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Funktion des Apostrophs. Die Geschichte des Apostorophs, Apostrophsetzung in der Praxis

Title: Funktion des Apostrophs. Die Geschichte des Apostorophs, Apostrophsetzung in der Praxis

Term Paper , 2018 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

German Studies - Miscellaneous

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Der Apostroph begegnet uns in unserem alltäglichen Leben auf Plakaten, auf Werbeschildern, in Facebook-Kommentaren, etc. Seit wann gibt es den Apostrophen in der deutschen Schriftgeschichte? In welchen Fällen setzt man einen Apostrophen und welche Funktionen erfüllt er? Wie wird der Apostroph in der Praxis umgesetzt?

In dieser Hausarbeit sollen die Regeln und die Funktionen des Apostrophs ausführlich dargestellt werden und kurz auf die praktische Nutzung durch Schreiber übertragen werden.

Erste Apostrophschreibungen findet man schon im antiken Griechenland. Schon damals wurde der Apostroph dazu genutzt, Auslassungen anzuzeigen.

Die Apostrophschreibung im Deutschen ist keinesfalls eine moderne Erscheinung. Die ersten Schreibungen mit dem Apostrophen findet man schon in mittelhochdeutschen Handschriften, wo man ihn als Abbreviaturzeichen setzte. Diese Schreibweise kann man bis zum 16. Jahrhundert nachweisen. In der Geschichte der Drucksprache des Deutschen findet man Apostrophe erst seit dem 17. Jahrhundert- mit einer Verzögerung gegenüber dem Englischen und Französischen. Seit dem 17. Jahrhundert findet man den Apostrophen verstärkt in der Rechtschreibung. Bereits in der Mitte des 17. Jahrhunderts wird der Apostroph als Elisionszeichen beschrieben. Außerdem wird er nicht mehr als phonographisch motiviertes Auslassungszeichen gesetzt, sondern auch aus logographisch motiviertes Zeichen - das Stammformapostroph (A.A.O.). Hinzu kommt die Funktion als Genitivapostroph bei Personennamen, wodurch die Grenze zwischen Grundform und Flexiv markiert wird. Im Deutschen wurde der Apostroph vor allem durch die Dichtung geprägt und ermöglichte Wortformen zu generieren und zu verschriftlichen, so dass sie in das jeweilige metrische Maß des Gedichtes passten. Anfangs wurde es dazu genutzt, Apokopierungen anzuzeigen, später im 18. Jahrhundert auch dazu, Aphäresen zu kennzeichnen. Der Apostroph wird erstmals von Adelung im späten 18. Jahrhundert beschrieben, der das Genitiv-s nach einem finalen gespannten Vollvokal durch einen Apostrophen abtrennen will, um die Endsilbenbetonung zu verhindern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Geschichte des Apostrophs

3. Apostroph

3.1 Apostrophregel

3.2 Funktionen des Apostrophs im Deutschen

3.3 Reanalysen

4. Die Apostrophsetzung in der Praxis

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung, die grammatikalischen Regeln sowie die funktionale Anwendung des Apostrophs im Deutschen. Ziel ist es, die Entwicklung von einem primär phonographischen zu einem zunehmend morphographisch motivierten Zeichen zu analysieren und die Diskrepanz zwischen normgerechter Verwendung und praktischer Anwendung aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung des Apostrophs seit dem Mittelalter
  • Grammatikalische Regeln und Pflichtkontexte gemäß dem amtlichen Regelwerk
  • Funktionale Kategorisierung: Elisions-, Stammform- und Kompositionsapostroph
  • Einfluss des Englischen auf die heutige Apostrophsetzung
  • Die Wahrnehmung des Apostrophs im öffentlichen Diskurs und in der Praxis

Auszug aus dem Buch

3.1 Apostrophregel

Apostrophe kann der Schreiber nicht beliebig setzen, er muss bestimmte Regeln dazu beachten. Im Weiteren sollen die §§ 96 und 97 des DR näher dargelegt werden. Apostrophe müssen in einigen Kontexten gesetzt werden, in anderen ist die Apostrophschreibung obligatorisch.

Nach § 96 gibt es drei Fälle, in denen man Apostrophe setzen muss. Dabei handelt es sich um Elisionsapostrophe (CAMENZIND 2007: 359): Betroffen davon sind Eigennamen im Genitiv, deren Grundform (Nominativform) auf einen s-Laut (-s, -ss, -ß, -tz, -z, -x, -ce) endet und nicht mit einem Artikel, ein Possessivpronomen oder dergleichen bei sich haben, so muss apostrophiert werden (§96,1): Aristoteles’ Schriften, Carlos’ Schwester, etc.

Außerdem wird ein Apostroph gesetzt, wenn Wörter mit Auslassungen ohne Kennzeichnung missverständlich oder schwer lesbar sind (§96,2): In wen’gen Augenblicken, das Wasser rauscht’, etc.

Wörter, bei denen im Wortinneren etwas ausgelassen, werden auch apostrophiert (§96,3): D’dorf (=Düsseldorf), M’gladbach (Mönchengladbach), etc.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Alltagsrelevanz des Apostrophs ein und skizziert die Forschungsfrage nach den Regeln, Funktionen und der praktischen Anwendung des Zeichens.

2. Die Geschichte des Apostrophs: Dieses Kapitel zeichnet die historische Genese des Apostrophs von der Antike bis zur Etablierung in der deutschen Drucksprache und der Entwicklung zum Stammform- und Genitivapostroph nach.

3. Apostroph: Dieser Hauptteil widmet sich dem systematischen Aufbau der Apostrophregeln, den funktionalen Einteilungen in Elisions- und Stammformapostrophe sowie den Reanalysen sprachlicher Strukturen.

4. Die Apostrophsetzung in der Praxis: Hier wird der Kontrast zwischen normativer Vorgabe und der tatsächlichen, teils fehlerhaften Verwendung des Apostrophs im Alltag sowie in den Medien beleuchtet.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Entwicklung des Apostrophs zusammen und betont, dass die gestiegene Funktionsbreite eine Erleichterung für die Leserperspektive darstellt.

Schlüsselwörter

Apostroph, Elisionsapostroph, Stammformapostroph, Rechtschreibung, deutsche Sprache, Morphologie, Sprachwandel, Genitivapostroph, Orthographie, linguistische Analyse, Sprachnorm, Schriftsystem, Deppen-Apostroph, Grammatik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Verwendung, die Regeln und die historische Entwicklung des Apostrophs im Deutschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Geschichte des Zeichens, seine grammatikalischen Funktionen (z.B. Elision und Stammformmarkierung) sowie seine Rolle im aktuellen Sprachgebrauch.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die detaillierte Darstellung der Regeln und Funktionen des Apostrophs sowie die Analyse, wie sich seine Verwendung in der Praxis widerspiegelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine linguistische Hausarbeit, die auf einer diachronen und funktionalen Analyse sprachwissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Regeldarstellung (§ 96/97 DR), die funktionale Unterteilung des Apostrophs und eine Analyse von Sprachwandelprozessen (Reanalysen).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Apostroph, Elisionsapostroph, Morphologie, Orthographie und Sprachwandel.

Was versteht man unter dem "Deppen-Apostroph"?

Dies ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für die inkorrekte oder intuitive Setzung eines Apostrophs bei Genitivformen von Namen, die im Deutschen eigentlich nicht apostrophiert werden sollten.

Warum wird der Apostroph in der heutigen Zeit als "Leserleichterung" betrachtet?

Laut der Autorin ermöglicht der Apostroph heute ein einfacheres Erfassen der Grundformen von Wörtern und unterstützt den Lesefluss in komplexen oder verkürzten Strukturen.

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Details

Title
Funktion des Apostrophs. Die Geschichte des Apostorophs, Apostrophsetzung in der Praxis
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Deutsches Institut)
Course
GHIS
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
13
Catalog Number
V469360
ISBN (eBook)
9783668948129
ISBN (Book)
9783668948136
Language
German
Tags
funktion apostrophs geschichte apostorophs apostrophsetzung praxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Funktion des Apostrophs. Die Geschichte des Apostorophs, Apostrophsetzung in der Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/469360
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