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Angst vor den Anderen. Neue rechte Gruppierung mit Migrationshintergrund und wie sich die AfD die Identitätsfrage zu Nutzen macht

Title: Angst vor den Anderen. Neue rechte Gruppierung mit Migrationshintergrund und wie sich die AfD die Identitätsfrage zu Nutzen macht

Research Paper (undergraduate) , 2017 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marc Dyck (Author)

Sociology - Miscellaneous

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Rassismus kann auf verschiedenen Wegen und in verschiedenen Formen auftreten. Ein häufig auftretender Faktor, in Bezug auf die Bildung von Rassismus, bildet die Unterteilung bzw. die Zuschreibung von kulturellen Besonderheiten. In vielen Fällen neigen Menschen dazu Gesellschaften zu typisieren um sich von diesen abzugrenzen oder um einen interkulturellen Diskurs herstellen zu können. Dabei werden oftmals kulturelle Unterschiede innerhalb einer Gesellschaft ausgeblendet und die Gruppe als homogen dargestellt. Es stellt sich demnach die Frage, was Kultur überhaupt ist und wie sich der Begriff so definieren lässt, dass die Menschen innerhalb einer Kultur als Individuen anerkannt werden. Rudolph Leiprecht beschäftigte sich mit dem Phänomen des kulturellen Rassismus und beschreibt wie dieser zustande kommt und welche Auswirkung ein solcher Rassismus mit sich bringt. Darüber hinaus zeigt Leiprecht Möglichkeiten auf, wie sich das Denken in Stereotypen vermeiden lässt und wie man den Begriff der Kultur so definieren kann, dass die Menschen in einer Gesellschaft als Individuen gesehen werden. Es folgt eine kurze Einführung über die Entwicklung des kulturellen Rassismus nach Leiprecht und anschließend die Erläuterung der Identitätsfrage nach Hall, welche ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Rassismus und auch kulturellen Rassismus spielen kann und ferner auch von rechten Parteien bewusst verwendet wird, um weitere Wähler zu generieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung Kultureller Rassismus und die Identitätsfrage nach Hall

2. Rechtsextremismus in Deutschland 2014

2.1 Verbreitung rechtsextremer Einstellungen in Deutschland

2.3 Marktförmiger Extremismus- Mittel zur Generierung neuer Wähler für die AfD

3. Analyse des Wahlprogramms der AfD und die Rolle der Russlanddeutschen

3.1 Analyse der Instrumentalisierung von Begriffen aus dem Wahlprogramm der AfD

3.2 Die Russlanddeutsche Gruppe als potentielle Wählergruppe- Videoanalyse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie rechtspopulistische Akteure, insbesondere die AfD, Ängste vor dem Verlust der eigenen Identität und ökonomische Verunsicherung instrumentalisieren, um bestimmte Wählergruppen, wie etwa Russlanddeutsche, gezielt anzusprechen und zu mobilisieren.

  • Kultureller Rassismus und Identitätskonstruktionen nach Stuart Hall
  • Verbreitung rechtsextremer Einstellungen innerhalb der deutschen Gesellschaft
  • Das Konzept des "marktförmigen Extremismus" und dessen Anziehungskraft
  • Sprachliche Instrumentalisierung im Wahlprogramm der AfD
  • Die Rolle von Russlanddeutschen als potenzielle, identitätsorientierte Wählergruppe

Auszug aus dem Buch

3.1 Analyse der Instrumentalisierung von Begriffen aus dem Wahlprogramm der AfD

In ihrem Wahlprogramm verwendet die AfD einige Begriffe, um ein bestimmtes Menschenbild der sogenannten „Anderen“ zu vermitteln. Im Folgenden werden instrumentalisierte Begriffe untersucht und die Wirkung auf den potentiellen Wähler überprüft. Um die vermeintlichen Missstände Europas in Bezug auf die sogenannten „Völkerwanderungen“ aus Afrika deutlich zu machen, verwendet die AfD in ihrem Wahlprogramm häufig Adjektive der Superlative. Europa stünde demnach, bei der Integration der Einwanderer, vor einer „unlösbaren Situation“. Eine unlösbare Aufgabe suggeriert auf der einen Seite die negative politische Entwicklung und auf der anderen Seite eine Kritik an der einwandernden Menschengruppe. Des Weiteren wird von einer Destabilisierung des Kontinents gesprochen, welche ebenfalls die unlösbare Aufgabe und die vermeintliche Gefahr, die von Einwanderern ausgeht, verdeutlichen soll.

Wie bereits im Punkt 2 herausgestellt, ist die Selbsterhaltung primäres Ziel der AfD. Durch die Angst vor dem Verlust des eigenen Lebensstandards, werden Gruppen als potentielle Störfaktoren ausgemacht und es entsteht ein Feindbild. Das Wahlprogramm der AfD greift sehr oft auf Wörter wie Schutz und Sicherheit zurück. Diese starken Nomen sollen die Gefahr, die von der Einwanderungspolitik ausgeht, verdeutlichen und es entsteht der Eindruck, als seien Maßnahmen die zum Schutz und zur Sicherheit führen, dringend notwendig: „Die Zukunft Deutschlands und Europas muss langfristig gesichert werden. Wir wollen unseren Nachkommen ein Land hinterlassen, das noch als unser Deutschland erkennbar ist“. Mit dieser Aussage soll der Leser zum einen die neuen Gruppen als gefährdend und zum anderen als nichtzugehörig wahrnehmen. Unser Deutschland beinhaltet, dass es eine weitere Gruppe von Menschen geben muss, welche die andere Seite der Gesellschaft bildet. Die sogenannten Anderen werden immer wieder als Problem oder Gefahr für das eigene Leben dargestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung Kultureller Rassismus und die Identitätsfrage nach Hall: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des kulturellen Rassismus sowie die Identitätskonstruktion nach Stuart Hall und setzt diese in den Kontext politischer Instrumentalisierung.

2. Rechtsextremismus in Deutschland 2014: Hier wird die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen analysiert, wobei besonders die "gesellschaftliche Mitte" und das Konzept des marktförmigen Extremismus beleuchtet werden.

3. Analyse des Wahlprogramms der AfD und die Rolle der Russlanddeutschen: Dieses Kapitel untersucht die sprachliche Rhetorik der AfD sowie die Gründe für die potenzielle Wählergunst unter Russlanddeutschen anhand einer Videoanalyse.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, AfD, kultureller Rassismus, Identität, Russlanddeutsche, marktförmiger Extremismus, Migration, Wahlprogramm, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, soziale Identität, Angst, Populismus, Ausgrenzung, Integrationspolitik, Gesellschaftliche Mitte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die AfD Identitätsfragen und Verlustängste nutzt, um Wähler zu gewinnen, und wie sie dabei Begriffe strategisch instrumentalisiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind der kulturelle Rassismus, die Ausbreitung rechtsextremer Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft und der sogenannte marktförmige Extremismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Instrumentalisierung von Begriffen im Wahlprogramm Feindbilder gegenüber "Anderen" konstruiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur (z.B. Hall, Leiprecht) sowie eine Videoanalyse zur Untersuchung der Motivation von Russlanddeutschen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen und das Konzept des marktförmigen Extremismus erörtert, gefolgt von einer detaillierten Analyse des AfD-Wahlprogramms.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "kultureller Rassismus", "marktförmiger Extremismus", "Identitätsfrage" und "Instrumentalisierung" geprägt.

Warum spielt das Konzept des "marktförmigen Extremismus" eine zentrale Rolle für die AfD?

Das Konzept erklärt, wie Menschen, die sich wirtschaftlich bedroht fühlen, dazu neigen, soziale Beziehungen nach Kosten-Nutzen-Kriterien zu bewerten, was die AfD nutzt, um Zuwanderung als Belastung darzustellen.

Welche Rolle spielt die nationale Identität für Russlanddeutsche im Kontext der AfD-Wahlentscheidung?

Viele Russlanddeutsche definieren sich stark über ihre Abstammung und sehen ihre erarbeitete nationale Identität durch aktuelle gesellschaftliche Veränderungen und Flüchtlingspolitik bedroht, was sie für die Identitätsrhetorik der AfD empfänglich macht.

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Details

Title
Angst vor den Anderen. Neue rechte Gruppierung mit Migrationshintergrund und wie sich die AfD die Identitätsfrage zu Nutzen macht
College
Bielefeld University
Grade
1,7
Author
Marc Dyck (Author)
Publication Year
2017
Pages
16
Catalog Number
V465767
ISBN (eBook)
9783668937581
ISBN (Book)
9783668937598
Language
German
Tags
angst anderen neue gruppierung migrationshintergrund identitätsfrage nutzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Dyck (Author), 2017, Angst vor den Anderen. Neue rechte Gruppierung mit Migrationshintergrund und wie sich die AfD die Identitätsfrage zu Nutzen macht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/465767
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