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Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsstörungen

Was genau sind ADS und ADHS?

Title: Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsstörungen

Term Paper , 2017 , 41 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jessica Sieron (Author)

Psychology - General

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit behandelt das Thema Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsstörungen. Die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit besteht darin, zu widerlegen, dass es sich bei ADHS/ADS um eine Modediagnose handelt und dass es für die aufgeführten Symptome und Probleme der Betroffenen fundierte und wissenschaftlich belegte Erklärungen gibt. Dies greift der Autor ebenfalls im letzten Kapitel für das abschließende Resümee auf. Lange Zeit vernachlässigte die Forschung die Diagnostik und Behandlung dieses Störungsbildes, insbesondere wenn es um die Forschung im Vorschulalter geht. Hier ist der durchschnittliche Störungsbeginn anzusiedeln. Oft wird die Aufmerksamkeitsstörung auch als eine Modeerscheinung gewertet, von der zunehmend Kinder und Erwachsene betroffen sind.

Aus diesem Grund verfolgt die Arbeit das Ziel, zu beweisen, dass es für die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung wissenschaftliche Erklärungen gibt, die belegen, dass es sich um eine Erkrankung handelt, die ihren Ursprung sowohl auf neurologischer, genetischer als auch umweltbedingter Ursache findet. Ausgehend von diesem Ziel werden im Rahmen der vorliegenden Arbeit die nachfolgenden Forschungsfragen beantwortet: Wie definiert die Wissenschaft Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsstörungen? Welche Unterschiede existieren zwischen ADS und ADHS und wie lassen sich diese in das Spektrum der Aufmerksamkeitsstörungen einordnen? Welche aktuellen Behandlungsmöglichkeiten stehen den Betroffenen zur Verfügung?

Über die Abgrenzung zwischen ADHS und ADS sowie die Erläuterung vom Typus, Symptomen und Besonderheiten wird in Kapitel drei Aufschluss gegeben. Nachfolgend gibt der Autor einen Überblick über die empirische Erfassung Störungsbetroffener. Kapital fünf umfasst die Erläuterung unterschiedlicher Formen beziehungsweise Ursachen von Aufmerksamkeitsstörungen und zeigt im Rahmen dieser wissenschaftlich fundierten Störungsbilder auf, dass diese eine Erklärung für ADS/ADHS sein können. Das Kapitel sechs erläutert daraufhin die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten. Anschließend wird in Kapitel sieben eine Analyse hinsichtlich einer möglichen Abhängigkeit der verabreichten Pharmaka durchgeführt. Abschließend werden in der Diskussion die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst, reflektiert und die vorhandenen Behandlungsmethoden kritisch bewertet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2. Die Definition von Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsstörungen

3. Abgrenzung zwischen ADS und ADHS

4. Empirische Analyse von störungsbetroffenen Personen

5. Genetische und psychologische Arten der Aufmerksamkeitsstörungen

a. Genetische Ursachen: Funktionsstörungen im Gehirn

b. Die Posteriorisierungsstörung

c. Die Posttraumatische Belastungsstörung

d. Das Neglect Syndrom

6. Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten

a. Therapeutische Behandlung

b. Medikamentöse Behandlung

7. Das Suchtpotenzial bei der Einnahme von Stimulanzien

8. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht wissenschaftliche Erklärungen für ADS/ADHS, um zu belegen, dass es sich um eine fundierte Erkrankung mit neurologischen, genetischen und umweltbedingten Ursachen handelt und nicht um eine bloße Modediagnose.

  • Wissenschaftliche Definition von Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsstörungen.
  • Differenzierung und Einordnung von ADS und ADHS in das Störungsspektrum.
  • Analyse der genetischen, psychologischen und umweltbedingten Ursachen.
  • Bewertung aktueller therapeutischer und medikamentöser Behandlungsmethoden.
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Suchtpotenzial von Stimulanzien.

Auszug aus dem Buch

d. Das Neglect Syndrom

Bei dem Neglect Syndrom handelt es sich um eine halbseitige Schädigung, bzw. Läsion des Gehirns. Genauer gesagt des Parietallappens, bspw. verursacht durch Hirnblutungen, Hirntrauma, Hirntumor, Schlaganfall etc. Der Betroffene kann der kontralateralen Raumhälfte nur noch eine verminderte oder gar keine Aufmerksamkeit schenken. Das Gehirn umfasst einen rechten und linken Parietallappen. Dabei ist der rechte grundsätzlich für die räumliche und auditive Lokalisation zuständig und der linke für die Lenkung der Aufmerksamkeit auf bestimmte Details. Im Falle eines unilateralen visuelle Neglects kommt es zu einer Schädigung der rechten Hemisphäre die zu einer Ignoranz des linken Blickfeldes führt. Eine linksseitige Schädigung führt somit zu einer Nichtbeachtung der visuellen, als auch akustischen Reize der kontraläsionalen, rechten Seite. Die Betroffenen haben ein erhebliches Problem bei der Bewältigung alltäglicher Dinge, wie z.B. waschen, lesen und schreiben. Im Falle eines vollständigen Reizausfalls auf der kontralateralen Raumhälfte spricht man vom multimodalen Neglect. Hierbei handelt es sich um eine besonders schwerwiegende Form der Aufmerksamkeitsstörung, die meist irreparabel ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Kontroverse um ADHS und Darlegung des Ziels, die Erkrankung wissenschaftlich zu fundieren.

2. Die Definition von Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsstörungen: Wissenschaftliche Einordnung des Aufmerksamkeitsbegriffs, des Bewusstseins und der anatomischen Grundlagen im Gehirn.

3. Abgrenzung zwischen ADS und ADHS: Gegenüberstellung der beiden Krankheitsbilder hinsichtlich Symptomatik, Verhaltensunterschieden und der Rolle der Hyperaktivität.

4. Empirische Analyse von störungsbetroffenen Personen: Statistische Betrachtung der Zunahme diagnostizierter Fälle und Diskussion möglicher Einflussfaktoren.

5. Genetische und psychologische Arten der Aufmerksamkeitsstörungen: Untersuchung der Ursachen, einschließlich genetischer Faktoren, Posteriorisierungsstörungen, PTBS und des Neglect Syndroms.

6. Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten: Übersicht über therapeutische Ansätze sowie medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten und deren Wirksamkeit.

7. Das Suchtpotenzial bei der Einnahme von Stimulanzien: Wissenschaftliche Prüfung des Suchtpotenzials von Medikamenten wie Methylphenidat und Erläuterung der korrekten Anwendung.

8. Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Bewertung der Behandlungsstrategien und Fazit zur wissenschaftlichen Akzeptanz des Krankheitsbildes.

Schlüsselwörter

ADS, ADHS, Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeitsstörung, Neurotransmitter, Methylphenidat, Ritalin, Verhaltenstherapie, Neurologie, Genetik, Posteriorisierung, PTBS, Suchtpotenzial, Diagnostik, Hirnfunktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Störungsbild ADHS/ADS und untersucht, inwiefern es sich um eine wissenschaftlich belegbare Erkrankung handelt, die auf neurologische oder genetische Ursachen zurückzuführen ist.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Aufmerksamkeit, der Differenzierung von ADS und ADHS, den Ursachenforschung im Gehirn sowie den aktuellen Therapieformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu widerlegen, dass ADHS eine reine Modediagnose ist, indem fundierte wissenschaftliche Erklärungen für die Symptome der Betroffenen aufgezeigt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien und fachwissenschaftlicher Berichte, um die verschiedenen Störungsursachen und Behandlungsmethoden zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Ursachenanalysen (genetisch und psychologisch), sowie eine kritische Betrachtung der Behandlungsmethoden und des Suchtpotenzials von Medikamenten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie ADHS, Aufmerksamkeitsstörung, Methylphenidat, neurologische Grundlagen und therapeutische Interventionen beschreiben.

Wie unterscheidet sich die medikamentöse Wirkung bei Patienten von der bei gesunden Menschen?

Bei ADS/ADHS-Patienten helfen Stimulanzien, Funktionsstörungen im Gehirn (insbesondere im Glucoseverbrauch und bei Botenstoffen) auszugleichen, wodurch eine normale Filterfunktion wieder ermöglicht wird.

Warum spielt die therapeutische Begleitung neben der Medikamentengabe eine so große Rolle?

Da Medikamente zwar Symptome lindern können, aber die bereits entstandenen psychischen Verhaltensmuster oder Traumata nicht von allein heilen, ist eine begleitende Verhaltenstherapie zur langfristigen Stabilisierung und Prävention von Missbrauch essenziell.

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Details

Title
Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsstörungen
Subtitle
Was genau sind ADS und ADHS?
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Grade
1,3
Author
Jessica Sieron (Author)
Publication Year
2017
Pages
41
Catalog Number
V465148
ISBN (eBook)
9783668934962
ISBN (Book)
9783668934979
Language
German
Tags
Aufmerksamkeit Aufmerksamkeitsstörungen ADS ADHS
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Sieron (Author), 2017, Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsstörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/465148
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