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Die Relevanz des erotischen Kapitals auf dem Arbeitsmarkt. Welche Rolle spielt die äußere Erscheinung für das Arbeitsleben?

Title: Die Relevanz des erotischen Kapitals auf dem Arbeitsmarkt. Welche Rolle spielt die äußere Erscheinung für das Arbeitsleben?

Term Paper , 2017 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Magdalena Pfitzmaier (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation

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Summary Excerpt Details

Die nachfolgende Arbeit untersucht, welchen Einfluss die äußere Erscheinung auf die Erfolgschancen am Arbeitsmarkt nimmt.

Die britische Soziologin Catherine Hakim bezeichnet die Vorteile optisch schöner Menschen als "erotisches Kapital", das sich auch in beruflicher Ebene bezahlt macht. Das erotische Kapital wird in der vorliegenden Arbeit als Erweiterung
von Bourdieus Kapitalbegriff und als Kontrast zur Humankapitaltheorie verstanden. Diese Theorien werden im Verlauf des Textes genauer ausgeführt um letztendlich die Wirkungen des hinzugekommenen Feldes des erotischen Kapitals zu verstehen.

Zunächst wird der Kapitalbegriff nach Bourdieu als Grundlage näher beleuchtet, worauf eine Definition des Begriffes "erotisches
Kapital" folgt. Dann wird darauf eingegangen, was Schönheit bedeutet, um letztendlich herauszufinden, inwiefern das erotische Kapital den Erfolg auf dem Arbeitsmarkt erhöhen kann und von welchen Faktoren dies abhängt. Auch die Frage, ob bei der Berücksichtigung von Schönheit auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert wird, soll genauer betrachtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erotisches Kapital auf dem Arbeitsmarkt

2.1 Kapitaltheorie nach Bourdieu

2.2 Erotisches Kapital

2.3 Schönheit

2.4 Auswirkungen erotischen Kapitals auf die Arbeitsmarktchancen

2.4.1 Bewerbungserfolg

2.4.2 Aufstiegschancen

2.4.3 Einkommen

2.4.4 Branchenunterschiede

2.4.5 Geschlechtsspezifische Unterschiede

2.5 Diskriminierung aufgrund von Attraktivität

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz des erotischen Kapitals, insbesondere physischer Attraktivität, für den beruflichen Erfolg und analysiert dabei, inwiefern Schönheit als Kapitalform auf dem Arbeitsmarkt zu Diskriminierung führt oder Vorteile verschafft.

  • Erweiterung des bourdieuschen Kapitalbegriffs durch das erotische Kapital nach Catherine Hakim
  • Analyse der Definition und Wahrnehmung von Schönheit und physischer Attraktivität
  • Untersuchung der Auswirkungen von Attraktivität auf Bewerbungserfolg und Einkommen
  • Evaluation geschlechtsspezifischer Unterschiede bei Karrierechancen
  • Differenzierung zwischen einfacher und statistischer Diskriminierung am Arbeitsmarkt

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Bewerbungserfolg

Inwieweit erotisches Kapital mit dem wesentlichen Faktor den physischen Attraktivität Einfluss auf die Bewerbung hat, soll in diesem Kapital geklärt werden. Attraktive Menschen haben um zehn Prozent mehr positive Antworten auf Bewerbungen als weniger attraktive (vgl. Hakim 2011, S.231). Im Gegensatz dazu stellen Aghte, Spörrle und Maner 2011 einen negativen Einfluss von Schönheit auf den Erfolg von Bewerbungen fest. In ihrer Studie sollten sich Probanden in die Rolle eines Personalmanagers versetzen und anhand den ihnen vorgelegten erfundenen Bewerbungen entscheiden, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie diese Bewerber zu einem Gespräch einladen würden. Die Unterlagen beinhalteten Fotos der fiktiven Bewerber, die sich hinsichtlich ihrer Attraktivität stark unterschieden. Dabei kam heraus, dass die Probanden die sehr attraktiven Menschen des anderen Geschlechts und die weniger attraktiveren des eigenen Geschlechts vorziehen würden. Aghte et al. erklärten dies damit, dass attraktive Menschen des eigenen Geschlechts aufgrund von Konkurrenzdenken benachteiligt wurden (vgl. Aghte et al. 2011, S.1044 ff). Hierbei ist jedoch anzumerken, dass bei nachgestellten Bewerbungssituationen die Übertragbarkeit auf die Realität häufig in Frage gestellt werden muss, da durch die Experimentalsituation Verzerrungen entstehen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des ersten Eindrucks im beruflichen Kontext und führt das Konzept des erotischen Kapitals als Ergänzung zu Bourdieus Kapitalbegriff ein.

2. Erotisches Kapital auf dem Arbeitsmarkt: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Kapitalarten nach Bourdieu, definiert das erotische Kapital nach Hakim und analysiert die Rolle von Schönheit sowie deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkterfolg und Diskriminierungsprozesse.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, dass Attraktivität zwar oft Vorteile bietet, aber geschlechtsspezifische Unterschiede und Diskriminierungsmuster – insbesondere bei Führungspositionen – bestehen bleiben.

Schlüsselwörter

Erotisches Kapital, Bourdieu, Arbeitsmarkt, Schönheit, Physische Attraktivität, Diskriminierung, Bewerbungserfolg, Einkommen, Geschlechterstereotype, Humankapital, Soziologie, Karriere, Körperliches Kapital, Personalauswahl, Arbeitsmarktsoziologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der soziologischen Untersuchung des Einflusses von "erotischem Kapital" bzw. Attraktivität auf den beruflichen Erfolg und die Chancen von Arbeitnehmern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kapitaltheorie, der Wirkung von Schönheit auf Arbeitsprozesse, geschlechtsspezifischen Karrierehürden und der Diskriminierung von Bewerbern.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welche Relevanz das erotische Kapital für den beruflichen Erfolg hat und inwiefern Schönheit die Chancen auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst oder zu Benachteiligungen führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung soziologischer Kapitalbegriffe in Verbindung mit einer Literaturanalyse einschlägiger empirischer Studien zu Attraktivität und Arbeitsmarkt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Kapitaltheorie nach Bourdieu und das erotische Kapital nach Hakim dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Auswirkungen von Attraktivität auf Bewerbungen, Gehalt, Aufstieg und Diskriminierungsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind erotisches Kapital, Bourdieu, Diskriminierung, physische Attraktivität, Arbeitsmarktchancen und Geschlechterstereotype.

Warum wird zwischen einfacher und statistischer Diskriminierung unterschieden?

Die Unterscheidung dient dazu, die Ursachen für die Benachteiligung weniger attraktiver Personen zu erklären: entweder durch subjektive Vorurteile des Arbeitgebers (einfache Diskriminierung) oder durch die Nutzung von Gruppenmerkmalen als Indikator für vermutete Produktivität (statistische Diskriminierung).

Wie wirkt sich Schönheit konkret auf Frauen in Führungspositionen aus?

Interessanterweise kann hohe physische Attraktivität bei Frauen hier hinderlich sein, da aufgrund von Geschlechterstereotypen eine geringere fachliche Kompetenz vermutet wird, im Gegensatz zu attraktiven Männern, die eher bevorzugt werden.

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Details

Title
Die Relevanz des erotischen Kapitals auf dem Arbeitsmarkt. Welche Rolle spielt die äußere Erscheinung für das Arbeitsleben?
College
LMU Munich  (Soziologie)
Course
Seminar Arbeitsmarktsoziologie
Grade
2,0
Author
Magdalena Pfitzmaier (Author)
Publication Year
2017
Pages
15
Catalog Number
V464107
ISBN (eBook)
9783668924406
ISBN (Book)
9783668924413
Language
German
Tags
relevanz kapitals arbeitsmarkt welche rolle erscheinung arbeitsleben
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magdalena Pfitzmaier (Author), 2017, Die Relevanz des erotischen Kapitals auf dem Arbeitsmarkt. Welche Rolle spielt die äußere Erscheinung für das Arbeitsleben?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/464107
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