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Zur Shop-Startseite › Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Tugendhaftigkeit und Glück nach Aristoteles und Mill

Titel: Tugendhaftigkeit und Glück nach Aristoteles und Mill

Hausarbeit , 2018 , 9 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sophia Guckenberger (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht folgende Fragestellung: In welchem Verhältnis steht jeweils die Orientierung an Normen des tugendhaften bzw. moralisch richtigen Verhaltens und das Streben nach Glück bei Aristoteles und bei Mill und wie sind die Unterschiede zu bewerten?

Was bestimmt ein glückliches Leben? Führt ein moralisch richtiges Verhalten automatisch zum Glück? Bis zu welchem Punkt führt man überhaupt ein tugendhaftes Leben und kann es dabei passieren, dass das eigene Glück dabei auf der Strecke bleibt? Sowohl Aristoteles als auch John Stuart Mill definieren die Tugendhaftigkeit ähnlich, wenn es um Eigenschaften wie Ehre und Würde geht. Um zur Definition des Glücksbegriffs zu gelangen, haben sie jedoch sehr unterschiedliche Vorgehensweisen. Während beide versuchen, Glück durch Formeln zu definieren, scheint es kompliziert die Tugendhaftigkeit bedingungslos mit einzubauen, denn in einem Fall scheinen die beiden unvereinbar, im anderen Fall ist sie Voraussetzung, um zum Glück zu finden. Zu beiden Ergebnissen kann es kommen, wenn sich das Verständnis von „Glück“ grundlegend unterscheidet. In den folgenden Zeilen möchte ich mich mit der Frage beschäftigen, in welchem Verhältnis jeweils die Orientierung an Normen des tugendhaften bzw. moralisch richtigen Verhaltens und das Streben nach Glück bei Aristoteles und bei Mill stehen und wie die Unterschiede zu bewerten sind anhand ihrer jeweils großen Schriften „Nikomachische Ethik“ (Aristoteles) und „Der Utilitarismus“ (John Stuart Mill). Diese Hausarbeit gliedert sich dementsprechend folgendermaßen: Zunächst sollen beide Texte analysiert werden, indem sich auf die Begriffe „Glück“ und Tugend“ konzentriert wird. Anschließend möchte ich die jeweiligen Ansichten zu ihren Formeln zum Erreichen des glücklichen Lebens durch Gemeinsamkeiten und Unterschiede vergleichen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden abschließend in einem Fazit zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil

1 Begriffliche Klärungen

1.1 Aristoteles‘ „Nikomachische Ethik“

1.2 John Stuart Mills „Der Utilitarismus“

2 Vergleich

2.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen tugendhaftem Verhalten und dem Streben nach persönlichem Glück bei Aristoteles und John Stuart Mill, um die Vereinbarkeit dieser Konzepte in ihren jeweiligen philosophischen Systemen kritisch zu beleuchten.

  • Vergleichende Analyse des Glücksbegriffs bei Aristoteles und Mill
  • Die Rolle der Vernunft für ein gelingendes Leben
  • Tugendethik im Kontrast zum Utilitarismus
  • Strukturen von Charaktertugenden und rationalem Handeln
  • Evaluation der Handlungsfolgen versus Handlungsabsichten

Auszug aus dem Buch

1.1 Aristoteles‘ „Nikomachische Ethik“

Zunächst geht Aristoteles in seinem Werk „Nikomachische Ethik“ auf das Bedürfnis eines jeden Menschen ein, durch ein gewisses Handeln ein bestimmtes Gut zu erlangen. Hierbei ist es jedoch wichtig zwischen den Zielen einer jeden Handlung zu unterscheiden. So ist beispielsweise das Ziel der Medizin die Gesundheit, das Ziel des Schiffsbaus das Schiff (vgl. Aristoteles 1985, S. 45). Nun sind all diese Tätigkeiten nur Teil eines Ganzen, sie werden ausgeführt, um zu einer Zwischenstation zu gelangen, die einen letztendlich zum eigentlichen Ziel, dem Glück, befördern soll. Glück ist von allen Zielen das einzige, das abschließend ist.

Hinter jeder Tätigkeit steckt eine charakteristische Fähigkeit, die es auszuüben gilt, um zum Ziel zu gelangen. Da allgemein bekannt ist, dass „Glück“ das höchste Ziel der Menschen ist, muss klargestellt werden, welches seine charakteristische Fähigkeit ist, denn nur in deren Ausübung kann der Mensch das für ihn gute Leben erreichen. Für Aristoteles ist dies die Vernunft. Glück ist nach ihm kein passiver Zustand, sondern wird durch Aktivität und Dauerhaftigkeit charakterisiert.

An dieser Stelle möchte ich auf seine Theorie der drei unterschiedlichen Lebensformen zu sprechen kommen. Eine Form ist das Leben der Lust, in dem sich der Mensch voll und ganz seinen Genüssen hingibt, ohne an seinen Verstand zu appellieren, was im Falle des Menschen heißt, das Glück nicht (dauerhaft) erreichen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Verhältnisses von Tugend und Glück ein und stellt die zentrale Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen der Untersuchung dar.

Hauptteil: Dieser Abschnitt erläutert die ethischen Grundbegriffe von Aristoteles und Mill und vergleicht diese hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Hinblick auf das Erreichen eines glücklichen Lebens.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Glück psychologisch nicht durch starre Formeln kalkulierbar ist und eine individuelle Vereinbarkeit von Tugend und Glück erfordert.

Schlüsselwörter

Aristoteles, John Stuart Mill, Glück, Tugend, Utilitarismus, Nikomachische Ethik, Vernunft, Charaktertugend, Handlungsfolgen, Hedonismus, Lebensformen, Moral, Eudaimonie, Tugendhaftigkeit, Ethik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die philosophischen Konzepte von Aristoteles und John Stuart Mill, um zu verstehen, wie das Streben nach persönlichem Glück und tugendhaftes Handeln zueinander in Beziehung stehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen den antiken Glücksbegriff, die utilitaristische Ethik, die Rolle der Vernunft für den Menschen sowie die Frage nach dem Stellenwert von Tugend in der Lebensführung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die unterschiedlichen Ansätze zur Definition eines glücklichen Lebens zu vergleichen und zu prüfen, inwieweit Tugend eine notwendige Bedingung für das Glück darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse, bei der zentrale Schriften der Autoren (Nikomachische Ethik und Der Utilitarismus) direkt gegenübergestellt und ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Positionen beider Philosophen detailliert dargelegt und anschließend in einem vergleichenden Abschnitt auf ihre Übereinstimmungen und Differenzen untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Glück, Tugend, Vernunft, Utilitarismus, moralisches Handeln und die Konzepte der Lebensführung bei Aristoteles und Mill.

Wie bewertet Aristoteles das Leben der Lust im Vergleich zur Vernunft?

Aristoteles sieht das reine Leben der Lust als unzureichend an, da es nicht die für den Menschen charakteristische Fähigkeit – die Vernunft – nutzt und somit kein dauerhaftes Glück ermöglicht.

Warum unterscheidet Mill zwischen einem zufriedenen Schwein und einem unzufriedenen Sokrates?

Mill verdeutlicht damit seinen qualitativen Hedonismus, indem er betont, dass höhere geistige Fähigkeiten einen größeren Wert für das menschliche Glück besitzen als bloße körperliche Bedürfnisbefriedigung.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Tugendhaftigkeit und Glück nach Aristoteles und Mill
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Einführung in die Praktische Philosophie
Note
1,7
Autor
Sophia Guckenberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
9
Katalognummer
V468184
ISBN (eBook)
9783668925359
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tugend Aristoteles John Stuart Mill Glück Nikomachische Ethik Utilitarismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sophia Guckenberger (Autor:in), 2018, Tugendhaftigkeit und Glück nach Aristoteles und Mill, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/468184
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Leseprobe aus  9  Seiten
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