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Bossing. Entstehung und Handlungsmöglichkeiten

Titel: Bossing. Entstehung und Handlungsmöglichkeiten

Hausarbeit , 2012 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Patryk Lubanski (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Hausarbeit befasse ich mich mit dem Thema Bossing; wie entsteht Bossing und was können betroffene Personen dagegen tun?

Die Hausarbeit ist in drei Abschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt, der Einleitung, führe ich die Leser in das Thema der Hausarbeit ein. Im zweiten Abschnitt, dem Hauptteil, definiere ich den Begriff Mobbing, um somit auf das Thema Bossing einzugehen und die Unterschiede hervorzuheben. Des Weiteren setze ich mich mit den typischen Bossing-Opfern und Mobbern auseinander, nenne ihre Merkmale, die zum Bossing führen und erläutere „Die Vier Phasen“, wo man eine eindeutige und strategische Methode des Mobbings/Bossings erkennt. Danach beziehe ich mich auf die Möglichkeiten, die ein Bossing-Opfer hat, um sich aus der Misere zu befreien. Dabei lasse ich persönliche Erfahrungen einfließen. Im dritten und letzen Abschnitt der Hausarbeit komme ich zu einem Fazit, indem alle genannten Punkte zusammengefasst und auf die Fragestellung der Hausarbeit bezogen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bossing

2.1 Definition

2.2 Wie entsteht Bossing?

2.3 Gibt es typische Bossing-Opfer?

2.4 Gibt es typische Mobber?

2.5 Die Vier Phasen des Bossing

2.6 Was kann ein Opfer tun?

2.7 Werden Grundrechte durch Bossing verletzt?

3 Fazit

4 Literaturverzeichnis

4.1 Monographien

4.2 Aufsatzsammlungen

4.3 Gesetzesbücher

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des "Bossing" am Arbeitsplatz, analysiert dessen Entstehung, identifiziert Verhaltensmuster von Tätern und Opfern und erarbeitet Handlungsoptionen für betroffene Personen zur Bewältigung solcher Situationen.

  • Definition und Abgrenzung von Bossing und Mobbing
  • Analyse von Risikogruppen für Bossing-Attacken
  • Kategorisierung von Mobbern (Drahtzieher, Zufallstäter, Mitmacher)
  • Strukturmodell der vier Phasen des Bossing
  • Rechtliche Bewertung der Grundrechtsverletzung durch Bossing

Auszug aus dem Buch

2.5 Die Vier Phasen des Bossing

Bossing verläuft im Grunde immer auf dieselbe Art und Weise. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es ein „normaler“ Mobbing-Fall ist oder eine extreme Bossing-Situation am Arbeitsplatz. Oftmals wird diese Methode auch dazu verwendet, um beispielsweise Personal in einem Unternehmen abzubauen.

Im Folgenden stelle ich die Vier Phasen vor.

1. Phase

Wie im Vorfeld schon erwähnt, beginnt das systematische Bossing mit kleineren Konflikten am Arbeitsplatz. Dazu gehören auch kleinere Frechheiten, Sticheleien, nicht grüßen und das „Übersehen“ werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, wenn der Vorgesetzte dem Mitarbeiter ein Angebot zur freiwilligen Auflösung des Berufsverhältnisses anbietet. In dieser frühen Phase lässt sich möglicherweise das Bossing eindämmen oder vollkommen stoppen. Auf die Hilfestellungen komme ich im nächsten Kapitel.

2. Phase

Die zweite Phase beginnt aufgrund von ungelösten Konflikten und vergiftet sich immer weiter. Der Gemobbte wird immer öfter zur Zielscheibe von allen Anhängern des Mobbers. Regelmäßig wird er zu Personalgesprächen aufgefordert, um ihm fehlerhafte bzw. unangebrachte Verhaltensmuster vorzuwerfen. Es entstehen Selbstzweifel und Ängste beim Betroffenen.

3. Phase

„Das Opfer steht ständig im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.“ Dem Gemobbten wird jeder Fehler vorgeworfen und als eine Katastrophe mit schwerwiegenden Folgen dargestellt. Der Psychoterror wird so groß, dass 90% der Mobbing-Opfer in dieser Phase den Aufhebungsvertrag anfordern oder eine Kündigung erstellen.

4. Phase

Die letzte Phase und womöglich die schlimmste Phase für das Opfer. In dieser Phase werden Methoden angewandt, um den Betroffenen endgültig aus dem Unternehmen zu schikanieren. Ein Beispiel dafür ist, dass der Gemobbte zur Ausführung seiner weiteren Aufgaben in ein Büro verbannt wird, wo es kein Telefon, Fenster oder sonstige bürotypische Gegenstände gibt, eine sogenannte absolute soziale Ausgrenzung am Arbeitsplatz. Ein weiteres Beispiel wäre, wenn der Vorgesetzte dem Betroffenen Aufgaben geben würden, die absolut sinnlos sind. Der psychische Druck steigt weiter an und somit ist die Entscheidung, aus dem Unternehmen zu scheiden, eindeutig.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Der Autor führt in das Thema Bossing ein und schildert persönliche Beweggründe, die zur Wahl dieses Themas für die Hausarbeit führten.

2 Bossing: Dieses Kapitel definiert Bossing als Mobbing durch Vorgesetzte, erläutert Entstehungsursachen, identifiziert potenzielle Opfergruppen sowie Mobber-Typologien und beschreibt das Vier-Phasen-Modell.

2.1 Definition: Hier wird der Begriff Bossing begrifflich hergeleitet und vom allgemeinen Mobbing-Kontext abgegrenzt, wobei der Fokus auf der Täterrolle des Vorgesetzten liegt.

2.2 Wie entsteht Bossing?: Es wird dargelegt, dass meist ungelöste Konflikte mit Vorgesetzten den Ausgangspunkt bilden, bei denen Machtdemonstrationen im Vordergrund stehen.

2.3 Gibt es typische Bossing-Opfer?: Das Kapitel erläutert, dass zwar keine generellen Charakterzüge existieren, jedoch bestimmte Risikogruppen (z.B. Frauen in Männerberufen, Neueinsteiger) anfälliger für Bossing sind.

2.4 Gibt es typische Mobber?: Hier erfolgt eine Klassifizierung der Täter in Drahtzieher, Zufallstäter und Mitmacher, ergänzt um eine psychologische Einordnung der Hintergründe.

2.5 Die Vier Phasen des Bossing: Das Kapitel erläutert den systematischen Ablauf des Bossings von ersten Konflikten bis zur sozialen Ausgrenzung und dem Austritt aus dem Unternehmen.

2.6 Was kann ein Opfer tun?: Es werden konkrete Handlungsmaßnahmen wie der Austausch mit Vertrauten, die Suche nach Verbündeten und das direkte Gespräch oder die Einbeziehung des Betriebsrats aufgezeigt.

2.7 Werden Grundrechte durch Bossing verletzt?: Der Abschnitt begründet juristisch, dass Bossing Aspekte wie die Menschenwürde und die physische sowie psychische Unversehrtheit verletzt.

3 Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Betroffene durch aktives Handeln den Prozess des Bossings beeinflussen oder stoppen können.

4 Literaturverzeichnis: Hier sind die verwendeten Monographien, Aufsatzsammlungen und Gesetzesgrundlagen aufgeführt.

4.1 Monographien: Auflistung der verwendeten Fachbücher.

4.2 Aufsatzsammlungen: Auflistung der verwendeten Beiträge.

4.3 Gesetzesbücher: Angabe der genutzten rechtlichen Regelwerke.

Schlüsselwörter

Bossing, Mobbing, Vorgesetzte, Arbeitsplatz, Psychoterror, Konfliktmanagement, Vier-Phasen-Modell, Grundrechte, Menschenwürde, Arbeitnehmerrechte, Mobber, Opfer, Betriebsrat, psychische Belastung, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das spezifische Phänomen "Bossing", also Mobbing-Aktivitäten, die explizit von Vorgesetzten ausgehen, und untersucht deren Struktur sowie Bewältigungsmöglichkeiten.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Begriffs, die Analyse der Beteiligten (Täter und Opfer), den chronologischen Ablauf in vier Phasen sowie rechtliche Aspekte im Kontext des Grundgesetzes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, aufzuklären, wie Bossing entsteht und welche konkreten Handlungsoptionen betroffene Arbeitnehmer haben, um sich gegen den Psychoterror am Arbeitsplatz zu wehren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche zur Definition und Strukturierung des Phänomens sowie die Einbindung persönlicher Erfahrungen aus dem Berufsleben zur Illustration und Praxisvalidierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition, die Identifikation von Risikogruppen, die Klassifizierung von Mobbern, das Vier-Phasen-Modell des Bossings sowie praktische Tipps für Betroffene und eine rechtliche Einordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind vor allem Bossing, Mobbing, Vorgesetzte, Psychoterror, Vier-Phasen-Modell, Arbeitnehmerrechte und Konfliktbewältigung.

Wie unterscheidet sich "Bossing" von allgemeinem "Mobbing"?

Der grundlegende Unterschied liegt in der hierarchischen Beziehung: Beim Bossing geht die Mobbing-Aktivität vom Chef beziehungsweise Vorgesetzten aus, während Mobbing allgemein auch durch Kollegen ausgeübt werden kann.

Welche Rolle spielen die "Vier Phasen des Bossing" für den Betroffenen?

Das Phasenmodell dient dem besseren Verständnis der Eskalationsstufen, um dem Betroffenen zu verdeutlichen, dass das Handeln systematisch ist, und um idealerweise frühzeitige Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

Wie bewertet die Arbeit die rechtliche Situation beim Bossing?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Bossing eine Verletzung von im Grundgesetz verankerten Grundrechten darstellt, insbesondere der Menschenwürde sowie der physischen und psychischen Unversehrtheit.

Was ist laut Autor die letzte Konsequenz, wenn alle Maßnahmen scheitern?

Sollten persönliche Gespräche und die Einschaltung des Betriebsrats keine Besserung bringen, bleibt laut Autor die Kündigung als letzte rettende Maßnahme, um dem psychisch belastenden Terror zu entkommen.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bossing. Entstehung und Handlungsmöglichkeiten
Note
1,0
Autor
Patryk Lubanski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
10
Katalognummer
V464214
ISBN (eBook)
9783668911550
ISBN (Buch)
9783668911567
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bossing entstehung handlungsmöglichkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patryk Lubanski (Autor:in), 2012, Bossing. Entstehung und Handlungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/464214
Blick ins Buch
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