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Farbwechsel in der Biologie. Biolumineszenz und Pigmentierung verschiedener Tiere

Titel: Farbwechsel in der Biologie. Biolumineszenz und Pigmentierung verschiedener Tiere

Facharbeit (Schule) , 2015 , 19 Seiten , Note: 9 Punkte = 3+

Autor:in: Janina Schaetzlein (Autor:in)

Physik - Biophysik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Farben können vieles. Sie können Gefühle darstellen und unser Denken beeinflussen, ohne dass wir es merken. Rot drückt in der Gesellschaft die Farbe der Liebe aus, genauso schenkt man rote Rosen oder eine rote Schachtel Pralinen oder auch das Herz, womit man liebt und lebt, ist rot. Wie würde die Menschheit also ohne Farben bestehen? In der Natur und bei den Tieren ist das Verständnis der Farben jedoch anders. Rot bedeutet in der Natur meist Gefahr. So ist einer der bekanntesten giftigen Pilze, der Fliegenpilz, ebenfalls rot. In der Tierwelt- und Pflanzenwelt können Farben nicht nur eine Bedeutung haben, sondern es gibt Tiere, welche das Potenzial haben, ihre Farbe zu ändern. Ich habe mich früher immer gefragt, wie dieses Phänomen zustande kommt, weshalb ich auch dieses Thema gewählt habe. Zunächst wird eine Definition über den Farbwechsel folgen, wobei man näher auf Fische und Amphibien eingeht. Weiter wird dann über die Biolumineszenz berichtet und zum Schluss hin, werden diese faszinierenden Wechsel von Farben anhand eines Chamäleons beschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Farbwechsel

2.1. Morphologischer Farbwechsel

2.2. Physiologischer Farbwechsel

2.2.1. Pigmentwanderung

2.2.1.1. Passive Pigmentwanderung

2.2.1.2. Aktive Pigmentwanderung

2.3. Steuerung des Farbwechsels

2.3.1. Nervöse Steuerung beim Oktopoden

2.3.2. Hormonelle Steuerung bei Krebstieren und Fischen

2.4. Faktoren für den Vorgang des Farbwechsels

3. Biolumineszenz bei Fischen und Amphibien

4. Das Chamäleon

4.1. Allgemeine Fakten

4.2. Farbwechsel aufgrund von Gefühlen

4.3. Biologischer Ablauf des Farbwechsels

5. Die Schillerfarben des Schmetterlings

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die biologischen und physikalischen Mechanismen, die Tieren einen Farbwechsel sowie die Erzeugung von Biolumineszenz ermöglichen, um die funktionale Bedeutung dieser Phänomene in der Natur zu beleuchten.

  • Morphologische und physiologische Grundlagen des Farbwechsels
  • Nervöse und hormonelle Steuerungsmechanismen bei verschiedenen Tierarten
  • Biochemische Prozesse der Biolumineszenz
  • Anpassungsstrategien und Signalwirkung bei Chamäleons
  • Strukturfarben und Interferenzerscheinungen bei Schmetterlingsflügeln

Auszug aus dem Buch

2.3.1. Nervöse Steuerung beim Oktopoden

Ein Oktopode, oder auch Cephalopode, besitzt bis zu vier Nervenfasern an den Muskelfasern, wodurch er sehr präzise seine Chromatophorenmuskulatur kontrollieren kann. Unter der Voraussetzung des Besitzes vom selben Farbstoff, kann jede Nervenfaser mehrere Chromatophoren innervieren. Innervieren bedeutet in diesem Fall eine Versorgung der Chromatophoren mit Nervenfasern. L-Glutamat, FMRF-Amid oder Serotonin werden von den Nervenfasern entlassen. Eine glutamaterge Nervenfaser besitzt bei ihrer Gesamtlänge bis zu 100 Synapsen. L-Glutamat ist ein Neurotransmitter; falls dieser abgegeben wird, werden Ca2+-Ionen aus dem sarkoplasmatischen Retikulum ausgeschüttet und die Chromatophoren dehnen sich aus. Das sarkoplasmatische Retikulum ist die Abkürzung für das endoplasmatische Retikulum der Muskelzelle. Aufgrund der Ausbildung des nur graduierten Potenziales der Chromatophorenmuskeln, kann der Kontraktionsgrad nur sehr fein abgestuft werden. Bei der Anwendung von FMFR-Amide erfolgt ebenfalls eine Kontraktion, welche aber sehr langsam abläuft. Rückgängig kann sie danach nur bis zu mehreren Minuten gemacht werden. Für die Verhinderung der Freisetzung von Ca2+-Ionen beim sarkoplasmatischen Retikulum ist das obige genannte Serotonin zuständig. Nicht nur die Freisetzung wird verhindert, sondern auch die Wiederaufnahme wird angekurbelt. Folglich entspannen sich die Muskeln der Chromatophoren, wodurch sie sich schneller zusammen ziehen. So erfolgt der schnelle Farbwechsel.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung von Farben in der Natur und stellt die wissenschaftliche Fragestellung bezüglich der Farbwechselmechanismen bei Tieren vor.

2. Farbwechsel: Dieses Kapitel definiert die verschiedenen Arten des Farbwechsels, einschließlich der morphologischen und physiologischen Prozesse sowie deren nervöse und hormonelle Steuerung.

3. Biolumineszenz bei Fischen und Amphibien: Hier werden die chemischen Reaktionen der Lichtemission bei Organismen sowie die ökologische Nutzung dieser Leuchtorgane erklärt.

4. Das Chamäleon: Dieses Kapitel analysiert das Chamäleon als Paradebeispiel für aktiven Farbwechsel und beschreibt sowohl die emotionalen Hintergründe als auch die biologische Funktionsweise auf Zellebene.

5. Die Schillerfarben des Schmetterlings: Der Fokus liegt hier auf den durch Struktur und Interferenz erzeugten optischen Effekten an den Schuppen von Schmetterlingsflügeln.

6. Schluss: Abschließend wird der technologische Transfer dieser biologischen Erkenntnisse auf moderne Robotik und biomimetische Anwendungen diskutiert.

Schlüsselwörter

Farbwechsel, Chromatophoren, Pigmentwanderung, Biolumineszenz, Chamäleon, Strukturfarben, Hormonelle Steuerung, Nervöse Steuerung, Interferenz, Anpassung, Melanophoren, Reflexion, Tarnung, Signalwirkung, Photorezeptoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit den verschiedenen biologischen Mechanismen, die es Tieren erlauben, ihre Farbe zu verändern oder selbstständig Licht zu erzeugen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Bereiche Morphologie, Physiologie, Hormon- und Nervensysteme bei Tieren sowie optische Phänomene der Farberzeugung ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die wissenschaftliche Erklärung, wie physikalische und biologische Prozesse zu farblichen Anpassungen oder Leuchterscheinungen führen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis zoologischer und physiologischer Lehrwerke sowie ergänzender wissenschaftlicher Internetquellen erstellt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Farbwechselmechanismen bei verschiedenen Tierklassen, die Biolumineszenz sowie spezifische Fallbeispiele wie Chamäleons und Schmetterlinge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Chromatophoren, Pigmentwanderung, Biolumineszenz, Strukturfarben und die differenzierte Steuerung der Farbveränderung.

Wie unterscheiden sich morphologischer und physiologischer Farbwechsel?

Der morphologische Farbwechsel beschreibt eine langfristige Veränderung durch Anpassung der Zellanzahl oder Farbstoffmenge, während der physiologische Farbwechsel eine schnelle Veränderung durch Pigmentverlagerung innerhalb vorhandener Zellen bezeichnet.

Welchen biologischen Nutzen hat die Biolumineszenz für Fische?

Leuchtorgane dienen Fischen vor allem zur Anlockung von Beute, der Abschreckung von Feinden oder zur innerartlichen Kommunikation.

Warum ändert das Chamäleon seine Farbe?

Entgegen der verbreiteten Meinung dient der Farbwechsel primär der Kommunikation von Stimmungen, wie Angst oder Paarungsbereitschaft, sowie der Temperaturregelung.

Inwiefern beeinflusst das Chamäleon moderne technische Entwicklungen?

Die Erforschung der Farbwechselmechanismen inspiriert die Entwicklung flexibler Roboter, die sich durch ähnliche physikalische Prinzipien tarnen können.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Farbwechsel in der Biologie. Biolumineszenz und Pigmentierung verschiedener Tiere
Note
9 Punkte = 3+
Autor
Janina Schaetzlein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V464344
ISBN (eBook)
9783668911673
ISBN (Buch)
9783668911680
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Biolumineszenz Pigmentierung Farbwechsel Pigmentwanderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janina Schaetzlein (Autor:in), 2015, Farbwechsel in der Biologie. Biolumineszenz und Pigmentierung verschiedener Tiere, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/464344
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Leseprobe aus  19  Seiten
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