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Zur Shop-Startseite › Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)

Friedrich Nietzsches "Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne". Eine Veranschaulichung seines Wahrheitsbegriffes

Titel: Friedrich Nietzsches "Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne". Eine Veranschaulichung seines Wahrheitsbegriffes

Hausarbeit , 2019 , 9 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Margo Kaiser (Autor:in)

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit befasst sich mit dem Wahrheitsbegriff Friedrich Nietzsches aus seinem Essay "Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne".

Die Frage nach dem Wahrheitsbegriff bekommt im Laufe des 20. Jahrhunderts eine eigene Dynamik unter den philosophischen Fragen. Seit Friedrich Nietzsche zeigt sich auch, wie eng diese Frage mit dem philosophischen Selbstverständnis des Menschen verknüpft ist.

In der Erkenntnistheorie geht es unter anderem darum, was Wahrheit ist und wie wir sie erkennen können. In der Entwicklung der philosophischen Reflexion und der Wissenschaft sind die Grenzen des Wahrheitsbegriffs bereits mehrfach offengelegt worden, denn bis heute fehlt eine Einigkeit über den Begriff der Wahrheit. Die Uneinigkeit besteht darin, wie der Terminus näher zu verstehen sei und wie eine Wahrheit überhaupt möglich ist. Die formelle Bestimmung der Wahrheit ist demnach umstritten.

Nietzsche hat versucht den "traditionellen Wahrheitsbegriff zu destruieren". Der existenzbezogene Denker des 19. Jahrhunderts, kann auf dem Gebiet der Wahrheitstheorie wie auch der Erkenntnistheorie als Kritiker gesehen werden.4 Die Möglichkeit eine Wahrheit zu erkennen, setzt eine Wahrheit voraus. Gibt es in der Welt so etwas wie Wahrheit oder gibt es nur subjektive Interpretationen, menschliche Kreativität und oder Perspektive? Diese Botschaft lässt der Philosoph Friedrich Nietzsche radikal in seiner Schrift "Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne" verlauten.

Im Rahmen dieser Arbeit, möchte der Autor einen Umriss des oben genannten Essays, geben und sich mit der Frage nach dem Wahrheitsbegriff und der Wahrheit bei Nietzsche auseinandersetzen. Eine der beiden Hauptaufgaben in der Untersuchung wird darin bestehen, zum einen drei Wahrheitstheorien vorzustellen, und zum anderen Nietzsches Essay aufzuarbeiten, um dann sein Wahrheitsverständnis in eine der vorgestellten Theorien einzuordnen. Im Fazit werden außerdem einige weiterführende Gedanken und einAusblick angeboten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wahrheitstheorie(n)

2.1 Zur Korrespondenztheorie der Wahrheit

2.2. Die Redundanztheorie der Wahrheit

2.3 Konsensustheorie der Wahrheit

3. „Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne“

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das Wahrheitsverständnis von Friedrich Nietzsche kritisch zu untersuchen und in den Kontext bestehender Wahrheitstheorien einzuordnen, wobei insbesondere sein Essay „Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne“ im Fokus steht.

  • Analyse klassischer Wahrheitstheorien: Korrespondenz-, Redundanz- und Konsensustheorie.
  • Dekonstruktion des traditionellen Wahrheitsbegriffs durch Friedrich Nietzsche.
  • Untersuchung der Sprache und des Intellekts als Mittel der Lebenserhaltung und Täuschung.
  • Kritische Reflexion über die Möglichkeit von Wahrheit als bloße Interpretation.
  • Einordnung von Nietzsches Philosophie zwischen Nihilismus und lebenssteigernder Kunst.

Auszug aus dem Buch

3. „Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne“

In seinem Essay aus dem Jahr 1873 über Wahrheit und Lüge, begehrt Nietzsche gegen den Zeit und Kulturgeist seiner Gegenwart auf. Der Mensch gebraucht seinen Intellekt vornehmlich zur Erhaltung, oft in Form der Verstellung, da der Mensch existieren will. Genau dieser Friedensschluss bringt nach Nietzsche die Lüge hervor, die ganz nah an dem liegt, was wir bis heute Wahrheit nennen, nämlich die Sprache, denn in der Sprache wird „das fixiert, was von nun an `Wahrheit` sein soll d.h. es wird eine gleichmässig gültige und verbindliche Bezeichnung der Dinge erfunden […] denn es entsteht hier zum ersten Mal der Contrast von Wahrheit und Lüge“.

Für Nietzsche hat dieser Friedensschluss demnach nur die Güteklasse einer Wahrheitskonvention, die vereinfacht ausgedrückt vereinbart, dass es eine gemeinsame Realität gibt. Menschen vernachlässigen bewusst die Wahrheit. Es ist ein induktiver Denkprozess des Weglassens von Fakten, der diese Vernachlässigung charakterisiert. Wir vereinfachen die Begriffe und überspringen die Sphäre. „Jeder Begriff entsteht durch Gleichsetzen des Nicht-Gleichen“.

Übersehen wir demnach das Individuelle und Wirkliche, so wird ein Begriff zum Begriff. „Was ist also Wahrheit? Ein bewegliches Heer von Metaphern, […], die nach langem Gebrauch einem Volke […] verbindlich dünken: die Wahrheiten sind Illusionen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die dynamische und umstrittene Entwicklung des Wahrheitsbegriffs im 20. Jahrhundert und führt in Nietzsches radikale Kritik am traditionellen Wahrheitsverständnis ein.

2. Wahrheitstheorie(n): In diesem Kapitel werden grundlegende philosophische Positionen vorgestellt, namentlich die Korrespondenztheorie, die Redundanztheorie und die Konsensustheorie der Wahrheit.

3. „Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne“: Das Kapitel analysiert Nietzsches Essay, in dem er Wahrheit als eine durch sprachliche Konventionen erzeugte Illusion entlarvt, die dem Menschen primär zur Selbsterhaltung dient.

4. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass Nietzsches Wahrheitskonzept schwer in starre Theorien einzuordnen ist und ordnet seine Philosophie als lebenssteigernde, ästhetische Interpretation der Welt ein.

Schlüsselwörter

Wahrheit, Nietzsche, Korrespondenztheorie, Redundanztheorie, Konsensustheorie, Sprache, Metapher, Intellekt, Selbsterhaltung, Interpretation, Erkenntnistheorie, Illusion, Weltgeschichte, Ästhetik, Perspektivismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das philosophische Verständnis von Wahrheit, insbesondere die Dekonstruktion traditioneller Wahrheitsbegriffe durch Friedrich Nietzsche im Vergleich zu gängigen Wahrheitstheorien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie und Nietzsches kulturkritischer Perspektive auf das menschliche Bedürfnis nach Wahrheit.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Nietzsches Essay „Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne“ aufzuarbeiten und sein spezifisches Wahrheitsverständnis in den Kontext der modernen Wahrheitstheorien einzuordnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und einen komparativen Ansatz, um Nietzsches Thesen mit klassischen Wahrheitstheorien wie der Korrespondenz- oder Konsensustheorie abzugleichen.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung der Korrespondenz-, Redundanz- und Konsensustheorie sowie eine tiefgehende Analyse von Nietzsches Auffassung der Sprache als Metaphern-System.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Erkenntnistheorie, Wahrheitstheorien, sprachliche Konvention, Metaphorik und das Spannungsfeld zwischen Wahrheit und Illusion.

Warum betrachtet Nietzsche die Wahrheit als ein „bewegliches Heer von Metaphern“?

Weil Begriffe laut Nietzsche durch das „Gleichsetzen des Nicht-Gleichen“ entstehen und wir das Individuelle übersehen, um eine allgemeingültige, aber eigentlich illusionäre Wahrheit zu konstruieren.

Kann Nietzsches Wahrheitsbegriff als lebenssteigernd bezeichnet werden?

Ja, insofern er dazu einlädt, dogmatische Wahrheiten zu überdenken und das Leben durch künstlerische und ästhetische Interpretationen neu zu deuten, statt sich an starre, „verlogene“ Konventionen zu klammern.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Friedrich Nietzsches "Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne". Eine Veranschaulichung seines Wahrheitsbegriffes
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Philosophisches Institut)
Veranstaltung
Theoretische Philosophie
Note
1,7
Autor
Margo Kaiser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
9
Katalognummer
V465297
ISBN (eBook)
9783668936379
ISBN (Buch)
9783668936386
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nietzsche Wahrheit Wahrheitsbegriff Hausarbeit Wahrheitstheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Margo Kaiser (Autor:in), 2019, Friedrich Nietzsches "Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne". Eine Veranschaulichung seines Wahrheitsbegriffes, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/465297
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Leseprobe aus  9  Seiten
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