ Civics

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit werden die Interaktionssysteme Unterricht und Orchester miteinander verglichen. Zunächst werden die wichtigsten Merkmale von Interaktionssystemen herausgearbeitet. Auf dieser Grundlage folgt eine Analyse sowohl des Interaktionssystems Unterricht, als auch des Interaktionssystems Orchester. Anschließend werden beide Systeme auf ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin überprüft.

Ist die Rolle des Lehrers mit der eines Dirigenten vergleichbar? Herrschen im Unterricht ähnliche Machtverhältnisse wie in einem Orchester? Und welche Bedeutung hat die zwangsweise Zuteilung zu einem System im Vergleich zur freiwilligen Teilnahme? All diese Fragen sollen in der vorliegenden Arbeit aus einer systemtheoretischen Perspektive beleuchtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Merkmale von Interaktionssystemen

2.1. Anwesenheit

2.2. Wahrnehmung und verbale Kommunikation

2.3. Geschichte und Struktur

2.4. System und Umwelt

2.5. Soziale Kontrolle

2.6. Identität und Abstraktion

3. Interaktionssysteme im Vergleich

3.1. Analyse des Interaktionssystems Unterricht

3.1.1. Anwesenheit im Interaktionssystem Unterricht

3.1.2. Wahrnehmung und verbale Kommunikation im Interaktionssystem Unterricht

3.1.3. Geschichte und Struktur im Interaktionssystem Unterricht

3.1.4. System und Umwelt im Interaktionssystem Unterricht

3.1.5. Soziale Kontrolle im Interaktionssystem Unterricht

3.1.6. Identität und Abstraktion im Interaktionssystem Unterricht

3.2. Analyse des Interaktionssystems Orchester

3.2.1. Anwesenheit im Interaktionssystem Orchester

3.2.2. Wahrnehmung und verbale Kommunikation im Interaktionssystem Orchester

3.2.3. Geschichte und Struktur im Interaktionssystem Orchester

3.2.4. System und Umwelt im Interaktionssystem Orchester

3.2.5. Soziale Kontrolle im Interaktionssystem Orchester

3.2.6. Identität und Abstraktion im Interaktionssystem Orchester

3.3. Gemeinsamkeiten

3.4. Unterschiede

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Interaktionssysteme "Unterricht" und "Laienorchester" auf Basis der systemtheoretischen Kriterien von Niklas Luhmann, um die Auswirkungen unterschiedlicher Rahmenbedingungen auf die Systemstabilität und Machtverhältnisse zu verdeutlichen.

  • Systemtheoretische Grundlagen nach Niklas Luhmann
  • Strukturelle Analyse von Unterricht als Interaktionssystem
  • Strukturelle Analyse von Laienorchestern als Interaktionssystem
  • Vergleich von Machtstrukturen und Kontrollmechanismen
  • Untersuchung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Anwesenheit im Interaktionssystem Unterricht

Wie bereits in Kapitel 2.1. dargelegt, ist das definierende Kriterium von Interaktionssystemen die Anwesenheit. Im Falle des Interaktionssystems Unterricht sind dies die Schüler einer Schulklasse und ihr Lehrer. Dies ist besonders deshalb leicht feststellbar, da Unterricht innerhalb eines Klassenzimmers stattfindet (Luhmann 2002:103) und somit das Interaktionssystem durch Mauern von anderen Interaktionssystemen deutlich abgegrenzt ist. Anwesende sind folglich diejenigen, die sich innerhalb dieser Mauern befinden.

Doch es können auch Schüler außerhalb des Klassenzimmers zum Interaktionssystem gehören, die beispielsweise aufgrund einer Krankheit einige Tage nicht den Unterricht besuchen können. Der Schüler gehört trotzdem zum Interaktionssystem, denn dieses ist „auf Fortsetzung angelegt“ (Luhmann 2002:107). In Kapitel 3.1.6. folgen hierzu weitere Ausführungen. Außerdem ist der Beitritt oder Austritt von Mitgliedern des Interaktionssystems Unterricht nicht selbst wählbar, sondern ist „geregelt und kontrolliert“ (Luhmann 2002:107) und erfolgt somit nicht durch eine eigene, freiwillige Entscheidung. Auch der Lehrer kann sich seine Klasse nicht selbst auswählen, sondern wird ihr zugeteilt (Luhmann 2002:108). Somit sind die Anwesenden länger und zwangsweise Mitglieder des Interaktionssystems Unterricht.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass sich die Anwesenden innerhalb des Klassenzimmers wechselseitig wahrnehmen. Darüber hinaus nehmen sie wahr, dass sie wahrgenommen werden (Luhmann 2002:102f), was wiederum Auswirkungen auf ihr Verhalten im Unterricht hat, was im folgenden Kapitel näher erläutert werden soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die systemtheoretische Fragestellung ein, ob die Rolle des Lehrers mit der eines Dirigenten vergleichbar ist und welche Folgen die zwangsweise Teilnahme am Unterricht im Vergleich zur Freiwilligkeit im Orchester hat.

2. Merkmale von Interaktionssystemen: Auf Basis von Niklas Luhmann werden zentrale Kriterien wie Anwesenheit, Wahrnehmung, Geschichte, Systemumwelt, soziale Kontrolle sowie Identität und Abstraktion als theoretisches Fundament erarbeitet.

3. Interaktionssysteme im Vergleich: Dieser Hauptteil analysiert detailliert beide Systeme anhand der definierten Merkmale und stellt anschließend Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede einander gegenüber.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und konstatiert, dass insbesondere die Unterschiede in der Freiwilligkeit der Teilnahme und dem Machtgefüge gravierende Konsequenzen für die Stabilität der Systeme haben.

Schlüsselwörter

Systemtheorie, Niklas Luhmann, Interaktionssystem, Unterricht, Laienorchester, Soziale Kontrolle, Machtgefälle, Kommunikation, Wahrnehmung, Systemidentität, Komplexitätsreduktion, Selektion, Anwesenheit, Systemumwelt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Interaktionssysteme Unterricht und Laienorchester aus einer systemtheoretischen Perspektive, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrer Struktur und Dynamik aufzudecken.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen nach Niklas Luhmann sowie die angewandte systemtheoretische Betrachtung von Machtverhältnissen, sozialen Kontrollmechanismen und der Rolle der Anwesenheit in Lehr- und Musikprobenkontexten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ermitteln, wie sich die Bedingungen der Teilnahme (zwangsweise vs. freiwillig) auf die Stabilität, die Machtbalance und die sozialen Kontrollmechanismen innerhalb der jeweiligen Interaktionssysteme auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine analytische Vergleichsmethode angewandt, die auf der soziologischen Systemtheorie von Niklas Luhmann basiert, ergänzt durch pädagogische und psychologische Literatur zur Orchesterpraxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl der Unterricht als auch das Laienorchester separat anhand von Kriterien wie Anwesenheit, Kommunikation, Systemgeschichte und sozialer Kontrolle untersucht und anschließend direkt miteinander verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Systemtheorie, Interaktionssystem, Unterricht, Orchester, soziale Kontrolle, Machtgefälle und Kommunikation.

Inwiefern unterscheidet sich die soziale Kontrolle in beiden Systemen?

Im Unterricht dient soziale Kontrolle oft zur Disziplinierung in einem unfreiwilligen Setting, während im Orchester die Drohung des Ausschlusses bei freiwilligen Teilnehmern als Mechanismus zur Erhaltung der gemeinsamen Leistungsfähigkeit dient.

Was bedeutet das "Paradoxon von Routine und Zufall"?

Das Konzept beschreibt, dass sowohl Lehrer als auch Dirigenten versuchen, Abläufe zu planen, aber ständig mit unvorhersehbarem Verhalten der Beteiligten konfrontiert sind, was das System zu ständiger Anpassung zwingt.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Einfache Sozialsysteme im Vergleich. Kann man das Interaktionssystem Unterricht mit einem Orchester vergleichen?
College
University of Würzburg  (Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung)
Course
Das Erziehungssystem der Gesellschaft – Systemtheoretische Perspektiven
Grade
1,3
Author
Sarah Wenzel (Author)
Publication Year
2012
Pages
19
Catalog Number
V471475
ISBN (eBook)
9783668962026
ISBN (Book)
9783668962033
Language
German
Tags
Erziehung Erziehungssystem Gesellschaft Systemtheorie Sozial Sozialforschung Vergleich Interaktion Interaktionssystem Schule Klassenzimmer Orchester einfach Luhmann Niklas
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Wenzel (Author), 2012, Einfache Sozialsysteme im Vergleich. Kann man das Interaktionssystem Unterricht mit einem Orchester vergleichen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/471475
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  19  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint