Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg

Die Entwicklung des Sozialen Wohnungsbaus in der frühen BRD und die Sonderrolle West-Berlins

Titel: Die Entwicklung des Sozialen Wohnungsbaus in der frühen BRD und die Sonderrolle West-Berlins

Hausarbeit , 2018 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Max Görlich (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Werk beschreibt die verschiedenen Ansätze der Politik in der BRD, um dem Wohnraummangel Herr zu werden.

Nach einer kurzen Zusammenfassung des sozialen Wohnungsbaus bis zum Zweiten Weltkrieg wird in dieser Arbeit zunächst die Ausgangssituation in der BRD und in West-Berlin auf dem Wohnungsmarkt geschildert. Danach werden die wohnungspolitischen Maßnahmen der BRD allgemein in den Fokus gerückt und in drei Phasen untersucht. Zunächst wird der unmittelbar nach dem Krieg einsetzende Wiederaufbau und die Beseitigung des akuten Wohnungsmangels nach der Kriegszerstörung geschildert. Darauf folgt die sich entspannende Lage auf dem Wohnungsmarkt – die nicht zuletzt aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage stattfand. Zuletzt wird der einsetzende Trend den sozialen Wohnungsbau ab Mitte der 60er Jahre zurückzufahren erörtert, der schließlich im Ende des sozialen Wohnungsbaus in der BRD gipfelt. Hierauf folgt der Vergleich zu West-Berlin: Es werden die Effekte und Umsetzungen der Berliner Stadtregierung der Bundesgesetze auf Landesebene bis zu den Wohnungsbauförderungsbestimmungen des Jahres 1972 verfolgt. Es wird gerade dieses Gesetz und dieses Jahr als Zäsur und Endpunkt der Arbeit gewählt, weil zu diesem Zeitpunkt der Wohnungsmarkt in Berlin und West-Deutschland im krassen Gegensatz zueinander stand.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wohnungsbau in West-Berlin und der BRD

2.1. Sozialer Wohnungsbau

2.2. Wohnungsbau in der BRD

2.2.1. Knapper Wohnraum durch Kriegszerstörunge und Flüchtlinge

2.2.2. Erfolge im Wohnungsbau

2.2.3. Auslaufen der Förderung des sozialen Wohnungsbaus

2.3. Wohnungsbau in West-Berlin

2.3.1. Frontstadt des Kalten Krieges

2.3.2. Entwicklung der Berliner Wirtschaft und des Wohnungsbaus

2.3.3. Die Wohnungsbauförderungsbestimmungen von 1972

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus in der Bundesrepublik und speziell in West-Berlin zwischen 1945 und 1973. Dabei wird analysiert, warum Berlin aufgrund seines Sonderstatus als eingeschlossene Stadt im Kalten Krieg zu abweichenden wohnungspolitischen Maßnahmen greifen musste, um der Wohnungsnot effektiv zu begegnen.

  • Wohnungsbaupolitik in der frühen BRD nach 1945
  • Einfluss der politischen und wirtschaftlichen Sonderrolle West-Berlins
  • Übergang von der Objekt- zur Subjektförderung
  • Analyse des Förderungsmodells von 1972 als "Public-Private-Partnership"
  • Wirtschaftshistorische Einordnung der Wohnraumkrise

Auszug aus dem Buch

2.3.3. Die Wohnungsbauförderungsbestimmungen von 1972

Während in der Bundesrepublik der soziale Wohnungsbau immer weiter abgebaut wurde, suchte man in West-Berlin verstärkt nach neuen Möglichkeiten den sozialen Wohnungsbau anzuregen – auch mit bisher unkonventionellen Fördermethoden. Berlins Lage als Frontstadt im Kalten Krieg verkomplizierte sämtliche wirtschaftlichen Vorhaben und Unternehmungen in der Stadt. Zwar führte das Viermächteabkommen vom 3.September 1971 und die Ostpolitik von Willy Brandts sozialliberaler Koalition zu einer Entspannung im Verhältnis zum Nachbarn DDR, doch umgab weiterhin eine Mauer die bundesrepublikanische Exklave. Wenngleich die Situation sich für die Berliner verbesserte und somit auch das Vertrauen ihrer Mitbürger im restlichen Teil der Bundesrepublik in das Überleben West-Berlins stieg, blieb die Lage dennoch prekär und wirkte alles andere als investitionsfördernd.

Der Spiegel beschreibt zum Jahresanfang 1972, manche im Westen der Republik sähen zwar Berlin noch als „Westbollwerk“ und „Mahnmal nationaler Einheitsträume“, andere jedoch blickten kritisch auf die desolate wirtschaftliche Lage der Stadt ; die ehemalige Kapitale an der Spree sei eher “ sterbende Stadt, bestenfalls eine schmarotzende Subventionopolis“.

Dieser Konflikt der Sichtweisen hat Berlin einerseits über Jahre durch die Krisen der sowjetischen Blockade und des Mauerbaus hinweg getragen, aber auch stets eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung verhindert. Die Symbolkraft der westlichen Insel im weiten kommunistischen Machtbereich der Sowjets war es den Westalliierten und wechselnden Bundesregierungen stets notwendig und wert, die wirtschaftlich isolierte Stadt großzügig zu subventionieren. Nur mit Steuervergünstigungen und Investitionsanreizen, wie zum Beispiel im Rahmen des Berlingesetzes, gelang es historisch wichtige Industrien wie die Pharma-, Elektro- und Bekleidungsindustrien in Berlin zu halten, die ein gänzliches wirtschaftliches Absterben der Stadt verhinderten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Relevanz der Berliner Wohnungspolitik und definiert das Ziel der Arbeit, die historische Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus in West-Berlin im Vergleich zur frühen BRD darzustellen.

2. Wohnungsbau in West-Berlin und der BRD: Dieses Hauptkapitel analysiert die allgemeinen Ursprünge des sozialen Wohnungsbaus und kontrastiert die wohnungspolitischen Phasen der BRD mit der spezifischen, durch den Sonderstatus geprägten Entwicklung in West-Berlin bis zum Jahr 1972.

2.1. Sozialer Wohnungsbau: Dieser Abschnitt beschreibt die historischen Wurzeln staatlicher Eingriffe in den Wohnungsmarkt seit dem 19. Jahrhundert als notwendiges Mittel der Sozialpolitik.

2.2. Wohnungsbau in der BRD: Der Abschnitt erläutert die verschiedenen Phasen der bundesrepublikanischen Wohnungspolitik, vom kriegsbedingten Notstand über den Aufbau bis hin zur Liberalisierung.

2.2.1. Knapper Wohnraum durch Kriegszerstörunge und Flüchtlinge: Hier wird die dramatische Ausgangslage nach 1945 mit Millionen zerstörter Wohnungen und Flüchtlingsströmen als Auslöser für staatliches Handeln geschildert.

2.2.2. Erfolge im Wohnungsbau: Dieser Teil beschreibt die erfolgreiche Überwindung der Wohnungsnot durch die Maßnahmen des ersten Wohnungsbaugesetzes und den Aufbau von Millionen Sozialwohnungen bis Ende der 50er Jahre.

2.2.3. Auslaufen der Förderung des sozialen Wohnungsbaus: Hier wird der politische Kurswechsel ab Mitte der 60er Jahre erläutert, der zu einer Reduzierung der Objektförderung und einer stärkeren Marktorientierung führte.

2.3. Wohnungsbau in West-Berlin: Der Abschnitt fokussiert auf die besondere Situation der "Frontstadt", deren Wiederaufbau durch die Insellage und politische Krisen massiv erschwert wurde.

2.3.1. Frontstadt des Kalten Krieges: Diese Analyse beleuchtet, wie die Zerstörungen und die Blockaden Berlins eine ökonomische Normalisierung verhinderten und einen dauerhaften Sonderstatus bedingten.

2.3.2. Entwicklung der Berliner Wirtschaft und des Wohnungsbaus: Hier wird verdeutlicht, warum West-Berlin bei der wirtschaftlichen Erholung hinter der BRD zurückblieb und ohne gezielte Bundesmittel kaum handlungsfähig war.

2.3.3. Die Wohnungsbauförderungsbestimmungen von 1972: Dieser Abschnitt beschreibt das neue, auf Public-Private-Partnership basierende Finanzierungsmodell, das 1972 in Berlin als Reaktion auf die Wohnraumnot implementiert wurde.

3. Schluss: Der Schlussteil fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, wonach Berlin durch ein spezifisches, wenn auch umstrittenes Förderungsmodell die Wohnungsnot langfristig überwinden konnte, während sich die BRD frühzeitig dem freien Markt zuwandte.

Schlüsselwörter

Sozialer Wohnungsbau, West-Berlin, BRD, Wohnungspolitik, Wohnungsbaugesetz, Wiederaufbau, Kalter Krieg, Berlin-Hilfe-Gesetz, Investitionsförderung, Kostenmiete, Finanzierungsmodell, Wohnungsnot, Mieterschutz, Subventionen, 1972

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung und die politischen Rahmenbedingungen des sozialen Wohnungsbaus in West-Berlin zwischen 1945 und 1972 im Vergleich zum Rest der Bundesrepublik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Umgang mit kriegsbedingtem Wohnungsmangel, dem Sonderstatus Berlins als Frontstadt und der Entwicklung politischer Instrumente zur Wohnraumförderung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu erklären, warum West-Berlin aufgrund seiner isolierten Lage und der spezifischen ökonomischen Probleme gezwungen war, eigene, vom Bund abweichende Wege der Wohnungsbauförderung zu gehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine wirtschaftshistorische Analyse, die auf Literaturrecherche, der Auswertung von Gesetzen, Protokollen des Abgeordnetenhauses und Expertenberichten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des sozialen Wohnungsbaus in der BRD sowie eine detaillierte Analyse der Berliner Sondersituation, gipfelnd im Finanzierungsmodell von 1972.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe wie "sozialer Wohnungsbau", "Frontstadt", "Berlin-Hilfe-Gesetz" und "Objektförderung" beschreiben den Kern der Untersuchung.

Warum war das Berliner Finanzierungsmodell von 1972 so besonders?

Es stellte eine Art Public-Private-Partnership dar, bei der nicht nur Baukosten bezuschusst wurden, sondern langfristig Kredite durch Bürgschaften des Landes Berlin und des Bundes abgesichert wurden, um trotz hoher Risiken Investoren zu gewinnen.

Welche Rolle spielte die politische Symbolkraft Berlins für den Wohnungsbau?

Aufgrund Berlins Rolle als "Westbollwerk" im Kalten Krieg war es der Bundesregierung aus ideologischen und strategischen Gründen notwendig, die Stadt großzügig zu subventionieren, um ein wirtschaftliches Absterben zu verhindern.

Was passierte mit der Wohnungsbauförderung nach 2003?

Aufgrund der angespannten finanziellen Lage des Landes Berlin wurde die Förderung im Jahr 2003 eingestellt, was jedoch 2015 aufgrund eines unerwarteten Bevölkerungswachstums revidiert wurde.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Entwicklung des Sozialen Wohnungsbaus in der frühen BRD und die Sonderrolle West-Berlins
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Geschichtswissenschaften)
Veranstaltung
Wirtschaftsgeschichte der BRD von 1973-1993
Note
1,7
Autor
Max Görlich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V464630
ISBN (eBook)
9783668933576
ISBN (Buch)
9783668933583
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wohnungsbau West-Berlin Bundesrepublik Mietsubvention Sozial
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Max Görlich (Autor:in), 2018, Die Entwicklung des Sozialen Wohnungsbaus in der frühen BRD und die Sonderrolle West-Berlins, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/464630
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum