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Equity Risk Premium und das seltene Ereignis

Titel: Equity Risk Premium und das seltene Ereignis

Seminararbeit , 2019 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: M. Schausbreitner (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, die relevanten Determinanten der Risikoprämie zu identifizieren, sowie die Grundproblematik der Berechnung des Equity Premium Puzzles zu veranschaulichen. Zudem soll untersucht werden, ob das Rätsel um die Risikoprämie auf Aktien durch die Einbeziehung seltener Katastrophen erklärt werden kann.

Die in der Vergangenheit beobachteten durchschnittlichen Renditeunterschiede zwischen Aktien und Staatsanleihen waren jedoch deutlich höher, als sie unter realistischen Annahmen mit dem aus der neoklassischen Theorie hergeleiteten Standardmodell erklärt werden können. Im Jahr 1985 veröffentlichten die beiden Ökonomen Mehra und Prescott einen wissenschaftlichen Beitrag, in dem sie das Phänomen der überhöhten Risikoprämie auf Aktien als "Equity Premium Puzzle" bezeichneten. Ein Rätsel, welches die wissenschaftliche Fachwelt bis heute beschäftigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen des Equity Risk Premium

2.1 Inhaltliche und begriffliche Abgrenzungen

2.2 Historische Datenreihe des Equity Premium

3 Das Equity Premium Puzzle

3.1 Neoklassisches Standardmodell zur Ermittlung der Risikoprämie nach Mehra/Prescott

3.2 Das Paradoxon

4 Das seltene Ereignis als Ansatz zur Lösung des EPR

4.1 Rietz Theorie des „Seltenen“ Ereignisses

4.2 Empirische Analyse seltener Ereignisse

4.3 Lösung des Modells

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Determinanten der Risikoprämie auf Aktien zu identifizieren und das sogenannte „Equity Premium Puzzle“ zu analysieren, bei dem empirisch beobachtete Renditeunterschiede zwischen Aktien und Anleihen deutlich höher ausfallen, als es klassische ökonomische Standardmodelle vorhersagen. Dabei wird insbesondere untersucht, ob die Einbeziehung seltener wirtschaftlicher Katastrophen eine plausible Erklärung für dieses Phänomen liefern kann.

  • Grundlagen und Definitionen des Equity Risk Premium
  • Analyse historischer Daten zu Aktien- und Anleiherenditen
  • Das neoklassische Standardmodell nach Mehra/Prescott
  • Die „Theorie der seltenen Katastrophe“ von Thomas Rietz
  • Empirische Untersuchung extremer wirtschaftlicher Ereignisse nach Robert Barro

Auszug aus dem Buch

4.1 Rietz Theorie des „Seltenen“ Ereignisses

Eine seltene Katastrophe lässt sich als ein plötzlich eintretendes, folgenschweres Ereignis definieren, welches relativ selten und groß genug ist um gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft eines oder mehrerer Länder zu haben.

Rietz versuchte das Equity Premium Puzzle zu lösen, indem er mit geringer Wahrscheinlichkeit wirtschaftliche Katastrophen wie die der Weltwirtschaftskrise miteinbezog. Er behauptete, dass die historisch beobachteten Renditen signifikant von den Ex-ante erwarteten Werten abweichen könnten. Dabei, so Rietz, sei das anhand historischer Daten gemessene Risiko im Vergleich zu seinem tatsächlichen Wert zu gering. Als Grund hierfür sah er historische Daten, die keine Situationen berücksichtigen, welche hätten passieren können, aber im tatsächlichen Verlauf der Geschichte nicht eingetreten sind.

Daher schlug er eine leichte Modifikation des Mehra-Prescott-Modells vor, indem er dem Modell einen dritten möglichen Zustand hinzufügte, der als „Katastrophe" interpretiert werden kann und in dem der Investor einen bedeutenden Teil seines Vermögens verliert. Die Aufnahme eines solchen dritten Katastrophenzustandes in die das Modell von Mehra und Prescott erhöht das Risiko und damit die Eigenkapitalprämie deutlich, ohne den Preis für das Risiko zu erhöhen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Equity Premium Puzzles ein und erläutert die Zielsetzung sowie den strukturellen Aufbau der Arbeit.

2 Grundlagen des Equity Risk Premium: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten definiert und die historischen Datenreihen analysiert, die den Anlass für das Puzzle geben.

3 Das Equity Premium Puzzle: Dieses Kapitel behandelt das neoklassische Standardmodell nach Mehra/Prescott und zeigt mathematisch auf, warum es zu einem Paradoxon bei der Schätzung der Risikoaversion kommt.

4 Das seltene Ereignis als Ansatz zur Lösung des EPR: In diesem Hauptteil wird die Theorie von Rietz vorgestellt, empirisch anhand der Arbeiten von Barro untermauert und eine modelltheoretische Lösung diskutiert.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Bedeutung der Katastrophentheorie für das Verständnis der Risikoprämie in der heutigen Finanzwirtschaft.

Schlüsselwörter

Equity Risk Premium, Equity Premium Puzzle, Risikoprämie, Risikoaversion, Mehra-Prescott-Modell, Katastrophentheorie, Thomas Rietz, Robert Barro, Kapitalmarkt, Finanzmarktkrise, Wirtschaftswachstum, Aktienrendite, Staatsobligationen, intertemporale Nutzenfunktion, Volatilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem sogenannten Equity Premium Puzzle, einer Diskrepanz zwischen der theoretisch erwarteten und der historisch beobachteten Renditedifferenz zwischen Aktien und Anleihen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die neoklassische Modellbildung, die Messung von Risikoaversion, das Verhalten von Investoren bei Unsicherheit und der Einfluss seltener, extremer Ereignisse auf Finanzmärkte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob die Einbeziehung seltener Katastrophen in ökonomische Modelle das "Rätsel" der überhöhten Aktienrisikoprämien rational erklären kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte, modelltheoretische Analyse durchgeführt, die das Standardmodell von Mehra und Prescott durch Modifikationen von Rietz und Barro kritisch hinterfragt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Standardmodells, die Aufzeigung des Paradoxons und die anschließende mathematische und empirische Lösung durch die Katastrophenhypothese.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Equity Premium Puzzle, Risikoaversion, Katastrophentheorie und Kapitalmarktrenditen definiert.

Warum halten Mehra und Prescott ein sehr hohes Risikoaversionsmaß für unrealistisch?

Sie argumentieren, dass extreme Risikoaversionskoeffizienten dazu führen würden, dass Investoren völlig irrationale Entscheidungen zwischen sicheren und unsicheren Zahlungen treffen, was der beobachteten Realität widerspricht.

Welchen Einfluss hat das Eintreten einer Katastrophe auf die Staatsanleihen laut Barro?

Barro zeigt auf, dass es in Kriegszeiten häufig zu einem teilweisen Ausfall oder einer realen Abwertung von Staatsanleihen kommen kann, was das Risiko für Anleger erhöht.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Equity Risk Premium und das seltene Ereignis
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg
Note
1,3
Autor
M. Schausbreitner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
24
Katalognummer
V469963
ISBN (eBook)
9783668963467
ISBN (Buch)
9783668963474
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Equity Risk Premium Aktien Aktienprämie Wertpapier
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M. Schausbreitner (Autor:in), 2019, Equity Risk Premium und das seltene Ereignis, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/469963
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Leseprobe aus  24  Seiten
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