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Erziehung und Religion am Beispiel des Bahá'í Glaubens

Titel: Erziehung und Religion am Beispiel des Bahá'í Glaubens

Hausarbeit , 2005 , 40 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dominik Schreiner (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Religion und Erziehung waren schon immer zwei eng verwobene Themen, wobei es immer die Religion war, welche die Erziehung beeinflusste und nicht umgekehrt, da sie zuerst da war. Dies kann man z.B. klar am Beispiel der zehn Gebote erkennen, die die gesamte Erziehung auch noch bis heute beeinflusst. Erziehungskonzepte mit ethisch-moralischen Fragen haben oft einen Ursprung in der Religion. In der vorliegenden Arbeit sollen zunächst allgemeine Aspekte religiöser Erziehung betrachtet werden. Vor allem die Risiken und die Chancen sollen hier zu Wort kommen. Da unser Kulturkreis überwiegend christlich geprägt ist, habe ich christliche Auffassungen religiöser Erziehung verwendet, jedoch bin ich davon überzeugt dass sie nicht so speziell christlich sind, als dass sie nicht auch bis zu einem gewissen Grad auch für die anderen Religionen gelten würden. Auch die Psychologie kommt hier zu Wort und ist nicht weniger wichtig.
Anschliessend soll die Bahá’í Religion vorgestellt werden. Der Leser mag vielleicht schon vom Bahá’í Glauben im Zusammenhang mit Sekten und dergleichen gehört haben. Dass die Bahá’í Religion jedoch keine Sekte oder dergleichen ist, wurde religionswissenschaftlich bereits festgestellt (vgl. Schaefer 1981, S. 5-32). Es wurden in der Vergangenheit ebenfallsstark verzerrte Darstellungen des Bahá’í Glaubens veröffentlicht, jedoch liegt inzwischen eine fundierte Korrektur und Richtigstellung vor, die für den Leser vielleicht hilfreich sein könnten (vgl. hierzu ausführlich Schaefer/Towfigh/Gollmer 1995, Gesamtwerk). Der Bahá’í Glaube wird also hier anhand von Primärliteratur (die heiligen Schriften) sowie von Auslegungen und verlässlicher Sekundärliteratur skizziert und dargestellt. Man kann natürlich kritisch anmerken, dass hier einseitig recherchiert wurde. In diesem Fall jedoch lade ich den Leser herzlich dazu ein, in der angegebenen Literatur zu forschen und sich ein eigenes Bild zu machen. Abschliessend soll verstärkt auf die Erziehung in der Bahá’í Religion eingegangen werden, die ein grosses Thema ist und hier in der Hausarbeit nur begrenzt vorgestellt werden konnte. Ich hoffe jedoch, dass ich wesentliche pädagogische Fragen behandeln konnte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Religion und Erziehung

2.1 Religiöse Erziehung als Risiko

2.2 Religiöse Erziehung als Chance

3. Die Bahá’í Religion

3.1 Geschichtlicher Überblick (die Zentralgestalten der Bahá’í Religion)

3.1.1 Der Báb

3.1.2 Bahá’u’lláh

3.1.3 Abdu’l-Bahá

3.2 Die Bahá’í Prinzipien

3.2.1 Elf Bahá’í Grundprinzipien nach Abdu’l-Bahá

3.2.2 Weitere Prinzipien

3.2.3 Maßstäbe für das persönliche Leben und Verbote

3.3 Die Bahá’í – Verwaltungsordnung

3.3.1 Das Hütertum

3.3.2 Das Universale Haus der Gerechtigkeit

3.4 Einige weitere Aspekte der Bahá’í Religion

3.4.1 Heilige Stätten und Häuser der Andacht

3.4.2 Der Bahá’í Kalender und Feiertage

3.4.3 Finanzen

4. Erziehung in der Bahá’í Religion

4.1 Der Mensch im Bahá’í Glauben

4.2 Geistige Erziehung

4.3 Erziehung der Kinder

4.4 Bahá’í Erziehung und Gesellschaft

4.5 Weitere Themen der Erziehung

4.5.1 Sexualität, Ehe/Familie

4.5.2 Bildung und Schule, Beruf

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Wechselverhältnis von Religion und Erziehung mit einem besonderen Fokus auf die pädagogischen Konzepte des Bahá’í-Glaubens. Ziel ist es zu analysieren, wie religiöse Identität und Erziehungspraktiken nicht nur zur Persönlichkeitsentfaltung beitragen, sondern auch als ethische Grundlage für das gesellschaftliche Zusammenleben dienen können.

  • Risiken und Chancen religiöser Erziehung im europäischen Kulturkreis
  • Grundprinzipien und Verwaltungsstruktur der Bahá’í-Religion
  • Die Rolle der geistigen Komponente in der modernen Erziehung
  • Praktische Erziehungsansätze für Kinder im Bahá’í-Kontext
  • Die Bedeutung von Bildung, Ehe und Familie als Dienst an der Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

4.3 Erziehung der Kinder

Bisher wurde die Erziehung ganz allgemein im Bahá’í Glauben betrachtet. Jedoch wird auf die Erziehung der Kinder besonders viel Wert gelegt. „Wir verordnen für alle Menschen das, was zur Erhöhung des Wortes Gottes unter Seinen Dienern führt und gleicherweise zum Fortschritt der Welt des Seins und zur Erhebung der Seelen. Der beste Weg zu diesem Ziel ist die Erziehung des Kindes. Hieran müssen alle und jeder festhalten. Wahrlich, dies haben Wir euch auf zahlreichen Tafeln und auch in Meinem Heiligsten Buche geboten.“ (Bahá’u’lláh zit. in: das Universale Haus der Gerechtigkeit 1979, S. 4f) Abdu’l-Bahá führt die Wichtigkeit der Kindererziehung weiter aus und schreibt dass wenn ein Kind nicht erzogen wird, dann wird es in „Unwissenheit und Analphabetentum aufwachsen, und seine geistigen Fähigkeiten werden abgestumpft und getrübt...“ (Abdu’l-Bahá 1982, S. 311)

Weiter oben wurde schon erwähnt, dass der Mensch von Geburt an gut ist, das heisst er ist rein von Schuld, so Abdu’l-Bahá. Jedoch beruht diese Reinheit auf Unschuld und Schwäche, die ein Kind besitzt. Deshalb wird die Wichtigkeit der Kindererziehung immer wieder betont. Wie aber sollte ein Kind nach den Bahá’í Schriften erzogen werden? Wie schon oben erwähnt, spielen die Tugenden eine grosse Rolle in der Erziehung. So müssen die Eltern dem grosse Bedeutung zumessen: „Der Charakterfrage solltet ihr grösste Bedeutung zumessen. Es ist die Pflicht jeden Vaters und jeder Mutter, ihre Kinder lange Zeit zu beraten und sie zu den Dingen zu führen, die zu ewiger Ehre gereichen.“ (Abdu’l-Bahá 1998, S. 161)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Verflechtung von Religion und Erziehung und führt in das Forschungsinteresse der Arbeit ein, den Bahá’í-Glauben als erziehungstheoretisches Beispiel zu betrachten.

2. Religion und Erziehung: Dieses Kapitel erörtert die kontroversen Debatten um religiöse Erziehung, wobei sowohl psychologische Risiken wie die „Gottesvergiftung“ als auch Chancen für die kindliche Entwicklung und Identitätsbildung einander gegenübergestellt werden.

3. Die Bahá’í Religion: Es erfolgt eine umfassende Einführung in die Geschichte, die zentralen Prinzipien, die Verwaltungsstruktur sowie die allgemeinen Aspekte des Bahá’í-Glaubens als Basis für das Verständnis der spezifischen Erziehungslehren.

4. Erziehung in der Bahá’í Religion: Das Kapitel analysiert den Menschen als geistiges Wesen, die Bedeutung der geistigen Erziehung, die konkreten pädagogischen Schritte in der Kindererziehung sowie den Bezug zu gesellschaftlichen Themen wie Ehe und Bildung.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit resümiert die Erkenntnisse zur Bahá’í-Erziehung und betont deren universale Bedeutung für das Streben nach einer friedlicheren, geeinten Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Bahá’í-Glaube, Religiöse Erziehung, Kindererziehung, Geistige Entwicklung, Einheit der Menschheit, Gottesvergiftung, Charakterbildung, Bahá’u’lláh, Abdu’l-Bahá, Pädagogik, Tugenden, Werteerziehung, Gesellschaft, Identitätsbildung, Religion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert das komplexe Verhältnis von Religion und Erziehung und nutzt den Bahá’í-Glauben als Fallbeispiel, um die Chancen und Risiken einer religiös fundierten Pädagogik zu beleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die psychologische Perspektive auf religiöse Erziehung, die theoretischen Grundlagen des Bahá’í-Glaubens und praktische pädagogische Ansätze zur Charakterbildung von Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie religiöse Erziehung – fernab von Extremismus – zur gesunden Persönlichkeitsentwicklung und zur Förderung ethischen Handelns beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die primäre heilige Schriften der Bahá’í sowie sekundäre religionswissenschaftliche und psychologische Fachliteratur miteinander vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine kritische Auseinandersetzung mit religiöser Erziehung, eine detaillierte Einführung in den Bahá’í-Glauben und eine tiefergehende Untersuchung der bahá’í-spezifischen Erziehungskonzepte.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem die „Einheit der Menschheit“, „Charakterbildung“, „Geistige Natur“ und die „Unabhängige Suche nach Wahrheit“.

Welche Rolle spielt das „religiöse Kaspar-Hauser-Syndrom“?

Es dient als Gegenpol zur Kritik der „Gottesvergiftung“ und symbolisiert die Gefahr, ein Kind in seinen existenziellen Fragen zu Sinn, Leben und Tod allein zu lassen.

Warum spielt die Erziehung der Töchter eine besondere Rolle?

Im Bahá’í-Glauben wird der Bildung von Mädchen eine hohe Priorität eingeräumt, da diese als zukünftige Mütter die Rolle der „ersten Erzieher“ übernehmen und somit maßgeblich für die nächste Generation sind.

Wie definiert der Bahá’í-Glaube das Verhältnis von Religion und Wissenschaft?

Ein zentrales Prinzip ist die Einheit von Religion und Wissenschaft, was bedeutet, dass sich beide Bereiche nicht ausschließen, sondern in Einklang stehen sollten.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erziehung und Religion am Beispiel des Bahá'í Glaubens
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Seminar
Note
1,7
Autor
Dominik Schreiner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
40
Katalognummer
V46848
ISBN (eBook)
9783638439435
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erziehung Religion Beispiel Bahá Glaubens Seminar
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Schreiner (Autor:in), 2005, Erziehung und Religion am Beispiel des Bahá'í Glaubens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/46848
Blick ins Buch
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