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Kalendereffekte am deutschen Kapitalmarkt. Eine empirische Studie über den Montags- und Feiertagseffekt

Titel: Kalendereffekte am deutschen Kapitalmarkt. Eine empirische Studie über den Montags- und Feiertagseffekt

Hausarbeit , 2017 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Christian Jägersberg (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, den Montags- beziehungsweise Wochenend-Effekt und den Feiertags-Effekt im Hinblick auf seine Existenz am Deutschen Aktienindex (DAX) zu untersuchen. Dafür wird auf den theoretischen Hintergrund sowie auf einige frühere Studien eingegangen. Es folgt eine empirische Untersuchung, deren Ergebnisse anschließend dargestellt und interpretiert werden. Abschließend werden in Abschnitt die Ergebnisse zusammengefasst und ein Fazit gezogen.

Die Theorie der Informationseffizienz der Märkte, auch Effizienzmarkthypothese genannt, besagt, dass in den Aktienpreisen sämtliche vergangenen und gegenwärtigen Informationen verarbeitet sind. Eine passive Anlagenstrategie würde also eine gleich hohe Rendite wie eine aktive Strategie erzeugen. Ein ineffizienter Markt liegt demzufolge dann vor, wenn die Preise nicht sämtliche Informationen enthalten. Hier kann eine aktive Strategie durch eine effiziente Informationsverarbeitung zu einer höheren Rendite führen als eine passive Strategie. Daher wird die effiziente Informationsverarbeitung als Teilbereich der Kapitalmarkteffizienz angesehen und umgekehrt. In den vergangenen Jahren wurde die Effizienzmarkthypothese jedoch verstärkt aufgrund des Auftretens von Kalenderanomalien auf empirischer Ebene hinterfragt.

Kalenderanomalien, auch als saisonale Anomalien bezeichnet, beruhen auf der empirischen Beobachtung, dass erwartete Renditen an Aktienmärkten von der jeweiligen Kalenderperiode abhängen und nicht zeitkonstant sind. Nach ihnen gelten fünf Kalenderanomalien diesbezüglich als wesentlich: Der Januar- bzw. Jahreswechsel-Effekt, der Halloween- bzw. Winter-Effekt, der Montags- bzw. Wochenend-Effekt, der Monatswechsel-Effekt und der Feiertags-Effekt. Allerdings verschwinden mit der Zeit einige dieser Effekte. Dazu gehören auch der Januar- und der Montags-Effekt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Montags- und der Feiertags-Effekt

2.1 Der Montags-Effekt

2.2 Der Feiertags-Effekt

3 Methodik der empirischen Untersuchung

3.1 Zur Stichprobe

3.2 Der t-Test

3.3 Der Mann-Whitney U-Test

4 Ergebnisse und Interpretation

4.1 Ergebnisse

4.2 Zum Montags-Effekt

4.3 Zum Feiertags-Effekt

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Existenz von Kalenderanomalien, spezifisch des Montags- und des Feiertags-Effekts, am Deutschen Aktienindex (DAX). Ziel ist es, mittels empirischer statistischer Verfahren zu prüfen, ob diese Anomalien im analysierten Zeitraum am deutschen Markt weiterhin nachweisbar sind oder ob sie im Sinne der Informationseffizienz von Märkten verschwunden sind.

  • Analyse des Montags- bzw. Wochenend-Effekts am DAX.
  • Untersuchung des Feiertags-Effekts auf Kursrenditen.
  • Anwendung des t-Tests zur Mittelwertsvergleichsanalyse.
  • Einsatz des nichtparametrischen Mann-Whitney U-Tests zur robusten Überprüfung.
  • Kritische Diskussion der Markteffizienzhypothese anhand empirischer Daten.

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Montags-Effekt

Der Montags-Effekt, im Englischen Day-of-the-Week-Effekt genannt, zeichnet sich dadurch aus, dass die Durchschnittsrendite an diesem Wochentag signifikant kleiner ist als an anderen Handelstagen. Der Effekt wurde das erste Mal von FIELDS im Jahre 1934 untersucht. Er stellte mithilfe einer Untersuchung des Dow-Jones-Indexes von 1915 bis 1930 fest, dass die Renditen des letzten Handelstages – damals noch Samstag – überdurchschnittlich hoch, dagegen Montagsrenditen unterdurchschnittlich tief sind.

FRENCH konnte 1980 die Ergebnisse von FIELDS anhand einer Untersuchung des Standard & Poor’s 500 Aktienindex (S&P 500) von 1953 bis 1977 bestätigen. Nach seiner Theorie repräsentieren die Renditen, die am Montag gemeldet werden, ein Investment über drei Kalendertage, sprich vom Handelsende am Freitag bis zum Handelsende am Montag. Andere Renditen repräsentieren dagegen ein Investment über nur einen Kalendertag. Er schloss daraus, dass der Day-of-the-Week-Effekt ein Effekt ist, der sich ausschließlich über das Wochenende entwickelt. Daher ist der Day-of-the-Week-Effekt hierzulande auch unter den Namen Montags- oder Wochenend-Effekt bekannt. 1984 verglichen dann KEIM/STAMBAUGH die Zeiträume 1928 bis 1952 und 1953 bis 1982 des S&P 500 miteinander, also einen Zeitraum mit sechs Handelstagen mit einem Zeitraum mit fünf Handelstagen. Gemäß ihrer Studie tritt der Montags-Effekt im ersten Zeitraum nur geringfügig stärker auf als im zweiten Zeitraum.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Effizienzmarkthypothese und der Bedeutung von Kalenderanomalien sowie Definition des Untersuchungsziels bezüglich des DAX.

2 Der Montags- und der Feiertags-Effekt: Theoretische Herleitung der beiden Anomalien unter Einbeziehung relevanter wissenschaftlicher Studien und Erklärungsansätze.

3 Methodik der empirischen Untersuchung: Beschreibung der Datengrundlage (DAX) und Erläuterung der verwendeten statistischen Testverfahren t-Test und Mann-Whitney U-Test.

4 Ergebnisse und Interpretation: Darstellung der statistischen Auswertung der Renditedaten und Diskussion der Ergebnisse hinsichtlich der Existenz der untersuchten Effekte.

5 Zusammenfassung und Fazit: Synthese der Ergebnisse sowie Reflexion darüber, inwiefern der deutsche Aktienmarkt durch das Verschwinden oder die Persistenz von Anomalien als effizient einzustufen ist.

Schlüsselwörter

Kalendereffekte, Montags-Effekt, Feiertags-Effekt, DAX, Informationseffizienz, Effizienzmarkthypothese, Renditeanalyse, statistische Tests, t-Test, Mann-Whitney U-Test, empirische Finanzmarktforschung, Börsenanomalien, Kapitalmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob systematische Renditeunterschiede an bestimmten Wochentagen oder nach Feiertagen, sogenannte Kalenderanomalien, am deutschen Aktienmarkt (DAX) existieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Effizienzmarkthypothese, die Definition von Kalenderanomalien und deren empirische Überprüfung anhand historischer DAX-Kursdaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist zu klären, ob der Montags-Effekt und der Feiertags-Effekt am DAX noch signifikant auftreten oder ob diese im Sinne eines effizienten Marktes verschwunden sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Zur empirischen Überprüfung verwendet der Autor den parametrischen t-Test sowie als nichtparametrische Alternative den Mann-Whitney U-Test.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Anomalien, die methodische Aufbereitung der Stichprobe und die statistische Analyse der Ergebnisse inklusive deren Interpretation.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Kalendereffekte, Montags-Effekt, Feiertags-Effekt, DAX, Informationseffizienz und statistische Testverfahren definieren.

Welches Ergebnis erzielt der Autor bezüglich des Montags-Effekts?

Die statistischen Tests ergaben, dass der Montags-Effekt nicht mehr am Deutschen Aktienindex existiert, da die Nullhypothese nicht verworfen werden konnte.

Wie unterscheidet sich das Ergebnis beim Feiertags-Effekt?

Im Gegensatz zum Montags-Effekt konnte für den Feiertags-Effekt ein signifikanter Unterschied festgestellt werden, wobei die Renditen nach Feiertagen überraschenderweise höher ausfallen als an anderen Handelstagen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kalendereffekte am deutschen Kapitalmarkt. Eine empirische Studie über den Montags- und Feiertagseffekt
Hochschule
Fachhochschule Kiel
Note
1,0
Autor
Christian Jägersberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V468855
ISBN (eBook)
9783668933279
ISBN (Buch)
9783668933286
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kalendereffekte kapitalmarkt eine studie montags- feiertagseffekt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Jägersberg (Autor:in), 2017, Kalendereffekte am deutschen Kapitalmarkt. Eine empirische Studie über den Montags- und Feiertagseffekt, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/468855
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