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Die Verschmelzung zwischen Rolle und Identität im Lauf des Lebens

Titel: Die Verschmelzung zwischen Rolle und Identität im Lauf des Lebens

Hausarbeit , 2017 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Olivia Mantwill (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf Basis der Lektüre „Wir alle spielen Theater“ von Erving Goffman wird in dieser Hausarbeit anhand eines Beispiels eine Hypothese aus dem Zusammenhang zweier Attribute entwickelt, der individuellen Identität eines Menschen und seiner ausgesuchten Rolle.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Wir alle spielen Theater

2. Identitätsbildung

3. Rollenänderung im Laufe des Lebens

4. Entstehung einer rahmenden Rolle

5. Verschmelzung zwischen Rolle und Identität

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der individuellen Identität und der gesellschaftlich gewählten Rolle eines Menschen. Das primäre Forschungsziel besteht darin zu analysieren, wie Identität und Rolle aufeinander wirken, sich gegenseitig beeinflussen und wie durch einen Prozess der Idealisierung eine Verschmelzung zwischen dem handelnden Individuum und seiner Maske stattfindet.

  • Grundlagen der soziologischen Identitätsbildung nach Erving Goffman.
  • Die Entwicklung und Anpassung von Rollen im Verlauf der verschiedenen Lebensphasen.
  • Der Einfluss von Idealisierung und Mystifikation auf die Selbstdarstellung.
  • Die Entstehung einer übergeordneten, rahmenden Rolle als dauerhafte Konstante.
  • Die psychologische Verschmelzung von Rolle und Identität.

Auszug aus dem Buch

3. Rollenänderung im Laufe des Lebens

Natürlich hat eine Person im Laufe ihres Lebens nicht immer dieselbe Rolle inne. Sie entwickelt sich geistig weiter und durchlebt ganz unterschiedliche Formen der Idealisierung. So passt sie ihre Rolle immer wieder sowohl dem Alter und der geistigen Entwicklung entsprechend als auch an verschiedene Situationen an, in denen jeweils andere Rollen erwartet und verlangt werden, wie beispielsweise im Unterschied zwischen der Schule und unter Freunden. Im Laufe seines Lebens war unser Black Metaller wahrscheinlich mal aus Sicht der Gesellschaft „normal“. Irgendwann wurde er dann zum Rocker, dann ein bisschen dunkler zum Metaller und schließlich zum Black Metaller. Als er eine Frau findet und Kinder bekommt, folglich wieder ein Stückchen älter ist, sind Grundthemen des Metals wie Festivals und Bier nicht mehr ganz der Mittelpunkt seines Lebens und er gibt sich wieder etwas durchschnittlicher. Die Außenwelt nimmt ihn dabei immer zum Zeitpunkt des Geschehens genau so wahr, wie er gerade auftritt. Spielt er seine Rolle überzeugend, so zweifelt trotz der natürlichen Schwankung zum Zynismus niemand an, dass er immer aufrichtig ist und tatsächlich der ist, der er zu sein vorgibt (Goffman 1983: 20 ff.). Seine Fassade, die aus Erscheinung und Verhalten besteht, zeigt dabei seinen sozialen Status sowie seine situationsbedingt beabsichtigte Rolle, etwa als Vater, auf. Die Erscheinung erzeugt dabei beim Gegenüber ein bestimmtes Bild, das oft von Vorurteilen bestimmt wird, während das individuelle Verhalten dieses entweder bestätigen, widerlegen oder leicht abwandeln kann. In jedem Fall hat der Darsteller die Kontrolle darüber, wie sein Gegenüber ihn wahrnimmt, sobald eine Interaktion zustande kommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wir alle spielen Theater: Einführung in die Grundannahmen von Erving Goffman zur Mikroebene der Gesellschaft und Definition der zentralen Fragestellung über das Zusammenspiel von Identität und Rolle.

2. Identitätsbildung: Analyse der Identität in soziale, persönliche und Ich-Identität, wobei insbesondere die Rolle als beeinflussbares Gestaltungselement der Selbstdarstellung hervorgehoben wird.

3. Rollenänderung im Laufe des Lebens: Untersuchung der dynamischen Anpassung von Rollenbildern an verschiedene Lebensphasen und soziale Kontexte bei gleichzeitiger Wahrung einer konsistenten Fassade.

4. Entstehung einer rahmenden Rolle: Erörterung der Entwicklung einer stabilen, rahmenden Rolle durch dauerhafte Bemühungen um Idealisierung und Konsistenz im Rollenspiel.

5. Verschmelzung zwischen Rolle und Identität: Beschreibung des Prozesses, bei dem das Rollenspiel durch Routine und Überzeugung derart verinnerlicht wird, dass die Unterscheidung zwischen der gespielten Rolle und dem Selbst verschwimmt.

6. Fazit: Zusammenführung der theoretischen Erkenntnisse zu einer Hypothese, die die dauerhafte Verschmelzung von maskierter Selbstdarstellung und Identität postuliert.

Schlüsselwörter

Identität, Rolle, Soziologie, Erving Goffman, Selbstdarstellung, Idealisierung, Maske, Interaktion, Sozialisation, Rollenänderung, Fassade, Mikroebene, Theatermetapher, Authentizität, Persönlichkeitsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der soziologischen Betrachtung der menschlichen Selbstdarstellung nach Erving Goffman und untersucht, wie Individuen ihre Identität durch das Spielen spezifischer Rollen formen und präsentieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Identitätsbildung, die zeitliche Entwicklung von Rollenmustern, der Einfluss gesellschaftlicher Erwartungen sowie die Konzepte der Idealisierung und Mystifikation im Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie Identität und Rolle miteinander interagieren und unter welchen Umständen eine Verschmelzung dieser beiden Aspekte stattfindet, sodass die Rolle zum festen Bestandteil der Identität wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Anwendung der soziologischen Konzepte von Erving Goffman, ergänzt durch Fallbeispiele, um die Hypothesen zur Identitäts- und Rollenentwicklung zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Differenzierung der Identitätsbestandteile, die Analyse situativer Rollenwechsel im Lebensverlauf sowie die Mechanismen, die zur Entstehung und endgültigen Verfestigung einer rahmenden Rolle führen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Selbstdarstellung, Identitätsbildung, Rolle, Idealisierung und das soziologische Werk von Erving Goffman maßgeblich charakterisiert.

Warum wird das Beispiel des "Black Metallers" verwendet?

Das Beispiel dient als Anschauungsobjekt für eine Rolle, die stark von äußeren Symbolen geprägt ist und durch deren bewusste Inszenierung eine deutliche Abgrenzung zur Umwelt geschaffen werden kann, was den Identitätsprozess besonders verdeutlicht.

Was bedeutet der Begriff "rahmende Rolle"?

Eine rahmende Rolle ist eine dauerhafte, übergeordnete Rolle, die sich aus der wiederholten Anwendung spezifischer Verhaltensmuster und Ideale bildet und als stabilisierendes Element für die verschiedenen situativen Teilrollen dient.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Verschmelzung zwischen Rolle und Identität im Lauf des Lebens
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,3
Autor
Olivia Mantwill (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
12
Katalognummer
V466048
ISBN (eBook)
9783668941175
ISBN (Buch)
9783668941182
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verschmelzung rolle identität lauf lebens
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Olivia Mantwill (Autor:in), 2017, Die Verschmelzung zwischen Rolle und Identität im Lauf des Lebens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/466048
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Leseprobe aus  12  Seiten
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