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Pragmatische Aspekte der Pädagogik

Welche Bedeutung hat der Pragmatismus für die universitäre Ausbildung im Masterstudiengang Pädagogik der FAU?

Titel: Pragmatische Aspekte der Pädagogik

Hausarbeit , 2018 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marie Frei (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es wurde mir ein Anliegen, mich mit dem Pragmatismus näher auseinander zu setzen und mir die Frage zu stellen, in welchem Zusammenhang diese Theorie mit meinem Studiengang steht. Hierfür werde ich im Folgenden die Begriffe "pragmatisch" und "Pragmatismus" voneinander abgrenzen und den Pragmatismus näher beschreiben. Anschließend gehe ich auf die Inhalte des Masterstudiengans Pädagogik der FAU Erlangen-Nürnberg – wie sie im Modulhandbuch beschrieben sind – ein und diskutiere den Stellenwert der Theorie für den Studiengang aus persönlicher Sichtweise. Zuletzt will ich einen Ausblick in die Praxistauglichkeit der Theorie wagen und mit einem persönlichen Plädoyer abschließen.

"Pragmatisch" und "Pragmatismus" gehören derselben Wortfamilie an, aber während das erste als Adjektiv universell einsetzbar ist um die Sachbezogenheit eines Kontextes darzustellen, stellt das zweite ein für sich stehendes Substantiv dar, welches eine eigene wissenschaftliche Theorie bezeichnet und ausführlicher beschrieben werden muss, um es vollständig zu verstehen.

Pragmatisch ist das praktische Handeln mit direktem Sachbezug. Der Pragmatismus ist komplexer, er hat sich entwickelt und weiterentwickelt, von den Anfängen von William James und Charles Sanders Peirce bis hin zu neuen Theorien und Methoden des "Neopragmatismus", welcher hier jedoch des Umfangs wegen nicht thematisiert wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Welche Bedeutung hat der Pragmatismus für die universitäre Ausbildung im Masterstudiengang Pädagogik der FAU?

1.1 Pragmatismus

Unterscheidung „pragmatisch“ und „Pragmatismus“

Die Anfänge des Pragmatismus

Was will der Pragmatismus?

1.2 Die Inhalte und Ziele des Masterstudiengangs Pädagogik an der FAU Erlangen-Nürnberg in Bezug auf pragmatische Aspekte

1.3 Welchen Stellenwert hat der Pragmatismus für dieses Studium? – Eine persönliche Interpretation

1.4 Gibt es einen beruflichen Nutzen des Pragmatismus für Pädagogen?

Plädoyer

2 Fragen und Thesen zu Texten des Seminars

2.1 Reckwitz, Andreas (2003): Grundelemente einer Theorie sozialer Praktiken

2.2 George Herbert Mead (1911; 2008): Ausgewählte Vorlesungen zur Philosophie der Erziehung. In: Tröhler; Biesta (2008): Philosophie der Erziehung von George Herbert Mead

2.3 Krappmann, Lothar (1971): Soziologische Dimensionen der Identität. Kapitel 2. Interaktion und Identität

2.4 Miebach (2014): Feld- und Habitustheorie (Pierre Bourdieu) In: Miebach (2014): Soziologische Handlungstheorie: eine Einführung

2.5 Miebach (2014): Theorie der Strukturation (Giddens). In: Miebach (2014): Soziologische Handlungstheorie: eine Einführung

2.6 Foucault (2005): Subjekt und Macht. In: Foucault, Michael (2005): Analytik der Macht

2.7 Butler Judith (2001): Psyche der Macht. Kapitel 4: „Das Gewissen macht Subjekte aus uns allen”

2.8 Göhlich (2006): Medium Kind? Für eine system- und handlungstheoretische Fundierung pädagogischer Reflexion. In: Andresen, S. / Diehm, I. (Hrsg.) (2006): Kinder, Kindheiten, Konstruktionen

2.9 Göhlich (2001): Kap. 2.2 Handlungstheoretische Ansätze in der Erziehungswissenschaft. In: Göhlich (2001): System, Handeln, Lernen unterstützen

2.10 Zirfas (2012): Pädagogischer Takt. In: Gödde & Zirfas (2012): Takt und Taktlosigkeit. Über Ordnung und Unordnung in Kunst, Kultur und Therapie

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz pragmatistischer Ansätze für die universitäre Ausbildung im Masterstudiengang Pädagogik an der FAU Erlangen-Nürnberg. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf das Verhältnis von Theorie und Praxis sowie den potenziellen Mehrwert des Pragmatismus als Methode zur Reflexion pädagogischen Handelns im universitären Studium und Berufsleben.

  • Bedeutung des Pragmatismus für die pädagogische Ausbildung.
  • Analyse der Modulinhalte des Masterstudiengangs hinsichtlich pragmatischer Aspekte.
  • Diskussion über den beruflichen Nutzen einer pragmatischen Grundhaltung.
  • Kritische Reflexion soziologischer und pädagogischer Theorien in einem Leseportfolio.

Auszug aus dem Buch

Was will der Pragmatismus?

„Der Pragmatismus ist kein S y s t e m , sondern eine M e t h o d e “ (Wilhelm Jerusalem 1977, S. VI).

Dem Pragmatismus geht es – wie vielen anderen Theorien und Methoden auch – darum, Wahrheiten zu finden. In seiner Vorlesung „Was will der Pragmatismus?“ beschrieb William James das Dilemma um ein Eichhörnchen und zwei streitende Gruppen. Sie wollen jeweils Recht haben in ihren Aussagen, ob ein Mann, der in gleicher Geschwindigkeit um einen Baum herumgeht wie ein gegenübersitzendes Eichhörnchen, nun um dieses herumgeht, oder nicht (vgl. James 1977, S. 28). Pragmatistisch ist es, hier nach der Definition des „Herumgehens“ zu fragen und anhand derer der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Auf diese Weise können beide Gruppen einmal im Recht und einmal im Unrecht sein – je nachdem wie man „Herumgehen“ jeweils definiert (vgl. ebd.).

Dabei ist es im Pragmatismus wichtig keinen strengen Theorien, a priori-Begründungen, festgelegten Prinzipien oder Strukturen zu folgen: Theorien werden stattdessen als Werkzeug verwendet und der Pragmatismus ist die Methode (vgl. James 1977, S. 32 f.). Angewandt wird der Pragmatismus so gesehen indem man alles hinterfragt und Theorien und Vorwissen dazu verwendet der Wahrheit näher zu kommen, aber nicht um dadurch bloß zu bestimmen was wahr ist. Die Methode „stürzt sich vielmehr mitten in den Strom der Erfahrungen und erweitert mit Hilfe dieser Begriffe die Perspektiven“ (James 1977, S. 79).

Wahrheit kann definiert werden „als „Übereinstimmung“ mit der Wirklichkeit“ (ebd. S. 124). Soweit hält es der Pragmatismus einfach. Schwierig wird es bei der Beantwortung der Frage, was diese „Übereinstimmung“ und was „Wirklichkeit“ genau ist? Wahrheit – so der Pragmatismus – ist nichts stetig gleichbleibendes, Wahrheit ist beweglich und fluid, sie wird entwickelt und ist praktisch und nützlich, harmonisch und befriedigend, erfolgreich und voranbringend (vgl. James 1977, S. 126 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Welche Bedeutung hat der Pragmatismus für die universitäre Ausbildung im Masterstudiengang Pädagogik der FAU?: Dieses Kapitel untersucht die Rolle des Pragmatismus im universitären Kontext, analysiert das Modulhandbuch und diskutiert den beruflichen Nutzen pragmatischer Ansätze für Pädagogen.

2 Fragen und Thesen zu Texten des Seminars: In diesem Teil werden verschiedene soziologische und pädagogische Texte, u.a. von Reckwitz, Mead, Foucault und Butler, kritisch kommentiert und hinterfragt.

Schlüsselwörter

Pragmatismus, Pädagogik, Masterstudium, Theorie-Praxis-Verhältnis, Handlungstheorie, Reflexion, Erfahrung, Wissensgenerierung, Soziologie, Bildungsforschung, Methoden, Berufspraxis, Identität, Macht, Pädagogischer Takt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Bedeutung des Pragmatismus innerhalb des Masterstudiengangs Pädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und setzt dies in Bezug zu den im Studium behandelten Theorien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung zwischen pragmatischem Handeln und dem Pragmatismus als philosophische Methode, der kritischen Analyse von Modulplänen sowie der Auseinandersetzung mit soziologischen Praxistheorien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Es wird untersucht, ob und wie der Pragmatismus als Methode das Studium bereichern kann und in welchem Maße das bestehende Curriculum die Studierenden auf die praktische Anwendung und Reflexion theoretischen Wissens vorbereitet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor wählt einen reflexiv-interpretativen Ansatz, der eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Pragmatismus mit einer kritischen Prüfung des eigenen Studienkontexts sowie einer Analyse relevanter Fachtexte kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben einer begrifflichen Einordnung des Pragmatismus werden konkrete Anforderungen des Modulhandbuchs analysiert und ein umfangreiches Leseportfolio erstellt, das Thesen und kritische Fragen zu den Seminartexten zusammenfasst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Pragmatismus, Pädagogik, Handlungstheorie, Reflexive Kompetenz, Theorie-Praxis-Differenz und pädagogischer Takt geprägt.

Wie bewertet der Autor den Stellenwert des Pragmatismus im aktuellen Studium?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Stellenwert pragmatistischer Ansichten im Modulplan eher gering ist, da der Fokus primär auf der Anhäufung theoretischer Wissensbestände und wissenschaftlichem Arbeiten liegt.

Warum ist das Konzept des „Pädagogischen Taktes“ für den Autor relevant?

Das Konzept nach Zirfas dient als Beispiel dafür, wie der Versuch, dem individuellen Gegenüber gerecht zu werden, in pädagogischen Situationen eine Brücke zwischen abstraktem Wissen und professionellem, situativem Handeln schlagen kann.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pragmatische Aspekte der Pädagogik
Untertitel
Welche Bedeutung hat der Pragmatismus für die universitäre Ausbildung im Masterstudiengang Pädagogik der FAU?
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Pädagogik)
Veranstaltung
Pragmatische Aspekte der Pädagogik
Note
1,0
Autor
Marie Frei (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
25
Katalognummer
V470161
ISBN (eBook)
9783668968233
ISBN (Buch)
9783668968240
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pragmatismus Pädagogik Organisationspädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marie Frei (Autor:in), 2018, Pragmatische Aspekte der Pädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/470161
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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