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Herkunftseffekte beim Hochschulübergang

Titel: Herkunftseffekte beim Hochschulübergang

Essay , 2016 , 4 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anna Fuß (Autor:in)

Soziologie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die soziale Selektivität des Hochschulzugangs ist von zentralem Interesse der Hochschul- und Ungleichheitsforschung. Obwohl die Entscheidung für oder gegen ein Hochschulstudium durch eine bereits vorselektierte, weitgehend leistungshomogene Gruppe getroffen wird, perpetuieren sich Unterschiede hinsichtlich sozialer Herkunft beim Übergang der Sekundarstufe II in den tertiären Bildungsbereich. Die Gründe hierfür liegen in einem nicht unerheblichen Maße an den institutionellen Rahmenbedingungen des Hochschulzugangs. Das vorliegende Essay möchte dazu die theoretischen Erklärungsansätze Schindlers (2014) und eine empirische Studie Neugebauers (2015) betrachten. Ziel ist es dabei, die Erkenntnisse beider Untersuchungen zu vergleichen und in Zusammenhang zueinander zu bringen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Institutionelle Rahmenbedingungen sozialer Bildungsungleichheit beim Hochschulzugang

3. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziale Selektivität des Hochschulzugangs in Deutschland und analysiert, inwiefern institutionelle Rahmenbedingungen sowie bildungspolitische Reformen wie die Einführung des Bachelor-Systems die Partizipation von Studierenden aus bildungsfernen Schichten beeinflussen.

  • Soziale Ungleichheitsforschung im Bildungssektor
  • Institutionelle Einflussfaktoren auf den Hochschulzugang
  • Rational-Choice-Theorien und Bildungsentscheidungen
  • Wirkung der Bologna-Reform auf die soziale Dimension
  • Ablenkungs- und Inklusionsthesen in der Hochschulbildung

Auszug aus dem Buch

Institutionelle Rahmenbedingungen sozialer Bildungsungleichheit beim Hochschulzugang

Beide Artikel befassen sich mit der Frage, ob und inwiefern institutionelle Rahmenbedingungen den schichtspezifischen Hochschulzugang verändert haben. Schindlers theoretische Ausführungen gehen dabei explizit der Frage nach, ob durch die institutionelle Differenzierung allgemeinbildender und berufsbildender Institutionen und der damit einhergehenden Pluralisierung der Wege zur Studienberechtigung im Zuge der Bildungsexpansion schichtspezifische Bildungsentscheidungen der Hochschulbildung aufgehoben oder verstärkt werden (Schindler, 2014, S. 51). Seine Erklärungsansätze stützen sich dabei auf handlungstheoretische Entscheidungstheorien der rationalen Wahl. Basierend auf diesen, zieht er die sog. Ablenkungsthese und die Inklusionsthese heran. Unter Ersterer versteht man den Umstand, dass in Deutschland und Ländern mit ähnlich ausgeprägten Berufsbildungssystemen ein geringer Anreiz für Schulabgänger bildungsferner Schichten besteht, ein Hochschulstudium zu absolvieren. Die Gründe dafür werden in der spezifischen Attraktivität berufsbildender Programme gesehen, welche vergleichsweise profitable Arbeitsmarkterträge bei niedrigen individuellen Kosten erbringen. Hingegen betrachtet Schindler Prozesse als inklusiv, wenn diese dazu führen, dass vermehrt solche Schüler eine Studienberechtigung erlangen, die andernfalls kein Abitur erworben hätten und mindestens ein Teil dieser Schüler durch den Erwerb des Hochschulzugangszertifikat dazu veranlasst wird, ein Studium aufzunehmen, obwohl es zu Beginn der Bildungskarriere nicht geplant war (Schindler, 2014, S. 45f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der sozialen Selektivität des Hochschulzugangs ein und stellt die zu untersuchenden theoretischen und empirischen Ansätze von Schindler und Neugebauer vor.

2. Institutionelle Rahmenbedingungen sozialer Bildungsungleichheit beim Hochschulzugang: In diesem Hauptteil werden die Ablenkungs- und Inklusionsthesen sowie die Auswirkungen der Bologna-Reform auf die Integration bildungsferner Schichten anhand der Studien diskutiert.

3. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass bildungspolitische Reformen bisher kaum zur Minderung der Bildungsungleichheit beigetragen haben und fordert eine stärkere Betrachtung früherer Bildungsübergänge.

Schlüsselwörter

Hochschulzugang, Bildungsungleichheit, Soziale Selektivität, Bildungsexpansion, Bologna-Reform, Rational-Choice-Theorie, Ablenkungsthese, Inklusionsthese, Berufsbildungssystem, Hochschulpartizipation, Humankapitaltheorie, Studienberechtigung, Sozioökonomische Benachteiligung, Bildungsentscheidungen, Chancengleichheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der sozialen Selektivität beim Übergang von der Schule in den tertiären Bildungsbereich und analysiert, warum trotz Bildungsexpansion soziale Herkunftsunterschiede fortbestehen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Rolle institutioneller Rahmenbedingungen, die Wirksamkeit bildungspolitischer Reformen wie der Einführung des Bachelor-Studiums und soziologische Entscheidungstheorien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die theoretischen Erklärungsansätze von Schindler zur sozialen Inklusion und Ablenkung mit der empirischen Untersuchung von Neugebauer zur Bologna-Reform zu vergleichen und zusammenzuführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die theoretische Konzepte (rationale Wahl) und empirische Studien (Querschnittstudien, Pseudo-Panel) gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die institutionelle Differenzierung des Bildungssystems und prüft die Annahme, ob durch verkürzte Studienzeiten und Bachelor-Abschlüsse die soziale Barriere für bildungsferne Schichten gesenkt werden konnte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Bildungsexpansion, soziale Selektivität, institutionelle Rahmenbedingungen und die Ablenkungsthese geprägt.

Warum konnte die Bologna-Reform laut der Analyse die soziale Ungleichheit nicht substanziell abbauen?

Die Analyse deutet darauf hin, dass die Verkürzung der Studiendauer keinen signifikanten positiven Effekt auf die Partizipation sozioökonomisch benachteiligter Akteure hatte und institutionelle Hürden weiterhin bestehen.

Welche Bedeutung kommt der „Risikoaversion“ bei der Bildungsentscheidung zu?

Risikoaversion spielt eine Rolle, da viele Arbeitgeber Bachelor-Absolventen skeptisch gegenüberstehen, was für Schüler aus bildungsfernen Haushalten eine zusätzliche Barriere zur Aufnahme eines Studiums darstellt.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Herkunftseffekte beim Hochschulübergang
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,3
Autor
Anna Fuß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
4
Katalognummer
V463200
ISBN (eBook)
9783668924239
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bildungssoziologie Effekte sozialer Herkunft soziale Ungleichheit in der Hochschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Fuß (Autor:in), 2016, Herkunftseffekte beim Hochschulübergang, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/463200
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Leseprobe aus  4  Seiten
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