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Interkulturelle Vielfalt im Sportunterricht. Das Integrationspotenzial von Sport

Titel: Interkulturelle Vielfalt im Sportunterricht. Das Integrationspotenzial von Sport

Hausarbeit , 2018 , 12 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Jona Wilke (Autor:in)

Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Heterogenität der deutschen Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren durch die gesteigerte Ein- und Auswanderung stark verändert. Die Diversität von Sprachen und Kulturen stellt dabei sowohl die Einwanderer als auch die bestehende Gesellschaft vor große Herausforderungen. Dies gilt besonders für die Schule, da die PISA-Studien gezeigt haben, dass Migranten bei schulischen Leistungen im Schnitt schlechter abschneiden. Welches Potenzial bietet Sport für die Integration? In dieser Arbeit soll der Zusammenhang zwischen Sport und Integration und die Integrationsrealität in Deutschland kritisch betrachtet werden.

Dazu werden theoretische Ansätze wie der humankapitalistische Ansatz von Bourdieu angewendet, um mögliche gesellschaftliche Benachteiligungen aufzuzeigen, die der erfolgreichen Integration gegenüberstehen.

Um über die Sinnhaftigkeit des Sports als Integrationsmöglichkeit zu urteilen, wird das integrative Potenzial untersucht. Damit differenzierte und realitätsnahe Ergebnisse entstehen, wird die reale Integrationsleistung des Sports überprüft und bewertet. Die Ergebnisse werden zusammengeführt und verglichen um abschätzen zu können, ob es realitätsnahe Alternativen zum Sport gibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Migration und Migrationshintergrund

3. Bildungsunterschiede von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund

4. Humankapitalistische Einordnung von Menschen mit Migrationshintergrund

5. Integrationspotenzial des Schulsports

6. Integrationsleistung und Sport

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch den Zusammenhang zwischen Sport und Integration in Deutschland, mit besonderem Fokus auf die Diskrepanz zwischen dem zugeschriebenen hohen Integrationspotenzial des Sports und der tatsächlich empirisch nachweisbaren Integrationsleistung.

  • Analyse von Bildungsunterschieden bei Schülern mit Migrationshintergrund
  • Anwendung des humankapitaltheoretischen Ansatzes nach Bourdieu
  • Bewertung des Schulsports als Instrument der Integration
  • Reflektion über sportpädagogische Herausforderungen und Selektionsmechanismen

Auszug aus dem Buch

Integrationspotenzial des Schulsports

Die Annahme, dass Sport, beziehungsweise Sportvereine eine große Integrationskraft zugewiesen wird, ist weit verbreitet. Große Medien, die Politik und oft Sportinstitutionen selber haben für diese landläufige Meinung gesorgt. Benachteiligungen von ethnischen, kulturellen und religiösen Minderheiten sollen durch die hohe Integrationskraft des Sports ausgeglichen werden (Schwarzenböck, 2017, S.73). Wie erwähnt führen die unzähligen Programme, die es zu diesem Thema gibt zu dieser Position. Nur einige Beispiele wären das Programm „Integration durch Sport“ und der „Nationale Aktionsplan Integration“ in dem Sport sehr großen Platz findet (Schwarzenböck, 2017, S.73).

Aufgrund der Vielzahl solcher Programme drängt sich die Frage auf, ob Migrantinnen und Migranten automatisch in unsere Gesellschaft integriert werden, indem sie in einem Sportverein teilnehmen oder weitere Faktoren eine Rolle spielen?

Für einen Integrationsmotor durch Sport steht der leichte Zugang und die beinahe unendlichen Möglichkeiten zur Teilnahme durch eine gute Sportinfrastruktur in Deutschland. Dazu kommen zumindest teilweise internationale Regelwerke und eine gute Möglichkeit für nonverbale Kommunikation. Dadurch rücken Probleme wie fehlendes Wissen und Sprachbarrieren in den Hintergrund und die körperliche Aktivität steht im Fokus (Schwarzenböck, 2017, S.74f.). Dies kann man aber auch negativ sehen, da der Sport nur von den Problemen ablenkt, indem er etwas anderes in den Mittelpunkt stellt. Trotzdem sind die Grundvoraussetzungen durchaus positiv zu betrachten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die aktuelle Integrationsproblematik in Deutschland und die Rolle des Sports als vermeintlicher Integrationsmotor.

2. Definition von Migration und Migrationshintergrund: Klärung der Begrifflichkeiten und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes für die vorliegende Arbeit.

3. Bildungsunterschiede von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund: Untersuchung der Leistungsunterschiede im Bildungssystem unter Berücksichtigung soziologischer Aspekte.

4. Humankapitalistische Einordnung von Menschen mit Migrationshintergrund: Anwendung der Theorie von Bourdieu zur Erklärung von Bildungsbenachteiligungen durch unterschiedliches Kapital.

5. Integrationspotenzial des Schulsports: Analyse der theoretischen Annahmen über die integrative Kraft des Sports und deren mediale sowie politische Verbreitung.

6. Integrationsleistung und Sport: Gegenüberstellung des Potenzials mit der empirisch belegten, oft ernüchternden Integrationsleistung und den Risiken von Segregation.

7. Fazit: Zusammenführung der Ergebnisse und kritische Reflexion über die Diskrepanz zwischen Potenzial und Wirklichkeit.

Schlüsselwörter

Integration, Sport, Migration, Migrationshintergrund, Schulsport, Bildungsunterschiede, Humankapital, Bourdieu, soziale Herkunft, Bildungsdiskriminierung, Leistungsprinzip, Segregation, soziale Teilhabe, Integrationspotenzial, Integrationsleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der kritischen Betrachtung des Sports als Instrument zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf Bildungsungleichheit, dem humankapitaltheoretischen Ansatz nach Bourdieu sowie der Analyse der tatsächlichen Integrationsleistung des Sports im Vergleich zu seinem propagierten Potenzial.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen dem theoretisch zugeschriebenen „Integrationsmotor Sport“ und der empirischen Realität aufzudecken und zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse unter Einbeziehung des humankapitaltheoretischen Ansatzes von Bourdieu sowie der Auswertung bestehender Studien (u.a. PISA, OECD).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Migration, den Bildungsunterschieden aufgrund sozialer Herkunft, der Anwendung des Humankapital-Ansatzes sowie der kritischen Untersuchung des Integrationspotenzials und der -leistung von Sportangeboten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Integration, Sport, Migration, Humankapital, Bourdieu, Bildungsbenachteiligung und Segregation.

Welche Rolle spielt das Bildungssystem bei der Integration laut der Autorin?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass das deutsche Bildungssystem durch Selektionsverfahren teilweise selbst zur Vergrößerung von Bildungsunterschieden beiträgt, anstatt diese abzubauen.

Warum wird die Forschungsfrage im Fazit kritisch hinterfragt?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die anfängliche Fragestellung zu sehr auf das Potenzial fixiert war und das Problem eigentlich lauten sollte: „Wenig Leistung aufgrund von zu viel Potenzial?“.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Vielfalt im Sportunterricht. Das Integrationspotenzial von Sport
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Note
2,0
Autor
Jona Wilke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
12
Katalognummer
V464746
ISBN (eBook)
9783668953017
ISBN (Buch)
9783668953024
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Integration Hausarbeit Sport Migration Schule Schulunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jona Wilke (Autor:in), 2018, Interkulturelle Vielfalt im Sportunterricht. Das Integrationspotenzial von Sport, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/464746
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Leseprobe aus  12  Seiten
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